Filmfestivals in MV

FiSH – Filmfestival im StadtHafen Rostock

FiSH – Filmfestival im StadtHafen Rostock ist seit 2004 der Frühlingsevent der jungen deutschen Filmszene. Im Zentrum steht der bundesweite Wettbewerb JUNGER FILM (bis 26 Jahre) mit den besten Kurzfilmen eines Jahrgangs im öffentlichen Jurygespräch. In der Programmsparte SehSterne werden Lang- und Kurzspielfilme, Musikclips, Dokus und Experimentelles aus und über Mecklenburg-Vorpommern gezeigt. Zusätzlich wird zu jährlichen Branchentreffs der Filmszene Mecklenburg-Vorpommerns eingeladen. Im Pro­grammteil "OFF Baltic" präsentieren junge Filmschaffende aus dem Ostseeraum frische Kurzfilme. Der landesweite Musikvideo-Wettbewerb "PopFiSH" wird seit 2014 ausgetragen. Workshops, Empfänge, Netzwerktreffen, Talk-Shows und Lounge-Events sorgen außerdem für regen Austausch zwischen Publikum und Filmschaffenden. Im Rahmen von FiSH wird darüber hinaus der landesweit ausgeschriebene Medienkompetenz-Preis M-V vergeben.

www.fish-festival.de

 

Von der Kulturellen Filmförderung geförderte Filme beim diesjährigen FiSH Filmfestival

Das SehSterne-Programm des Filmfestivals im StadtHafen Rostock (FiSH) zeigt traditionell und als Ergänzung zu den vielen Kurzfilmen junger Filmemacherinnen und Filmemacher im Hauptprogramm, Spiel- und Dokumentarfilme aus MV. So wird dieses Programmfenster in diesem Jahr gleich mit drei Filmen bestückt, die mit Unterstützung der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern entstanden sind.

Am Donnerstag, den 25.4. wird man vor eine schwierige Wahl gestellt – zeitgleich laufen der sowohl unfassbar tragische als auch beschwingte Dokumentarfilm DER LETZTE JOLLY BOY um den Holocaust-Überlebenden Leon Schwarzbaum sowie eine Weltpremiere aus der Talentschmiede der Von Anfang Anders Filmproduktion: WELT UNTER.

Leon Schwarzbaum vor dem Landgericht Lüneburg, ©Schwarzbaum/ Viet

DER LETZTE JOLLY BOY von Hans-Erich Viet berührt schon seit dem Frühjahr 2018 zahlreiche Kino- und Filmfestivalbesucher. Er wurde im Rahmen von pädagogischen Seminaren und Gedenkveranstaltungen gezeigt. Und das Wunder des Films, Leon Schwarzbaum höchstpersönlich, lässt es sich bis heute selten nehmen, an den Filmvorführungen teilzunehmen. Für ihn ist es ein tiefes Bedürfnis mit so vielen Menschen wie möglich über das Erlebte zu sprechen und die Gräueltaten des NS-Regimes nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die Kulturelle Filmförderung des Landes hat das Projekt in der Produktionsphase finanziell unterstützt, fördert den Verleih des Films und steht seitdem in engem Kontakt zum Regisseur und Team.

Gezeigt wird der Film am 25.4.2019 um 20:15 Uhr im LiWu Rostock.

Filmstill aus WELT UNTER, ©Von Anfang Anders Filmproduktion

Die Arbeit am Spielfilm WELT UNTER fand hauptsächlich im vergangenen Jahr statt. Gemeinschaftlich haben die drei Regisseure, eine Regisseurin und der Produzent an der Entwicklung der einzelnen Episoden des Films gefeilt. Jeder Regisseur und jede Regisseurin verfilmte letztlich eine Episode, welche in der Postproduktion zu einem Gesamtwerk zusammengefügt wurden. Beschrieben wird ein Rostock kurz vor dem Weltuntergang, in dem die Protagonisten aller Episoden ganz persönliche "Weltuntergänge" zu bewältigen haben und vor schweren Entscheidungen stehen. Ein absolutes Heimspiel also für das gesamte Team, welches zur Premiere natürlich anwesend sein wird, allen voran die Regie-Abteilung mit Lena Amtsberg, Paul Raatz, Arno Sudermann und Benjamin Hujawa.

Die Vorführung findet ebenfalls am 25.04.2019 um 20:00 Uhr im M.A.U. Club statt.

Filmstill aus KAHLSCHLAG, ©Von Anfang Anders Filmproduktion

WELT UNTER-Produzent Max Gleschinski hat doppelten Grund zur Freude – auch sein Langfilmdebüt und viel gefragter MV-Spielfilm wird endlich der Öffentlichkeit in Rostock gezeigt. KAHLSCHLAG feiert seit Ende 2018 große Erfolge und erhielt schon nach seiner Uraufführung bei den Internationalen Hofer Filmtagen den Förderpreis Neues Deutsches Kino. Seitdem gilt der Film als eines der wegweisenden Projekte für eine neue Art des Filmemachens in Deutschland. Die Kulturelle Filmförderung ist seit der Produktionsförderung, über die Dreharbeiten in Nordwestmecklenburg bis hin zu den ersten Aufführungen an der Seite des Filmteams gewesen. Nun fehlt noch ein Filmverleih, der sich dieses unkonventionellen Films annimmt und in die Kinos des Landes bringt.

Beim FiSH 2019 gibt es gleich zweimal die Chance KAHLSCHLAG zu sehen, jeweils im LiWu am Freitag, 26.4. um 18 Uhr (Filmteam ist anwesend) und am Sonntag, 28.4. um 19 Uhr.

Ohne Auswahl kein FiSH – Auswahlgremium für den JUNGEN FILM tagte erneut im Filmbüro MV in Wismar

Vernetztes Filmschaffen in Mecklenburg-Vorpommern: Vom 11. bis 16. Februar 2019 tagte das Auswahlgremium für den bundesweiten Wettbewerb JUNGER FILM des FiSH – Filmfestival im StadtHafen Rostock im Filmbüro MV in Wismar. Von Montag bis Samstag sichtete und tagte das Gremium unter der Leitung von Festivalchef Arne Papenhagen. Ohne Ablenkung, mit Rundumbetreuung durch das Filmbüro-Team, bestehend aus Sichtungstechnik im großen Kinosaal, Vollverpflegung und Übernachtung im Filmhostel. Aus den 520 eingereichten Filmen zum Wettbewerb JUNGER FILM wurden 33 Filme für das Programm ausgewählt, die beim FiSH am 26. und 27. April 2019 präsentiert werden.

Die Jury (v.l.n.r.): Mark Sternkiker, Lilli Wollf, Christian Steiner, Michael Sauerstein, Maj Rafferty Hansen, Friedrich Meincke, Johanna Huber, Christina Schöning, knieend: Arne Papenhagen

Kurzspiel-, Animations- und Experimentalfilme, Dokumentationen und Musikvideos aus dem gesamten Bundesgebiet, auch aus Mecklenburg-Vorpommern, ob in einer freien Gruppe, Medienwerkstatt oder an einer Hochschule gedreht, es war alles dabei.

"Coming of Age-Geschichten nehmen nach wie vor einen großen Platz im Gesamtbild des JUNGEN FILMS ein. Themen wie Freundschaft, Sexualität und Lebensorientierung bleiben bestimmend im Wettbewerb. In vielen Filmen kam explizite Medienkritik zum Ausdruck – oft in überhöhten oder sehr experimentellen Formen. Überhaupt war festzustellen, dass inhaltliche und formale Experimente sehr im Trend sind – Schwarz-Weiß-Filme oder quadratische und hochkantige Bildformate stellten keine Besonderheit da. Fast alle Filme waren englisch untertitelt oder wurden bereits komplett in englischer Sprache gedreht", sagte Arne Papenhagen, der Festivalleiter.

Schon traditionell ist am vorletzten Tag der erholsame Spaziergang in die Wismarer Altstadt mit viel frischer Luft, um danach die finalen Entscheidungen zu treffen. "Die Sichtungsmöglichkeit der Filme im großen Kinosaal des Filmbüros war unschlagbar gut, die Auswahl ist vielversprechend, ein tolles Programm", freute sich das Gremium.

JUNGER FILM beim FiSH, vom 26. bis 28. April 2019 in Rostock – die einzelnen Filme werden moderiert und live von einer Fachjury diskutiert. Die sechs Kurzfilmblöcke des Wettbewerbs laufen am 27. und 28. April im Rostocker MAU-Club. Die Preisverleihung findet am 29. April um 12 Uhr im Rostocker Programmkino Lichtspieltheater Wundervoll (li.wu.) statt.

Das gesamte Team des Filmbüro MV in Wismar sagt AHOI! und wünscht dem FiSH viel Erfolg bei der Vorbereitung des Festivals!

Ein Filmfestival der Rekorde – das war der FiSH 2018

Die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern stiftet Hauptpreis und präsentiert geförderte Dokumentarfilme in ausverkauften Sälen

Festivalleiter Arne Papenhagen und Sabine Matthiesen, Leiterin der Kulturellen Filmförderung MV, überreichen den Hauptpreis an Irene Moray (Mitte), Foto: ©FiSH – das Filmfestival im StadtHafen Rostock/ institut für neue medien gGmbH

Ende April versammelte das Filmfestival im StadtHafen Rostock den Filmnachwuchs aus ganz Deutschland wieder in der Hansestadt. Im Nachwuchs-Filmwettbewerb JUNGER FILM wurden 33 ausgewählte Kurzfilme junger Filmemacherinnen und Filmemacher gezeigt, unterteilt in 6 Filmblöcke. Am Sonntag, den 29. April 2018 entschied die 5-köpfige Jury dann im Rahmen ihrer öffentlichen Sitzung über die Gewinnerfilme. "Film des Jahres" wurde BAD LESBIAN der 23-jährigen Irene Moray. Sie erhielt in diesem Jahr einen rekordverdächtig dotierten Preis – 12.000€ stehen ihr nun für neue Filmprojekte zur Verfügung. Mit 5.000€ beteiligt sich auch die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern an diesem Preisgeld.

Der Hauptpreis der Kulturellen Filmförderung MV: die Gold-FiSH Filmdose

Neben der Sparte JUNGER FILM, den Musikvideos des PopFiSH und dem diesjährigen Partnerland Litauen zogen vor allem die Filme aus der Reihe SehSterne wieder ein großes Publikum an. In dieser Programmsparte werden Lang- und Kurzspielfilme, Musikclips, Dokus und Experimentelles aus und über Mecklenburg-Vorpommern gezeigt. Die Dokumentarfilme WILDES HERZ und ÜBER LEBEN IN DEMMIN waren Teil des Programms und alle Vorstellungen in der Frieda 23 waren zügig ausverkauft. Nach den tollen Kinoerfolgen beider Filme waren die Aufführungen beim Rostocker Filmfestival ein Heimspiel für die Stoffe aus Mecklenburg-Vorpommern, die von der Kulturellen Filmförderung gefördert und präsentiert wurden. Regisseur und Kameramann Martin Farkas und Jan "Monchi" Gorkow kamen für die Filmgespräche nach Rostock.

Moderator Jürgen Suhr (rechts) im Gespräch zu ÜBER LEBEN IN DEMMIN mit dem Historiker Florian Huber und Regisseur Martin Farkas, Foto: ©FiSH – das Filmfestival im StadtHafen Rostock/ institut für neue medien gGmbH

Sabine Matthiesen, Jan "Monchi" Gorkow und Gesine Ploen nach der Vorführung von WILDES HERZ, Foto: ©FiSH – das Filmfestival im StadtHafen Rostock/ institut für neue medien gGmbH

Alle Preisträger des FiSH 2018 ansehen

Vom Land geförderte Filme beim FiSH 2018 in Rostock

FiSH – Filmfestival im StadtHafen Rostock 2018

Donnerstag, 26. April bis Sonntag, 29. April 2018

ÜBER LEBEN IN DEMMIN von Martin Farkas

WILDES HERZ von Charly Hübner und Sebastian Schultz

Diese beiden von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern geförderten Filme werden beim FiSH-Filmfestival Rostock am Donnerstag, den 26. April im LiWu Rostock gezeigt. In Anwesenheit der Regisseure Martin Farkas und Sebastian Schultz!

 

Termine beim FiSH - Filmfestival im StadtHafen Rostock:

Donnerstag, 26. April, 18:00 Uhr, LiWu Rostock

WILDES HERZ

Donnerstag, 26. April, 20:00 Uhr, LiWu Rostock

ÜBER LEBEN IN DEMMIN

Ohne Auswahl kein FiSH – Auswahlgremium für den JUNGEN FILM tagte erneut im Filmbüro MV in Wismar

Vernetztes Filmschaffen in Mecklenburg-Vorpommern: Vom 5. bis 10. Februar 2018 tagte das Auswahlgremium für den bundesweiten Wettbewerb JUNGER FILM des FiSH – Filmfestival im StadtHafen Rostock im Filmbüro MV in Wismar. Von Montagfrüh bis Samstagmittag sichtete und tagte das Gremium unter der Leitung von Festivalchef Arne Papenhagen. Ohne Ablenkung, mit Rundumbetreuung durch das Filmbüro-Team, bestehend aus Sichtungstechnik, Vollverpflegung und Übernachtung im Filmhostel.

Mit insgesamt 537 zum Wettbewerb JUNGER FILM eingereichten Filmen lagen dem Auswahlgremium so viele Filme vor wie nie zuvor. 33 Filme sind für das Programm ausgewählt worden, die beim FiSH am 27. und 28. April 2018 präsentiert werden.

Die Jury (v.l.n.r.): Andrea Köster, Wenzel Venohr, Jörg Krempin, Michael Sauerstein, Arne Papenhagen, Jelena Murasova, Daniel Honies, Philipp Aubel

Kurzspielfilme, Dokumentationen, Animationsfilme, Musikvideos und Experimentalfilme, ob in einer freien Gruppe, Medienwerkstatt oder an einer Hochschule gedreht, es war wieder alles dabei. Aus dem gesamten Bundesgebiet kommen die jungen Filmemacherinnen und Filmemacher und selbstverständlich auch aus Mecklenburg-Vorpommern, das Alter reicht von 6 bis 26 Jahren. Im Fokus stand das Erwachsenwerden. Die "Coming of Age" Geschichten nehmen nach wie vor einen großen Platz ein. Auch Themen, wie virtuelles Stalking, Freundschaften oder der Umgang mit gesellschaftlichen Zwängen waren stark vertreten. In der Filmgestaltung fiel dem Gremium ein erneuter Trend zum Schwarz-Weiß-Film und zur kommentierenden OFF-Stimme auf. Viele Filme waren auch Englisch untertitelt oder wurden komplett in englischer Sprache gedreht.

"Es war schwer, sich bei der Vielfalt qualitativ hochwertiger Filmeinreichungen für die richtigen zu entscheiden, bemerkenswert war, wie sich das Thema Flucht und Geflüchtete entwickelt hat. In den vergangenen Jahren beschäftigten sich viele junge Filmschaffende mit dem Thema, in dem sie über Flucht und Geflüchtete Filme machten. In diesem Jahr waren erstmalig viele Filme von Flüchtlingen unter den Einreichungen. Ein tolles Beispiel dafür ist der Dokumentarfilm DEUTSCHLAND FREIHEIT LAND des in Neustrelitz lebenden jungen Syrers Baraa Alfattal. Besonders erfreulich ist, dass Mecklenburg-Vorpommern mit vier Filmen dabei ist", sagte Arne Papenhagen, der Festivalleiter.

Nach einem erholsamen Spaziergang in die Wismarer Altstadt mit viel frischer Luft wurden die finalen Entscheidungen getroffen. "Wir haben uns sehr wohl und gut betreut gefühlt und sind mit einem tollen Programm nach Rostock zurückgekehrt", freute sich das Gremium.

JUNGER FILM beim FiSH, vom 27. bis 29. April 2018 in Rostock, der Wettbewerb wird vom renommierten und für seine Moderationen heiß geliebten Regisseur und Schauspieler Axel Ranisch geleitet. Die einzelnen Filme werden live von einer Fachjury diskutiert. Die sechs Kurzfilmblöcke des Wettbewerbs laufen am 27. und 28. April im Rostocker MAU-Club. Die Preisverleihung findet am 29. April um 12 Uhr im Rostocker Programmkino Lichtspieltheater Wundervoll (li.wu.) statt.

Wie bereits in den letzten Jahren gehörte ein Auszubildender des Filmbüros MV dem Gremium an, dieses Jahr Wenzel Venohr, Auszubildender im Fach "Mediengestalter Bild und Ton" im 3. Lehrjahr. Wenzel Venohr ist darüber hinaus ein talentiertes junges Filmtalent und wurde schon zu diversen Filmfestivals eingeladen und prämiert.

Das gesamte Team des Filmbüro MV in Wismar sagt AHOI! und wünscht dem FiSH viel Erfolg bei der Vorbereitung des Festivals.

Der kürzeste Tag in Rostock

Der 21. Dezember gilt seit Urzeiten als kürzester Tag des Jahres. Aber wie lässt sich die dazugehörende längste Nacht am Besten durchstehen? Mit Kurzfilmen!

Daher lädt das FiSH-Team zum Kurzfilmtag an der FRIEDA23 nach Rostock ein, um gemeinsam bei Glühwein und Beamerschein die Nacht des Kurzfilms zu feiern!

Passend zu Weihnachten und dem Weihnachtsmann wurde ein Programm unter dem Thema "Männer unterwegs" zusammengestellt. Geeignet ist das Ganze aber nicht nur für Männer, sondern auch für Frauen und sowieso die ganze Familie.

Ab 17 Uhr wird vor dem Haus mit Glühwein, Feuerschalen, Decken und was Mann und Frau sonst noch zum Warmhalten brauchen, gestartet. Das 40-minütige Filmprogramm beginnt um 18 Uhr und setzt sich wie folgt zusammen:

  • A Heap of Trouble | UK, 2000, 4:10 min
  • BIG BAG | UK, 2016, 1:55 min
  • Tim & Tom | D, 2015, 4:47 min
  • Working with Animals | NO, 2016, 4:02 min
  • Welcome Home Allen | AU, 2016, 11:02 min
  • Die Santa Maria | D, 2016, 4:34 min
  • Meinungsverschiedenheiten | D, 2014, 4:45 min

Das Wichtigste: die Veranstaltung ist natürlich kostenlos, besinnlich und unter freiem Weihnachtshimmel.

In Wismar zeigt die Medienwerkstatt zum Kurzfilmtag ab 15 Uhr ein spannendes Kurzfilmprogramm in der historischen Wasserkunst auf dem Marktplatz.

Ausführliche Informationen zum Wismarer Kurzfilmtag ansehen

Die Einreichung zum JUNGEN FILM endet im Januar

Noch bis zum 17. Januar 2018 können Filmwerke für den Bundeswettbewerb JUNGER FILM beim Rostocker Filmfestival im StadtHafen (FiSH) eingereicht werden. Folgende Kriterien müssen sie erfüllen:

 

  • die Filmemacher sollten bei Fertigstellung des Films nicht älter als 26 Jahre gewesen sein
  • die Lauflänge sollte 30 Minuten nicht überschreiten
  • der Film muss nach dem 01.01.2016 fertiggestellt worden sein

Alle Filme, die auf dem Festival gezeigt werden, bekommen die Chance auf den Hauptpreis, der mit 9.000 € dotiert ist!

15. FiSH Filmfestival 2018 startet in die Ausschreibungsphase

Vom 26. bis 29. April 2018 findet das 15. FiSH Filmfestival im StadtHafen Rostock statt, welches jährlich mehr als 3.500 Besucher und Gäste in die Spielstätten entlang der Warnow lockt.

FiSH-Preisträger 2017

Ab sofort können junge Filmemacher unter 27 Jahren ihre Kurzfilme für den bundesweiten Wettbewerb JUNGER FILM einreichen, und so die Chance auf den Titel Film des Jahres bekommen, welcher mit 9.000 € Preisgeld dotiert ist.

"Ohne Auswahl kein FiSH" – Auswahlgremium für den Jungen Film tagte erneut im Filmbüro MV in Wismar

Vernetztes Filmschaffen in Mecklenburg-Vorpommern: Vom 30. Januar bis 4. Februar 2017 tagte das Auswahlgremium des bundesweiten Wettbewerbs JUNGER FILM im FiSH – Festival im StadtHafen Rostock im Filmbüro MV in Wismar. Sechs Tage lang hatten sich die Mitglieder des Gremiums unter der Leitung von Matthias Spehr in Klausur begeben und konnten dabei auf eine Rundumbetreuung durch das Filmbüro-Team zählen, bestehend aus Sichtungstechnik, Vollverpflegung und Übernachtung im Filmhostel.

Das Vorauswahlgremium Junger Film beim FiSH 2017 (v. l. n. r.: Phillip Aubel, Arne Papenhagen, Carolin Reschke, Jeanne Lehmann, Matthias Spehr, Anne Thomschke)/ Foto: Filmbüro MV, Michael Grabe

Von vormittags bis nach Mitternacht sichteten die Jury-Mitglieder täglich Filme für das kommende Festival, aus 380 Einreichungenkonnte ein spannendes und abwechslungsreiches Programm von 32 Filmen ausgewählt werden: Kurzspielfilme, Dokumentationen, Animationsfilme, Musikvideos und Experimentalfilme. Wieder ist ein großes thematisches Spektrum zu verzeichnen. Die Flüchtlingsbewegung hat viele junge Filmemacher inspiriert, aber auch gleichgeschlechtliche Beziehungen sind dieses Jahr oft Thema. "Der Anteil an Dokumentationen steigt an", so Matthias Spehr, der seit Jahren das Auswahlgremium fachlich betreut. Das Interesse der Jugendlichen an der Abbildung ihrer eigenen Wirklichkeit sei gestiegen. Ob in einer freien Gruppe, Medienwerkstatt oder an einer Hochschule gedreht, es ist wieder alles dabei. Aus dem gesamten Bundesgebiet kommen die jungen Filmemacher und selbstverständlich auch aus Mecklenburg-Vorpommern, das Alter reicht von 6-26 Jahren. "Wir haben viele gute Filme gesichtet, es war schwer, sich bei der Vielfalt qualitativ hochwertiger Filmeinreichungen für die richtigen zu entscheiden", erklärt Matthias Spehr. Das 14. Festival im StadtHafen findet vom 11. bis 14. Mai 2017 in Rostock statt.

"Wir haben die Ruhe und die Rundum-Versorgung sehr genossen, wir konnten uns mit ganzer Konzentration den Filmen widmen, ein schönes Arbeiten", freute sich das Gremium. Und bei einem Spaziergang in die Wismarer Altstadt wurde auch zwischendurch mal frische Luft und neue Energie getankt.

Wie bereits in den letzten Jahren gehörte eine Auszubildende des Filmbüro MV dem Gremium an, dieses Jahr Carolin Reschke, Auszubildende im Fach "Mediengestalterin Bild und Ton" im 3. Lehrjahr.

Letzter Aufruf! Einreichungen zum 14. FiSH 2017

Der deutschlandweite Kurzfilmwettbewerb JUNGER FILM geht vom 11. bis 14. Mai 2017 in die 14. Runde! Seit 2004 präsentiert das FiSH Filmfestival die besten Kurzfilme von Nachwuchstalenten unter 27 Jahren dem Publikum und einer Expertenjury. Neben dem StadtHafen-Flair macht besonders die kommunikative Atmosphäre zwischen Filmemachern, Fachjury und Publikum das FiSH zu etwas ganz Besonderem! Für alle Interessierten gibt es die Informationen zum Wettbewerb sowie das Einreichformular auf der aufgeführten Website:

www.fish-festival.de/einreichung/junger-film

Einsendeschluß ist am 22.1.2017

Die Preise auf dem FiSH:

  • Film des Jahres – dotiert mit 9.000 €
  • BDFA Gold-, Silber und Bronzemedaillen – Gold dotiert mit je 1.000 €
  • Publikumspreis – dotiert mit 777 € plus Publikumsspenden
  • Sputnik – dotiert mit 500 € und Karten für das Fusion Festival
  • außerdem – DAFF-Delegationen und up-and-coming Nominierungen

fish@ifnm.de

FiSH – Festival im StadtHafen Rostock

11. bis 14. Mai 2017, Rostock

FiSH – Filmfestival im StadtHafen Rostock ist seit 2004 der Frühlingsevent der jungen deutschen Filmszene. Im Zentrum steht der bundesweite Wettbewerb JUNGER FILM (bis 27 Jahre) mit den besten Kurzfilmen eines Jahrgangs im öffentlichen Jurygespräch. Die junge schwedische Filmszene wird sich im Pro­grammteil "OFF Sverige" mit Kurzfilmen präsentieren und der landesweite Musikvideowettbewerb "PopFiSH" wird zum vierten Mal ausgetragen. Workshops, Empfänge, Netzwerktreffen und Filmpartys sowie das filmische Rahmenprogramm "SehSterne" sorgen für regen Austausch zwischen Publikum und Filmema­chern. Im Rahmen von FiSH wird darüber hinaus der landesweit ausgeschriebene Medienkompetenz-Preis M-V vergeben.

"Ohne Auswahl kein FiSH" – Gremium für den Jungen Film tagte erneut im Filmbüro MV in Wismar

Vernetztes Filmschaffen in Mecklenburg-Vorpommern: Vom 8. bis 13. Februar 2016 tagte das Auswahlgremium des bundesweiten Wettbewerbs JUNGER FILM im FiSH – Festival im StadtHafen Rostock im Tagungshaus 2 des Filmbüro MV in Wismar. Sechs Tage lang hatten sich die Mitglieder des Gremiums unter der Leitung von Matthias Spehr in Klausur begeben und konnten dabei auf eine Rundumbetreuung durch das Filmbüro-Team zählen, bestehend aus Sichtungstechnik, Vollverpflegung und Übernachtung im Filmhostel.

Das Vorauswahlgremium Junger Film beim FiSH 2016 (v.l.n.r.: Raimund Schneider, Hannah Schnopfhagen, Matthias Spehr, Andrea Köster, Marcus Wojatschke, Helena Schleifer, Arne Papenhagen)

Von vormittags bis nach Mitternacht sichteten die Jury-Mitglieder täglich Filme für das kommende Festival, so daß aus 345 Einreichungen ein spannendes und abwechslungsreiches Programm  von 32 Filmen ausgewählt werden konnte: Kurzspielfilme, Dokumentationen, Musikvideos und Animationsfilme. Wieder ist ein großes thematisches Spektrum zu verzeichnen, auch beim Alter der jungen Filmemacher und Filmemacherinnen, es reicht von 6-26 Jahren.

Aktuelle Meldung aus film in mv

FiSH – Festival im StadtHafen Rostock 2016

19. bis 22. Mai 2016, M.A.U. Club, Bühne 602, Lichtspieltheater Wundervoll, HMT u. a. m., Rostock

                              

FiSH - Filmfestival im StadtHafen Rostock - ist seit 2004 der Frühlingsevent der jungen deutschen Filmszene. Im Zentrum steht der bundesweite Wettbewerb JUNGER FILM (bis 27 Jahre) mit den besten Kurzfilmen eines Jahrgangs im öffentlichen Jurygespräch. Im filmischen Rahmenprogramm "SehSterne" dreht sich alles um das Thema Jugendkultur im Film. Dazu gehören das Off-Kurzfilmprogramm des diesjährigen Partnerlandes Dänemark oder der landesweite Musikvideowettbewerb "PopFiSH". Workshops, Empfänge, Netzwerktreffen und Filmpartys sorgen für regen Austausch zwischen Publikum und Filmemachern. Im Rahmen des FiSH wird darüber hinaus der landesweit ausgeschriebene Medienkompetenz-Preis M-V vergeben.

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www.fish-rostock.de

Filmprojekt der Medienwerkstatt Wismar im Wettbewerb JUNGER FILM beim FiSH Rostock 2015

Samstag, 25. April 2015, im Block 5 (11-12:30 Uhr), M.A.U. Club

Nicht nur durch die Kulturellen Filmförderung MV geförderte Streifen sind beim FiSH zu sehen, sondern auch eine ganz besonderere Produktion aus der Medienwerkstatt Wismar begeisterte die Juroren in der Vorauswahl: Unter 406 Filmen, die in sechs Tagen im Februar gesichtet und diskutiert wurden, gelangte die DIE GLÜCKSBRINGER – Unterwegs in Wismar unter die 35 kontroversesten, interessantesten und originellsten Produktionen die dieses Jahr dem Publikum präsentiert werden.

Das GLÜCKSBRINGER-Team

Der bundesweite Kurzfilmwettbewerb JUNGER FILM wird vom 23. bis 25. April 2015 im Rostocker M.A.U. Club veranstaltet und mit der Preisverleihung am Samstagabend, dem 25. April, beendet.

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Vom Land geförderte Filme beim FiSH – Festival im StadtHafen Rostock auf der großen Leinwand

Vom 23. bis 26. April findet das Festival im StadtHafen Rostock – FiSH statt, die junge deutsche Filmszene ist zu Gast, sorgt für einen spannenden Wettbewerb und es bieten sich zahlreiche Möglichkeiten zur Begegnung und zum Austausch mit anderen Filmemachern und dem Publikum. Die Programmreihe SehSterne wirft wieder den Blick auf neue Filme aus und über Mecklenburg-Vorpommern und präsentiert zwei geförderte Produktionen der Kulturellen Filmförderung des Landes. Zusätzlich und bereits im vierten Jahr fördert die Landesregierung über die Nachwuchsförderung der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern den kreativen Filmnachwuchs beim FiSH mit einem Budget von 5.000 € an den Film des Jahres.

Der durch das Land geförderte Dokumentarfilm DER FÄHRMANN UND SEINE FRAU von Johanna Huth feierte im letzten Monat sehr erfolgreich seine Welturaufführung beim Filmfest Schleswig-Holstein. Nun wird er in der Mecklenburg-Vorpommern Premiere zu sehen sein und die junge Regisseurin wird ihren Film in Anwesenheit des gesamten Filmteams vorstellen.

Am Ufer der Elde, inmitten von Feldern und Wäldern des spärlich besiedelten südwestlichen Mecklenburg-Vorpommerns, lebt ein Fährmann mit seiner Frau, einem Schwein, vielen Katzen und ein paar Hühnern. Seit 70 Jahren bringt er in seinem kleinen Boot Passanten über den Fluß, wie zuvor schon sein Großvater. Der Film portraitiert das Zusammenleben eines ungleichen Paares, das wie Pech und Schwefel zusammenhält.

(D 2014, Dokumentarfilm, Regie: Johanna Huth, Produktionsteam: Julia Gechter, Johanna Huth, Miriam Tröscher, gefördert durch die Kulturelle Filmförderung des Landes MV und die Filmwerkstatt Kiel der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, 36 Minuten)

Der zweite geförderte Film  NUR DER POLE BRINGT DIE KOHLE von Markus Stein ist erneut eine spannende Dokumentation der renommierten Greifswalder Produktionsfirma Hoferichter & Jacobs, die ihre Weltpremiere beim Filmfest Wismar im Oktober 2014 feierte. Nach der Vorführung laden wir herzlich ein zum Filmgespräch mit dem Produzenten Olaf Jacobs (in Kooperation mit der Heinrich- Böll-Stiftung).

NUR DER POLE BRINGT DIE KOHLE zeigt wie deutsch-polnische Verhältnisse auf den Kopf gestellt werden. Die fast ausgestorbenen Dörfer der ostdeutschen Provinz werden für polnische Familien attraktiv, die deutschen Bewohner sind viel schneller in der nächsten polnischen Großstadt als in Greifswald, Berlin oder Neubrandenburg und sie richten sich mit den neuen Nachbarn ein. Eine skurrile Milieustudie über günstiges Land, typische Polen und typische Deutsche. Ein wahres Versuchslabor für das Miteinander, für Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung, so spannend, wie nur das Leben ist.

(D 2014, Dokumentarfilm, Regie: Markus Stein, Buch: Anna Maria Hora, Produktion: Hoferichter & Jacobs mit Mitteldeutscher Rundfunk in Zusammenarbeit mit arte, 83 Minuten)

Freitag, 24. April 2015, 18 Uhr (LiWu FRIEDA 23)

DER FÄHRMANN UND SEINE FRAU von Johanna Huth

http://fish-festival.de/programm/sehsterne/#faehrmann

Samstag, 25. April2015, 18 Uhr (LiWu FRIEDA 23)

NUR DER POLE BRINGT DIE KOHLE von Markus Stein

http://fish-festival.de/programm/sehsterne/#nurderpole

DIE GLÜCKSBRINGER läuft beim bundesweiten FiSH Rostock 2015

Der Film DIE GLÜCKSBRINGER – Unterwegs in Wismar, ein Projekt aus der Medienwerkstatt Wismar, läuft auf dem bundesweiten Kurzfilmwettbewerb JUNGER FILM des FiSH – Festival im StadtHafen Rostock. Unter 406 Filmen, die von einer sechsköpfigen Auswahljury in sechs Tagen gesichtet und diskutiert wurden, wurden die DIE GLÜCKSBRINGER unter den 35 kontroversesten, interessantesten und originellsten "Fischen geangelt".

Der bundesweite Kurzfilmwettbewerb JUNGER FILM wird vom 23. bis 26. April 2015 im Rostocker M.A.U. Club veranstaltet und mit der Preisverleihung am Samstagabend, dem 25. April, beendet. Die Filmfolge und das Rahmenprogramm erscheinen in Kürze auf der Website des Festivals.

Mehr zum Filmprojekt ansehen

"Ohne Auswahl kein FiSH" – Gremium für den Jungen Film tagte erneut in Wismar im Filmbüro MV

Vernetztes Filmschaffen in Mecklenburg-Vorpommern: Vom 2. bis 7. Februar 2015 tagte das Auswahlgremium des bundesweiten Wettbewerbs JUNGER FILM im FiSH – Festival im StadtHafen Rostock im Tagungshaus 2 des Filmbüro MV in Wismar. Sechs Tage lang hatten sich die Mitglieder des Gremiums unter der Leitung von Matthias Spehr in Klausur begeben.

Von vormittags bis nach Mitternacht sichteten sie täglich Filme für das kommende Festival: Johannes Engel (Praktikant im Freiwilligen Sozialen Jahr bei rok-TV, Rostock), Matthias Spehr (Institut für Neue Medien, Rostock), Julia Kaussow (Produktionsleiterin, Berlin), Joscha Thelosen (Preisträger aus dem Jahr 2014, Hamburg), Arno Sudermann (Filmemacher, Kunstschule Neustrelitz) und Raimund Schneider (Filmemacher und Lehrer mit medienpädagogischem Schwerpunkt, Lübz) (v.l.n.r.) .

Aus mehr als 400 Einreichungen wurde ein spannendes und abwechslungsreiches Programm  von 35 Filmen ausgewählt – Kurzspielfilme, Dokumentationen, Musikvideos und Animationsfilme. "Eine große Bandbreite ist zu verzeichnen, das Alter reicht von 10-26  Jahren, besonders erfreulich ist, daß auch die 15-19 jährigen gut vertreten sind, ein schwieriges Alter, das für die jungen Menschen viel Unsicherheit und Veränderung mit sich bringt. Junge und Wilde, Schülergruppen und Studenten von Kunst- und Filmhochschulen zeigen ihr Talent, bemerkenswert ist ein sichtbarer enormer Fortschritt in den Filmen durch die zur Verfügung stehende moderne und kostengünstige Technik", so Matthias Spehr, der seit Jahren das Auswahlgremiun fachlich betreut. "Wir haben viele gute Filme gesichtet, aber nicht alle sind für ein Festival geeignet", erklärt Mathias Spehr.

Die Themen Asyl, Migration und die Auseinandersetzung mit dem Tod, dem Abschiednehmen beschäftigt die jungen Menschen, schonungslos wird der Zuschauer damit konfrontiert. Polarisierende Filme die heftige Reaktionen auslösen können laden sehr zum Gespräch ein und spannende öffentliche Jury-Sitzungen beim Festival sind zu erwarten. Das Festival im StadtHafen findet vom 23. bis 26. April 2015 in Rostock, u.a. im Rostocker M.A.U.-Club statt, mit dabei auch Festivalteilnehmer aus dem letzten Jahr. Aus dem gesamten Bundesgebiet sind die jungen Filmemacher dabei und selbstverständlich auch aus Mecklenburg-Vorpommern.

Die technische Ausstattung für die zwei Sichtungsbereiche stellte und betreute die Medienwerkstatt Wismar, übernachtet wurde in Einzelzimmern im Filmhostel auf dem Gelände des Filmbüros, dessen Mitarbeiter und Mitglieder des Filmvereins ehrenamtlich  morgens, mittags und abends die Gremiumsmitglieder  gastronomisch versorgten, so daß diese trotz der wahrhaft gigantischen Sichtungsarbeit die Kräfte nicht verließen. Dies alles zu freundschaftlichen, fairen Konditionen seitens des Filmbüros zwecks Unterstützung des Festivals. "Wir haben die Ruhe und die Rundum-Versorgung sehr genossen, wir konnten uns mit ganzer Konzentration den Filmen widmen, ein schönes Arbeiten", freute sich das Gremium. Und bei einem Spaziergang in die Wismarer Altstadt wurde auch zwischendurch mal frische Luft und neue Energie getankt.

Das gesamte Team des Filmbüro MV in Wismar sagt AHOI! wünscht dem FiSH viel Erfolg bei der Vorbereitung des Festivals und freut sich schon auf den Wettbewerb im April in Rostock!

Foto: Wenzel Venohr, Filmbüro MV

"Ohne Filme kein FiSH" – Einreichfrist am 15.1.2015

FiSH – Festival im StadtHafen Rostock öffnet wieder die Schleusen und lässt den Strom der neuesten jungen deutschen Filme Richtung Rostock fließen!

Das Festival findet vom 23. bis 26. April 2015 in Rostock statt und bietet der jungen Generation deutscher Filmemacher Gelegenheit, sich zu zeigen und am Wettbewerb teilzunehmen.

Außerdem wird 2015 das Programmfenster OFF Suomi die neuesten finnischen Kurzfilme und deren Regisseure präsentieren.

Zum Wettbewerb sind nichtkommerzielle Filme (Kurzfilme, Dokus, Animationen, Experimentalfilme, Musikclips) von Jugendlichen bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres (zum Zeitpunkt der Entstehung des Films) zugelassen. Thema und Genre sind frei, die Lauflänge sollte 30 Minuten nicht überschreiten, der Film darf nicht älter als zwei Jahre sein.

Angemeldet werden können die Filme direkt über das Onlineportal des BJF für Filmfestivals www.filmfestivals4u.net bis zum 15. Januar 2015.

Filmemacher, deren Filme im Programm gezeigt werden, erhalten freien Eintritt, kostenlose Unterkunft und einen Reisekostenzuschuss. Neben verschiedenen Preisen winkt dem "Film des Jahres" die mit 9000 Euro  höchstdotierte Auszeichnung Deutschlands im Nachwuchsförderbereich.

Nähere Informationen sind erhältlich im Festivalbüro bei Edit Fabian unter (0381) 203543 oder unter jungerfilm[@]fish-festival.de) sowie auf der Homepage oder auf Facebook.

www.ifnm.de

www.fish-rostock.de

FiSH-Gold-Gewinner 2012 für Deutschen Kurzfilmpreis nominiert

Der Gewinnerfilm SECHSTER SINN, DRITTES AUGE, ZWEITES GESICHT des FiSH 2012, dessen Regisseur Jan Riesenbeck zudem erster Gewinner des vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur ausgelobten Preises in Form einer Produktionsförderung durch die Kulturelle Filmförderung i.H.v. 5.000 EUR ist, ist nominiert für eine der wichtigsten Kurzfilm-Auszeichnungen in Deutschland.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) hat heute (23.10.2014) bekanntgegeben, daß der Kurzfilm SECHSTER SINN, DRITTES AUGE, ZWEITES GESICHT von Jan Riesenbeck für den Deutschen Kurzfilmpreis 2014 (in der Kategorie bester Experimentalfilm mit einer Laufzeit bis 30 Minuten) nominiert ist. Die feierliche Preisverleihung findet am 20. November in Hamburg statt.

SECHSTER SINN, DRITTES AUGE, ZWEITES GESICHT erzählt von trügerischen Welten, dem Leben als Puzzle, formbar wie Glas, Nichtschwimmern in einem Meer aus Eindrücken, dem Kalkül flügellahmer Schutzengel, Bauchredner, die sich mit ihrer Puppe verwechseln, dem eigenen Schlaf als Spiegel im Innern der Sanduhr, mit verbundenen Augen eine Weltkarte abwerfen und sich selbst als Paket verschicken, der Beerdigung der Zeit als größter Triumph der Kindheit und der Frage, wie man seine eigene Perspektive findet, wenn man durch die Augen anderer Menschen sieht und sich selbst gegenüber steht. Manchmal passen alle Teile zusammen, aber das Bild ergibt trotzdem keinen Sinn.

Der Deutsche Kurzfilmpreis ist eine der wichtigsten Auszeichnungen für den Kurzfilm in Deutschland. Jedes Jahr im November wird er von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien verliehen. Kooperationspartner ist jeweils eine deutsche Filmhochschule.

Aus 283 wettbewerbsfähigen Vorschlägen haben die Jurys Deutscher Kurzfilmpreis 12 Filme für den Deutschen Kurzfilmpreis 2014 nominiert.

www.deutscher-kurzfilmpreis.de

www.kulturstaatsministerin.de

 

Zum Film:

Buch und Regie: Jan Riesenbeck, Bildgestaltung/ Kamera: Ben Brix, Visuelle Effekte/ SFX: Dennis Stein-Schomburg, Montage/ Schnitt: Jan Riesenbeck, Musik: Max Hundelshausen, Ton und Sounddesign: Tobias Böhm, Produzent: Roland Fischer, Szenenbild und Kostüm: Barbara Kloos, Julia Buckmiller, Maskenbild: Vanessa Rodriguez-Busch, Oliver Müller, Darsteller: Ruben Zumstrull, Anna Fischer, Johann Adam Oest u.a., 15 min

Eine Produktion der Ocean Pictures Filmproduktion in Koproduktion mit Jan Riesenbeck und arte/ZDF. Gefördert mit Mitteln der Stadt Konstanz, der Hessischen Filmförderung (HFF) und dem Bundesamt für Kultur und Medien (BKM).

Szenenbild

SECHSTER SINN, DRITTES AUGE, ZWEITES GESICHT ist eine eigenwillige Mischung aus Märchen, Komödie, Science-Fiction, Essay und Drama, vor allem aber eine prall gefüllte Wundertüte voller skurriler Einfälle und Überraschungen. In einem rund 15 Minuten langen Assiozationsreigen vereint der Film bis zu 700 verschiedene Filmszenen und mehr als einhundert verschiedene Sprechrollen. Schnelle Schnitte, visuelle Spielereien und Sprachwitz bestimmen den Erzählstil. Wie ein Puzzle setzen sich die zahlreichen Ideen zu einem großen Bild zusammen.

www.sechstersinndrittesaugezweitesgesicht.de  

www.facebook.com/sechstersinndrittesaugezweitesgesicht

Vom Land geförderte Filme beim FiSH – Festival im StadtHafen Rostock

Es funkelt auch in diesem Jahr wieder in der Programmreihe SehSterne beim großen Event der bundesweiten jungen Filmszene. Das Schaufenster für durch die Kulturelle Filmförderung des Landes geförderte Filme zieht von Schwerin (filmkunstfest M-V) nun nach Rostock. Vom 15. bis 18. Mai 2014 findet FiSH zum elften Mal rund um den StadtHafen statt und bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Begegnung und zum Austausch mit anderen Filmemachern und dem Publikum. Bereits im dritten Jahr fördert die Landesregierung über die Nachwuchsförderung der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern den kreativen Filmnachwuchs beim FiSH mit 5.000 € in Form eines Produktionsbudgets an den Film des Jahres.

Im Mittelpunkt steht der nationale Kurzfilmwettbewerb JUNGER FILM mit den besten nichtkommerziellen Kurzfilmen eines Jahrgangs. Aus 458 Kurzfilmen aus dem gesamten Bundesgebiet wurden 30 für den Wettbewerb ausgewählt und werden von der öffentlich tagenden Fachjury besprochen. Die ist prominent besetzt, u.a. der Schauspielerin Sandra Borgmann.

Die SehSterne komplettieren mit neuen Filmen aus und über Mecklenburg-Vorpommern das Festivalprogramm, das Partnerland ist in diesem Jahr Polen. Neben der Verleihung des Medienkompetenz-Preis M-V bietet FiSH Empfänge, Netzwerktreffen und Partys. Mehr als 4.000 Filmemacher, Filminteressierte und Fachbesucher werden im M.A.U. Club, der Bühne 602 und im neuen Lichtspieltheater Wundervoll in der FRIEDA23 erwartet.Eröffnet werden die SehSterne mit der HMT-Filmspiel-Premiere "Rostocker Schule 2013" am Donnerstag, 15. Mai um 19:30 Uhr.

Der durch das Land geförderte Dokumentarfilm DER SCHATTEN DES KÖRPERS DES KAMERMANNS von Alfred Behrens und Benjamin Dickmann feierte seine Welturaufführung beim Filmfest Hamburg 2013 und seine MV-Premiere beim Filmfest Wismar im letzten Jahr. Ein Film über das Schreiben, das Erzählen mit dem "Kamerafederhalter". Der Film handelt vom Schweben zwischen den Zeilen und den Bildern. Ein Brief an einen Freund, der viel zu früh gestorben ist. He was Born to be Wild, Lyriker, Maler, Kämpfer, Maoist 1968. Es geht um den Unzuverlässigen Erzähler, alles ohne Drehbuch, ohne Shot-List. Ein Dokument des technologischen Wandels von Super8 bis HD, holistische Dramaturgie der mehr-medialen Narration. Ein Essay-Film, ein Dokfilm, ein ArtMovie, ein Tagebuch-Film, ein Reisefilm.

Der zweite geförderte Film in der diesjährigen Auswahl, der Dokumentarfilm ANDERSON von Annekatrin Hendel feierte seine Welturaufführung im diesjährigen "Panorama" Programm der Berlinale. Der zweite Teil ihrer "Verrats-Trilogie" zeichnet wie zuvor VATERLANDSVERRÄTER (Perspektive deutsches Kino Berlinale 2011, Grimme-Preis 2013) erneut ein ungewohnt vielschichtiges Bild von der Situation der Künstler in der DDR. Es gelingt der Regisseurin, 25 Jahre nach dem Mauerfall, einen neuen Blick auf alte, allzu verhärtete Diskussionen zu werfen.

Eine echte Perle ist der geförderte Kurzfilm ZUGPERLEN von Gregor Eppinger, der polnische Putzfrauen und Haushaltshilfen, die als Hauptverdienerinnen der Familie in Berlin arbeiten, auf ihrem Weg mit dem Zug nach Polen begleitet. Sie sind nicht zuhause, nicht bei der Arbeit, sondern unter sich. Nirgends wird offener und intimer gesprochen, als mit einem Glas Sekt auf einer langen Fahrt durch Vorpommern.

Samstag, 17. Mai 2014, 16:30 Uhr (li.wu. FRIEDA 23)

DER SCHATTEN DES KÖRPERS DES KAMERAMANNS

von Alfred Behrens und Benjamin Dickmann

www.fish-rostock.de

 

Samstag, 17. Mai 2014, 19:00 Uhr (li.wu. FRIEDA 23)

ANDERSON von Annekatrin Hendel

www.fish-rostock.de

www.itworksmedien.com, www.salzgeber.de

 

Freitag, 16. Mai 2014, 19:00 Uhr (Bühne 602)

ZUGPERLEN von Gregor Eppinger

www.fish-rostock.de

 

Die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern wird durch das Filmbüro MV des Mecklenburg-Vorpommern Film e.V. seit 1991 organisiert. Sie unterstützt die unabhängigen, kreativen Filmschaffenden und Nachwuchstalente in den Bereichen Produktion, Drehbuchentwicklung und Abspiel, Verleih und Vertrieb. Das Land Mecklenburg-Vorpommern leistet über seine Kulturelle Filmförderung einen großen und nachhaltigen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der notwendigen filmischen Infrastruktur des Landes. Neben Filmproduktion und Stoffentwicklung fördert das Land auch die Kulturelle Kinoszene.

Seit der Wende dient der gemeinnützige Filmverein der Entwicklung, Förderung und Bewahrung von Film und Medienkultur in MV, agiert landesweit als Interessenvertretung der Filmschaffenden in MV, hat eine unabhängige Stimme in Politik und Kultur und bietet mit dem Filmbüro MV in Wismar eine funktionierende Netzwerkstelle. Im Filmbüro ist auch das Landesfilmarchiv angesiedelt, das die Erhaltung und Nutzung der für MV überlieferten Filme gewährleistet, sowie die regionale Medienwerkstatt Wismar, die in Westmecklenburg und darüber hinaus eine wichtige Funktion bei der Förderung von Medienkompetenz und des filmischen Nachwuchses innehat.

 

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