Ältere Meldungen "filmförderung" 2019-01

Programm des 29. FILMKUNSTFEST MV – Kulturelle Filmförderung MV ist mit vier Filmen vertreten

Auf der offiziellen Pressekonferenz zum diesjährigen FILMKUNSTFEST MV in Schwerin wurde am 16. April 2019 das Filmprogramm des Filmfestivals vorgestellt. Sowohl im Dokumentarfilmwettbewerb als auch in der Reihe "Gedreht in MV" sind jeweils zwei Filme vertreten, die mit Unterstützung der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern (Filmbüro MV, Wismar) entstanden sind.

Besonders groß ist die Freude über die Teilnahme der zwei geförderten Dokumentarfilme LIEVALLEEN und SCHÖNHEIT & VERGÄNGLICHKEIT im Dokumentarfilmwettbewerb des Festivals.

Seine Weltpremiere feiert der Film LIEVALLEEN von Peter Wawerzinek und Steffen Sebastian. Peter Wawerzinek ist Autor und machte bisher mit seinen Romanen (u. a. "Rabenliebe" und "Schluckspecht") auf sich aufmerksam. In diesen verhandelte der geborene Rostocker oft seine Kindheit, die er als Heimkind verbrachte, nachdem seine Eltern aus der DDR geflohen waren. In seinem ersten Dokumentarfilm macht er sich nun auf die Suche nach seiner Schwester Beate, seiner Heimerzieherin Bani, die ihn immer behütete und nach der Mutter in Westdeutschland. Die Kulturelle Filmförderung des Landes begleitete das Projekt in den finalen Schritten der Produktion und Postproduktion.

Peter Wawerzinek mit Erzieherin Erika Banhardt, ©Iris Sebastian

SCHÖNHEIT & VERGÄNGLICHKEIT konnte bereits während der diesjährigen Berlinale, und auch international, u. a. beim Internationalen Dokumentarfilmfestival HotDocs in Toronto/ Kanada, mit seiner filmischen Qualität überzeugen. Regisseurin Annekatrin Hendel erhielt im Rahmen der Berlinale zudem den Heiner-Carow-Preis der DEFA-Stiftung für ihr neuestes Werk. Durch die Kulturelle Filmförderung MV wurde die Produktion des Films der mehrfachen Grimme-Preisträgerin gefördert. Sie erzählt von dem gelernten und gefeierten Fotografen Sven Marquardt, der vielen auch als Türsteher des berühmt-berüchtigten Clubs Berghain bekannt ist. Und sie blicken, gemeinsam mit zwei seiner Weggefährten zurück, auf ein Leben zur Ostberliner Punkzeit.

Filmstill aus SCHÖNHEIT & VERGÄNGLICHKEIT, ©IT WORKS! MEDIEN

Nach dem bevorstehenden Auftritt beim FiSH 2019 (Filmfestival im StadtHafen Rostock) zieht der Debütfilm des Rostockers Max Gleschinski weiter seine Kreise in MV. KAHLSCHLAG ist Teil der "Gedreht in MV"-Reihe beim FILMKUNSTFEST. Der Spielfilm wurde komplett in Mecklenburg-Vorpommern realisiert und fast das gesamte Team stammt aus Rostock und Umgebung. KAHLSCHLAG feierte seine Weltpremiere bei den Hofer Filmtagen 2018 und gewann den Förderpreis NEUES DEUTSCHES KINO. Eine grandiose Auszeichnung für das junge Filmtalent aus unserem Land, das diesen Film nur aufgrund der Förderung des Landes realisieren konnte. Die Auswahlkommission hat erneut bewiesen, dass sie Talente aus unserem Land nicht nur entdeckt, sondern sie dann auch konsequent gefördert werden. Aktuell wird das neue Drehbuch von Max Gleschinski gefördert, erneut ein spannender, hochaktueller Spielfilmstoff der in MV realisiert wird.

Filmstill aus KAHLSCHLAG, ©Von Anfang Anders Filmproduktion

Und auch der Dokumentarfilm AN DER BRUCHKANTE – IMKER IN MECKLENBURG von Anne Andersen wurde ausschließlich hier im Land gedreht und feiert nun seine Weltpremiere beim FILMKUNSTFEST MV in Schwerin. Die Kulturelle Filmförderung hat das Projekt bereits in der Stoffentwicklung unterstützt und sprach auch Förderung für die Produktion des Films aus. Der in und um Ludwigslust angesiedelte Film befasst sich auf künstlerische Weise mit der Imkerei, der Landflucht und dem gegenüber der Kreativität einzelner verbliebener Landbewohnerinnen und -bewohner der Region.

Filmstill von AN DER BRUCHKANTE, ©Anne Andersen

Das FILMKUNSTFEST MV wird am Abend des 30. April 2019 feierlich in Schwerin eröffnet und zeigt bis Sonntag, den 5. Mai ein Programm mit vorrangig deutschsprachigen Spiel- und Dokumentarfilmen. Diesjähriges Gastland ist Irland, zu dem es auch ein Sonderprogramm geben wird. Mit dem Ehrenpreis des FILMKUNSTFEST MV, verliehen von der Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, wird in diesem Jahr die Schauspielerin Katharina Thalbach ausgezeichnet.

DER FUNKTIONÄR
im Grenzhus Schlagsdorf

Donnerstag, 25. April 2019, 19 Uhr, Grenzhus Schlagsdorf

Von der Kulturellen Filmförderung geförderte Filme beim diesjährigen FiSH Filmfestival

Das SehSterne-Programm des Filmfestivals im StadtHafen Rostock (FiSH) zeigt traditionell und als Ergänzung zu den vielen Kurzfilmen junger Filmemacherinnen und Filmemacher im Hauptprogramm, Spiel- und Dokumentarfilme aus MV. So wird dieses Programmfenster in diesem Jahr gleich mit drei Filmen bestückt, die mit Unterstützung der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern entstanden sind.

Am Donnerstag, den 25.4. wird man vor eine schwierige Wahl gestellt – zeitgleich laufen der sowohl unfassbar tragische als auch beschwingte Dokumentarfilm DER LETZTE JOLLY BOY um den Holocaust-Überlebenden Leon Schwarzbaum sowie eine Weltpremiere aus der Talentschmiede der Von Anfang Anders Filmproduktion: WELT UNTER.

Leon Schwarzbaum vor dem Landgericht Lüneburg, ©Schwarzbaum/ Viet

DER LETZTE JOLLY BOY von Hans-Erich Viet berührt schon seit dem Frühjahr 2018 zahlreiche Kino- und Filmfestivalbesucher. Er wurde im Rahmen von pädagogischen Seminaren und Gedenkveranstaltungen gezeigt. Und das Wunder des Films, Leon Schwarzbaum höchstpersönlich, lässt es sich bis heute selten nehmen, an den Filmvorführungen teilzunehmen. Für ihn ist es ein tiefes Bedürfnis mit so vielen Menschen wie möglich über das Erlebte zu sprechen und die Gräueltaten des NS-Regimes nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die Kulturelle Filmförderung des Landes hat das Projekt in der Produktionsphase finanziell unterstützt, fördert den Verleih des Films und steht seitdem in engem Kontakt zum Regisseur und Team.

Gezeigt wird der Film am 25.4.2019 um 20:15 Uhr im LiWu Rostock.

Filmstill aus WELT UNTER, ©Von Anfang Anders Filmproduktion

Die Arbeit am Spielfilm WELT UNTER fand hauptsächlich im vergangenen Jahr statt. Gemeinschaftlich haben die drei Regisseure, eine Regisseurin und der Produzent an der Entwicklung der einzelnen Episoden des Films gefeilt. Jeder Regisseur und jede Regisseurin verfilmte letztlich eine Episode, welche in der Postproduktion zu einem Gesamtwerk zusammengefügt wurden. Beschrieben wird ein Rostock kurz vor dem Weltuntergang, in dem die Protagonisten aller Episoden ganz persönliche "Weltuntergänge" zu bewältigen haben und vor schweren Entscheidungen stehen. Ein absolutes Heimspiel also für das gesamte Team, welches zur Premiere natürlich anwesend sein wird, allen voran die Regie-Abteilung mit Lena Amtsberg, Paul Raatz, Arno Sudermann und Benjamin Hujawa.

Die Vorführung findet ebenfalls am 25.04.2019 um 20:00 Uhr im M.A.U. Club statt.

Filmstill aus KAHLSCHLAG, ©Von Anfang Anders Filmproduktion

WELT UNTER-Produzent Max Gleschinski hat doppelten Grund zur Freude – auch sein Langfilmdebüt und viel gefragter MV-Spielfilm wird endlich der Öffentlichkeit in Rostock gezeigt. KAHLSCHLAG feiert seit Ende 2018 große Erfolge und erhielt schon nach seiner Uraufführung bei den Internationalen Hofer Filmtagen den Förderpreis Neues Deutsches Kino. Seitdem gilt der Film als eines der wegweisenden Projekte für eine neue Art des Filmemachens in Deutschland. Die Kulturelle Filmförderung ist seit der Produktionsförderung, über die Dreharbeiten in Nordwestmecklenburg bis hin zu den ersten Aufführungen an der Seite des Filmteams gewesen. Nun fehlt noch ein Filmverleih, der sich dieses unkonventionellen Films annimmt und in die Kinos des Landes bringt.

Beim FiSH 2019 gibt es gleich zweimal die Chance KAHLSCHLAG zu sehen, jeweils im LiWu am Freitag, 26.4. um 18 Uhr (Filmteam ist anwesend) und am Sonntag, 28.4. um 19 Uhr.

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Heinz Brinkmann 1948-2019

Mit tiefer Betroffenheit nehmen wir Abschied von

unserem langjährigen Vorsitzenden

Heinz Brinkmann

1948, Heringsdorf – 2019, Berlin

Regisseur

sowie ? unter anderem ?

Mitbegründer des Mecklenburg-Vorpommern Film e. V.

Mitinitiator der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern

Mitinitiator des Landesfilmarchivs Mecklenburg-Vorpommern

Mitbegründer des Filmfestes Schwerin (FilmKunstFest Schwerin)

des Mecklenburg-Vorpommern Film e. V.

 

 Wir freuen uns, ihn zuletzt bei seinem Herzensprojekt USEDOM – Der freie Blick aufs Meer (2017) unterstützt haben zu dürfen und bedauern zutiefst, dass wir mit ihm seine aktuellen Projekte nicht zu Ende bringen können.

 

Der Vorstand und die Geschäftsführung von

Mecklenburg-Vorpommern Film e. V./ Filmbüro MV

Landesfilmarchiv Mecklenburg-Vorpommern

Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern

sowie die

Auswahlkommission der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern

 

Wismar, am 8. April 2019

KAHLSCHLAG setzt seine Festival-Tournee fort – aus MV geförderter Spielfilm erneut auf Filmfestivals in Hof und Frankfurt

Der vom Land geförderte Spielfilm KAHLSCHLAG des jungen Regisseurs Max Gleschinski reist weiter durch die Republik. Der Sensationserfolg aus Mecklenburg-Vorpommern wird im Rahmen des diesjährigen LICHTER Filmfestes in Frankfurt am Main in der Sektion "Zukunft Deutscher Film" am Freitag, 29.3.2019 um 18 Uhr gezeigt. Der Spielfilm entstand in vollkommen unabhängiger Teamarbeit junger Rostocker Filmemacherinnen und Filmemacher und wurde einzig durch die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern in Wismar öffentlich gefördert, die von Anfang an das Projekt begleitete und unterstützte. Den bisher größten Erfolg feierte das Team bei der Weltpremiere während der Hofer Filmtage 2018, wo KAHLSCHLAG mit dem renommierten Förderpreis NEUES DEUTSCHES KINO ausgezeichnet wurde.

Filmstill aus KAHLSCHLAG, ©Von Anfang Anders Filmproduktion

Passenderweise geht es vor der Reise nach Frankfurt nochmals nach Hof. Im Rahmen der SEHquenz – Woche des deutschen Films wird KAHLSCHLAG zwischen dem 21. und 27.3. gleich fünf Mal im Hofer Central-Kino gezeigt. Am Sonntag, 24.3. wird Max Gleschinski auch zum Filmgespräch vor Ort sein.

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HILMA AF KLINT reist um die Welt – in MV geförderter Dokumentarfilm feiert Festivalerfolge

Hilma af Klint war eine außergewöhnliche Frau, eine Malerin, eine Künstlerin, die ihrer Zeit voraus war. Trotz dieses Talents erlangte die Schwedin zu Lebzeiten kaum Bekanntheit, geschweige denn Berühmtheit. Posthum huldigt Halina Dyrschkas Kinodokumentarfilm JENSEITS DES SICHTBAREN – HILMA AF KLINT der Pionierin der Abstraktion.

Die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern unterstützte das engagierte Film-Projekt sowohl in der Stoffentwicklung als auch in der Produktion. Beim diesjährigen Film Festival Göteborg, dem größten Filmfest der nordeuropäischen Länder, feierte JENSEITS DES SICHTBAREN nun die Weltpremiere und die Vorstellungen vom 27. bis 30. Januar 2019 waren bereits vor Festivalbeginn ausverkauft. Ein großartiger Erfolg, der deutlich macht, wie groß das Interesse am künstlerischen Schaffen af Klints ist, welche von 1862 bis 1944 lebte.

Filmstill aus JENSEITS DES SICHTBAREN – HILMA AF KLINT, ©Ambrosia Film

Bereits seit Mitte Oktober 2018 und noch bis zum 23. April 2019 läuft zudem eine große Einzelausstellung im renommierten New Yorker Guggenheim Museum, in welcher die Werke Hilma af Klints zum ersten Mal in den USA in dieser Form präsentiert werden.

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ALS WIR DIE ZUKUNFT WAREN
im Grenzhus Schlagsdorf

Donnerstag, 21. Februar 2019, 19 Uhr, Grenzhus Schlagsdorf

Berlinale 2019: Heiner-Carow-Preis der DEFA-Stiftung für geförderten Film aus Mecklenburg-Vorpommern

Nahezu zeitgleich mit den ausverkauften Vorführungen des von der Kulturellen Filmförderung geförderten Dokumentarfilms SCHÖNHEIT & VERGÄNGLICHKEIT während der diesjährigen Berlinale erhielt Regisseurin Annekatrin Hendel am Donnerstag, den 14. Februar 2019 den renommierten Heiner-Carow-Preis der DEFA-Stiftung. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde damit zum siebten Mal verliehen. Die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern unterstützte die Realisierung des Dokumentarfilm-Projektes mit Produktionsförderung i. H. v. 20.000 Euro.

V.l.n.r.: Annekatrin Hendel, Sven Marquardt, Dominique Hollenstein zur Weltpremiere von SCHÖNHEIT & VERGÄNGLICHKEIT am 13.2.19, ©Filmbüro MV

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Nächster Einreichtermin Kulturelle Filmförderung

Der nächste Einreichtermin für Kulturelle Filmförderung ist am

   5. Februar 2019

Es gilt das Datum des Poststempels!

Weitere Informationen und die Antragsunterlagen unter:

Bitte reichen Sie Drehbücher zu den Anträgen immer doppelseitig kopiert ein.

SCHÖNHEIT & VERGÄNGLICHKEIT von Annekatrin Hendel auf der Berlinale 2019

MV-geförderter Film feiert WELTPREMIERE im renommierten Panorama Programm der Berlinale

Und wieder startet die Filmförderung MV ins neue Jahr mit einer Erfolgsmeldung für die Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern. Der durch das Land Mecklenburg-Vorpommern mit einer Produktionsförderung unterstützte Dokumentarfilm SCHÖNHEIT & VERGÄNGLICHKEIT von Annekatrin Hendel feiert auf der diesjährigen Berlinale seine Weltpremiere. Internationale Aufmerksamkeit für unser Bundesland auf der ganz großen Filmbühne in Berlin! Insgesamt 45 Filme aus 38 Ländern, von denen 34 ihre Weltpremiere feiern, werden im BerlinalePanorama Programm gezeigt. Regisseurin Annekatrin Hendel zeigt in ihrem neuen, wieder sehr persönlichen Film, Sven Marquardt und zwei seiner Weggefährten aus der gemeinsamen Ostberliner Punkzeit: Robert Paris und Dominique "Dome" Hollenstein. Ein ungewöhnlicher Film, im 30. Jahr nach dem Mauerfall.

Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung MV: "Wir sind stolz darauf, dass die Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern auch in diesem Jahr wieder mit einem Film auf der Berlinale vertreten ist. Erneut zeigt sich, welch gutes Gespür die Auswahlkommission der Filmförderung MV bei ihren Entscheidungen hat. Wir freuen uns wirklich sehr, dass Annekatrin Hendel, nach den großen Erfolgen mit VATERLANDSVERRÄTERANDERSON und FÜNF STERNE erneut gefördert wurde. Ganz aktuell unterstützt Mecklenburg-Vorpommern das neue aufregende Projekt von Annekatrin Hendel, den Kino-Dokumentarfilm über ein Jahrhundert Hiddensee, der berühmten Insel an unserer Küste“.

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