Aktuelles

Die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern vergibt 89.500€

Starke Filmstoffe bestimmen die Förderentscheidungen

Die Auswahlkommission der Kulturellen Filmförderung hat unter dem Vorsitz von Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung des Landes mit Sitz in Wismar, am 13. November 2018 Empfehlungen für zwei Filmproduktionen, sieben Stoff- und Projektentwicklungen und drei Anträge auf Verleih- und Abspielförderung ausgesprochen.

"In der zweiten diesjährigen Sitzung der Auswahlkommission gab es eine Fülle sehr verschiedener Anträge – vor allem die Vielfalt an beantragten Stoff- und Projektentwicklungen war bemerkenswert. Die Förderentscheidungen in diesem Bereich spiegeln die Bandbreite an Filmstoffen, die in und über Mecklenburg-Vorpommern entstehen sollen, wieder – vom Animationsfilm, über ein Roadmovie, eine Romanverfilmung bis hin zum bildgewaltigen Dokumentarfilm ist alles vertreten", freut sich Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung des Landes.

Ausgewählt wurde im Bereich Produktion das interaktive Video-Projekt FallaLOG – IM GARTEN, AM SEE von Sven Stäglich. Gefördert wurde bereits die Stoffentwicklung FALLADA – DAS EXPERIMENT, das Team arbeitet ebenfalls intensiv an einer App für Kinder über das Wirken Hans Falladas, die durch das Video-Projekt erweitert wird. DER LETZTE REPORTER porträtiert die aussterbende Spezies des klassischen Lokalreporters. Drei Journalisten aus den unterschiedlichen Bereichen lokaler Berichterstattung wird Regisseur Jean Boué bei der täglichen Arbeit begleiten. Ein höchst gesellschaftspolitisches Unterfangen in Zeiten von "Lügenpresse" & Co.

Die Empfehlungen für Stoff- und Projektentwicklung lesen sich wie eine Reise durch Mecklenburg-Vorpommern. U. a. widmet sich Sabrina Sarabi mit NIEMAND IST BEI DEN KÄLBERN einem Spielfilmstoff. Eine Romanverfilmung um eine junge Frau, die im Dorf Schattin im Landkreis Nordwestmecklenburg angesiedelt ist. Das Dorfleben und vor allem das Leben in einer genossenschaftlichen Dorfgemeinschaft untersucht Michael Chauvistré in KLEIN HUNDORF. Annekatrin Hendel hat schon vielfach bewiesen, mit welcher Hingabe sie sich ihren Dokumentarfilm-Stoffen widmet, ihre Filme sind fast ausnahmslos preisgekrönt. Im neuen Projekt schaut sie mit ihrem besonderen Blick auf die Insel HIDDENSEE und die wechselvolle Geschichte dieses Sehnsuchtsortes. Aus der Feder des Malchiner Autors Christian Pulkenat entsteht der Spielfilm FRÜHLING IM DEZEMBER, eine höchst ungewöhnliche Geschichte, die in den 80er-Jahren der DDR angesiedelt ist. Ein älteres Ehepaar bringt zu dieser Zeit ihr erstes Kind auf die Welt, was zu erheblichen Konflikten führt und das aufwachsende Mädchen selbst stark prägt. DAS NORDDEUTSCHE WESEN möchte Lars Jessen in seinem Dokumentarfilm präzisieren. Rund um die Frage, wer wir eigentlich im Norden sind, soll mit Humor und Warmherzigkeit einem neuen Heimatbegriff nachgespürt werden.

Förderung im Bereich Verleih und Abspiel erhalten drei Filme, die bereits Produktionsförderung der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern erhalten haben. Die Dokumentarfilme USEDOM – DER FREIE BLICK AUFS MEER, DER LETZTE JOLLY BOY und FRAU METALL.

Die Förderentscheidungen im Einzelnen:

Produktion:

FALLALOG – IM GARTEN, AM SEE I Sven Stäglich, Förderempfehlung: 15.000€

DER LETZTE REPORTER I Jean Boué, Förderempfehlung: 10.000€

Stoff- und Projektentwicklung:

TAKSI I Gordon Kämmerer, Förderempfehlung: 10.000€

META (AT) I Antje Heyn, Förderempfehlung: 6.500€

NIEMAND IST BEI DEN KÄLBERN I Sabrina Sarabi, Förderempfehlung: 10.000€

HIDDENSEE – DAS JAHRHUNDERT I Annekatrin Hendel, Förderempfehlung: 10.000€

KLEIN HUNDORF – AUF DER SUCHE NACH ERDUNG I Michael Chauvistré, Förderempfehlung: 8.000€

FRÜHLING IM DEZEMBER I Christian Pulkenat, Förderempfehlung: 10.000€

DAS NORDDEUTSCHE WESEN I Lars Jessen, Förderempfehlung: 5.000€

Verleih, Vertrieb, Abspiel:

FRAU METALL I Lih Janowitz, Förderempfehlung: 1.250€

DER LETZTE JOLLY BOY I VIET – Filmproduktion, Förderempfehlung: 2.000€

USEDOM – DER FREIE BLICK AUFS MEER I Artia Nova Film GmbH, Förderempfehlung: 3.000€

 

Die einmalige Kulturwirtschaftliche Filmförderung 2018 vergibt 80.000€

Die Auswahlkommission, die im Rahmen der Kulturwirtschaftlichen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern 2018 ebenfalls am 13. November tagte, sprach zwei Projekten Produktionsförderung aus. Mit den Mitteln des Strategiefonds des Landes Mecklenburg-Vorpommern werden folgende Filmprojekte mit Produktionsförderung unterstützt:

HOHE KUNST AUFS PLATTE LAND I Clip Film GmbH,
Förderempfehlung: 40.000€

DIE RÜCKKEHR DER WILDNIS I Hoferichter & Jacobs GmbH,
Förderempfehlung: 40.000€

"Beide Projekte sind inhaltlich vollständig in Mecklenburg-Vorpommern angesiedelt und punkten mit einem sehr hohen Regionaleffekt für die hiesige Branche. Die Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern konnte mit dieser Vergabe erste Impulse setzen und wir können uns jetzt schon auf weitere zukunftsorientierte und die für unser Bundesland richtigen Signale bei der Stärkung der Filmförderung freuen", sagt Sabine Matthiesen, die auch diese Sitzung leitete.

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Vom Land geförderter Spielfilm als BESTER FILM bei den 52. Internationalen Hofer Filmtagen 2018 ausgezeichnet!

KAHLSCHLAG gewinnt den FÖRDERPREIS NEUES DEUTSCHES KINO

Große Freude bei der Filmförderung in Wismar – KAHLSCHLAG, das Nachwuchsfilmprojekt aus Mecklenburg-Vorpommern, feierte erst am Mittwoch, den 24.10.2018 um 22:15 Uhr seine gut besuchte Weltpremiere bei den Internationalen Hofer Filmtagen. Gemeinsam mit einem Großteil seiner Teammitglieder hatte sich Max Gleschinski von Rostock auf den Weg nach Oberfranken gemacht, um die Uraufführung ihres Films bei diesem renommierten Nachwuchs-Filmfestival zu erleben und sie erhielten schon nach der ersten Vorführung großartiges Feedback.

Am Donnerstag folgte dann die nächste Sensation: KAHLSCHLAG gewinnt den FÖRDERPREIS NEUES DEUTSCHES KINO für den Besten Film! Dieser Preis des Festivals wird von Bavaria Film, dem Bayerischen Rundfunk und der DZ Bank gestiftet und ist mit 10.000€ dotiert. Er wird an Filmschaffende für deren ersten bis dritten langen Spielfilm deutscher Produktion verliehen, die im Programm der Internationalen Hofer Filmtage ihre Premiere haben. In der diesjährigen Jury entschieden die Schauspielerin Karoline Schuch und die Regisseure und Produzenten Andreas Arnstedt und Frieder Schlaich über die Preisträger. Großes Lob erhielt der junge Autor, Regisseur und Produzent Max Gleschinski für sein durchdachtes und überraschendes Drehbuch, das einen Film hervorgebracht hat, den man so lange nicht mehr in Deutschland gesehen hat.

Max Gleschinski (Mitte) erhält den FÖRDERPREIS NEUES DEUTSCHES KINO, ©Internationale Hofer Filmtage 2018

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Von der Kulturellen Filmförderung MV geförderte Dokumentarfilme auf mehreren Filmfestivals

DER FUNKTIONÄR feiert Weltpremiere bei DOK Leipzig 2018

Im Herbst stehen einige Highlights in der deutschen Filmfestival-Szene bevor, allen voran das DOK Leipzig, eines der international führenden Filmfestivals im Bereich des Dokumentar- und Animationsfilms. Und wie im letzten Jahr schon die Filme WILDES HERZ und ÜBER LEBEN IN DEMMIN feiert auch in diesem Jahr wieder ein in Mecklenburg-Vorpommern geförderter Dokumentarfilm seine Weltpremiere in Leipzig.

DER FUNKTIONÄR von Andreas Goldstein wird im Deutschen Wettbewerb gezeigt, am Dienstag, den 30. Oktober 2018 um 10 Uhr ist die Uraufführung. Weitere Vorführungen folgen am 31.10. und am 3.11.2018. Nominiert ist der Film auch für den ver.di-Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness. Andreas Goldstein erhielt für diesen außergewöhnlichen Film Produktionsförderung der Kulturellen Filmförderung MV. "Erneut können wir stolz sein, ein weiterer geförderter Film läuft im Wettbewerb des bedeutendsten deutschen Dokumentarfilmfestivals. Die richtigen, interessanten und relevanten Themen, die professionelle und besondere Umsetzung und vor allem die hohe Qualität sind die Voraussetzungen für diese Erfolge, die die aus MV geförderten Filme seit Jahren erfahren", freut sich Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung in MV und Geschäftsführerin des Filmbüro MV.

Filmstill aus DER FUNKTIONÄR, ©Andreas Goldstein, Oktoberfilm

In dem sehr persönlichen Dokumentarfilm setzt sich der Regisseur mit seinem Vater, dem ehemaligen DDR-Funktionär Klaus Gysi auseinander. Ein essayistischer Dokumentarfilm, getragen von einer subjektiven Erzählung. Andreas Goldstein erzählt in der Auseinandersetzung mit den Bildern, die sein Vater von sich selbst entwarf, die andere von ihm zeichneten und zuletzt jenen, die im Sohn selbst verhaftet sind, die vielschichtige Biographie eines Parteifunktionärs. Die Betrachtung des Vaters ist zugleich eine Betrachtung eines untergegangenen Landes.

Schon in der Woche darauf wird DER FUNKTIONÄR während der Duisburger Filmwoche gezeigt, am Samstag, den 10. November um 10 Uhr.

Filmstill aus SPK KOMPLEX, ©Edition Salzgeber

Ebenfalls bei der Duisburger Filmwoche zu erleben, ist der in MV geförderte und bei der diesjährigen Berlinale gefeierte Dokumentarfilm SPK KOMPLEX von Gerd Kroske. Der Film befasst sich mit dem 1970 von dem Arzt Wolfgang Huber gegründeten "Sozialistischen Patientenkollektiv", eine antipsychiatrisch ausgerichtete Gruppe, welche die damalige Behandlung von psychisch Kranken als "Verwahr-Psychiatrie" kritisierte und innovative Therapiemethoden mit politischen Forderungen verknüpfte. Im Zuspitzen des Konflikts radikalisierte sich das SPK, Gerüchte über latente Verbindungen zur RAF wurden laut. Dieser Ruf überlagert, worum es dem SPK eigentlich ging: die Rechte von Patienten.

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KAHLSCHLAG bei den 52. Internationalen Hofer Filmtagen 2018

Von der Kulturellen Filmförderung MV geförderter Spielfilm feiert seine Uraufführung

Welch eine Erfolgsgeschichte – der Spielfilm KAHLSCHLAG des jungen, talentierten Autors, Regisseurs und Produzenten Max Gleschinski aus MV, feiert in wenigen Tagen seine Uraufführung und somit Weltpremiere bei den renommierten Internationalen Hofer Filmtagen 2018. Das Filmfestival im bayerischen Oberfranken zählt zu einer der bedeutendsten Plattformen für deutsche Nachwuchsregisseure und stellt darüber hinaus eine Auswahl an Kurz-, Dokumentar- und Internationalen Filmen vor. KAHLSCHLAG ist im Rennen um den Förderpreis NEUES DEUTSCHES KINO, dotiert mit 10.000 EUR. Regisseur Max Gleschinski hat darüber hinaus auch die Chance auf den HOFER GOLDPREIS für die beste Regieleistung beim ersten Langspielfilm.

Max Gleschinski erhielt für sein ambitioniertes Spielfilmprojekt Anfang 2017 Produktionsförderung der Kulturellen Filmförderung MV. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Filmbüro MV in Wismar hatten ihn zur Einreichung ermutigt und ihm bereits vor dem Projektbeginn mit bestmöglicher Beratung zur Seite gestanden. Seine komplette Konzeption baute dabei auf ein Team aus seiner unmittelbaren Umgebung in Rostock und gedreht wurde ebenfalls ausschließlich in Nordwestmecklenburg – bspw. in Robertsdorf und Alt Farpen – sowie in Rostock. Die Dreharbeiten begannen im Herbst 2017, sodass in diesem Jahr der Fokus auf die Postproduktion gelegt werden konnte. Dass KAHLSCHLAG nun ein Jahr nach Drehbeginn bereits seine Premiere feiern kann, zeugt von dem Fleiß und der effektiven Zusammenarbeit des ganzen Filmteams. Und nebenbei arbeitet der umtriebige Max Gleschinski an neuen Filmstoffen und hat im Sommer diesen Jahres bereits ein neues Spielfilmprojekt als Produzent betreut und den Dreh begleitet. WELT UNTER ist ein Episodenfilm von vier Mecklenburger Regisseurinnen und Regisseuren, der ebenfalls durch die Unterstützung der Kulturellen Filmförderung MV realisiert wird.

Setbesuch 2017 in Robertsdorf, ©Filmbüro MV

"Die Auswahlkommission der Kulturellen Filmförderung MV hat erneut gezeigt, mit welch gutem Gespür und geballter Kompetenz wieder eine so gute Entscheidung getroffen wurde, insbesondere beim Nachwuchs. Wir können stolz sein auf die Ergebnisse, die in den letzten Jahren in unserem Bundesland entstanden sind", sagt Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung in MV und Geschäftsführerin des Filmbüro MV.

KAHLSCHLAG erzählt die Geschichte von Martin und Eric, die ihre Kindheit und Jugend auf dem Land geteilt haben, unzertrennlich waren und sich schließlich beide in dasselbe Mädchen verliebten – Frenni. 20 Jahre später führen Martin und Frenni ein beschauliches Leben auf dem Hof seiner Eltern, bis eines Tages Eric wieder vor ihrer Tür steht, um Martin mit der Vergangenheit zu konfrontieren. Das Schauspiel-Ensemble konnte sowohl in den Haupt-, als auch den Nebenrollen hochkarätig besetzt werden. Mit dabei sind unter anderem Florian Bartholomäi, Bernhard Conrad und Petra Nadolny.

Gemeinsam mit dem Kameramann Jean-Pierre Meyer-Gehrke führt Max Gleschinski die Rostocker Produktionsfirma "Von Anfang Anders Filmproduktion", dessen Repertoire vor allem auch Imagefilme und Musikvideos für lokale Auftraggeber umfasst. KAHLSCHLAG ist der Debüt-Spielfilm der jungen Firma, der mit viel Engagement, der Filmförderung MV, einer Crowdfunding-Kampagne und dem Netzwerk vor Ort entstehen konnte.

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Die 27. dokumentART films&future 2018 steht kurz vor dem Start

Mi, 17. bis So, 21. Oktober 2018, Neubrandenburg

Die dokumentART schafft 2018, zum zweiten Mal, mit dem Thema "films & future" eine internationale Projektionsfläche für utopisches Gedankengut, gewagte Träume und Zukunftsvisionen. 

Filmstill aus DER LETZTE JOLLY BOY, © Schwarzbaum/ Viet

Auch in diesem Jahr wird es wieder ein MV-Filmfenster geben und die Filmförderung MV präsentiert in Zusammenarbeit mit dem MV Film e.V. den geförderten Film DER LETZTE JOLLY BOY von Regisseur Hans-Erich Viet.

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Filmkunst im Museum: Staatliches Museum Schwerin zeigt RABBI WOLFF mit Audiodeskription

So, 14. Oktober 2018, 14 Uhr, Schwerin

Am 14. Oktober 2018 um 14 Uhr zeigt das Staatliche Museum Schwerin den von der Kulturellen Filmförderung unterstützten Dokumentarfilm RABBI WOLFF – Ein Gentleman vor dem Herrn in der blindengerechten Audiofassung. Der mehrfach ausgezeichnete Film erhielt 2018 den Deutschen Hörfilmpreis. Mit dem Filmerlebnis in Audiodeskription können Sehende erfahren, wie sich für blinde und sehbehinderte Menschen das Medium Film erschließt.

Zum Inhalt:

William Wolff ist Ende 80 und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt. Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg, steigt dort in den Zug und pendelt zu seinen Jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Samstags nach dem Gottesdienst geht es zurück nach London – es sei denn, er ist bei Verwandten in Jerusalem, auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet Willy Wolff.

Filmstill aus RABBI WOLFF, © Uli Holz/ Edition Salzgeber

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Zusätzliche Mittel in 2018 für Kulturwirtschaftliche Filmförderung in MV

Wie die Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern am 13. September 2018 mitteilte, können in diesem Jahr zusätzlich Filmfördermittel in der Produktionsförderung vergeben werden. Aus dem Strategiefonds stellt das Land dafür 250.000€ für Projekte zur Verfügung, die nach Kulturwirtschaftlichen Fördergrundsätzen in Mecklenburg-Vorpommern entstehen. Antragsberechtigt sind vorrangig Filmschaffende aus dem Land, aber auch Projekte, die hier entstehen sollen und somit einen wirtschaftsrelevanten Beitrag leisten, können sich um die Kulturwirtschaftliche Produktionsförderung 2018 bewerben.

Anträge auf Förderung können bis zum 21. September 2018 (es gilt der Poststempel) an das Filmbüro MV gestellt werden. Die neuen Fördergrundsätze und das Antragsformular sind ab sofort abrufbar:

Die Entscheidung darüber, welche Filmprojekte gefördert werden, soll im November durch eine fachkundige Jury getroffen werden. Für eine Beratung rund um die Antragstellung auf Kulturwirtschaftliche Produktionsförderung stehen Sabine Matthiesen und Gesine Ploen vom Filmbüro MV gern allen Interessenten zur Verfügung. Die Freude über die zusätzlichen Fördermittel für Filmprojekte in der Produktionsphase ist groß. Filmschaffende und -inhalte aus und über Mecklenburg-Vorpommern können so noch in diesem Jahr effektiv voran gebracht werden.

Pressemitteilung der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern ansehen

Erfolgreiche Uraufführung von gefördertem Dokumentarfilm VERRÜCKT NACH KINO! mit tosendem Applaus gefeiert

Das schöne Klanghaus Ilow war der perfekte Ort für die stimmungsvolle Mecklenburg-Vorpommern Premiere des Dokumentarfilms VERRÜCKT NACH KINO! – darin waren sich die vielen Gäste einig. Carmen Blazejewski und Andreas Höntsch präsentierten ihren umfangreich recherchierten Film über die Geschichte und Geschichten des Landfilms in Mecklenburg-Vorpommern. Viele der Protagonisten, Freunde und Bekannte der beiden mecklenburgischen Filmschaffenden wollten sich die Premiere nicht entgehen lassen.

Publikum im Klanghaus Ilow

Das kulturelle Wirken, vor allem in den Dörfern, ist unglaublich wertvoll und die Arbeit des Landesverbandes Filmkommunikation M-V e.V. macht es seit Jahren möglich, dass anspruchsvoller Kinofilm auch in den entlegensten Orten sein Publikum findet. Dieses Engagement wurde mit dem Film und bei Schmalzbroten, Sekt und Selters ausgiebig gefeiert.

Filmteam sowie Protagonistinnen und Protagonisten

VERRÜCKT NACH KINO! wurde von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern in der Produktion und der Stoffentwicklung gefördert.

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VERRÜCKT NACH KINO! feiert seine Mecklenburg-Vorpommern Premiere

Samstag, 8. September 2018, 19 Uhr, Klanghaus Ilow

In Anwesenheit des Filmteams und von Protagonisten

Eine besondere Reise durch Mecklenburg-Vorpommern: zu Filmenthusiasten bis in die entlegensten Winkel unseres schönen Bundeslandes.

Die Filmemacher Carmen Blazejewski und Andreas Höntsch haben sich auf die Suche gemacht nach Liebhabern der unkonventionellen Filmvorführung. Entstanden ist ein Roadmovie, in dessen Zentrum Uwe Höppner steht, der mit seinem Kino-Equipment ganz Mecklenburg-Vorpommern mit kulturell wertvollen Filmen versorgt. Vom im eigenen Land geförderten und realisierten Dokumentarfilm bis hin zu den neuesten Werken des Arthouse-Kinos: all diese Filme im kleinen Rahmen zu erleben, wird immer wieder zu einem großartigen lokalen Kulturereignis.

Filmstill aus VERRÜCKT NACH KINO!, © Wilder Norden Film

Im Landesverband Filmkommunikation M-V e. V. laufen alle Fäden zusammen und das kleine engagierte Team arbeitet bis heute unermüdlich am Zugang zu Kinovorführungen in den noch so entlegenen Winkeln Mecklenburg-Vorpommerns. Lassen Sie sich mitnehmen auf einen Exkurs in die Geschichte des Landfilms, mit diesem Heimatfilm voller Liebe zum Kino und Kultur-Engagement in den ländlichen Regionen.

VERRÜCKT NACH KINO! wurde von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern in der Produktion und der Stoffentwicklung gefördert.

Die Uraufführung und Mecklenburg-Vorpommern Filmpremiere findet statt am Samstag, 8. September 2018 um 19 Uhr

im Klanghaus Ilow (Ilow 18, 23974 Neuburg)

Im Anschluss an den Film stehen die Filmemacherinnen und Filmemacher für ein Gespräch zur Verfügung.

Eintritt: 10€, Karten telefonisch unter (03841) 385 927 oder direkt an der Abendkasse.

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Geförderter Film des Landes im GutesHausKino in Garvensdorf

Freitag, 7. September 2018, 20 Uhr, GutesHausKino Garvensdorf

Am Freitag, den 7. September um 20 Uhr findet im GutesHausKino in Garvensdorf eine besondere Kurzfilm-Retrospektive statt. Präsentiert werden Filme des Malers und Regisseurs Berthold Bock, u. a. der durch die Filmförderung des Landes geförderte Film COLONNA. Regisseur Berthold Bock, die Szenen- und Kostümbildnerin Frauke Menzinger, Mitglieder der Filmcrew und Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern, werden anwesend sein. Berthold Bock wird zu jedem Film auch einige malerische Arbeiten zeigen. Das Publikum ist herzlich zum Gespräch und Austausch eingeladen.

Darüber hinaus erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer an diesem Kinoabend ein eher seltenes Erlebnis, denn das Gutshaus Garvensdorf und der Park sind ein Teil der Kulisse des Kurzfilms COLONNA. Der Film ist sozusagen "on location" zu sehen.

Eintritt: 7 €, Gutshaus Garvensdorf e.V., Garvensdorfer Hofstr. 10, 18233 Kirch Mulsow, OT Garvensdorf

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Außerdem: Am Freitag, den 5. Oktober 2018 um 20 Uhr wird der ebenfalls durch das Land geförderte Dokumentarfilm ÜBER LEBEN IN DEMMIN von Martin Farkas in Garvensdorf präsentiert.

WILDES HERZ ist auf der Shortlist des Preises für Popkultur 2018

Bereits am Dienstag, den 21. August 2018 veröffentlichte der Verein zur Förderung der Popkultur e.V. die diesjährigen Shortlists zur Verleihung des Preises für Popkultur. Seit 2016 wird dieser jährlich für herausragende Verdienste und Leistungen in verschiedenen Bereichen der Popkultur verliehen. In 12 Kategorien wird der Preis vergeben und aus Sicht Mecklenburg-Vorpommerns und vor allem auch der Kulturellen Filmförderung des Landes fällt die diesjährige Auswahl ganz besonders positiv aus.

Jan "Monchi" Gorkow, © Neue Visionen Filmverleih

Der geförderte, in Mecklenburg-Vorpommern spielende und bundesweit auf Kinoleinwänden absolut erfolgreiche Dokumentarfilm WILDES HERZ von Charly Hübner und Sebastian Schultz erhielt u.a. eine Nominierung in der Kategorie "Schönste Geschichte". Eine wirklich passende Kategorie für diesen unterhaltsamen und mitreißenden Film um Monchi, den Frontmann von FEINE SAHNE FISCHFILET. Die Band aus Mecklenburg-Vorpommern könnte darüber hinaus auch zum Abräumer der Verleihung am 18. Oktober 2018 werden. So sind sie nicht nur als "Lieblingsband" nominiert, sondern konnten auch mit einer "Spannenden Kampagne" ("Unschuldig wie immer: mit dem Nightliner zum Gerichtstermin in Güstrow") und "Gelebter Popkultur" (Festival "Wasted in Jarmen") überzeugen.

Sie sind der Berserker unter den deutschen Bands, voller Aufruhr und so kompromisslos wie Poesie nur sein kann: Feine Sahne Fischfilet. © Neue Visionen Filmverleih

In der Kategorie "Gelebte Popkultur" sind außerdem Birgit und Horst Lohmeyer mit dem Musikfestival "Jamel rockt den Förster" nominiert, das am 24. und 25.8.2018 bereits zum 12. Mal stattfand und mit dem das Ehepaar ein Zeichen gegen ihre mehrheitlich rechtsgerichteten Nachbarn in dem kleinen Dorf Jamel setzt.

Gewählt werden die Gewinnerinnen und Gewinner von den Vereinsmitgliedern – der Fachjury aus aktuell 791 Vertreterinnen und Vertretern der deutschen Medien- und Musiklandschaft. Der Preis für Popkultur wird am 18. Oktober 2018 im Rahmen einer Abendgala im Berliner Tempodrom bekanntgegeben.

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VATERLANDSVERRÄTER im Grenzhus Schlagsdorf

Donnerstag, 6. September 2018, 19 Uhr, Grenzhus Schlagsdorf

Vom Land geförderte Filme beim 14. Filmfest "der NEUE HEIMAT film"

24. bis 26. August 2018, Burg Klempenow

WILDES HERZ und ÜBER LEBEN IN DEMMIN auf Burg Klempenow

Die Erfolgsgeschichte der beiden von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern geförderten Filme geht weiter. Nicht nur der Einsatz und die Besucherzahlen in den deutschen Kinos sind sensationell, sondern auch bei Filmfestivals, u.a. in Mecklenburg-Vorpommern, sind sie fester Bestandteil der Programme. der NEUE HEIMAT film vom 24. bis 26. August ist das nächste Filmfestival, das WILDES HERZ von Charly Hübner und Sebastian Schultz und ÜBER LEBEN IN DEMMIN von Martin Farkas präsentiert – passend zum diesjährigen Motto ALTERNATIVLOS...

Filmstill aus WILDES HERZ, © Neue Visionen Filmverleih

"Wir können stolz auf unsere Filmförderung in MV sein, denn beide Filme sorgen mit Geschichten und Bildern aus Mecklenburg-Vorpommern für sehr viel Aufmerksamkeit in ganz Deutschland. Mehr als beeindruckend sind die Besucherzahlen, WILDES HERZ hat schon 53.000 Besucher und ÜBER LEBEN IN DEMMIN 15.000 Besucher in den deutschen Kinos erreicht. Zwei außergewöhnliche deutsche Dokumentarfilme, die sich unter unzähligen Neueinsätzen von Woche zu Woche behaupten, das sorgt in der gesamten Branche für große Aufmerksamkeit", freut sich Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern.  

Die Termine auf Burg Klempenow:

WILDES HERZ: Freitag, 24. August, 17 Uhr mit Überraschungsgast

ÜBER LEBEN IN DEMMIN: Sonntag, 26. August, 19 Uhr in Anwesenheit von Regisseur Martin Farkas und Produzentin Annekatrin Hendel

Filmstill aus ÜBER LEBEN IN DEMMIN, © Edition Salzgeber

Darüber hinaus bietet das Filmprogramm eine große Bandbreite an spannenden Kurz- und Dokumentarfilmproduktionen. Regisseure wie Annekatrin Hendel, Volker Koepp und Ai Weiwei sind mit ihren aktuellen Filmen vertreten.

Das Programm ansehen

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Filmreihe im GRENZHUS: SCHRANKEN

Montag, 13. August 2018, 19 Uhr, Grenzhus in Schlagsdorf

Gefördert von der Filmförderung des Landes:

SCHRANKEN

Dokumentarfilm von Gerd Kroske

Im Anschluss an den Film findet ein Filmgespräch mit Regisseur Gerd Kroske, Sabine Matthiesen (Leiterin Filmförderung MV, Filmbüro MV) und allen Interessierten statt. Durch den Abend führt Dr. Andreas Wagner (Leiter GRENZHUS).

Filmstill aus SCHRANKEN, © realistfilm 2009

In den 80-iger Jahren: Neue Grenzschranken wurden in der DDR gebraucht. Die Fluchtversuche mit Autos Richtung Westen nahmen zu. Metallarbeiter und Staatssicherheit arbeiteten Hand in Hand für die Verteidigung gegen den "Terrorismus", um Fluchten zu verhindern. In konspirativer Feierabendarbeit tüftelten sie an neuen Schranken. Crashtests für die Terrorabwehr, Karambolagen für den Ernstfall. Autos rasten dort in die neuen Sperren und hinterließen Totalschäden. Die Schranken wurden ab Mitte der 80-iger Jahre an allen Grenzübergangsstellen eingebaut. SCHRANKEN erzählt von der Motivation der Beteiligten, von tragisch endenden Fluchten und gibt Einblicke in die deutsche Ingenieurskunst und den Militärgeist. Archäologie DDR pur.

D 2009, Dokumentarfilm, 95 min, Drehbuch, Regie: Gerd Kroske, Kamera: Susanne Schüle, Montage: Karin Gerda Schöning, Redaktion: Antje Stamer, Ton: Klaus Janek, Musik: Helge Haack, Ton: Lisa Böttcher, Produktion: realistfilm in Koproduktion mit ZDF und 3sat, gefördert von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern

Die Filmabende im GRENZHUS werden in Kooperation von Filmbüro MV/ Kulturelle Filmförderung MV, dem Verein Politische Memoriale und dem GRENZHUS Schlagsdorf (Nordwestmecklenburg) organisiert und durch die Landesbeauftragte M-V für die Stasiunterlagen sowie die Landeszentrale für politische Bildung M-V gefördert.

Einlass 18 Uhr. Ein Getränkeangebot steht bereit. Eintritt frei!
Ort: GRENZHUS Schlagsdorf, Informationszentrum zur innerdeutschen Grenze, Neubauernweg 1, 19217 Schlagsdorf, Telefon (038875) 20326, www.grenzhus.de

Den Flyer mit allen Filmabend-Terminen 2018 im GRENZHUS herunterladen

WILDES HERZ im Filmangebot der SchulKinoWochen

Der in Mecklenburg-Vorpommern geförderte hochgradig erfolgreiche Dokumentarfilm von Charly Hübner und Sebastian Schultz wurde in das Filmangebot der SchulKinoWochen aufgenommen. Empfohlen ab 14 Jahren und der Klassenstufe 9 kann der Film nun von den Bundesländern in ihr jeweiliges Programm aufgenommen werden.

Sie sind der Berserker unter den deutschen Bands, voller Aufruhr und so kompromisslos wie Poesie nur sein kann: Feine Sahne Fischfilet. © Neue Visionen Filmverleih

Die SchulKinoWochen sind ein bundesweites Angebot zur Filmbildung, welches VISION KINO in Kooperation mit Partnern in allen 16 Bundesländern organisiert. Die SchulKinoWochen finden in jedem Bundesland für die Dauer einer bzw. mehrerer Wochen statt. In diesem Zeitraum können Schulklassen zu einem ermäßigten Eintrittspreis bestimmte Kinovorstellungen in einem nahegelegenen Kino besuchen.  

Die SchulKinoWoche Mecklenburg-Vorpommern wird in diesem Jahr vom 5. bis 9. November 2018 stattfinden. Das Filmprogramm steht noch nicht fest. Alle Informationen zur SchulKinoWoche MV können Sie hier ansehen.

WILDES HERZ im Filmangebot der SchulKinoWochen ansehen

Nächster Einreichtermin Kulturelle Filmförderung

Der nächste Einreichtermin für Kulturelle Filmförderung ist am

   5. September 2018

Es gilt das Datum des Poststempels!

Weitere Informationen und die Antragsunterlagen unter:

Bitte reichen Sie Drehbücher zu den Anträgen immer doppelseitig kopiert ein.

USEDOM – DER FREIE BLICK AUFS MEER am Strand in Heringsdorf

Direkt am Strand, auf der großen LED Wand, wird am 19. Juli 2018 der in Deutschland erfolgreich angelaufene und von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern unterstützte Film von Heinz Brinkmann gezeigt.

Regisseur Heinz Brinkmann, der selbst aus Heringsdorf stammt, versammelt 25 Jahre nach seinem Film USEDOM – EIN DEUTSCHES INSELLEBEN neue Geschichten von Insulanern, die auf unterschiedliche Weise nach Usedom kamen und zu Gastgebern für Millionen von Urlaubern wurden. USEDOM – DER FREIE BLICK AUFS MEER beschreibt die deutsch-polnische Insel als einen Ort, an dem der europäische Gedanke des nationalen Zusammenwachsens so stark gelebt wird wie kaum anderswo. Er zeigt aber auch den immer schärfer ausgetragenen Konflikt zwischen der Bewahrung einer einzigartigen Bäderarchitektur und der Errichtung von neuen, verwechselbaren Luxus-Quartieren.

Ein nostalgisch-heiterer Streifzug über die berühmte Urlaubsinsel mit nachdenklichen Blicken.

Eintrittspreise:

Erwachsene: EUR 8,00 / EUR 7,00 (Schüler & Studenten)

Kinder bis 12 Jahre: EUR 5,50

Mit der Eintrittskarte zuzügl. EUR 10,00 Pfand erhält jeder Gast einen Funkkopfhörer. Dieser garantiert eine hervorragende Tonwiedergabe in stereo mit individuell einstellbarer Lautstärke. Nach der Kinovorstellung erhält jeder Gast mit der Rückgabe des Kopfhörers das Pfandgeld zurück.

Das komplette Programm des Heringsdorfer Kinos am Meer ansehen

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Geförderter Film des Landes im Libanon aufgeführt

Das Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Beirut zeigte
NACH PARCHIM

Der erfolgreichen Aufführung des Dokumentar-Kurzfilms NACH PARCHIM während des Filmfestes Wismar am 1. Juli, folgte am Donnerstag, den 5. Juli 2018 eine Filmvorführung auf internationalem Parkett. Das Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Beirut hatte die Filmemacherinnen Johanna Huth und Julia Gechter eingeladen. Neben der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) hatte auch die Stiftung das Filmprojekt finanziell unterstützt.

Programmleiterin der RLS in Beirut Miriam Younes mit den Filmemacherinnen Johanna Huth und Julia Gechter (linkes Bild, v.l.n.r.)

NACH PARCHIM erzählt von zwei Flüchtlingsschicksalen, die beide in der mecklenburgischen Kleinstadt Parchim endeten. Die 91-jährige Ulla floh zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs als junge Frau aus Ostpreußen ins Mecklenburgische und der 7-jährige Moner aus Syrien kam 2015 in Begleitung seines älteren Bruders, aber ohne seine Eltern in Parchim an. Beide können von traumatischen Erlebnissen aus dem Krieg berichten und sie beide haben letztlich ein neues Zuhause gefunden. Sehr einfühlsam erzählen Johanna Huth und Julia Gechter von Kriegsflüchtlingen zweier Generationen.

Julia Gechter und Johanna Huth (1. und 2. v.l.) im Gespräch mit dem Publikum

Und so gab es auch in Beirut im Anschluss an die Filmvorführung viel Gesprächsbedarf. Das Publikum zeigte sich sehr angetan von dem Kurzfilm und die aktuelle Situation von Flüchtlingen in Deutschland und im Libanon stand im Fokus der anschließenden Diskussion. Wir freuen uns sehr, dass NACH PARCHIM bereits kurz nach seiner Fertigstellung so hohe Wellen schlägt und wünschen dem Team weitere spannende Auftritte bei Filmfestivals weltweit. Die Kulturelle Filmförderung unterstützt nach den Projekten DER FÄHRMANN UND SEINE FRAU und NACH PARCHIM auch JOBCENTER, das dritte Kurzfilm-Projekt der Filmemacherinnen Huth und Gechter, welches erneut thematisch in Parchim angesiedelt ist.

Die Filmvorführung wurde durch einen Reisezuschuss der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa ermöglicht.

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Gäste, Gäste, Gäste beim 12. Filmfest Wismar und beim 10. Kinderfilmfest NAUTILUS

Am Freitag, den 29. Juni starten wir in das Filmfest Wismar. Bereits im 12. Jahr präsentieren wir in der schönen Hansestadt die vom Land geförderten Filme in ihrer ganzen Vielfalt, in unterschiedlichen Genres und immer mit dem Blick auf und aus Mecklenburg-Vorpommern. Und wir begrüßen viele Filmemacherinnen und Filmemacher sowie Protagonistinnen und Protagonisten, die persönlich zur Präsentation der Filme anwesend sein werden und sich auf interessante Filmgespräche mit dem Publikum freuen.  

Bereits zum Kinderfilmfest NAUTILUS ist die Schauspielerin Stefanie Bock, bekannt als Anni aus der Vorschulserie KiKANiNCHEN des KiKa! zu Gast. Gemeinsam mit den Kindermoderatoren wird sie tagsüber durch das NAUTILUS-Filmprogramm führen.

Zur großen Eröffnung am 29. Juni um 19:30 Uhr begrüßen wir zur Mecklenburg-Vorpommern Filmpremiere von DER LETZTE JOLLY BOY den Regisseur Hans-Erich Viet mit seinem Protagonisten, den 97-jährigen Shoa-Überlebenden Leon Schwarzbaum und das Filmteam.

Filmstill aus MiniBar #sitcomopera in 21 Episoden, © junge norddeutsche philharmonie e.V.

Am Samstag, den 30. Juni, stellt uns Regisseur und Maler Berthold Bock sein Malerei- Film Projekt COLONNA vor, im Anschluss begrüßen wir in der Mecklenburg-Vorpommern Filmpremiere der Webserie #SITCOMOPERA-MINIBAR in 21 Episoden die Regisseurin Theresa von Halle, den Komponisten Sven Daigger sowie weitere Mitglieder der jungen norddeutschen philharmonie aus Rostock. Lassen Sie sich überraschen von Malerei auf der Leinwand und einem modernen Opernformat.

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Aktuelle Meldung aus filmfest wismar

Ab morgen: Filmfest Wismar:
Die Filmförderung MV lädt herzlich ein!

Filme aus, über und für Mecklenburg-Vorpommern

Freitag, 29.6. bis Sonntag, 1.7.2018

Geschafft! Nur noch ein Tag bis Beginn: Gesine Ploen und Sabine Matthiesen von der Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern

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FRAU METALL – Portrait der Mecklenburger Metall-Bildhauerin Takwe Kaenders

Geförderter Film des Landes feiert seine Weltpremiere
Regisseurin Lih Janowitz, das Filmteam und Takwe Kaenders mit Wegbegleitern zu Gast

Samstag, 30. Juni 2018 um 20:00 Uhr im Kino im Filmbüro

Im Dokumentarfilm FRAU METALL von Lih Janowitz sprühen nicht nur Funken aus Metall, sondern auch, wenn die bekannte Mecklenburger Künstlerin Takwe Kaenders über die Leinwand wirbelt. Da wird geschmiedet, geschweißt, geflext, wenn sie mit ihrem Material in ihrer Werkstatt im Rothener Hof arbeitet.

Takwe Kaenders mit ihrer Skulptur KOKON (Foto: Christian Lehsten)

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Geförderter Film des Landes erhält besondere Ehrungen beim Filmfest Emden-Norderney 2018

DER LETZTE JOLLY BOY gewinnt den DGB-Preis des Filmfestivals und ist Eröffnungsfilm vom Filmfest Wismar am 29. Juni 2018

Bei der 29. Ausgabe des Filmfestes Emden-Norderney feierte der bewegende Dokumentarfilm DER LETZTE JOLLY BOY von Hans-Erich Viet (u.a. Polizeiruf 110 Schwerin) am 9. Juni 2018 seine Weltpremiere. Die 600 gerührten Zuschauer im ausverkauften Saal bejubelten den mittlerweile 97-jährigen Protagonisten und Holocaust-Überlebenden Leon Schwarzbaum, der gemeinsam mit dem Filmteam zum Filmgespräch zu Gast war.

Leon Schwarzbaum und Hans-Erich Viet (Foto: ©Tobias Bruns/ Filmfest Emden-Norderney)

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