Geförderte Projekte

COUP

(AT: RÜDIS LEBEN)

Regie: Sven O. Hill

Spielfilm, D 2019, 81 min

Produktionsförderung

Förderempfehlung: 2. Sitzung 2014/ 9.500 €

Buch, Regie und Kamera: Sven O. Hill, Szenenbild: Johnny Haussmann, Jan Richter, Kostümbild: Alin Pilan, Kostümbild-Beratung: Stephanie Rieß, Maske: Alina Eugenia Barbu, Animationsfilme: Xaver Xylophon, Montage Sven O. Hill, Hendrik Schmitt, Ton: Pirmin Punke, Philippe Schumann, Compositing: Maximillian Wegener, Ferdinand Kowalke, Produktionsleitung: Sandra Gürtler, Aufnahmeleitung: Sophie Wruck, Regie-Assistenz: Uta Hörmeyer, Produktionsfahrer: Dirk Kuring, Licht: Nils Tischer, Ravinder Sogi, Matthias Ihrke, Aline Reinsbach, Kamera-Assistenz: Dani Rodriguez, Peter Friedrichs, DIT: Katharina Voss, Produktion: Salto Film, gefördert durch die Film- und Medien Stiftung NRW, HessenFilm und Medien, Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern, Filmwerkstatt Kiel, Nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen / Bremen mbH

 

Synopsis

Sommer 1988: Ein 22-jähriger Bankangestellter raubt seiner Bank Millionen. Aber nicht mit Pistole und "Hände hoch", sondern indem er eine Sicherheitslücke entdeckt und mit einem ausgetüftelten Coup die Beute zur Seite schafft. Mit den geklauten Millionen setzt er sich nach Australien ab und weiht erst von dort aus am Telefon seine Lebensgefährtin ein. Sie will aber nicht zu ihm nachkommen. Damit hat er nicht gerechnet. Sein Aufenthalt im australischen Luxushotel wird zum goldenen Käfig, die wachsende Sehnsucht nach dem gemeinsamen kleinen Sohn immens. Seine Lebensgefährtin stellt ihn vor die Wahl: Zurück zum gehassten Durchschnittsleben, aber zu seinem geliebten Sohn oder weiterhin das ausschweifende Leben eines Millionärs.

Drehorte in MV: diverse Landschaftsaufnahmen

 

In MV geförderter Spielfilm als BESTER FILM bei den 53. Hofer Filmtagen 2019 ausgezeichnet

COUP gewinnt den FÖRDERPREIS NEUES DEUTSCHES KINO

Es gleicht einem Déjà-vu – erst im letzten Jahr durfte der MV-geförderte Spielfilm KAHLSCHLAG vom Rostocker Nachwuchs-Filmemacher Max Gleschinski seine Weltpremiere bei den Internationalen Hofer Filmtagen feiern und gewann prompt den Förderpreis Neues Deutsches Kino. In diesem Jahr nun saß Max Gleschinski in der Jury für eben diesen Preis und ausgezeichnet wurde am 24. Oktober der Spielfilm COUP von Sven O. Hill, der ebenfalls Filmförderung aus Mecklenburg-Vorpommern erhalten hat. Der heiß begehrte „Förderpreis Neues Deutsches Kino“ ist mit 10.000€ dotiert. Er wird an Filmschaffende für deren ersten bis dritten langen Spielfilm deutscher Produktion verliehen, die im Programm der Internationalen Hofer Filmtage ihre Premiere feiern.

Filmstill aus COUP, © Salto Film, Sven O. Hill

Das Team der Kulturellen Filmförderung MV im Filmbüro MV freut sich außerordentlich über diesen großartigen Erfolg. COUP hat eine lange Entstehungsgeschichte, schon 2014 wurde die Finanzierung des Projekts begonnen und die Mittel aus Mecklenburg-Vorpommern wurden zugesagt. Nach der Fertigstellung des Films im vergangenen Jahr, wurde vergebens um eine möglichst internationale Platzierung des Films auf europäischen A-Festivals gekämpft. Aber mit einer Weltpremiere 2019 bei den renommierten Hofer Filmtagen ist Sven O. Hill ein großer Coup gelungen und die weiteren Festivaltermine (u.a. bei den Nordischen Filmtagen in Lübeck) folgen nun.

COUP basiert auf wahren Begebenheiten und als Grundlage für den Stoff dienten lange Interviews mit dem Hauptprotagonisten Rüdi. Gespielt wird dieser im Film von Daniel Michel. Die klassischen Schauspiel-Szenen werden mit dokumentarischem Material und Animationen, die auf dem Rotoskopie-Verfahren basieren, ergänzt. Ein Bilderlebnis, dass auch die Jury in Hof überzeugen konnte, in welcher neben Max Gleschinski die Schauspielerin Franziska Weisz sowie die Autorin, Produzentin und Regisseurin Tini Tüllmann saßen. "Die Geschichte eines Bankräubers, dem man jeden Pfennig gönnt, wird in einem mutigen Mix aus drei verschiedenen Genres erzählt. In seiner innovativen Mischung aus Dokumentar-, Animations- und Spielfilm nimmt der Film sich Freiheiten, neue Wege zu gehen, die wir gerne häufiger im Neuen Deutschen Kino sehen würden", lobte Franziska Weisz in der Laudatio.

Filmstill aus COUP, © Salto Film, Sven O. Hill

COUP erzählt die Geschichte eines 22-jährigen Bankangestellten und Familienvaters im Hamburger Sommer 1988. Er stiehlt seiner Bank Millionen, aber nicht mit der Pistole, sondern indem er eine Sicherheitslücke entdeckt und mit einem ausgetüftelten COUP die Beute beiseite schafft. Mit den geklauten Millionen setzt er sich dann nach Australien ab und weiht erst von dort aus am Telefon seine Lebensgefährtin ein. Sie will aber nicht nachkommen. Damit hat er nicht gerechnet. Das australische Luxushotel wird zum goldenen Käfig, die Sehnsucht nach dem gemeinsamen kleinen Sohn wird immens. Seine Lebensgefährtin stellt ihn vor die Wahl: Zurück zum gehassten Durchschnittsleben und zum geliebten Sohn oder weiterhin das ausschweifende Leben eines Millionärs, ohne Sohn. "Ich habe das Geld doch für euch geklaut! Für uns! Was mach’ ich denn jetzt?"

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Von der Kulturellen Filmförderung MV geförderte Filme feiern Weltpremieren in Lübeck

Die 61. Nordischen Filmtage zeigen sechs neue Produktionen

Di, 29. Oktober bis Sonntag, 3. November 2019, Lübeck

Großer Erfolg für die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern, bei den renommierten Nordischen Filmtagen Lübeck werden gleich sechs Filmproduktionen gezeigt, die erst durch die Anschubfinanzierung aus Mecklenburg-Vorpommern realisiert werden konnten. Im "Filmforum", der Plattform für den norddeutschen Film bei den Nordischen Filmtagen, können die Zuschauer*innen außergewöhnliche Arbeiten sehen, die vor Ort entstanden und gefördert wurden. Und dies in Zusammenarbeit mit der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, es lässt sich schnell erkennen, wie gut der jahrelange Förderverbund zwischen der Filmwerkstatt Kiel und der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern funktioniert. Sechs Filme, bei der die Auswahlkommission der Kulturellen Filmförderung erneut mit ihrem guten Gespür und Knowhow die genau richtigen Förderentscheidungen getroffen hat, zu sehen jetzt in Lübeck – unter ihnen zwei Weltpremieren.

Filmstill aus COUP, © Salto Film, Sven O. Hill

Direkt nach der Weltpremiere bei den Internationalen Hofer Filmtagen am 23.10.2019 wird der Spielfilm COUP eine Woche später in Lübeck präsentiert. Der Film von Sven O. Hill erzählt von einem jungen Bankangestellten, der seinem Arbeitgeber bei einem ausgetüftelten Coup unbemerkt Millionen klaut und sich ins Ausland absetzt. Doch seine große Liebe folgt ihm nicht bedingungslos. Basierend auf einer wahren Begebenheit kombiniert der Regisseur dokumentarisches Material, Animation und gespielte Szenen.

Am folgenden Termin wird der Film während der
61. Nordischen Filmtage in Lübeck im CineStar 7 gezeigt werden:

COUP

Mittwoch, 30.10.2019 um 22:15 Uhr

 

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In Mecklenburg-Vorpommern geförderter Film bei den 53. Internationalen Hofer Filmtagen 2019

COUP von Sven O. Hill feiert seine WELTPREMIERE

Am 22. Oktober 2019 werden die diesjährigen Internationalen Hofer Filmtage eröffnet. Die Themen der Filme in diesem Jahr kreisen um Rückblicke in ein getrenntes und wiedervereintes Deutschland, politische wie persönliche Schicksale, herausfordernde Liebesbeziehungen und moderne, auch schwierige Familienverhältnisse und kriminelle Energien, wie das Festival bereits am Montag, den 7. Oktober bekanntgab. In das Programm des renommierten Filmfestivals wurde auch der in Mecklenburg-Vorpommern geförderte Film COUP aufgenommen. Regisseur Sven O. Hill feiert in Hof die Weltpremiere. Der genaue Termin ist bisher noch geheim. Das gesamte Programm der Internationalen Hofer Filmtage wird Mitte Oktober 2019 veröffentlicht.

Filmstill aus COUP, © Salto Film, Sven O. Hill

Zum Inhalt:

Sommer 1988: Ein 22-jähriger Bankangestellter raubt seiner Bank Millionen. Aber nicht mit Pistole und „Hände hoch“, sondern indem er eine Sicherheitslücke entdeckt und mit einem ausgetüftelten Coup die Beute zur Seite schafft. Mit den geklauten Millionen setzt er sich nach Australien ab und weiht erst von dort aus am Telefon seine Lebensgefährtin ein. Sie will aber nicht zu ihm nachkommen. Damit hat er nicht gerechnet. Sein Aufenthalt im australischen Luxushotel wird zum goldenen Käfig, die wachsende Sehnsucht nach dem gemeinsamen kleinen Sohn immens. Seine Lebensgefährtin stellt ihn vor die Wahl: Zurück zum gehassten Durchschnittsleben, aber zu seinem geliebten Sohn oder weiterhin das ausschweifende Leben eines Millionärs.

"Ich habe das Geld doch für euch geklaut! Für uns! Was mach’ ich denn jetzt?"

Der Film erzählt die wahre Geschichte eines bisher unbekannten Bankskandals, beruhend auf den Original-Interviews mit einem außergewöhnlichen Bankangestellten. Der Film erzählt von seinem Wunsch nach einem Ausbruch aus seinem konventionellen Dasein – von einem anderen Leben für sich und seine Familie.

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