Aktuelles

Rückblick auf die Entstehung von ÜBER LEBEN IN DEMMIN

75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs haben wir den Regisseur Martin Farkas um eine kurze Botschaft zu seinem Film ÜBER LEBEN IN DEMMIN gebeten. Der Dokumentarfilm versucht anhand von Zeitzeugen-Interviews die Lage in Demmin zum Ende des Krieges zu fassen zu bekommen und spannt einen Bogen zum Leben in der Stadt zur heutigen Zeit.

Wir danken Martin Farkas herzlich für seine Videobotschaft und diesen wichtigen Film, der nicht an Bedeutung verliert.

Das Video ansehen

Ausführliche Informationen ansehen

Filmempfehlung zum 75. Jubiläum des Endes des Zweiten Weltkriegs: ÜBER LEBEN IN DEMMIN

8. Mai 2020

Zwei Jahre nach dem Kinostart des Films ÜBER LEBEN IN DEMMIN von Martin Farkas hat dessen Thematik nicht an Aktualität und Erzählwert verloren. Der Dokumentarfilm ist ein Zeitdokument und aufgrund der zahlreichen Zeitzeugen-Interviews ein geschichtliches Gedächtnis für die Kleinstadt Demmin in Vorpommern.

Filmstill aus ÜBER LEBEN IN DEMMIN, © Edition Salzgeber

Der von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern (Wismar) geförderte Dokumentarfilm fragt nach den Ereignissen in Demmin zum Kriegsende im Mai 1945. Die Furcht der Bürgerinnen und Bürger vor den sowjetischen Truppen, die nach der Kapitulation Deutschlands in das Land vordrangen, war immens. Eine Vielzahl von Menschen wählte den Freitod. Die Gespräche mit Zeitzeug*innen, die zu jener Zeit Kinder und Jugendliche waren, lassen die Zuschauer*innen förmlich spüren wie tief diese traumatischen Erlebnisse bis heute sitzen.

Kriegstraumata waren auch eines der zentralen Themen, die die Kinotour des Regisseurs Martin Farkas begleiteten. In verschiedenen Städten lud er zum Filmgespräch Historiker und Trauma-Forscher ein. ÜBER LEBEN IN DEMMIN erreichte auf diesem Weg sehr viele Zuschauer*innen und führte wiederholt zu sehr emotionalen und nachdenklichen Besprechungen des Films.

Der Dokumentarfilm spannt zudem einen Bogen in die heutige Zeit, gibt Einblick in das aktuelle Leben der Bewohner*innen Demmins. Wie so vielen Gemeinden Mecklenburg-Vorpommerns wird auch Demmin die Tendenz zum Nationalismus nachgesagt, rechtes Gedankengut scheint allgegenwärtig. Und die Geschichte der Stadt führte dazu, dass sich jährlich am 8. Mai Neonazis für einen "Trauermarsch" in Demmin einfinden, um der deutschen Kriegsopfer zu gedenken. Der Film nimmt sich diesem Spannungsfeld an, lässt verschiedene Personen zu Wort kommen, ohne deren Aussagen zu bewerten.

75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kommen einige der Protagonist*innen aus Martin Farkas' Film aktuell in Zeitungsberichten und diversen Dokumentationen der öffentlich-rechtlichen Sender zu Wort. ÜBER LEBEN IN DEMMIN ist noch bis zum 13. Mai 2020 in der NDR Mediathek verfügbar und darüber hinaus als DVD und Video on Demand erhältlich. Verpassen Sie nicht dieses wichtige Zeitdokument, das einen Einblick in die Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns bietet.

Der Film in der NDR Mediathek: www.ardmediathek.de

Weitere Informationen ansehen

Von der Kulturellen Filmförderung unterstützte Filme bei Online-Filmfestivals

Aufgrund der aktuellen Lage haben sich einige bereits abgesagte Filmfestivals in Deutschland dazu entschieden, eine Auswahl Ihres Programms während der geplanten Festival-Zeit online zur Verfügung zu stellen. So werden regionale Filmfeste nahezu weltweit verfügbar und hoffen darauf, etwas Festival-Flair in die Wohnzimmer zu bringen.

Auch Filme, die von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern gefördert wurden oder im Rahmen der Projektarbeit der Medienwerkstatt Wismar entstanden, stehen auf dem Programm. Wir veröffentlichen an dieser Stelle einen Überblick über Festivals und Filme, der stetig erweitert und angepasst wird (wir bemühen uns um Vollständigkeit).

FiSH – Filmfestival im Stadthafen Rostock

FiSH Online Festival vom 1. bis 8. Mai 2020

Weitere Informationen ansehen

 

30. FILMKUNSTFEST MV

#filmkunstzuhause vom 5. bis 10. Mai 2020

  • COUP im Programm "gedreht in MV" (online ab 7.5., 8 Uhr)
  • PRIMA MALLORCA im Programm "gedreht in MV" (online ab 6.5., 8 Uhr)
  • WELT UNTER im Programm "gedreht in MV" (online ab 9.5., 8 Uhr)
  • LENE UND DIE GEISTER DES WALDES im Programm "aktuelle Kinder- und Jugendfilme" (online ab 5.5., 8 Uhr)
  • RABBI WOLFF im Programm "30 Jahre Filmland Mecklenburg-Vorpommern" (online ab 8.5., 8 Uhr)

Weitere Informationen ansehen

 

DOK.fest München

Festival @home vom 6. bis 24. Mai 2020

 Weitere Informationen ansehen

FILMKUNSTzuHause zeigt von der Kulturellen Filmförderung MV geförderte Filme

Unter dem Motto FILMKUNSTzuHause statt FILMKUNSTFEST Mecklenburg-Vorpommern werden zwischen dem 5. und 10. Mai 2020 diverse Filme aus dem geplanen diesjährigen Festival-Programm, Kurzfilme sowie Filmklassiker online gezeigt.

Ein besonderer Fokus liegt naturgemäß auf Filmen aus Mecklenburg-Vorpommern und so können einige in MV geförderte Filme ihre Premiere feiern – wenn auch in dieser außergewöhnlichen Online-Version des Festivals. Dieter Schumann präsentiert seinen neuen von der Kulturellen Filmförderung des Landes in Wismar geförderten Kinder-Dokumentarfilm LENE UND DIE GEISTER DES WALDES, in welchem er eine Gruppe von Kindern bei ihren (magischen) Entdeckungen in der Natur begleitet.

Filmstill aus PRIMA MALLORCA, © Nana Rebhan

Der ebenfalls von der Kulturellen Filmförderung MV geförderte Dokumentarfilm PRIMA MALLORCA befasst sich mit dem Thema Langzeitarbeitslosigkeit und die Regisseurin Nana Rebhan begleitet ihre Protagonisten während einer besonderen Maßnahme – 10 Wochen Betriebspraktikum auf der Mittelmeerinsel Mallorca. Eine spannende Reise, die jede und jeder anders annimmt.

Das komplette Programm wird am 25. April 2020 veröffentlicht. Ausführliche Informationen ansehen

JENSEITS DES SICHTBAREN – HILMA AF KLINT gewinnt den VFF Dokumentarfilm-Produktionspreis

Die erfolgreiche Reise des Dokumentarfilms JENSEITS DES SICHTBAREN – HILMA AF KLINT setzt sich fort. Nachdem die Corona-Krise der Kinoauswertung des Films, welcher am 5. März 2020 bundesweit startete, einen Dämpfer verpasste, gibt es nun wieder Grund zur Freude für die Produzentinnen Eva Illmer und Halina Dyrschka (welche auch Regie führte).

Filmstill aus JENSEITS DES SICHTBAREN – HILMA AF KLINT, © Ambrosia Film

Der von der Kulturellen Filmförderung des Landes in Wismar geförderte Dokumentarfilm, der insgesamt finanziell leider spärlich ausgestattet war, gewinnt den VFF Dokumentarfilm-Produktionspreis, wie das DOK.fest München am 16. April 2020 mitteilte. Der VFF Dokumentarfilm-Produktionspreis beim DOK.fest München rückt einmalig in Deutschland die Arbeit von Dokumentarfilmproduzent*innen in den Fokus. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und wird von der VFF Verwertungsgesellschaft der Film und Fernsehproduzenten mbH gestiftet. 2020 wird er zum dritten Mal vergeben.

Ausführliche Informationen ansehen

CHIKA wird im israelischen Fernsehen ausgestrahlt

CHIKA, DIE HÜNDIN IM GHETTO wird am 21. April 2020 im israelischen TV gezeigt – am Holocaust-Gedenktag Jom haScho’a. Das israelische Fernsehen habe die Rechte erworben und den Film ins Hebräische synchronisieren lassen, so ein Sprecher der Produktionsfirma Trikk17.

Chika und Mikash, Filmstill aus CHIKA, DIE HÜNDIN IM GHETTO, © TRIKK17

Der Trickfilm wurde von der Kulturellen Filmförderung MV in Wismar unterstützt und hat in der in Nantrow lebenden Autorin Carmen Blazejewski seine Drehbuchautorin gefunden. Die Geschichte von Batsheva Dagan begeisterte schon zahlreiche Zuschauer auf unzähligen Filmfestivals weltweit. Über die wichtige Aufgabe, mit Kindern über den Holocaust zu sprechen, berichtet sie aktuell auch auf dem Blog Politik MV der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern.

Online-Premiere von KAHLSCHLAG am 11. April 2020

Wie viele Kulturschaffende dieser Tage hatten sich auch Max Gleschinski und sein Team die Auswertung ihres Spielfilms KAHLSCHLAG ganz anders vorgestellt. Der Verleih UCM.ONE brachte den Film am 5. März 2020 ins Kino. Doch nach einer erfolgreichen ersten Spielwoche kam es aufgrund der Corona-Krise zum Schließen der hiesigen Kinos.

Gemeinsam überlegte sich das Team nun eine neue Strategie, um KAHLSCHLAG weiterhin einem breiten Publikum vorzuführen. Am Samstag, den 11. April 2020 wird es eine KAHLSCHLAG-Stream-Vorführung als exklusive Online-Vorpremiere eines aktuellen Kinofilms geben. Um 20 Uhr startet der offizielle Livestream auf www.bastalk.de.

Die Filmvorführung ist für alle Zuschauer kostenfrei und wird vom Lodderbast Kino Hannover in Zusammenarbeit mit dem Filmverleih UCM.ONE finanziert. Die Zuschauer*innen werden jedoch um eine kleine Spende für den jungen Regisseur und den Verleih gebeten. Der Spendenlink wird im Livestream eingeblendet.

Im Anschluss an die Ausstrahlung gibt es den BASTalk mit KAHLSCHLAG-Regisseur Max Gleschinski.

Ausführliche Informationen ansehen

Corona-Krise: FFA-Präsidium beschließt Maßnahmenpaket für deutsche Film- und Kinowirtschaft

Pressemitteilung der Filmförderungsanstalt vom 19.3.2020

Um die Auswirkungen der Corona-Krise für die deutsche Film- und Kinowirtschaft abzumildern, hat das Präsidium der Filmförderungsanstalt am heutigen Donnerstag ein umfangreiches Maßnahmenpaket und die Bildung eines von der FFA, der BKM und den Länderförderern gemeinsam getragenen Hilfsfonds beschlossen.

"Die deutsche Film- und Kinowirtschaft steht durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie vor einer beispiellosen Bedrohung," erklärt FFA-Präsident Bernd Neumann. "Die Folgen für die Kinos, die Produktions- und die Verleihunternehmen – und damit für alle Menschen, die in diesem Land mit und für den Film arbeiten – sind unabsehbar. In dieser Extremsituation muss die Branche zusammenstehen, müssen Bund, Länder und die FFA gemeinsam schnell und möglichst unbürokratisch Lösungen finden und umsetzen. Das Maßnahmenpaket, das wir eben beschlossen haben, setzt auch eine finanzielle Beteiligung der anderen Förderer auf Bundes- und Länderebene voraus. Dass sich diese dazu grundsätzlich bereit erklärt haben, zeigt, dass wir gemeinsam auf einem guten Weg durch die Krise sind."

Zur Abschwächung der akuten Notlage der Filmwirtschaft hat das FFA-Präsidium für die Kinos unter anderem die Stundungen der Darlehensforderungen und offenen Abgabezahlungen ab Stichtag 1. März 2020 beschlossen, Mahnverfahren werden vorläufig nicht weiterverfolgt.

Für die Produktionen soll unter anderem bei durch die Pandemie abgebrochenen Projekten auf die eigentlich durch das FFG geforderte Rückzahlung von Fördermitteln verzichtet werden, fällige Tilgungen sollen gestundet werden. Auch in den Bereichen Verleih und physischer Videovertrieb soll unter anderem auf die Rückzahlung von Fördermitteln verzichtet werden.

Ausführliche Informationen ansehen

VERANSTALTUNGEN, KURSE UND WORKSHOPS FALLEN VORLÄUFIG AUS

Aufgrund der aktuellen gesundheitsbedrohenden Lage durch das neuartige Coronavirus werden unsere kommenden Kultur- und Filmveranstaltungen, (Schul-) Projekte mit der Medienwerkstatt sowie sämtliche Workshops und auch die regelmäßig stattfindenden Kurse ab sofort (13.3.2020) abgesagt.

Auch nehmen wir zur Zeit Technikausleihen und -vermietungen nicht mehr vor, ebenso nicht mehr die Ausleihe des Cinemanya-Filmkoffers.

Dies gilt vorläufig bis zum 3.5.2020. Ausgehend von der Entwicklung der regionalen Gesundheitslage und den Empfehlungen der Landesregierung folgend werden wir den Zeitraum laufend anpassen.

Wir bitten um Ihr und Euer Verständnis.

Neue Informationen zur Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern

Im Rahmen eines Berlinale-Empfangs während der 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin präsentierte der Chef der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern Dr. Heiko Geue die aktuellen Bestrebungen für die Gründung einer landeseigenen Filmfördergesellschaft. Im Austausch mit Filmschaffenden wurde über die neuen finanziellen Möglichkeiten sowie erste profil-gebende Ausrichtungen der kommenden Filmförderung gesprochen.

Aktuell steht für die erste Jahreshälfte 2020 noch kein Termin für Fördereinreichungen fest. Die zu fördernden Bereiche wurden am Rande des Empfangs in einem Schreiben der Projektgruppe Filmförderung, welche in der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern angesiedelt ist, bereits benannt. Dort sollen auch die Anträge für die erste Jahreshälfte eingereicht werden.

Die aktuellen Fakten zur Filmförderung MV herunterladen

Die Pressemitteilung zum MV-Empfang während der Berlinale 2020 ansehen

KAHLSCHLAG startet am 5. März 2020
bundesweit im Kino

Der MV-Thriller KAHLSCHLAG des Rostockers Max Gleschinski hat nach erfolgreichen Festivalauftritten im letzten Jahr nun auch den passenden Filmverleih gefunden. Die Berliner UCM.ONE GmbH bringt den Spielfilm ab dem 5. März 2020 in die deutschen Kinos. Die einzelnen Spielstätten stehen noch nicht fest, aber Premieren in Rostock und Berlin soll es Anfang März geben.

Filmstill aus KAHLSCHLAG, © Von Anfang Anders Filmproduktion

KAHLSCHLAG ist ein ungewöhnliches Erfolgsprojekt, ein komplett in MV erdachter und realisierter Spielfilm, besetzt mit namhaften Schauspieler*innen und finanziert mit sehr geringen Mitteln – u.a. durch eine Crowdfunding-Kampagne und die Kulturelle Filmförderung MV. Entstanden ist überzeugendes Genre-Kino, das 2018 den Förderpreis Neues Deutsches Kino bei den Internationalen Hofer Filmtagen gewann. Auch der Verleih des Films wird nun von der Filmförderung des Landes unterstützt.

Ausführliche Informationen ansehen

LIEVALLEEN auf Filmtour durch Mecklenburg-Vorpommern

Die Filmemacher Peter Wawerzinek und Steffen Sebastian starten im Februar 2020 mit ihrer Filmtour des biografischen Dokumentarfilms LIEVALLEEN. Tourauftakt ist am 19. Februar im Ernst-Barlach-Theater in Güstrow. Unterstützung erfährt die Tour durch den Landesverband Filmkommunikation e.V. MV und die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern.

Die Filmtour läuft bis Ende März und wird alle großen Städte sowie kleinere Orte des Landes passieren. Peter Wawerzinek und Steffen Sebastian werden nach den Vorführungen für Filmgespräche zur Verfügung stehen. Seine Premiere konnte LIEVALLEEN im letzten Jahr während des 29. Filmkunstfestes in Schwerin feiern.

Beate und Peter in der Textilpflege Stralsund, © Steffen Sebastian

Die Termine

  • Mi, 19.2.2020: Ernst-Barlach-Theater Güstrow, 19 Uhr
  • Do, 20.2.2020: LiWu Rostock, 19 Uhr
  • Fr, 21.2.2020: Gutes Haus Garvensdorf, 19 Uhr
  • Sa, 22.2.2020: Kinofreunde Sabel e. V., 20 Uhr
  • Mo, 24.2.2020: Filmpalast Capitol Schwerin, 19:30 Uhr
  • Mi, 18.3.2020: Fabrik Kino Neustrelitz, 19:30 Uhr
  • Do, 19.3.2020: St. Jakobi Kulturkirche Stralsund
  • Fr, 20.3.2020: Kino Latücht Neubrandenburg, 19 Uhr
  • Sa, 21.3.2020: Kino im Pfarrhaus Reinshagen, 19:30 Uhr
  • So, 22.3.2020: Koeppenhaus Greifswald, 11 Uhr
  • Mo, 23.3.2020: Luna Filmtheater Ludwigslust, 19 Uhr

Ausführliche Informationen ansehen

Kinotour und Kinostart von JENSEITS DES SICHTBAREN – HILMA AF KLINT

Der in MV geförderte Film über Hilma af Klint wird zu Beginn des Jahres und nach dem Kinostart in Schweden im letzten Jahr, nun auch in Deutschland in die Kinos kommen, und zwar am 5. März 2020. Im Vorfeld findet eine Kinotour quer durch das Land statt und gibt dem Publikum die Chance mit der Regisseurin und weiteren Gästen ins Gespräch zu kommen.

Filmstill aus JENSEITS DES SICHTBAREN – HILMA AF KLINT, © Ambrosia Film

Eine Vorpremiere wird auch in Rostock stattfinden. Am Freitag, den 28. Februar 2020 ist Halina Dyrschka mit ihrem Film im Lichtspieltheater Wundervoll zu Gast. Dort wird JENSEITS DES SICHTBAREN – HILMA AF KLINT dann bis zum 4. März 2020 im regulären Programm zu sehen sein.

Ausführliche Informationen ansehen

DER FUNKTIONÄR ist für den Grimme-Preis 2020 nominiert

Das Grimme-Institut hat am 16. Januar 2020 die Nominierungen für den renommierten Grimme-Preis bekanntgegeben. 73 Produktionen und Einzelleistungen sind für den 56. Grimme-Preis 2020 nominiert. Aus über 850 Einreichungen und Vorschlägen wählten die Kommissionen in den Kategorien Information & Kultur, Fiktion, Unterhaltung und Kinder & Jugend die Nominierten aus. Die herausragenden Produktionen und Leistungen werden am 27. März 2020 im Theater der Stadt Marl mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

Filmstill aus DER FUNKTIONÄR, © Edition Salzgeber

Im Wettbewerb Information & Kultur kann sich der Dokumentarfilm DER FUNKTIONÄR von Andreas Goldstein über eine Nominierung freuen. Der essayistische und sehr persönliche Film wurde von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern gefördert und feierte seine Weltpremiere bei der DOK Leipzig 2018, bevor er am 11. April 2019 bundesweit in den Kinos startete. Wir gratulieren herzlich und drücken die Daumen!

Ausführliche Informationen ansehen

DER LETZTE JOLLY BOY wird in Wangen gezeigt und im Fernsehen ausgestrahlt

Nach zahlreichen Einzelaufführungen und einer Kinotour des berührenden Dokumentar-Roadmovies DER LETZTE JOLLY BOY ist das Interesse an dem Film um den Holocaust-Überlebenden Leon Schwarzbaum auch 2020 ungebrochen. Am Montag, den 27. Januar wird der Film nun in Wangen im Allgäu gezeigt. Das örtliche Rupert-Neß-Gymnasium hat gemeinsam mit der Stadt Wangen die Vorführung organisiert und lädt um 19:30 Uhr in das Wangener Lichtspielhaus Sohler ein.

Hans-Erich Viet und Leon Schwarzbaum, © Viet-Film

Der Termin wurde nicht zufällig gewählt – die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau ist am 27. Januar 2020 75 Jahre her. Regisseur Hans-Erich Viet wird sich, neben weiteren Gästen, für die Vorführung nach Wangen begeben und für ein Publikumsgespräch zur Verfügung stehen. Die Einladung zur Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten.

Ausführliche Informationen zu der Vorführung ansehen

Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz, des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocausts und des deutschen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus, erinnert das ZDF vom 26. bis zum 29. Januar 2020 in Live-Übertragungen der Gedenkstunden, mit einem Fernsehfilm und in Dokumentationen an den Völkermord, den die Nationalsozialisten an den europäischen Juden begangen haben.

Leon Schwarzbaum zeigt in ‚seiner‘ alten Baracke in Auschwitz-Birkenau, wo er lag: auf der linken Seite, in der Mitte, ganz oben, © Viet-Film

An diesem "ZDF Spezial" wird auch der 98-jährige Leon Schwarzbaum teilnehmen und im Berliner Fernsehstudio zu Gast sein. Darüber hinaus wird DER LETZTE JOLLY BOY in der Nacht vom 26. auf den 27. Januar erstmals im Fernsehen gezeigt. Der RBB zeigt den Film am 26. Januar 2020 um 23:50 Uhr.

Ausführliche Informationen zu den ZDF-Sendungen ansehen

Die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern freut sich sehr über die anhaltende Aufmerksamkeit für diesen so wichtigen Film gegen das Vergessen.

Retrospektive zu den Filmen Gerd Kroskes in Wien

Unter dem Titel "Deutschlandbilder" zeigt das Österreichische Filmmuseum in Wien  vom 22. Januar bis zum 13. Februar 2020 eine Retrospektive zum filmischen Werk des Regisseurs Gerd Kroske. Die Filmauswahl umfasst dabei auch einige Dokumentarfilme, die mit Unterstützung der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern entstanden sind.

 

Mit seinen klugen und eigensinnigen Filmen ist der Autor und Regisseur Gerd Kroske eine zentrale Stimme des deutschen Dokumentarfilms der Gegenwart. In konsequenter künstlerischer Unabhängigkeit hat Kroske in den letzten 30 Jahren ein Werk realisiert, das sich in beziehungsreicher Weise sowohl mit dem Erbe der DDR als auch dem der BRD auseinandersetzt. Kroskes Œuvre kann wie eine Chronik der jüngeren ost- und westdeutschen Geschichte gelesen werden, die beharrlich von den Geschichten der Marginalisierten ausgeht und diese als symptomatisch für größere Zusammenhänge versteht.

Regisseur und Autor Gerd Kroske

Kroske, 1958 in Dessau geboren, lernt sein filmisches Handwerk noch in der DDR: er studiert an der Humboldt Universität zu Berlin und der HFF in Potsdam-Babelsberg und arbeitet von 1987 bis 1991 als Dramaturg im DEFA-Dokumentarfilmstudio (u.a. gemeinsam mit Jürgen Böttcher und Volker Koepp). Kroskes erste Filme entstehen in den Wendejahren 1989/90: sowohl der Kollektivfilm "Leipzig im Herbst" (1989) als auch sein Kurzfilm "Kehraus" (1990) zählen bis heute zu den besten Zeugnissen aus der Zeit der untergehenden DDR. In der Folge entwickelt Kroske aus "Kehraus" eine exemplarische Langzeitbeobachtung: mit "Kehrein, Kehraus" (1997) und "Kehraus, wieder" (2006) begleitet er seine einstigen Leipziger Straßenkehrer über einen Zeitraum von mehr als 15 Jahren und zeigt präzise, wie sich der Alltag für jene gestaltet, die nach der "Wiedervereinigung" keinen sinnvollen Platz mehr in der Gesellschaft finden.

Das Programm umfasst folgende Filme:

  • Leipzig im Herbst (1989)
  • Kehraus (1990)
  • Kurt-oder Du sollst lachen (1991)
  • Vokzal-Bahnhof Brest (1994), von der Filmförderung MV gefördert
  • Kehrein, Kehraus (1996)
  • Der Boxprinz (1999), von der Filmförderung MV gefördert
  • Galera (1996)
  • Kehraus, wieder (2006)
  • Wollis Paradies (2007), von der Filmförderung MV gefördert
  • Striche ziehen (2015)
  • Heino Jaeger – look before you kuck (2012), von der Filmförderung MV gefördert
  • Grenzpunkt Beton (2015)
  • SPK Komplex (2018), von der Filmförderung MV gefördert

Die Retrospektive findet in Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv und der Deutschen Kinemathek sowie in Kooperation mit Navigator Film statt.

Ausführliche Informationen ansehen

Förderentscheidungen der Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern wurden getroffen

Am Dienstag, den 26. November 2019 und am Mittwoch, den 27. November 2019 tagten die jeweiligen Auswahlkommissionen der hiesigen Filmförderung. Förderanträge konnten im Rahmen der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern eingereicht werden. Darüber hinaus wurde am Mittwoch über eine diesjährige Zusätzliche Filmförderung entschieden, welche nach gesonderten Grundsätzen vergeben wurde.

Im Rahmen der Kulturellen Filmförderung sprach sich die Auswahlkommission für die Förderung von vier Produktionsprojekten, vier Stoff- und Projektentwicklungen sowie drei Projekten im Bereich Verleih, Vertrieb und Abspiel aus.

Im Rahmen der Zusätzlichen Filmförderung 2019 empfahl die Jury die Förderung von fünf Produktionsprojekten und zwei Stoffentwicklungen.

Förderempfehlungen ansehen

SCHÖNHEIT & VERGÄNGLICHKEIT startet am
5. Dezember 2019 bundesweit in den Kinos

Nach unzähligen gefeierten nationalen und internationalen Festival-Vorführungen, auch in unserem Bundesland, u.a. beim Filmkunstfest MV, Filmfest Wismar, dokumentART Neubrandenburg, startet das dokumentarische Porträt SCHÖNHEIT & VERGÄNGLICHKEIT am 5. Dezember 2019 bundesweit in ausgewählten Kinos. Der Film von Annekatrin Hendel handelt vom Fotografen und Berlin-Ikone Sven Marquardt, seinem Leben im damaligen Ostberlin und seinen Weggefährten. Förderung erhielt die Filmemacherin, wie bei vielen ihrer erfolgreichen Produktionen zuvor, auch von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern.

Filmstill aus SCHÖNHEIT & VERGÄNGLICHKEIT, © ITWORKS! Medien

Eine kleine Vorpremiere wird bereits am 29. November im Berliner Kino Colosseum, auch in Anwesenheit von Protagonisten, gefeiert. Der Filmverleih Real Fiction bringt den Dokumentarfilm anschließend ins Kino. Das Team der Kulturellen Filmförderung wünscht volle Kinosäle und ein tolles Publikum!

Ausführliche Informationen ansehen

Toller Erfolg für Produktionen aus MV bei den Nordischen Filmtagen in Lübeck

Die diesjährigen Nordischen Filmtage in Lübeck waren aus Sicht der Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern ein schöner Erfolg und ein tolles Filmereignis. Sechs Produktionen, die mit Mitteln der Filmförderung entstehen konnten, wurden zwischen dem 29.10.2019 und dem 3.11.2019 beim Festival gezeigt. Bei einigen Vorführungen konnte das Team der Filmförderung persönlich vor Ort sein.

© Malzahn/ Nordische Filmtage Lübeck

Hauke Harder und Viola Rusche präsentierten ihr Porträt des Komponisten Boudewijn Buckinx am Freitagmorgen, den 1.11. – TO B OR TO B FLAT.

© Filmbüro MV

Weltpremiere für IN ARBEIT von Johanna Huth (links) und Julia Gechter. Der letzte Teil ihrer "Parchim-Trilogie" konnte das Publikum überzeugen.

Die Filmemacherinnen beantworten Fragen zu ihrem Film. © Filmbüro MV

Sabine Matthiesen, Leiterin der Kulturellen Filmförderung MV, Julia Gechter, Johanna Huth und Filmförderreferentin Gesine Ploen (v.l.), © Filmbüro MV

© Filmbüro MV

Eine Weltpremiere konnten auch die Regisseure Elmar Szücs, Niclas Middleton und Rainer Heesch mit dem Dokumentarfilm BORN FOR KORN feiern. Zur Uraufführung war auch die porträtierte Familie Sierck angereist.

Rainer Heesch, Elmar Szücs, Gesine Ploen und Niclas Middleton (v.l), © Filmbüro MV

Darüber hinaus wurden die geförderten Filme COUP von Sven O. Hill, JENSEITS DES SICHTBAREN – HILMA AF KLINT von Halina Dyrschka und AN DER BRUCHKANTE – IMKER IN MECKLENBURG von Anne Andersen in Lübeck gezeigt.

Weitere Impressionen vom Festival ansehen

Dreharbeiten zu neuem Kinder-Spielfilm in Mecklenburg-Vorpommern

Die Dreharbeiten gehen dem Ende zu und die Stimmung im Team ist nach wie vor sehr gut – "Die Pfefferkörner und der Schatz der Tiefsee" lautet der Titel eines Kinderspielfilms, der seit einigen Tagen auch in Mecklenburg-Vorpommern gedreht wird.

Mitglieder des Filmteams am Set einer Forschungsstation für den Film. © Filmbüro MV

Die Letterbox Filmproduktion aus Hamburg hat sich nach intensiver Suche nach passenden Locations für Drehorte auf Rügen, in dem Fischerdorf Freest und im Stralsunder Ozeaneum entschieden. Am 29. und 30. Oktober wurde in Stralsund gedreht. Das Team der Filmförderung MV ist seit der Vorproduktion mit dem Filmteam in Kontakt bzgl. möglicher Förderung, aber auch hinsichtlich passender Teammitglieder aus Mecklenburg-Vorpommern.

Der Fuhrpark der Filmproduktion hat sich direkt vor dem Ozeaneum platziert. © Filmbüro MV

Am 29. Oktober 2019 hatte die Filmförderreferentin Gesine Ploen nun die Möglichkeit, das Set im Ozeaneum zu besuchen und sprach mit dem Herstellungsleiter Jan Kremer und dem Produzenten Holger Ellermann über die Produktion und die Arbeit an der Ostsee.

Produzent Holger Ellermann, Filmförderreferentin Gesine Ploen und Herstellungsleiter Jan Kremer im Ozeaneum. © Filmbüro MV

In MV geförderter Spielfilm als BESTER FILM bei den 53. Hofer Filmtagen 2019 ausgezeichnet

COUP gewinnt den FÖRDERPREIS NEUES DEUTSCHES KINO

Es gleicht einem Déjà-vu – erst im letzten Jahr durfte der MV-geförderte Spielfilm KAHLSCHLAG vom Rostocker Nachwuchs-Filmemacher Max Gleschinski seine Weltpremiere bei den Internationalen Hofer Filmtagen feiern und gewann prompt den Förderpreis Neues Deutsches Kino. In diesem Jahr nun saß Max Gleschinski in der Jury für eben diesen Preis und ausgezeichnet wurde am 24. Oktober der Spielfilm COUP von Sven O. Hill, der ebenfalls Filmförderung aus Mecklenburg-Vorpommern erhalten hat. Der heiß begehrte „Förderpreis Neues Deutsches Kino“ ist mit 10.000€ dotiert. Er wird an Filmschaffende für deren ersten bis dritten langen Spielfilm deutscher Produktion verliehen, die im Programm der Internationalen Hofer Filmtage ihre Premiere feiern.

Filmstill aus COUP, © Salto Film, Sven O. Hill

Das Team der Kulturellen Filmförderung MV im Filmbüro MV freut sich außerordentlich über diesen großartigen Erfolg. COUP hat eine lange Entstehungsgeschichte, schon 2014 wurde die Finanzierung des Projekts begonnen und die Mittel aus Mecklenburg-Vorpommern wurden zugesagt. Nach der Fertigstellung des Films im vergangenen Jahr, wurde vergebens um eine möglichst internationale Platzierung des Films auf europäischen A-Festivals gekämpft. Aber mit einer Weltpremiere 2019 bei den renommierten Hofer Filmtagen ist Sven O. Hill ein großer Coup gelungen und die weiteren Festivaltermine (u.a. bei den Nordischen Filmtagen in Lübeck) folgen nun.

Ausführliche Informationen ansehen

Von der Kulturellen Filmförderung MV geförderte Filme feiern Weltpremieren in Lübeck

Die 61. Nordischen Filmtage zeigen sechs neue Produktionen

Di, 29. Oktober bis Sonntag, 3. November 2019, Lübeck

Großer Erfolg für die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern, bei den renommierten Nordischen Filmtagen Lübeck werden gleich sechs Filmproduktionen gezeigt, die erst durch die Anschubfinanzierung aus Mecklenburg-Vorpommern realisiert werden konnten. Im "Filmforum", der Plattform für den norddeutschen Film bei den Nordischen Filmtagen, können die Zuschauer*innen außergewöhnliche Arbeiten sehen, die vor Ort entstanden und gefördert wurden. Und dies in Zusammenarbeit mit der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, es lässt sich schnell erkennen, wie gut der jahrelange Förderverbund zwischen der Filmwerkstatt Kiel und der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern funktioniert. Sechs Filme, bei der die Auswahlkommission der Kulturellen Filmförderung erneut mit ihrem guten Gespür und Knowhow die genau richtigen Förderentscheidungen getroffen hat, zu sehen jetzt in Lübeck – unter ihnen zwei Weltpremieren.

Johanna Huth und Julia Gechter präsentieren den dritten und abschließenden Teil ihrer "Parchim-Trilogie" mit dem Titel IN ARBEIT. Im Jahr 2017 haben sie mit der Arbeit an dem Kurzfilm begonnen, der Einblicke in ein Jobcenter in Parchim gibt und sowohl Angestellte, als auch Kunden begleitet. In Lübeck feiern sie nun die Weltpremiere des dokumentarischen Kurzfilms, der komplett im Mecklenburgischen angesiedelt ist.

Filmstill aus IN ARBEIT, © Huth & Gechter GbR

Nach DER FÄHRMANN UND SEINE FRAU sowie NACH PARCHIM folgt der abschließende Teil aus dem eher strukturschwachen südwestlichen Mecklenburg. Die Blickwinkel und thematischen Schwerpunkte aller drei Filme sind sehr verschieden und jeder Film kann für sich selbst stehen. Die Kulturelle Filmförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern freut sich sehr, dass sie die engagierten Filmemacherinnen bei allen Projekten finanziell unterstützen konnte und drückt auch bei IN ARBEIT die Daumen für viele erfolgreiche Festival-Aufführungen und Auszeichnungen.

Eine weitere Weltpremiere in Lübeck feiert der Dokumentarfilm BORN FOR KORN von Elmar Szücs, Rainer Heesch und Niclas Middleton. Nach aufreibenden und langwierigen Dreharbeiten konnte die Geschichte um einen landwirtschaftlichen Betrieb nun fertiggestellt werden. Im Zentrum der Geschichte steht der Sohn der Familie, selbst bereits junger Landwirt und von absoluter Natur- und Landverbundenheit geprägt. Doch die Landwirtschaft ist ein hartes Geschäft und eine Industrie für sich, in welcher es sich zu behaupten und gängige Prozesse zu hinterfragen gilt. Ein Generationen-Porträt über das Leben auf dem Land und den Wert der Landwirtschaft.

Filmstill aus BORN FOR KORN, © Middleton & Heesch & Szücs GbR

Direkt nach der Weltpremiere bei den Internationalen Hofer Filmtagen am 23.10.2019 wird der Spielfilm COUP eine Woche später in Lübeck präsentiert. Der Film von Sven O. Hill erzählt von einem jungen Bankangestellten, der seinem Arbeitgeber bei einem ausgetüftelten Coup unbemerkt Millionen klaut und sich ins Ausland absetzt. Doch seine große Liebe folgt ihm nicht bedingungslos. Basierend auf einer wahren Begebenheit kombiniert der Regisseur dokumentarisches Material, Animation und gespielte Szenen.

Filmstill aus COUP, © Salto Film, Sven O. Hill

Mit ihrem Dokumentarfilm TO B OR TO B FLAT gewannen die Filmemacher Viola Rusche und Hauke Harder bereits den Hauptpreis beim Filmfest Schleswig-Holstein im Mai des Jahres. Es folgte die Mecklenburg-Vorpommern Filmpremiere beim Filmfest Wismar im Juni und nun können sie sich auf eine weitere Vorführung im Norden freuen. In TO B OR TO B FLAT porträtieren sie den belgischen Komponisten Boudewijn Buckinx, ein ausgesprochen produktiver und experimenteller Künstler, der mit den diversen Formen klassischer Musik spielt.

Filmstill aus TO B OR TO B FLAT, © Rusche/ Harder

Nach Festival-Reisen durch Schweden, Kanada, Deutschland und zuletzt erneut Kanada und Nordamerika macht der beeindruckende Film JENSEITS DES SICHTBAREN – HILMA AF KLINT wieder Halt in Norddeutschland. Dieses Filmporträt ist eine Entdeckungsreise und ein Aufruf, die Kunstgeschichte neu zu betrachten – denn zu viele Jahre fand Hilma af Klint, die das erste abstrakte Bild malte, darin keine Erwähnung. Die Regisseurin Halina Dyrschka erkundet in der schwedischen Heimat der Künstlerin ihr Werk, trifft ihre Nachfahren und lässt Kunstexpert*innen zu Wort kommen. Die Kulturelle Filmförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern freut sich sehr darüber, dass der Film nach Filmstarts in Schweden und Nordamerika, Anfang 2020 auch in den deutschen Kinos zu sehen sein wird.

Filmstill aus JENSEITS DES SICHTBAREN – HILMA AF KLINT, © Ambrosia Film

Doch damit nicht genug. Ebenfalls eine Bühne in Lübeck erhält das Dokumentarfilm-Essay AN DER BRUCHKANTE – IMKER IN MECKLENBURG von Anne Andersen aus Ludwigslust. Die Filmemacherin ist selbst Imkerin und das Leben der Bienen und mit ihnen zusammen, ist ihr ein besonderes Anliegen. In ihrem Film kommt sie ins Gespräch mit Imker*innen aus dem südwestlichen Mecklenburg und deckt allumfassende Probleme der ländlichen Bevölkerung auf. Szenen einer Schauspielprobe zu Heiner Müllers Stück "Die Umsiedlerin" erweitern die kritische Auseinandersetzung mit der Landwirtschaft.

Filmstill aus AN DER BRUCHKANTE – IMKER IN MECKLENBURG, © Anne Andersen

Zu den folgenden Terminen werden die Filme während der 61. Nordischen Filmtage in Lübeck im CineStar 7 gezeigt werden:

COUP

Mittwoch, 30.10.2019 um 22:15 Uhr

JENSEITS DES SICHTBAREN – HILMA AF KLINT

Donnerstag, 31.10.2019 um 13:15 Uhr

TO B OR TO B FLAT

Freitag, 1.11.2019 um 10:15 Uhr

IN ARBEIT

Freitag, 1.11.2019 um 13:15 Uhr

AN DER BRUCHKANTE – IMKER IN MECKLENBURG

Sonntag, 3.11.2019 um 10:15 Uhr

BORN FOR KORN:

Sonntag, 3.11.2019 um 16:15 Uhr

 

Das komplette Programm der 61. Nordischen Filmtage ansehen

In Mecklenburg-Vorpommern geförderter Film bei den 53. Internationalen Hofer Filmtagen 2019

COUP von Sven O. Hill feiert seine WELTPREMIERE

Am 22. Oktober 2019 werden die diesjährigen Internationalen Hofer Filmtage eröffnet. Die Themen der Filme in diesem Jahr kreisen um Rückblicke in ein getrenntes und wiedervereintes Deutschland, politische wie persönliche Schicksale, herausfordernde Liebesbeziehungen und moderne, auch schwierige Familienverhältnisse und kriminelle Energien, wie das Festival bereits am Montag, den 7. Oktober bekanntgab.

Filmstill aus COUP, © Salto Film, Sven O. Hill

In das Programm des renommierten Filmfestivals wurde auch der in Mecklenburg-Vorpommern geförderte Film COUP aufgenommen. Regisseur Sven O. Hill feiert in Hof die Weltpremiere. Der genaue Termin ist bisher noch geheim. Das gesamte Programm der Internationalen Hofer Filmtage wird Mitte Oktober 2019 veröffentlicht.

Ausführliche Informationen ansehen

 

Ältere Meldungen ansehen