Aktuelles

Drei Tage Film total in Wismar –
das Filmprogramm ist online

Am 20. Juni heißt es wieder FILM AB! in Wismar, ab sofort steht das gesamte Film- und Rahmenprogramm für Sie online zur Verfügung. Jede Menge Kurz- und Langfilme aus unterschiedlichen Genres, von jungen und erwachsenen Filmemacher*innen gibt es zu entdecken. Und damit nicht genug, die Besucher*innen von NAUTILUS, ob klein oder groß, können sich ausprobieren, vor und hinter der Kamera, teilnehmen an Workshops zur Medienbildung, Netzwerktreffen, in die neuesten Entwicklungen bei Augmented- und Virtual-Reality reinschnuppern, und, und…

Im Anschluss an das Filmprogramm der jungen Filmemacher*innen werden die vom Land geförderten Filme präsentiert, in beeindruckender Vielfalt und mit dem Blick auf und aus Mecklenburg-Vorpommern.

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Programm des 29. FILMKUNSTFEST MV – Kulturelle Filmförderung MV ist mit vier Filmen vertreten

Auf der offiziellen Pressekonferenz zum diesjährigen FILMKUNSTFEST MV in Schwerin wurde am 16. April 2019 das Filmprogramm des Filmfestivals vorgestellt. Sowohl im Dokumentarfilmwettbewerb als auch in der Reihe "Gedreht in MV" sind jeweils zwei Filme vertreten, die mit Unterstützung der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern (Filmbüro MV, Wismar) entstanden sind.

Besonders groß ist die Freude über die Teilnahme der zwei geförderten Dokumentarfilme LIEVALLEEN und SCHÖNHEIT & VERGÄNGLICHKEIT im Dokumentarfilmwettbewerb des Festivals.

Seine Weltpremiere feiert der Film LIEVALLEEN von Peter Wawerzinek und Steffen Sebastian. Peter Wawerzinek ist Autor und machte bisher mit seinen Romanen (u. a. "Rabenliebe" und "Schluckspecht") auf sich aufmerksam. In diesen verhandelte der geborene Rostocker oft seine Kindheit, die er als Heimkind verbrachte, nachdem seine Eltern aus der DDR geflohen waren. In seinem ersten Dokumentarfilm macht er sich nun auf die Suche nach seiner Schwester Beate, seiner Heimerzieherin Bani, die ihn immer behütete und nach der Mutter in Westdeutschland. Die Kulturelle Filmförderung des Landes begleitete das Projekt in den finalen Schritten der Produktion und Postproduktion.

Peter Wawerzinek mit Erzieherin Erika Banhardt, ©Iris Sebastian

SCHÖNHEIT & VERGÄNGLICHKEIT konnte bereits während der diesjährigen Berlinale, und auch international, u. a. beim Internationalen Dokumentarfilmfestival HotDocs in Toronto/ Kanada, mit seiner filmischen Qualität überzeugen. Regisseurin Annekatrin Hendel erhielt im Rahmen der Berlinale zudem den Heiner-Carow-Preis der DEFA-Stiftung für ihr neuestes Werk. Durch die Kulturelle Filmförderung MV wurde die Produktion des Films der mehrfachen Grimme-Preisträgerin gefördert. Sie erzählt von dem gelernten und gefeierten Fotografen Sven Marquardt, der vielen auch als Türsteher des berühmt-berüchtigten Clubs Berghain bekannt ist. Und sie blicken, gemeinsam mit zwei seiner Weggefährten zurück, auf ein Leben zur Ostberliner Punkzeit.

Filmstill aus SCHÖNHEIT & VERGÄNGLICHKEIT, ©IT WORKS! MEDIEN

Nach dem bevorstehenden Auftritt beim FiSH 2019 (Filmfestival im StadtHafen Rostock) zieht der Debütfilm des Rostockers Max Gleschinski weiter seine Kreise in MV. KAHLSCHLAG ist Teil der "Gedreht in MV"-Reihe beim FILMKUNSTFEST. Der Spielfilm wurde komplett in Mecklenburg-Vorpommern realisiert und fast das gesamte Team stammt aus Rostock und Umgebung. KAHLSCHLAG feierte seine Weltpremiere bei den Hofer Filmtagen 2018 und gewann den Förderpreis NEUES DEUTSCHES KINO. Eine grandiose Auszeichnung für das junge Filmtalent aus unserem Land, das diesen Film nur aufgrund der Förderung des Landes realisieren konnte. Die Auswahlkommission hat erneut bewiesen, dass sie Talente aus unserem Land nicht nur entdeckt, sondern sie dann auch konsequent gefördert werden. Aktuell wird das neue Drehbuch von Max Gleschinski gefördert, erneut ein spannender, hochaktueller Spielfilmstoff der in MV realisiert wird.

Filmstill aus KAHLSCHLAG, ©Von Anfang Anders Filmproduktion

Und auch der Dokumentarfilm AN DER BRUCHKANTE – IMKER IN MECKLENBURG von Anne Andersen wurde ausschließlich hier im Land gedreht und feiert nun seine Weltpremiere beim FILMKUNSTFEST MV in Schwerin. Die Kulturelle Filmförderung hat das Projekt bereits in der Stoffentwicklung unterstützt und sprach auch Förderung für die Produktion des Films aus. Der in und um Ludwigslust angesiedelte Film befasst sich auf künstlerische Weise mit der Imkerei, der Landflucht und dem gegenüber der Kreativität einzelner verbliebener Landbewohnerinnen und -bewohner der Region.

Filmstill von AN DER BRUCHKANTE, ©Anne Andersen

Das FILMKUNSTFEST MV wird am Abend des 30. April 2019 feierlich in Schwerin eröffnet und zeigt bis Sonntag, den 5. Mai ein Programm mit vorrangig deutschsprachigen Spiel- und Dokumentarfilmen. Diesjähriges Gastland ist Irland, zu dem es auch ein Sonderprogramm geben wird. Mit dem Ehrenpreis des FILMKUNSTFEST MV, verliehen von der Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, wird in diesem Jahr die Schauspielerin Katharina Thalbach ausgezeichnet.

DER FUNKTIONÄR
im Grenzhus Schlagsdorf

Donnerstag, 25. April 2019, 19 Uhr, Grenzhus Schlagsdorf

Von der Kulturellen Filmförderung geförderte Filme beim diesjährigen FiSH Filmfestival

Das SehSterne-Programm des Filmfestivals im StadtHafen Rostock (FiSH) zeigt traditionell und als Ergänzung zu den vielen Kurzfilmen junger Filmemacherinnen und Filmemacher im Hauptprogramm, Spiel- und Dokumentarfilme aus MV. So wird dieses Programmfenster in diesem Jahr gleich mit drei Filmen bestückt, die mit Unterstützung der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern entstanden sind.

Am Donnerstag, den 25.4. wird man vor eine schwierige Wahl gestellt – zeitgleich laufen der sowohl unfassbar tragische als auch beschwingte Dokumentarfilm DER LETZTE JOLLY BOY um den Holocaust-Überlebenden Leon Schwarzbaum sowie eine Weltpremiere aus der Talentschmiede der Von Anfang Anders Filmproduktion: WELT UNTER.

Leon Schwarzbaum vor dem Landgericht Lüneburg, ©Schwarzbaum/ Viet

DER LETZTE JOLLY BOY von Hans-Erich Viet berührt schon seit dem Frühjahr 2018 zahlreiche Kino- und Filmfestivalbesucher. Er wurde im Rahmen von pädagogischen Seminaren und Gedenkveranstaltungen gezeigt. Und das Wunder des Films, Leon Schwarzbaum höchstpersönlich, lässt es sich bis heute selten nehmen, an den Filmvorführungen teilzunehmen. Für ihn ist es ein tiefes Bedürfnis mit so vielen Menschen wie möglich über das Erlebte zu sprechen und die Gräueltaten des NS-Regimes nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die Kulturelle Filmförderung des Landes hat das Projekt in der Produktionsphase finanziell unterstützt, fördert den Verleih des Films und steht seitdem in engem Kontakt zum Regisseur und Team.

Gezeigt wird der Film am 25.4.2019 um 20:15 Uhr im LiWu Rostock.

Filmstill aus WELT UNTER, ©Von Anfang Anders Filmproduktion

Die Arbeit am Spielfilm WELT UNTER fand hauptsächlich im vergangenen Jahr statt. Gemeinschaftlich haben die drei Regisseure, eine Regisseurin und der Produzent an der Entwicklung der einzelnen Episoden des Films gefeilt. Jeder Regisseur und jede Regisseurin verfilmte letztlich eine Episode, welche in der Postproduktion zu einem Gesamtwerk zusammengefügt wurden. Beschrieben wird ein Rostock kurz vor dem Weltuntergang, in dem die Protagonisten aller Episoden ganz persönliche "Weltuntergänge" zu bewältigen haben und vor schweren Entscheidungen stehen. Ein absolutes Heimspiel also für das gesamte Team, welches zur Premiere natürlich anwesend sein wird, allen voran die Regie-Abteilung mit Lena Amtsberg, Paul Raatz, Arno Sudermann und Benjamin Hujawa.

Die Vorführung findet ebenfalls am 25.04.2019 um 20:00 Uhr im M.A.U. Club statt.

Filmstill aus KAHLSCHLAG, ©Von Anfang Anders Filmproduktion

WELT UNTER-Produzent Max Gleschinski hat doppelten Grund zur Freude – auch sein Langfilmdebüt und viel gefragter MV-Spielfilm wird endlich der Öffentlichkeit in Rostock gezeigt. KAHLSCHLAG feiert seit Ende 2018 große Erfolge und erhielt schon nach seiner Uraufführung bei den Internationalen Hofer Filmtagen den Förderpreis Neues Deutsches Kino. Seitdem gilt der Film als eines der wegweisenden Projekte für eine neue Art des Filmemachens in Deutschland. Die Kulturelle Filmförderung ist seit der Produktionsförderung, über die Dreharbeiten in Nordwestmecklenburg bis hin zu den ersten Aufführungen an der Seite des Filmteams gewesen. Nun fehlt noch ein Filmverleih, der sich dieses unkonventionellen Films annimmt und in die Kinos des Landes bringt.

Beim FiSH 2019 gibt es gleich zweimal die Chance KAHLSCHLAG zu sehen, jeweils im LiWu am Freitag, 26.4. um 18 Uhr (Filmteam ist anwesend) und am Sonntag, 28.4. um 19 Uhr.

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Heinz Brinkmann 1948-2019

Mit tiefer Betroffenheit nehmen wir Abschied von

unserem langjährigen Vorsitzenden

Heinz Brinkmann

1948, Heringsdorf – 2019, Berlin

Regisseur

sowie ‒ unter anderem ‒

Mitbegründer des Mecklenburg-Vorpommern Film e. V.

Mitinitiator der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern

Mitinitiator des Landesfilmarchivs Mecklenburg-Vorpommern

Mitbegründer des Filmfestes Schwerin (FilmKunstFest Schwerin)

des Mecklenburg-Vorpommern Film e. V.

 

 Wir freuen uns, ihn zuletzt bei seinem Herzensprojekt USEDOM ‒ Der freie Blick aufs Meer (2017) unterstützt haben zu dürfen und bedauern zutiefst, dass wir mit ihm seine aktuellen Projekte nicht zu Ende bringen können.

 

Der Vorstand und die Geschäftsführung von

Mecklenburg-Vorpommern Film e. V./ Filmbüro MV

Landesfilmarchiv Mecklenburg-Vorpommern

Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern

sowie die

Auswahlkommission der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern

 

Wismar, am 8. April 2019

KAHLSCHLAG setzt seine Festival-Tournee fort – aus MV geförderter Spielfilm erneut auf Filmfestivals in Hof und Frankfurt

Der vom Land geförderte Spielfilm KAHLSCHLAG des jungen Regisseurs Max Gleschinski reist weiter durch die Republik. Der Sensationserfolg aus Mecklenburg-Vorpommern wird im Rahmen des diesjährigen LICHTER Filmfestes in Frankfurt am Main in der Sektion "Zukunft Deutscher Film" am Freitag, 29.3.2019 um 18 Uhr gezeigt. Der Spielfilm entstand in vollkommen unabhängiger Teamarbeit junger Rostocker Filmemacherinnen und Filmemacher und wurde einzig durch die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern in Wismar öffentlich gefördert, die von Anfang an das Projekt begleitete und unterstützte. Den bisher größten Erfolg feierte das Team bei der Weltpremiere während der Hofer Filmtage 2018, wo KAHLSCHLAG mit dem renommierten Förderpreis NEUES DEUTSCHES KINO ausgezeichnet wurde.

Filmstill aus KAHLSCHLAG, ©Von Anfang Anders Filmproduktion

Passenderweise geht es vor der Reise nach Frankfurt nochmals nach Hof. Im Rahmen der SEHquenz – Woche des deutschen Films wird KAHLSCHLAG zwischen dem 21. und 27.3. gleich fünf Mal im Hofer Central-Kino gezeigt. Am Sonntag, 24.3. wird Max Gleschinski auch zum Filmgespräch vor Ort sein.

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HILMA AF KLINT reist um die Welt – in MV geförderter Dokumentarfilm feiert Festivalerfolge

Hilma af Klint war eine außergewöhnliche Frau, eine Malerin, eine Künstlerin, die ihrer Zeit voraus war. Trotz dieses Talents erlangte die Schwedin zu Lebzeiten kaum Bekanntheit, geschweige denn Berühmtheit. Posthum huldigt Halina Dyrschkas Kinodokumentarfilm JENSEITS DES SICHTBAREN – HILMA AF KLINT der Pionierin der Abstraktion.

Die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern unterstützte das engagierte Film-Projekt sowohl in der Stoffentwicklung als auch in der Produktion. Beim diesjährigen Film Festival Göteborg, dem größten Filmfest der nordeuropäischen Länder, feierte JENSEITS DES SICHTBAREN nun die Weltpremiere und die Vorstellungen vom 27. bis 30. Januar 2019 waren bereits vor Festivalbeginn ausverkauft. Ein großartiger Erfolg, der deutlich macht, wie groß das Interesse am künstlerischen Schaffen af Klints ist, welche von 1862 bis 1944 lebte.

Filmstill aus JENSEITS DES SICHTBAREN – HILMA AF KLINT, ©Ambrosia Film

Bereits seit Mitte Oktober 2018 und noch bis zum 23. April 2019 läuft zudem eine große Einzelausstellung im renommierten New Yorker Guggenheim Museum, in welcher die Werke Hilma af Klints zum ersten Mal in den USA in dieser Form präsentiert werden.

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ALS WIR DIE ZUKUNFT WAREN
im Grenzhus Schlagsdorf

Donnerstag, 21. Februar 2019, 19 Uhr, Grenzhus Schlagsdorf

Berlinale 2019: Heiner-Carow-Preis der DEFA-Stiftung für geförderten Film aus Mecklenburg-Vorpommern

Nahezu zeitgleich mit den ausverkauften Vorführungen des von der Kulturellen Filmförderung geförderten Dokumentarfilms SCHÖNHEIT & VERGÄNGLICHKEIT während der diesjährigen Berlinale erhielt Regisseurin Annekatrin Hendel am Donnerstag, den 14. Februar 2019 den renommierten Heiner-Carow-Preis der DEFA-Stiftung. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde damit zum siebten Mal verliehen. Die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern unterstützte die Realisierung des Dokumentarfilm-Projektes mit Produktionsförderung i. H. v. 20.000 Euro.

V.l.n.r.: Annekatrin Hendel, Sven Marquardt, Dominique Hollenstein zur Weltpremiere von SCHÖNHEIT & VERGÄNGLICHKEIT am 13.2.19, ©Filmbüro MV

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Nächster Einreichtermin Kulturelle Filmförderung

Der nächste Einreichtermin für Kulturelle Filmförderung ist am

   5. Februar 2019

Es gilt das Datum des Poststempels!

Weitere Informationen und die Antragsunterlagen unter:

Bitte reichen Sie Drehbücher zu den Anträgen immer doppelseitig kopiert ein.

SCHÖNHEIT & VERGÄNGLICHKEIT von Annekatrin Hendel auf der Berlinale 2019

MV-geförderter Film feiert WELTPREMIERE im renommierten Panorama Programm der Berlinale

Und wieder startet die Filmförderung MV ins neue Jahr mit einer Erfolgsmeldung für die Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern. Der durch das Land Mecklenburg-Vorpommern mit einer Produktionsförderung unterstützte Dokumentarfilm SCHÖNHEIT & VERGÄNGLICHKEIT von Annekatrin Hendel feiert auf der diesjährigen Berlinale seine Weltpremiere. Internationale Aufmerksamkeit für unser Bundesland auf der ganz großen Filmbühne in Berlin! Insgesamt 45 Filme aus 38 Ländern, von denen 34 ihre Weltpremiere feiern, werden im BerlinalePanorama Programm gezeigt. Regisseurin Annekatrin Hendel zeigt in ihrem neuen, wieder sehr persönlichen Film, Sven Marquardt und zwei seiner Weggefährten aus der gemeinsamen Ostberliner Punkzeit: Robert Paris und Dominique "Dome" Hollenstein. Ein ungewöhnlicher Film, im 30. Jahr nach dem Mauerfall.

Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung MV: "Wir sind stolz darauf, dass die Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern auch in diesem Jahr wieder mit einem Film auf der Berlinale vertreten ist. Erneut zeigt sich, welch gutes Gespür die Auswahlkommission der Filmförderung MV bei ihren Entscheidungen hat. Wir freuen uns wirklich sehr, dass Annekatrin Hendel, nach den großen Erfolgen mit VATERLANDSVERRÄTERANDERSON und FÜNF STERNE erneut gefördert wurde. Ganz aktuell unterstützt Mecklenburg-Vorpommern das neue aufregende Projekt von Annekatrin Hendel, den Kino-Dokumentarfilm über ein Jahrhundert Hiddensee, der berühmten Insel an unserer Küste“.

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Die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern vergibt 89.500€

Starke Filmstoffe bestimmen die Förderentscheidungen

Die Auswahlkommission der Kulturellen Filmförderung hat unter dem Vorsitz von Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung des Landes mit Sitz in Wismar, am 13. November 2018 Empfehlungen für zwei Filmproduktionen, sieben Stoff- und Projektentwicklungen und drei Anträge auf Verleih- und Abspielförderung ausgesprochen.

"In der zweiten diesjährigen Sitzung der Auswahlkommission gab es eine Fülle sehr verschiedener Anträge – vor allem die Vielfalt an beantragten Stoff- und Projektentwicklungen war bemerkenswert. Die Förderentscheidungen in diesem Bereich spiegeln die Bandbreite an Filmstoffen, die in und über Mecklenburg-Vorpommern entstehen sollen, wieder – vom Animationsfilm, über ein Roadmovie, eine Romanverfilmung bis hin zum bildgewaltigen Dokumentarfilm ist alles vertreten", freut sich Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung des Landes.

Ausgewählt wurde im Bereich Produktion das interaktive Video-Projekt FallaLOG – IM GARTEN, AM SEE von Sven Stäglich. Gefördert wurde bereits die Stoffentwicklung FALLADA – DAS EXPERIMENT, das Team arbeitet ebenfalls intensiv an einer App für Kinder über das Wirken Hans Falladas, die durch das Video-Projekt erweitert wird. DER LETZTE REPORTER porträtiert die aussterbende Spezies des klassischen Lokalreporters. Drei Journalisten aus den unterschiedlichen Bereichen lokaler Berichterstattung wird Regisseur Jean Boué bei der täglichen Arbeit begleiten. Ein höchst gesellschaftspolitisches Unterfangen in Zeiten von "Lügenpresse" & Co.

Die Empfehlungen für Stoff- und Projektentwicklung lesen sich wie eine Reise durch Mecklenburg-Vorpommern. U. a. widmet sich Sabrina Sarabi mit NIEMAND IST BEI DEN KÄLBERN einem Spielfilmstoff. Eine Romanverfilmung um eine junge Frau, die im Dorf Schattin im Landkreis Nordwestmecklenburg angesiedelt ist. Das Dorfleben und vor allem das Leben in einer genossenschaftlichen Dorfgemeinschaft untersucht Michael Chauvistré in KLEIN HUNDORF. Annekatrin Hendel hat schon vielfach bewiesen, mit welcher Hingabe sie sich ihren Dokumentarfilm-Stoffen widmet, ihre Filme sind fast ausnahmslos preisgekrönt. Im neuen Projekt schaut sie mit ihrem besonderen Blick auf die Insel HIDDENSEE und die wechselvolle Geschichte dieses Sehnsuchtsortes. Aus der Feder des Malchiner Autors Christian Pulkenat entsteht der Spielfilm FRÜHLING IM DEZEMBER, eine höchst ungewöhnliche Geschichte, die in den 80er-Jahren der DDR angesiedelt ist. Ein älteres Ehepaar bringt zu dieser Zeit ihr erstes Kind auf die Welt, was zu erheblichen Konflikten führt und das aufwachsende Mädchen selbst stark prägt. DAS NORDDEUTSCHE WESEN möchte Lars Jessen in seinem Dokumentarfilm präzisieren. Rund um die Frage, wer wir eigentlich im Norden sind, soll mit Humor und Warmherzigkeit einem neuen Heimatbegriff nachgespürt werden.

Förderung im Bereich Verleih und Abspiel erhalten drei Filme, die bereits Produktionsförderung der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern erhalten haben. Die Dokumentarfilme USEDOM – DER FREIE BLICK AUFS MEER, DER LETZTE JOLLY BOY und FRAU METALL.

Die Förderentscheidungen im Einzelnen:

Produktion:

FALLALOG – IM GARTEN, AM SEE I Sven Stäglich, Förderempfehlung: 15.000€

DER LETZTE REPORTER I Jean Boué, Förderempfehlung: 10.000€

Stoff- und Projektentwicklung:

TAKSI I Gordon Kämmerer, Förderempfehlung: 10.000€

META (AT) I Antje Heyn, Förderempfehlung: 6.500€

NIEMAND IST BEI DEN KÄLBERN I Sabrina Sarabi, Förderempfehlung: 10.000€

HIDDENSEE – DAS JAHRHUNDERT I Annekatrin Hendel, Förderempfehlung: 10.000€

KLEIN HUNDORF – AUF DER SUCHE NACH ERDUNG I Michael Chauvistré, Förderempfehlung: 8.000€

FRÜHLING IM DEZEMBER I Christian Pulkenat, Förderempfehlung: 10.000€

DAS NORDDEUTSCHE WESEN I Lars Jessen, Förderempfehlung: 5.000€

Verleih, Vertrieb, Abspiel:

FRAU METALL I Lih Janowitz, Förderempfehlung: 1.250€

DER LETZTE JOLLY BOY I VIET – Filmproduktion, Förderempfehlung: 2.000€

USEDOM – DER FREIE BLICK AUFS MEER I Artia Nova Film GmbH, Förderempfehlung: 3.000€

 

Die einmalige Kulturwirtschaftliche Filmförderung 2018 vergibt 80.000€

Die Auswahlkommission, die im Rahmen der Kulturwirtschaftlichen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern 2018 ebenfalls am 13. November tagte, sprach zwei Projekten Produktionsförderung aus. Mit den Mitteln des Strategiefonds des Landes Mecklenburg-Vorpommern werden folgende Filmprojekte mit Produktionsförderung unterstützt:

HOHE KUNST AUFS PLATTE LAND I Clip Film GmbH,
Förderempfehlung: 40.000€

DIE RÜCKKEHR DER WILDNIS I Hoferichter & Jacobs GmbH,
Förderempfehlung: 40.000€

"Beide Projekte sind inhaltlich vollständig in Mecklenburg-Vorpommern angesiedelt und punkten mit einem sehr hohen Regionaleffekt für die hiesige Branche. Die Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern konnte mit dieser Vergabe erste Impulse setzen und wir können uns jetzt schon auf weitere zukunftsorientierte und die für unser Bundesland richtigen Signale bei der Stärkung der Filmförderung freuen", sagt Sabine Matthiesen, die auch diese Sitzung leitete.

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Eine schöne Weihnachtszeit und auf Wiedersehen im neuen Jahr

NUR DER POLE BRINGT DIE KOHLE
im Grenzhus Schlagsdorf

Dienstag, 4. Dezember 2018, 19 Uhr, Grenzhus Schlagsdorf

Vom Land geförderter Spielfilm als BESTER FILM bei den 52. Internationalen Hofer Filmtagen 2018 ausgezeichnet!

KAHLSCHLAG gewinnt den FÖRDERPREIS NEUES DEUTSCHES KINO

Große Freude bei der Filmförderung in Wismar – KAHLSCHLAG, das Nachwuchsfilmprojekt aus Mecklenburg-Vorpommern, feierte erst am Mittwoch, den 24.10.2018 um 22:15 Uhr seine gut besuchte Weltpremiere bei den Internationalen Hofer Filmtagen. Gemeinsam mit einem Großteil seiner Teammitglieder hatte sich Max Gleschinski von Rostock auf den Weg nach Oberfranken gemacht, um die Uraufführung ihres Films bei diesem renommierten Nachwuchs-Filmfestival zu erleben und sie erhielten schon nach der ersten Vorführung großartiges Feedback.

Am Donnerstag folgte dann die nächste Sensation: KAHLSCHLAG gewinnt den FÖRDERPREIS NEUES DEUTSCHES KINO für den Besten Film! Dieser Preis des Festivals wird von Bavaria Film, dem Bayerischen Rundfunk und der DZ Bank gestiftet und ist mit 10.000€ dotiert. Er wird an Filmschaffende für deren ersten bis dritten langen Spielfilm deutscher Produktion verliehen, die im Programm der Internationalen Hofer Filmtage ihre Premiere haben. In der diesjährigen Jury entschieden die Schauspielerin Karoline Schuch und die Regisseure und Produzenten Andreas Arnstedt und Frieder Schlaich über die Preisträger. Großes Lob erhielt der junge Autor, Regisseur und Produzent Max Gleschinski für sein durchdachtes und überraschendes Drehbuch, das einen Film hervorgebracht hat, den man so lange nicht mehr in Deutschland gesehen hat.

Max Gleschinski (Mitte) erhält den FÖRDERPREIS NEUES DEUTSCHES KINO, ©Internationale Hofer Filmtage 2018

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Von der Kulturellen Filmförderung MV geförderte Dokumentarfilme auf mehreren Filmfestivals

DER FUNKTIONÄR feiert Weltpremiere bei DOK Leipzig 2018

Im Herbst stehen einige Highlights in der deutschen Filmfestival-Szene bevor, allen voran das DOK Leipzig, eines der international führenden Filmfestivals im Bereich des Dokumentar- und Animationsfilms. Und wie im letzten Jahr schon die Filme WILDES HERZ und ÜBER LEBEN IN DEMMIN feiert auch in diesem Jahr wieder ein in Mecklenburg-Vorpommern geförderter Dokumentarfilm seine Weltpremiere in Leipzig.

DER FUNKTIONÄR von Andreas Goldstein wird im Deutschen Wettbewerb gezeigt, am Dienstag, den 30. Oktober 2018 um 10 Uhr ist die Uraufführung. Weitere Vorführungen folgen am 31.10. und am 3.11.2018. Nominiert ist der Film auch für den ver.di-Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness. Andreas Goldstein erhielt für diesen außergewöhnlichen Film Produktionsförderung der Kulturellen Filmförderung MV. "Erneut können wir stolz sein, ein weiterer geförderter Film läuft im Wettbewerb des bedeutendsten deutschen Dokumentarfilmfestivals. Die richtigen, interessanten und relevanten Themen, die professionelle und besondere Umsetzung und vor allem die hohe Qualität sind die Voraussetzungen für diese Erfolge, die die aus MV geförderten Filme seit Jahren erfahren", freut sich Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung in MV und Geschäftsführerin des Filmbüro MV.

Filmstill aus DER FUNKTIONÄR, ©Andreas Goldstein, Oktoberfilm

In dem sehr persönlichen Dokumentarfilm setzt sich der Regisseur mit seinem Vater, dem ehemaligen DDR-Funktionär Klaus Gysi auseinander. Ein essayistischer Dokumentarfilm, getragen von einer subjektiven Erzählung. Andreas Goldstein erzählt in der Auseinandersetzung mit den Bildern, die sein Vater von sich selbst entwarf, die andere von ihm zeichneten und zuletzt jenen, die im Sohn selbst verhaftet sind, die vielschichtige Biographie eines Parteifunktionärs. Die Betrachtung des Vaters ist zugleich eine Betrachtung eines untergegangenen Landes.

Schon in der Woche darauf wird DER FUNKTIONÄR während der Duisburger Filmwoche gezeigt, am Samstag, den 10. November um 10 Uhr.

Filmstill aus SPK KOMPLEX, ©Edition Salzgeber

Ebenfalls bei der Duisburger Filmwoche zu erleben, ist der in MV geförderte und bei der diesjährigen Berlinale gefeierte Dokumentarfilm SPK KOMPLEX von Gerd Kroske. Der Film befasst sich mit dem 1970 von dem Arzt Wolfgang Huber gegründeten "Sozialistischen Patientenkollektiv", eine antipsychiatrisch ausgerichtete Gruppe, welche die damalige Behandlung von psychisch Kranken als "Verwahr-Psychiatrie" kritisierte und innovative Therapiemethoden mit politischen Forderungen verknüpfte. Im Zuspitzen des Konflikts radikalisierte sich das SPK, Gerüchte über latente Verbindungen zur RAF wurden laut. Dieser Ruf überlagert, worum es dem SPK eigentlich ging: die Rechte von Patienten.

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KAHLSCHLAG bei den 52. Internationalen Hofer Filmtagen 2018

Von der Kulturellen Filmförderung MV geförderter Spielfilm feiert seine Uraufführung

Welch eine Erfolgsgeschichte – der Spielfilm KAHLSCHLAG des jungen, talentierten Autors, Regisseurs und Produzenten Max Gleschinski aus MV, feiert in wenigen Tagen seine Uraufführung und somit Weltpremiere bei den renommierten Internationalen Hofer Filmtagen 2018. Das Filmfestival im bayerischen Oberfranken zählt zu einer der bedeutendsten Plattformen für deutsche Nachwuchsregisseure und stellt darüber hinaus eine Auswahl an Kurz-, Dokumentar- und Internationalen Filmen vor. KAHLSCHLAG ist im Rennen um den Förderpreis NEUES DEUTSCHES KINO, dotiert mit 10.000 EUR. Regisseur Max Gleschinski hat darüber hinaus auch die Chance auf den HOFER GOLDPREIS für die beste Regieleistung beim ersten Langspielfilm.

Max Gleschinski erhielt für sein ambitioniertes Spielfilmprojekt Anfang 2017 Produktionsförderung der Kulturellen Filmförderung MV. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Filmbüro MV in Wismar hatten ihn zur Einreichung ermutigt und ihm bereits vor dem Projektbeginn mit bestmöglicher Beratung zur Seite gestanden. Seine komplette Konzeption baute dabei auf ein Team aus seiner unmittelbaren Umgebung in Rostock und gedreht wurde ebenfalls ausschließlich in Nordwestmecklenburg – bspw. in Robertsdorf und Alt Farpen – sowie in Rostock. Die Dreharbeiten begannen im Herbst 2017, sodass in diesem Jahr der Fokus auf die Postproduktion gelegt werden konnte. Dass KAHLSCHLAG nun ein Jahr nach Drehbeginn bereits seine Premiere feiern kann, zeugt von dem Fleiß und der effektiven Zusammenarbeit des ganzen Filmteams. Und nebenbei arbeitet der umtriebige Max Gleschinski an neuen Filmstoffen und hat im Sommer diesen Jahres bereits ein neues Spielfilmprojekt als Produzent betreut und den Dreh begleitet. WELT UNTER ist ein Episodenfilm von vier Mecklenburger Regisseurinnen und Regisseuren, der ebenfalls durch die Unterstützung der Kulturellen Filmförderung MV realisiert wird.

Setbesuch 2017 in Robertsdorf, ©Filmbüro MV

"Die Auswahlkommission der Kulturellen Filmförderung MV hat erneut gezeigt, mit welch gutem Gespür und geballter Kompetenz wieder eine so gute Entscheidung getroffen wurde, insbesondere beim Nachwuchs. Wir können stolz sein auf die Ergebnisse, die in den letzten Jahren in unserem Bundesland entstanden sind", sagt Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung in MV und Geschäftsführerin des Filmbüro MV.

KAHLSCHLAG erzählt die Geschichte von Martin und Eric, die ihre Kindheit und Jugend auf dem Land geteilt haben, unzertrennlich waren und sich schließlich beide in dasselbe Mädchen verliebten – Frenni. 20 Jahre später führen Martin und Frenni ein beschauliches Leben auf dem Hof seiner Eltern, bis eines Tages Eric wieder vor ihrer Tür steht, um Martin mit der Vergangenheit zu konfrontieren. Das Schauspiel-Ensemble konnte sowohl in den Haupt-, als auch den Nebenrollen hochkarätig besetzt werden. Mit dabei sind unter anderem Florian Bartholomäi, Bernhard Conrad und Petra Nadolny.

Gemeinsam mit dem Kameramann Jean-Pierre Meyer-Gehrke führt Max Gleschinski die Rostocker Produktionsfirma "Von Anfang Anders Filmproduktion", dessen Repertoire vor allem auch Imagefilme und Musikvideos für lokale Auftraggeber umfasst. KAHLSCHLAG ist der Debüt-Spielfilm der jungen Firma, der mit viel Engagement, der Filmförderung MV, einer Crowdfunding-Kampagne und dem Netzwerk vor Ort entstehen konnte.

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Die 27. dokumentART films&future 2018 steht kurz vor dem Start

Mi, 17. bis So, 21. Oktober 2018, Neubrandenburg

Die dokumentART schafft 2018, zum zweiten Mal, mit dem Thema "films & future" eine internationale Projektionsfläche für utopisches Gedankengut, gewagte Träume und Zukunftsvisionen. 

Filmstill aus DER LETZTE JOLLY BOY, © Schwarzbaum/ Viet

Auch in diesem Jahr wird es wieder ein MV-Filmfenster geben und die Filmförderung MV präsentiert in Zusammenarbeit mit dem MV Film e.V. den geförderten Film DER LETZTE JOLLY BOY von Regisseur Hans-Erich Viet.

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Filmkunst im Museum: Staatliches Museum Schwerin zeigt RABBI WOLFF mit Audiodeskription

So, 14. Oktober 2018, 14 Uhr, Schwerin

Am 14. Oktober 2018 um 14 Uhr zeigt das Staatliche Museum Schwerin den von der Kulturellen Filmförderung unterstützten Dokumentarfilm RABBI WOLFF – Ein Gentleman vor dem Herrn in der blindengerechten Audiofassung. Der mehrfach ausgezeichnete Film erhielt 2018 den Deutschen Hörfilmpreis. Mit dem Filmerlebnis in Audiodeskription können Sehende erfahren, wie sich für blinde und sehbehinderte Menschen das Medium Film erschließt.

Zum Inhalt:

William Wolff ist Ende 80 und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt. Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg, steigt dort in den Zug und pendelt zu seinen Jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Samstags nach dem Gottesdienst geht es zurück nach London – es sei denn, er ist bei Verwandten in Jerusalem, auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet Willy Wolff.

Filmstill aus RABBI WOLFF, © Uli Holz/ Edition Salzgeber

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Zusätzliche Mittel in 2018 für Kulturwirtschaftliche Filmförderung in MV

Wie die Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern am 13. September 2018 mitteilte, können in diesem Jahr zusätzlich Filmfördermittel in der Produktionsförderung vergeben werden. Aus dem Strategiefonds stellt das Land dafür 250.000€ für Projekte zur Verfügung, die nach Kulturwirtschaftlichen Fördergrundsätzen in Mecklenburg-Vorpommern entstehen. Antragsberechtigt sind vorrangig Filmschaffende aus dem Land, aber auch Projekte, die hier entstehen sollen und somit einen wirtschaftsrelevanten Beitrag leisten, können sich um die Kulturwirtschaftliche Produktionsförderung 2018 bewerben.

Anträge auf Förderung können bis zum 21. September 2018 (es gilt der Poststempel) an das Filmbüro MV gestellt werden. Die neuen Fördergrundsätze und das Antragsformular sind ab sofort abrufbar:

Die Entscheidung darüber, welche Filmprojekte gefördert werden, soll im November durch eine fachkundige Jury getroffen werden. Für eine Beratung rund um die Antragstellung auf Kulturwirtschaftliche Produktionsförderung stehen Sabine Matthiesen und Gesine Ploen vom Filmbüro MV gern allen Interessenten zur Verfügung. Die Freude über die zusätzlichen Fördermittel für Filmprojekte in der Produktionsphase ist groß. Filmschaffende und -inhalte aus und über Mecklenburg-Vorpommern können so noch in diesem Jahr effektiv voran gebracht werden.

Pressemitteilung der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern ansehen

Erfolgreiche Uraufführung von gefördertem Dokumentarfilm VERRÜCKT NACH KINO! mit tosendem Applaus gefeiert

Das schöne Klanghaus Ilow war der perfekte Ort für die stimmungsvolle Mecklenburg-Vorpommern Premiere des Dokumentarfilms VERRÜCKT NACH KINO! – darin waren sich die vielen Gäste einig. Carmen Blazejewski und Andreas Höntsch präsentierten ihren umfangreich recherchierten Film über die Geschichte und Geschichten des Landfilms in Mecklenburg-Vorpommern. Viele der Protagonisten, Freunde und Bekannte der beiden mecklenburgischen Filmschaffenden wollten sich die Premiere nicht entgehen lassen.

Publikum im Klanghaus Ilow

Das kulturelle Wirken, vor allem in den Dörfern, ist unglaublich wertvoll und die Arbeit des Landesverbandes Filmkommunikation M-V e.V. macht es seit Jahren möglich, dass anspruchsvoller Kinofilm auch in den entlegensten Orten sein Publikum findet. Dieses Engagement wurde mit dem Film und bei Schmalzbroten, Sekt und Selters ausgiebig gefeiert.

Filmteam sowie Protagonistinnen und Protagonisten

VERRÜCKT NACH KINO! wurde von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern in der Produktion und der Stoffentwicklung gefördert.

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VERRÜCKT NACH KINO! feiert seine Mecklenburg-Vorpommern Premiere

Samstag, 8. September 2018, 19 Uhr, Klanghaus Ilow

In Anwesenheit des Filmteams und von Protagonisten

Eine besondere Reise durch Mecklenburg-Vorpommern: zu Filmenthusiasten bis in die entlegensten Winkel unseres schönen Bundeslandes.

Die Filmemacher Carmen Blazejewski und Andreas Höntsch haben sich auf die Suche gemacht nach Liebhabern der unkonventionellen Filmvorführung. Entstanden ist ein Roadmovie, in dessen Zentrum Uwe Höppner steht, der mit seinem Kino-Equipment ganz Mecklenburg-Vorpommern mit kulturell wertvollen Filmen versorgt. Vom im eigenen Land geförderten und realisierten Dokumentarfilm bis hin zu den neuesten Werken des Arthouse-Kinos: all diese Filme im kleinen Rahmen zu erleben, wird immer wieder zu einem großartigen lokalen Kulturereignis.

Filmstill aus VERRÜCKT NACH KINO!, © Wilder Norden Film

Im Landesverband Filmkommunikation M-V e. V. laufen alle Fäden zusammen und das kleine engagierte Team arbeitet bis heute unermüdlich am Zugang zu Kinovorführungen in den noch so entlegenen Winkeln Mecklenburg-Vorpommerns. Lassen Sie sich mitnehmen auf einen Exkurs in die Geschichte des Landfilms, mit diesem Heimatfilm voller Liebe zum Kino und Kultur-Engagement in den ländlichen Regionen.

VERRÜCKT NACH KINO! wurde von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern in der Produktion und der Stoffentwicklung gefördert.

Die Uraufführung und Mecklenburg-Vorpommern Filmpremiere findet statt am Samstag, 8. September 2018 um 19 Uhr

im Klanghaus Ilow (Ilow 18, 23974 Neuburg)

Im Anschluss an den Film stehen die Filmemacherinnen und Filmemacher für ein Gespräch zur Verfügung.

Eintritt: 10€, Karten telefonisch unter (03841) 385 927 oder direkt an der Abendkasse.

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Geförderter Film des Landes im GutesHausKino in Garvensdorf

Freitag, 7. September 2018, 20 Uhr, GutesHausKino Garvensdorf

Am Freitag, den 7. September um 20 Uhr findet im GutesHausKino in Garvensdorf eine besondere Kurzfilm-Retrospektive statt. Präsentiert werden Filme des Malers und Regisseurs Berthold Bock, u. a. der durch die Filmförderung des Landes geförderte Film COLONNA. Regisseur Berthold Bock, die Szenen- und Kostümbildnerin Frauke Menzinger, Mitglieder der Filmcrew und Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern, werden anwesend sein. Berthold Bock wird zu jedem Film auch einige malerische Arbeiten zeigen. Das Publikum ist herzlich zum Gespräch und Austausch eingeladen.

Darüber hinaus erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer an diesem Kinoabend ein eher seltenes Erlebnis, denn das Gutshaus Garvensdorf und der Park sind ein Teil der Kulisse des Kurzfilms COLONNA. Der Film ist sozusagen "on location" zu sehen.

Eintritt: 7 €, Gutshaus Garvensdorf e.V., Garvensdorfer Hofstr. 10, 18233 Kirch Mulsow, OT Garvensdorf

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Außerdem: Am Freitag, den 5. Oktober 2018 um 20 Uhr wird der ebenfalls durch das Land geförderte Dokumentarfilm ÜBER LEBEN IN DEMMIN von Martin Farkas in Garvensdorf präsentiert.

 

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