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Kachel Lesung und Film Olsenbande

NOSFERATU am historischen Drehort Wismar

Was uns heute selbstverständlich ist, daß Vampire kein Licht vertragen, geht zurück auf den Film NOSFERATU - EINE SYMPHONIE DES GRAUENS, der im Jahr 1921 auch in Wismar gedreht wurde. NOSFERATU ist die erste "Dracula"-Verfilmung überhaupt.

Uraufgeführt im März 1922 in Berlin feiert das bis heute in der Filmwissenschaft weithin anerkannte Werk vom Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau sein 90. Jubiläum. NOSFERATU gilt als Meilenstein der Filmgeschichte, weil es der erste expressionistische Film
mit Außenaufnahmen ist und sich nicht nur – wie bis dahin üblich – auf
Studioaufnahmen beschränkte. Die Dreharbeiten für NOSFERATU sorgten damalsschon für Aufsehen und großes Interesse bei Zaungästen, wie das "Mecklenburger Tageblatt" aus Wismar vom 2. August 1921 berichtet.

Im Jubiläumsjahr 2012 findet NOSFERATU auch in Wismar seine Würdigung. Drehorte wie das Wismarer Wassertor, die St.-Georgen-Kirche oder die Heilig-Geist-Kirche, die Murnau als Filmkulissen nutzte, werden mit stilechten Gedenktafeln für das Wismarer Publikum kenntlich gemacht. Außerdem bereitet das in Wismar beheimatete Filmbüro MV eine Open-Air-Filmvorführung von NOSFERATU vor dem Wismarer Zeughaus am Samstag, den 7. Juli 2012 vor.

www.murnau-stiftung.de

Bild: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

 

NACH DER MUSIK auf DVD erschienen

Der von der Kulturellen Filmförderung des Landes geförderte großartige Dokumentarfilm NACH DER MUSIK von Regisseur Igor Heitzmann ist nun nach erfolgreicher Festivalkarriere und gelungenem Kinostart seit 10.2.2012 endlich auch als DVD im Handel.

                              

Nach der Wende beendet der österreichische Dirigent Otmar Suitner seine langjährige Karriere an der Staatsoper Berlin. Das Parkinson-Syndrom läßt seine Hände zittern. Er, der einst in Bayreuth Weltruhm erlangte, hat den Taktstock nicht mehr im Griff. Die Musik verschwindet aus seinem Alltag. Doch der Fall der Mauer bringt etwas Neues: ein verändertes Familienleben. Jahrzehntelang hatte Suitner zwei Privatleben, eins mit der Ehefrau Marita in Ostberlin, das andere mit der Geliebten Renate und dem gemeinsamen Sohn im Westteil der Stadt.

In NACH DER MUSIK erzählt Igor Heitzmann die Geschichte einer Annäherung: an seinen Vater, den fernen Dirigenten, an das verschwundene Land DDR, die ungewöhnlichen Lebenswege der Eltern – und an die Musik. Er zeigt die großen Momente aus Suitners Musikerleben, gefeierte Konzerte und Tourneen, aber auch einfache Orchesterproben oder die Arbeit mit den Studenten der Dirigierklasse an der Musikuniversität in Wien. Mit den Musikaufnahmen verbinden sich Igor Heitzmanns eigene, bruchstückhafte Erinnerungen an die seltenen Begegnungen mit dem Vater. In Bildern und Gesprächen rekonstruiert er die Familiengeschichte zwischen Ost und West.

Der Vater drückt in der Musik seine Gefühle aus, der Sohn mit der Kamera. NACH DER MUSIK ist das Porträt eines Mannes, der zwischen den Welten balancierte: zwischen Kommunismus und Westen, Privatleben und Karriere, Ehefrau und Geliebter – und der vor allem anderen immer für die Musik gelebt hat. Ein Film über einen großen Dirigenten, erzählt von seinem Sohn, der nach der Musik sucht, um den Vater zu finden. (Weitere Informationen zum Film auch unter www.nachdermusik.de.)

Neben dem Film (mit diversen Untertiteln) ist auf der DVD auch folgendes, sehr umfangreiches Bonusmaterial verewigt:

– Konzert und Probe: Otmar Suitner und Staatskapelle Berlin

– live 1978: Franz Schubert - Sinfonie Nr. 8 C-Dur

– Probe im Apollosaal: Johann Strauß – Fledermaus-Ouvertüre (insgesamt ca. 90 min)

Die DVD ist im Handel für 24,99 EUR erhältlich.

Weitere Informationen zu Film und DVD erhalten Sie auch bei:

filmkombinat GmbH & Co. KG / Jens Körner / Franz-Mehring-Platz 1 / 10243 Berlin, Telefon: (030) 279 088 38/ Telefax: (030) 279 088 39 jens.koerner[at]filmkombinat.de, www.filmkombinat.de.

 

VATERLANDSVERRÄTER am 27. Februar im Kino Babylon: VERDAMMT IN ALLE EWIGKEIT?

Der von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern geförderte und mehrfach prämierte Film VATERLANDSVERRÄTER von Annkatrin Hendel wird im Rahmen der Veranstaltung

Stasi und kein Ende – Ist Versöhnung möglich?

am 27. Februar 2012 um 19:30 Uhr im Kino Babylon, Berlin präsentiert.

Anschließend diskutieren:

Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes

Wolfgang Templin, Direktor des Warschauer Büros der Heinrich-Böll-Stiftung

DDR-Oppositioneller Paul Gratzik, Autor und Protagonist des Filmes

Annekatrin Hendel, Regisseurin

Moderation: Christhard Läpple, ZDF

Veranstalter sind: Robert-Havemann-Gesellschaft e.V., Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes (BstU), IT WORKS! Medien GmbH, unterstützt durch den Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (LStU) Berlin.

Das Kino im Filmbüro zeigt den Film am Dienstag, den 6. März um 19:00 Uhr und am Mittwoch, den 7. März um 10:30 im Rahmen der KinderwagenKinos.



62. Berlinale 2012: Geförderter Film „Unter Männern – Schwul in der DDR“ in der Weltpremiere begeistert in ausverkauftem Haus gefeiert 

Ein begeistertes Publikum erlebte heute am 13. Februar die Weltpremiere von „Unter Männern – Schwul in der DDR“ im Kino International. Der Film von Ringo Rösener und Markus Stein wurde durch die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern gefördert und im renommierten Panorama-Programm der Berlinale präsentiert. Zu Gast waren neben den Regisseuren, dem Produzenten Olaf Jacobs aus Greifswald, dem Berliner Verleiher und Co-Produzenten Björn Koll, das gesamte Filmteam und fast alle Protagonisten.

Ringo Rösner und Markus Stein

Regisseure Ringo Rösener und Markus Stein

Filmteam

Das Filmteam

Protagonisten

Die Protagonisten John Zinner, Jürgen Lemke und Jürgen Wittdorf

Förderer

Ringo Rösener, Sabine Matthiesen, Filmförderung MV, Olaf Jacobs, Manfred Schmidt, MDM Mitteldeutsche Medienförderung, Markus Stein

„Das ist ein großer Erfolg für die Arbeit der Kulturellen Filmförderung des Landes. Zum ersten Mal ist ein Film darüber entstanden, wie man als Schwuler in der DDR gelebt und geliebt hat. Sechs Männer erzählen aus ihrem Leben, von Individualität in einem uniformen System. Den beiden Regisseuren ist ein sehr persönlicher Film gelungen, der einen erstaunlichen Blick auf die Lebenswelten wirft“, freut sich Sabine Matthiesen, Leiterin der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern. 

Die Auswahlkommission der Kulturellen Filmförderung war von der Qualität des Stoffes begeistert und sprach dem Film eine Stoffentwicklung in Höhe von 5.000,00 € aus. Auch das im Anschluß eingereichte Drehbuch überzeugte und für die Produktion wurden weitere Mittel in Höhe von 10.000,00 € zur Verfügung gestellt. Mit dem Projekt fördert das Land nicht nur das Regiedebüt von Landeskind Ringo Rösener, sondern auch die Greifswalder Filmproduktionsfirma Hoferichter & Jacobs. Ein schönes Beispiel dafür, wie mit wenigen Mitteln nicht nur große Erfolge erzielt werden können, sondern auch gezielt die filmische Infrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern gefördert wird.

Katalogeintrag der 62. Berlinale

Prädikat "Sehr empfehlenswert!" auf KULTURA-extra.

VATERLANDSVERRÄTER von Annekatrin Hendel im Rennen um den Deutschen Filmpreis – die Lola

43 Filme von „Halt auf freier Strecke" über „Tom Sawyer“ bis „Vaterlandsverräter" stehen auf der Vorauswahlliste für die Verleihung des Deutschen Filmpreises im April. „Vaterlandsverräter“ wurde durch die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern gefördert und wurde bereits zur Berlinale 2011 gefeiert.  >>> mehr

Nächste Drehbuchwerkstatt der Kulturellen Filmförderung 2012 ausgebucht

Die nächste Drehbuchwerkstattder Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern findenvom 23.-26. Februar 2012 unter der Anleitung von Jens Becker und Alfred Behrens, Professoren der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ (HFF) Potsdam-Babelsberg, statt. Bewerbungen sind ab sofort möglich

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Filmpremiere in den Ostsee-Welten in Warnemünde

Der für den Oscar nominierte Tanzfilm „Pina 3D“ von Wim Wenders wird erstmalig in Rostock aufgeführt. Ab 29.12.2011 ist er für fünf Wochen täglich um 16:00 Uhr und um 20:00 Uhr in den Ostsee-Welten direkt am Leuchtturm in Warnemünde zu erleben. Diesen großartigen Film in 3D sollten Sie nicht verpassen  >>> mehr

„Klappe gegen rechts“ - Film-Ideen-Wettbewerb in MV

Die Medienwerkstatt Wismar im Filmbüro MV unterstützt das Projekt der Deutschen Kinder-und Jugendstiftung und der RAA M-V, in Kooperation mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern. Das Projekt soll dabei helfen, den Rechtsextremismus in Mecklenburg-Vorpommern zu bekämpfen, indem junge Menschen eigene Filmideen entwickeln und diese gefördert werden.  >>> mehr

Kultusminister Mathias Brodkorb übergibt Förderbescheid der Kulturellen Filmförderung im Filmbüro MV in Wismar

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200 Gäste bei 3. Kinderfilmnacht im Filmbüro

Besonderes Leinwanderlebnis auf Kissen und Decken im Filmbüro. In den Pausen drehten die Kinder Cartoons oder versuchten sich als Synchronsprecher

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Schulversuch zur Medienbildung in M-V erhält nationalen Preis  >>> mehr

Berlinale-Chef Dieter Kosslick erhält den Herbert Strate-Preis 2011

Berlinale-Chef Dieter Kosslick erhält am 16. November in Köln für sein Engagement und seine Verdienste um den deutschen Film und das Kino den Herbert-Strate-Preis. Der Preis ist eine mit 20.000 € dotierte Ehrung und wird von der Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen und dem Kinoverband HDF Kino e.V. vergeben. Ende Oktober war Dieter Kosslick auch in Wismar zu Gast

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Drehbuch aus Mecklenburg-Vorpommern für den Deutschen Drehbuchpreis 2012 nominiert

SANELLA von Heike Libnow hat Chance auf höchste Auszeichnung des Bundes  >>> mehr

3D Filmproduktion – Filmakademie Baden-Württemberg in Wismar zu Gast

Vom 22.-24. Oktober fanden die Dreharbeiten eines 3D Kurzfilms der Filmakademie Baden-Württemberg, der renommierten Filmhochschule in Ludwigsburg, auf dem Wismarer Marktplatz statt. Es handelt sich um die erste 3D Produktion der Hochschule überhaupt und daher kommt Wismar und Mecklenburg-Vorpommern eine besondere Ehre zugute.

Die Dreharbeiten wurden personell auch durch Mitarbeiter des Filmbüro MV in Wismar unterstützt und die Freiwillige Feuerwehr leistete einen spritzigen Beitrag: Sie sorgte nämlich bei strahlendem Sonnenschein für den im Drehbuch vorgesehenen Regen. Und das alles vor der malerischen Kulisse der schönen Hansestadt Wismar.

Perlen aus dem Landesfilmarchiv zum 5. Filmfest Wismar 

Filmvorführung von "Kirche und Heimat" beim 5. Filmfest Wismar sorgte für lebhafte Diskussionen  >>> mehr

Filme, Filmemacher und auch selbst filmen: Das 5. Filmfest Wismar war ein großer Erfolg!

Filmfest Wismar, das waren 54 Filme, 1.308 Minuten Film, Macherinnen und Macher im Gespräch mit dem Publikum, großartige Filmprotagonisten, die jungen, wilden Regisseure der Rostocker Schule, erfahrene Regisseure wie Arend Agthe oder Annekatrin Hendel - und knapp 1.000 Besucher, die kamen am Wochenende zum Filme gucken in die Weltkulturerbestadt an der Ostseeküste. >>> mehr

Neues aus dem Landesfilmarchiv

Bedeutende Zugewinne an seinem Filmbestand durch Deposita kann das Landesfilmarchiv vermelden: Filme aus dem Amateurfilmstudio der Volksmarine Rostock und der komplette Filmbestand des Hansefilmstudios Rostock sind nun in Wismar untergebracht.
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Kurzfilmseminar für Jugendliche in der Medienwerkstatt

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Programm der Schulkinowoche 2011 im Kino im Filmbüro

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Unser Landesfilmarchivar Karl-Heinz Steinbruch auf einer Tagung in Münster >>> mehr