VOM WIR ZUM ICH

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Grenzhus in Schlagsdorf


Aktuelles

Vielversprechende Einreichungen zur zweiten diesjährigen Fördersitzung der Kulturellen Filmförderung

Die Förderanträge auf Produktions- und Stoff- und Projektentwicklungsförderung sind zum zweiten diesjährigen Einreichtermin bei der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern eingegangen. Die kalkulierten Gesamtherstellungskosten aller Projekte liegen bei über 5 Mio. € und insgesamt wurde Förderung i.H.v. ca. 360.000 € beantragt. Wir sind gespannt auf die Entscheidungen der Auswahlkommission, die im November tagen wird.

Sabine Matthiesen, Johanna Huth und Julia Gechter (v.l.n.r.) im Filmgespräch zu DER FÄHRMANN UND SEINE FRAU

Die Mitglieder werden spannende Dokumentar- und Spielfilmprojekte bewerten können. So zum Beispiel den abschließenden dritten Teil der sogenannten Parchim-Trilogie von Johanna Huth und Julia Gechter, die mit DER FÄHRMANN UND SEINE FRAU, ebenfalls durch die Kulturelle Filmförderung des Landes unterstützt, große Erfolge feiern konnten. Die Produktionsfirma tvbmedia Productions hingegen will das Leben der nahezu unbekannten mecklenburgischen Komponistin Emilie Mayer mit Hilfe eines spannenden dokumentarischen Konzepts beleuchten. Und die in Greifswald ansässige Produktionsfirma Hoferichter&Jacobs plant in ihrem Dokumentarfilm wirtschaftliche Kriminalfälle in Mecklenburg-Vorpommern zu Zeiten der deutschen Wiedervereinigung aufzudecken. Das Spielfilmprojekt WARUM? des Regisseurs Bernd Böhlich kann bereits einen beeindruckenden Cast vorweisen, u. a. mit Alexandra Maria Lara, Karoline Eichhorn und Peter Kurth. Und unter anderem soll der Film im Landkreis Vorpommern-Greifswald realisiert werden.

Sabine Matthiesen, Margot Neubert-Maric, Gisela Tuchtenhagen (v.l.n.r.) im Filmgespräch zu UTBÜXEN KANN KEENEEN

Auf Unterstützung in der Stoffentwicklung hoffen die Dokumentarfilmerinnen Margot Neubert-Maric und Gisela Tuchtenhagen mit ihrem neuen Projekt auf Plattdeutsch zum LEVEN IN'T KASCHOTT (LEBEN IM GEFÄNGNIS). Sie waren im letzten Jahr mit ihrem plattdeutschen Film UTBÜXEN KANN KEENEEN sehr erfolgreich auf Kinotournee in Mecklenburg-Vorpommern. Das Projekt des Filmproduzenten und Regisseurs Hartmut Schulz und des renommierten Kameramanns Thomas Plenert hingegen will den traditionsreichen Werdegang der Holz-Fertigbauhäuser aus Wolgast ergründen – und somit ein Stück Wirtschaftsgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns dokumentieren.

Wir sind gespannt auf die Förderempfehlungen und wünschen allen Antragstellern schon heute viel Erfolg für die Umsetzung ihrer Projekte.

DEPORTATION CLASS beim Astra Film Festival in Rumänien

Der Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS ist zum Astra Film Festival in Sibiu/ Rumänien eingeladen, einem der wichtigsten Festivals für Dokumentarfilme in Südosteuropa. Der Film ist für den Wettbewerb "Central & Eastern Europe" nominiert und die Filmemacher Carsten Rau und Hauke Wendler werden bei den Screenings in Rumänien dabei sein. 

In Deutschland läuft DEPORTATION CLASS nach wie vor in ausgewählten Programmkinos und hat bis zum Jahresende noch gut 60 Einsätze (www.deportation-class-film.de). Die meisten davon mit anschließenden Podiumsdiskussionen. 

FÜNF STERNE von Annekatrin Hendel bei den Ahrenshooper Filmnächten

Vom Land geförderter Film wird am 8.9.2017 im The GRAND gezeigt

Vom 6. bis 9. September 2017 lädt Ahrenshoop zum 13. Mal Filmschaffende und Cineasten zu den Ahrenshooper Filmnächten im Ostseebad ein. Sechs Wettbewerbsfilme sowie drei Filme des Sonderprogramms füllen die Kinotage des kleinen Filmfestivals. Grimme-Preisträgerin Annekatrin Hendel wird am Freitag, den 8. September 2017 um 17 Uhr ihren Film FÜNF STERNE im Rahmen des Sonderprogramms persönlich vorstellen. Das Sonderprogramm wird in Kooperation mit dem Künstlerhaus Lukas gestaltet, in das jährlich Drehbuchautorinnen und Drehbuchautoren kommen, um Filme vorzubereiten, zu drehen oder Drehbücher zu schreiben. Hendel hat im Rahmen ihres Stipendiums im Winter 2016 den Film FÜNF STERNE in Ahrenshoop gedreht.

Mit der Kamera und ihrer langjährigen Freundin Ines Rastig, die nach Scheidung und Unterhaltskrieg seit kurzem wohnungslos ist, quartiert sich Regisseurin Annekatrin Hendel im Luxushotel ein. Die beiden verbringen vier existenzielle Wochen im THE GRAND in Ahrenshoop am Meer. Die Gespräche kreisen um die oft glamouröse Vergangenheit in Ostberlin, als Ines als Sängerin, Malerin und Fotografin Teil der legendären Prenzlauer-Berg-Boheme war. Nach Jahren, in denen sie nur für Haushalt und Kinder gelebt hat, bringt das Internet und die Flucht zu Facebook wieder die Welt in ihr Leben und sie werden zu Rettungsankern in einem still gewordenen Künstlerinnenleben. Doch dann überschattet eine Diagnose alles andere. Eine Freundschaft zwischen zwei Frauen und eine Lebensbilanz zwischen Krankheit und Facebook, zwischen Scheidung und Online-Liebe. Ein bewegender Film, der noch lange nachwirkt.

"Ein schweres Thema, wer den Film gesehen hat, hat das aber nie bereut, im Gegenteil. Ich habe die Erfahrung mit dem Film gemacht, daß jeder, der den Film sah, mit neuen Ansichten das Kino verlassen hat. Jeder auf seine Weise, jeder mit seinem Horizont, denn was so persönlich verhandelt scheint, ist doch universell und wir haben alle mit diesem oder jenem Berührung. Ob es das Sterben ist, aber auch Freundschaft, Suche nach Glück, Erfüllung und Liebe, überhaupt die Suche nach dem was für einen richtig ist und wenn es nur vernünftige Lebensumstände und die pure Existenz sind. Und eben Scheitern. Aber es geht auch um Leidenschaft und die Kunst." (Annekatrin Hendel)

WILDES HERZ von Regisseur Charly Hübner erhält BESONDERS WERTVOLL

Filmbewertungsstelle vergibt Prädikat an vom Land geförderten Film

Die Punkband "Feine Sahne Fischfilet" und ihr Frontmann Jan "Monchi" Gorkow positionieren sich in Mecklenburg-Vorpommern sehr deutlich gegen die rechte Szene. Dadurch taucht die Band regelmäßig im Verfassungsschutzbericht des Landtags auf. Der Schauspieler Charly Hübner hat als Regisseur mit Co-Regisseur Sebastian Schultz Monchi und seine Band bei ihrer Anti-Rechts-Tour "Noch nicht komplett im Arsch", die durch ganz Mecklenburg-Vorpommern führte, begleitet. WILDES HERZ zeigt Monchis Entschlossenheit, sein Engagement, aber auch das Kantige an ihm. Ein dynamischer Film und ein liebevoll ehrliches Porträt über einen Musiker und das, was er über alles liebt: seine Heimat.

Am Set in Parchim: Sabine Matthiesen, Leiterin Filmförderung MV, Charly Hübner

WILDES HERZ wurde von der Kulturellen Filmförderung des Landes mit 30.000€ gefördert. Die Auswahlkommission vermutete zu Recht einen sehr interessanten und lebendigen Film. Und sie waren überzeugt von den verantwortlichen Akteuren des Films, allen voran Charly Hübner, der sein Langfilmdebut mit der Eichholz Stuben Filmproduktion realisierte. Fachleute aus Mecklenburg-Vorpommern waren bei Kamera und Ton beteiligt, Eddy Zimmermann und Richard Jakobi von der Rabauke Filmproduktion aus Rostock. Neue Visionen Filmverleih wird WILDES HERZ am 30. November 2017 in den Kinos starten.

D 2017, Dokumentarfilm, 90 min, Regie: Charly Hübner, Sebastian Schultz, Eichholz Filmproduktion in Koproduktion mit dem NDR, der Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern, der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, dem Kuratorium Junger Deutscher Film

Begründung der FBW-Jury

Für die Einen sind "Feine Sahne Fischfilet" linksradikale Musiker und Chaoten, für die Anderen politisch engagierte Künstler. Längst aber ist die Punkgruppe weit über ihren Heimatort Jarmen, ja selbst über Mecklenburg-Vorpommern hinaus bekannt. Jetzt hat Schauspieler Charly Hübner einen Film über ihren Frontmann Jan "Monchi" Gorkow gedreht.WILDES HERZ ist kein Bandfilm. WILDES HERZ ist aber auch kein reines Künstlerporträt. Der Film ist eine Reise in die Heimat Gorkows, ein Ausflug in das Spannungsfeld von Politik, rechter Gewalt und linker Gegengewalt im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. In der Diskussion zeigte sich die Jury beeindruckt von der Offenheit, mit der Gorkow vor der Kamera agiert.Ganz konventionell und chronologisch erzählt der Film aus dem Leben des Frontmanns. Das erscheint der Jury durchaus angemessen umgesetzt. Als kleines Kind ein hyperaktiver Junge, als Jugendlicher ein Fußballhooligan, der Spaß daran hat, Straftaten zu begehen und sich mit Polizisten zu prügeln, als junger Erwachsener der Sänger einer Politpunkband. Political correct, so erfahren Zuschauer gleich zu Beginn, war Gorkow nie, dafür aber spontan. Gewalt hat, auf die eine oder andere Art, sein Leben begleitet.

WILDES HERZ lebt von solch offenen und sehr persönlichen Bekenntnissen. Sie erst lassen den Wandel vom rechten Fußballrowdy zum linken Sänger plausibel werden. Frontmann Gorkow ist intelligent und authentisch. Er empfindet Ungerechtigkeit gegenüber anderen beinahe physisch am eigenen Leib. Eine Stärke, aus der er offensichtlich auch seine ungeheure Energie bezieht und der Film erklärt die Verflechtung von Beruflichem und Persönlichem.

Die Dokumentation zeigt offen, dass einige Texte der Band "Feine Sahne Fischfilet" zumindest politisch-radikal, wenn nicht gar gewaltbetont sind. Er bietet aber auch Erklärungen an. "Machen ist wichtiger, als schnacken", heißt es an einer Stelle. Ein Satz, der sich sowohl aus den Biographien der Bandmitglieder erklärt, als auch aus der politischen Realität in Mecklenburg-Vorpommern, wo Rechtsradikalismus ein umfassendes Problem darstellt. Da passt es gut, dass Protagonist Gorkow genauso ungeschützt, wie spontan zugibt, sogar er selbst habe noch immer Rassismus und Sexismus im Kopf. WILDES HERZ reißt seine Zuschauer mit. Schnitt und Montage stimmen und die Kamera leistet Großartiges. Hier und da neigt die Dokumentation allerdings dazu, in Richtung linker Heldenverehrung abzudriften. Die Jury hätte sich manchmal ein wenig mehr Distanz und vermehrt Stimmen der politisch jeweils anderen Seite gewünscht.

Dennoch schätzt die Jury Hübners Film als eine genauso wichtige, wie mutige Bestandsaufnahme zur politischen Situation in Mecklenburg-Vorpommern. Auch wenn ihr Engagement der Gruppe "Feine Sahne Fischfilet" einen ziemlich dauerhaften Platz im Bericht des Verfassungsschutzes eingebracht hat, wollen die Mitglieder der Band das nicht hinnehmen. Spontan und radikal wie sie sind, arbeiteten sie zur Landtagswahl 2016 ein Festivalprogramm aus und gingen ausgerechnet in den rechten Hochburgen Mecklenburg-Vorpommerns damit auf Tour.

www.fbw-filmbewertung.com

Vom Land geförderte Filme beim 13. Filmfest "der NEUE HEIMAT film"

25. bis 27. August 2017, Burg Klempenow

…BODENLOS – so der Titel des diesjährigen Filmfestes "der NEUE HEIMAT film" auf Burg Klempenow, das vom 25.-27. August 2017 zum 13. Mal internationale Kurz- und Dokumentarfilme zeigt. Das Festival bewegt seinen Horizont von persönlichen Geschichten in die weite Welt und fragt: "Wo ist hier?" Mit viel Raum für Gespräche mit Filmemachern und Gästen, dem Kinderfilmfest Otoni, Livemusik, gutem Essen und dem Blick auf das Tollensetal.

DEPORTATION CLASS steht am Freitag, den 25. August um 20:30 Uhr auf dem Programm und wird begleitet von Harald Gloede von Borderline Europe (Aachener Friedenspreis) und Stefan Schmidt, Flüchtlingsbeauftragter des Landes Schleswig-Holstein.

DEPORTATION CLASS zeichnet erstmals ein umfassendes Bild von einer Sammelabschiebung in Deutschland – Bilder, die so nie zuvor gedreht werden durften: hochaktuell, bewegend, teils dramatisch. Von der detaillierten Planung über den nächtlichen Großeinsatz in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu ihrer Ankunft im Heimatland und der Frage, was sie dort erwartet. Teilweise mit drei Kamerateams parallel gedreht, zeichnet der Film ein präzises, sehr nüchternes Bild dieser staatlichen Zwangsmaßnahmen.

FÜNF STERNE. Grimme-Preisträgerin Annekatrin Hendel wird am Sonntag, den 27. August um 17 Uhr ihren Film FÜNF STERNE persönlich vorstellen.

In FÜNF STERNE verbringt Annekatrin Hendel vier existenzielle Wochen mit ihrer Freundin Ines Rastig im Hotel THE GRAND in Ahrenshoop am Meer. Die Themen der beiden Frauen kreisen um die oft glamouröse Vergangenheit in Ostberlin, als Ines als Sängerin, Malerin und Fotografin Teil der legendären Prenzlauer Berg-Boheme war. Nach Jahren, in denen sie nur für Haushalt und Kinder gelebt hat, bringt das Internet und die Flucht zu Facebook wieder die Welt in ihr Leben und sie werden zu Rettungsankern in einem still gewordenen Künstlerinnenleben. Doch dann überschattet eine Diagnose alles andere. Eine Freundschaft zwischen zwei Frauen und eine Lebensbilanz zwischen Krankheit und Facebook, zwischen Scheidung und Online-Liebe. Ein bewegender Film, der noch lange nachwirkt.

Fotos: PIER 54 und IT WORKS!

www.derneueheimatfilm.de

Filmbüro MV in Wismar – ein guter Ort für erfolgreiche Projektentwicklung

Mecklenburg-Vorpommerns Filmcampus stets begehrt bei Filmschaffenden

Tatort-Regisseur und Schauspieler Axel Ranisch (ICH FÜHL MICH DISKO, ALKI, ALKI, ZORN), war im Juli 2017 erneut zu Gast in Wismar. Vierzehn Tage hielt er sich auf dem Campus des Filmbüro MV auf, und konnte trotz des geschäftigen Treibens um ihn herum NACKT ÜBER BERLIN signifikant weiterentwickeln. Die Stoffentwicklung wird durch die Filmförderung des Landes unterstützt, entstehen wird ein Psychothriller für das Kino. Das Konzept konnte in Wismar maßgeblich weiterentwickelt werden, und weitere Formate zu diesem großen Stoff sind ebenfalls bereits angedacht.

Axel Ranisch, Sabine Matthiesen

Die Übernachtung im Filmhostel, der Kreativraum für das Schreiben und auch Entspannung auf dem Gelände, alle Wünsche wurden wieder durch das Filmbüro-Team erfüllt. "Ich habe sehr konzentriert schreiben können, schaffte viel mehr noch als ich dachte, es waren erfolgreiche Wochen im Filmbüro, mit einem tollen Ergebnis. Es tut gut so einen Partner und Förderer an der Seite zu haben wie die Kulturelle Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern", freut sich Ranisch, der mit seiner Crew bereits 2014 von Wismar aus seine Dreharbeiten zu ALKI, ALKI in MV realisierte.

Vor Axel Ranisch war dieses Jahrs bereits Ende Juni das Team des transmedialen Projektes FALLADA – DAS EXPERIMENT zu Gast. Hans Fallada – damals wie heute begegnen wir dem Faszinosum an besonderen Orten in Mecklenburg-Vorpommern und im weltweiten Kulturraum. Im Filmbüro MV gingen gleich drei Generationen und drei Fachgebiete – Literaturwissenschaft, Filmregie und Filmproduktion – dem Phänomen auf die Spur.

Sven Stäglich, Frank Just, Sabine Matthiesen, Eva Hahn, Gunnar Müller-Waldeck (v. l. n. r.)

FALLADA erhält eine Förderung in der Stoff- und Projektentwicklung von der Filmförderung des Landes. Dabei handelt es sich um einen transmedialen Ansatz, der im Filmbüro an vier Tagen intensiv weiterbearbeitet werden konnte. Die vier Teilnehmer setzten sich in Form einer Klausur mit Workshop-Passagen intensiv mit innovativen Darstellungsformen, die für die sehr tiefgehende Annäherung an Hans Fallada und "seinem" ANDEREN heute möglich und geeignet sind, auseinander.

Social Media-Strategien und die praktische Anwendung von Virtual Reality in Kombination mit der Drehbucharbeit für einen Dokumentarfilm waren nur einige Bestandteile des viertägigen Workshops. Neben dem praktischen Anwenden neuer Technologien fanden verschiedene Testdrehs auf dem dafür bestens geeigneten Gelände des Filmbüros statt, sowie an weiteren ansprechenden Orten der schönen Hansestadt Wismar, u. a. im alten Hafen.

Professor Gunnar Müller-Waldeck (75) ist Literaturwissenschaftler, lehrte bis zur Emeritierung an der Universität Greifwald und beschäftigt sich seit vielen Jahrzehnten mit Leben und Werk Rudolf Ditzens (Hans Fallada). Neben zahlreichen anderen Veröffentlichungen widmet er sich thematisch immer wieder dem Faszinosum Fallada. Müller-Waldeck (Rundfunkautor und Hörspielverfasser) bringt in das Projekt seine umfassende Fachkenntnis, aber auch seine eigene Medienerfahrung ein.

Diplom-Regisseur und Autor Sven Stäglich (51) studierte Film- und Fernsehregie an der HFF Konrad Wolf in Babelsberg. Seine erste filmische eingehende Beschäftigung mit Hans Fallada hatte er 1993 mit seinem einstündigen Kino-Experimentalfilm ">Ein Fall ad a<".

Frank Just (31) hat sich bereits mit 21 Jahren selbstständig gemacht und gemeinsam mit zwei Mitstreitern die Produktionsfirma LUMALENSCAPE gegründet. LUMALENSCAPE beschäftigt heute 16 Mitarbeiter am Standort Leipzig. Just forscht an der Bewegtbildkommunikation der Zukunft. Dabei greifen er und LUMALENSCAPE auf einen breiten Erfahrungsschatz aus der interdisziplinären Produktion für Theater, Film, Fernsehen, Werbung und Live-Events zurück.

Eva Hahn (23) studiert Medienmanagement an der Hochschule Mittweida. Derzeit sammelt sie auf Basis einer theoretischen Beschäftigung erste Produktionserfahrung und erprobt sich im redaktionellen Bereich. Hahn erhält durch ihre koordinierende Funktion einen Überblick über die Gesamtheit des Projektes.

Neben der inhaltlich-technologischen Arbeit für das Projekt, plant das Team zukünftig weitere Workshops für und mit Kindern und Jugendlichen aus Wismar und Nordwestmecklenburg.

"Wir freuen uns in Wismar sehr darüber, daß die gute Infrastruktur auf dem Campus, verbunden mit der Filmförderung am gleichen Ort, nach wie vor so erfolgreich angenommen wird. Ich selbst bin möglichst oft mit ganzem Einsatz dabei, denn dieser Prozeß ist sehr spannend, bereichernd, verhilft zu tieferen Einblicken und einer passgenauen Unterstützung des Förderprojektes. Das Filmbüro MV erweist sich wieder als idealer Standort für Kreative der Filmszene. Ein sehr gutes Beispiel für Standortmarketing", sagt Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung MV und Geschäftsführerin im Filmbüro.

"Das Gelände des Filmbüros war der perfekte Ort für unsere Arbeit. Neben einer kreativen, freundlichen Atmosphäre finden sich auf dem Campus Seminarräume und technische Voraussetzungen für eine intensive Auseinandersetzung mit unserer Thematik und ansprechende Räumlichkeiten zum Übernachten. Wir danken Sabine Matthiesen und dem gesamten Team des Filmbüros für diese Möglichkeit und kommen sicher bald wieder", so Just, Geschäftsführer LUMALENSCAPE.

"Das transmediale Projekt stellt für mich eine neue Herausforderung dar. Das Filmbüro MV gab uns die Möglichkeit an diesem Wochenende hohe inhaltliche Kompetenz und Kreativität mit filmischen Fachwissen zu bündeln und weiterzuentwickeln", freut sich Eva Hahn, Medienmanagement-Studentin.

Filmabend im Grenzhus: DIE WEITE SUCHEN

Freitag, 4. August 2017, 19 Uhr im Grenzhus Schlagsdorf

Die Filmabende im Grenzhus werden in Kooperation von Filmbüro MV/ Filmförderung MV und Grenzhus Schlagsdorf (Nordwestmecklenburg) organisiert und durch die Landesbeauftragte für M-V für die Stasiunterlagen, die Landeszentrale für politische Bildung M-V sowie die Landesfilmkommunikation gefördert.

An diesem Abend wird der von der Kulturellen Filmförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern geförderte preisgekrönte Anima-Dok-Film DIE WEITE SUCHEN von Falk Schuster gezeigt. Mit Filmgespräch im Anschluß mit Horst Günther (Ortschronist, Boltenhagen), Sabine Matthiesen (Leiterin Filmförderung MV, Filmbüro MV) und allen Interessierten. Der Regisseur Falk Schuster ist angefragt.

Moderation: Dr. Andreas Wagner (GRENZHUS)

DDR. Sommer 1987. Familie Schuster aus dem Bezirk Leipzig fährt mit Trabant und Anhänger zu einer Privatunterkunft an der Ostsee im kleinen Ort Klütz in unmittelbarer Nähe zur damaligen innerdeutschen Grenze.

Hier ticken die Uhren anders, Volkspolizei, Grenzbrigaden und deren Helfer in Zivil haben ihre Augen und Ohren überall. Die übereifrigen Staatsorgane spähen und sehen überall potentielle Republikflüchtlinge im Urlauberparadies. Privaturlaub an der Ostsee war in der DDR etwas ganz besonderes. Mit der DDR-Währung, der ALU-MARK, konnte man eine solche Privatunterkunft selten mieten. Begehrte Tauschwaren machten jedoch vieles möglich. Vater Schuster konnte dem Vermieter als Kfz-Schlosser kostbare Trabi-Ersatzteile für die Unterkunft in einer umgebauten Hinterhofgarage bieten. Die "Eintrittskarte" für zwei Wochen Strandurlaub.

Der autobiografische Anima-Dok-Film begleitet Familie Schuster und gibt Einblick in einen mit allerhand Kuriositäten bestückten DDR-Urlaubsalltag zwischen Volkspolizei, Grenzpatrouillen, Mangelwirtschaft und Strandidylle im ostdeutschen Urlauberparadies. Das Ergebnis ist kein "gewöhnlicher" Dokumentarfilm mit historischen Aufnahmen und Interviews, sondern ein Zeichentrickfilm auf der Grundlage von nachgestellten Filmszenen. Die längst vergangene Fahrt erwacht durch den skizzenhaften Strich wieder zum Leben und lässt Familie Schuster noch einmal nach der Weite suchen.

D 2015, Anima-Dok-Film, Drehbuch, Regie: Falk Schuster, Produzent: Ralf Kukula, Balance Film GmbH, Musik: Peter Piek, 30 min, gefördert von der Mitteldeutschen Medienförderung, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), der Sächsi­schen Landesmedienanstalt (SLM), der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Kunststiftung Sachsen-Anhalt und der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern.

Weitere Informationen zum Film:

http://www.die-weite-suchen.de

http://die-weite-suchen.blogspot.de

Einlaß 18 Uhr. Ein Getränkeangebot steht bereit. Eintritt frei!

Ort: Grenzhus Schlagsdorf, Informationszentrum zur innerdeutschen Grenze,Neubauernweg 1, 19217 Schlagsdorf, Telefon (038875) 20326

www.grenzhus.de

Übrigens: Ebenfalls interessant ist das Filmprojekt GrenzenLos unserer Medienwerkstatt mit dem Grenzhus.

WIE BEKOMME ICH MEIN DREHBUCH IN DEN GRIFF?

Drehbuch-Vortrag: praxisnahes Weiterbildungsangebot zum Filmfest Wismar

Dozenten: Christian Mertens und Bartosz Werner

am 1. Juli 2017 um 13:30 Uhr (kostenloses Angebot)

Vom 30.06. - 2.07. stehen in Wismar wieder besondere Filme aus, über und für Mecklenburg-Vorpommern auf dem Programm. Kinder aus ganz Mecklenburg-Vorpommern präsentieren ihre Arbeiten beim Kinderfilmfest NAUTILUS, junge Filmtalente sind ebenso vertreten wie die Profis.

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Aktuelle Meldung aus filmfest wismar

Blätterkatalog zu 11. Filmfest Wismar und Nautilus – Kinderfilmfest MV verfügbar!

Blättern Sie los!

Ab sofort steht der Katalog zum 11. Filmfest Wismar vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 zum durchblättern online bereit!

Film, Kunst, Fest, Eröffnung, Termine – alles drin, auf 10 Seiten. Einfach anklicken und losblättern! Ebenfalls liegt die Broschüre in Kürze an vielen Stellen in gedruckter Form aus: in Wismar, Nordwestmecklenburg, Rostock, Schwerin und vielen weiteren Orten – und natürlich im Filmbüro selbst! Kommen Sie gerne vorbei!

Aktuelle Meldung aus filmfest wismar

Katalog zum 11. Filmfest Wismar als Online-Druckversion verfügbar!

Ab sofort steht der Katalog zum 11. Filmfest Wismar vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 zum ausdrucken online bereit!

Film, Kunst, Fest, Eröffnung, Termine – alles drin, auf 24 Seiten. Einfach anklicken und los geht's! Ebenfalls liegt der Katalog in Kürze an vielen Stellen in gedruckter Form aus: in Wismar, Nordwestmecklenburg, Rostock, Schwerin und vielen weiteren Orten – und natürlich im Filmbüro selbst! Kommen Sie gerne vorbei!

Aktuelle Meldung aus filmfest wismar

12. Ökofilmtour 2017: Publikumspreis für LANDSTÜCK

Das 12. Festival des Umwelt- und Naturfilms Ökofilmtour 2017 fand von Januar bis April 2017 in mehr als 60 Festivalorten im Land Brandenburg statt. Vertreten sind bei dem Festival alle Genres: Naturfilme, Umweltdokumentationen, Kinder- und Jugendfilme, Spielfilme, Kurz- und Animationsfilme.

Das Publikum wählte in diesem Jahr den MV-geförderten Film LANDSTÜCK (2016) von Volker Koepp zu seinem Lieblingsfilm.

Wir gratulieren Volker Koepp herzlich zu diesem weiteren Erfolg!

Weitere Informationen unter www.oekofilmtour.de

Vom Land geförderter Film für den Deutschen Dokumentarfilm 2017 nominiert!

Stefan Eberlein im Rennen mit PARCHIM INTERNATIONAL

Der Südwestrundfunk, die MFG Filmförderung Baden-Württemberg, die Norbert Daldrop Stiftung für Kunst und Kultur, die Stuttgarter Zeitung und das Haus des Dokumentarfilms vergeben den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2017 für besonders herausragende filmische Leistungen bei der Pflege und Weiterentwicklung des Dokumentarischen im Fernsehen und im Kino. Die Jury entschied sich aus 113 Einsendungen für 12 Produktionen. Der Preis ist mit einem Preisgeld von 20.000€ verbunden und wird im Rahmen des erstmalig stattfindenden SWR DOKU FESTIVAL (28.-30. Juni 2017) am 30. Juni verliehen.

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FÜNF STERNE von Annekatrin Hendel feiert MV-Premiere

Der von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern geförderte Film im Programm SehSterne beim FiSH-Festival

Donnerstag, 11. Mai 2017 um 20 Uhr im LiWu Rostock

In Anwesenheit der Regisseurin

Nach der Uraufführung auf der diesjährigen Berlinale und mit dem heutigen bundesweiten Kinostart feiert FÜNF STERNE seine Mecklenburg-Vorpommern Filmpremiere im Kino LiWu in Rostock. Annekatrin Hendel wird den Film persönlich vorstellen und steht im Anschluß zum Filmgespräch zur Verfügung. Der Mecklenburg-Vorpommern Film e. V. lädt in Kooperation mit dem FiSH-Festival im Anschluß zu einem kleinen Empfang.

FÜNF STERNE wird auch beim diesjährigen Filmfest Wismar (30.6.-2.7.2017) gezeigt, am Samstag, den 1. Juli 2017, um 16 Uhr in Anwesenheit von Annekatrin Hendel.

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ALKI, ALKI beim diesjährigen Filmkunstfest MV

Dienstag, 2. Mai 2017, 21:15 Uhr, Kino 4, Capitol, Schwerin

Der von der Kulturellen Filmförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern geförderte Streifen ALKI, ALKI von Shootingstar Axel Ranisch läuft in der Reihe HOMMAGE IRIS BERBEN. Berben, die in der Tragikomödie die russische Gräfin Galina Schnurkinowa verkörpert, wird der Ehrenpreis des diesjährigen Filmkunstfestes verliehen.

Ausführliche Informationen zur geförderten Produktion ansehen

Mecklenburg-Vorpommern vergibt über seine Filmförderung 112.750€

Die Auswahlkommission der Kulturellen Filmförderung hat unter dem Vorsitz von Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung, in ihrer ersten Sitzung des Jahres am 31. März Empfehlungen für sechs Filmproduktionen, zwei Stoff- und Projektentwicklungen und vier Anträge auf Verleih, Abspiel und Präsentation ausgesprochen.

Ausgewählt wurde u.a. der Animationsfilm CAT LAKE CITY von Antje Heyn. Darin freut sich Percy Cat auf einen entspannten Tag in CAT LAKE CITY; dem Katzen-Ferien-Paradies, oder doch nicht? Einfallsreichtum ist gefordert. Nach der Stoffentwicklungsförderung aus MV geht es nun mit Unterstützung in die Umsetzung. #SITCOMOPERA in 14 Episoden ist eine Webserie, die die junge norddeutsche philharmonie realisieren wird, ein innovatives Format zwischen Sitcom-Unterhaltung und Operndramatik. Mit Max Gleschinski und seinem Thriller KAHLSCHLAG wird ein Rostocker Filmtalent für seinen ersten Langfilm gefördert. Auch die beiden Urgesteine unter den Mecklenburger Filmproduzenten, Heinz Brinkmann und Dieter Schumann, können sich über eine Förderung freuen. Heinz Brinkmann realisiert mit ULLI WEGNER – DER FILM einen Dokumentarfilm über den legendären Boxtrainer und Dieter Schumann entführt in LIED DER BÄUME in einem poetischen Dokumentarfilm für Kinder auf eine teils reale, teils mystische Erkundungsreise durch den Wald.

Die geförderten Stoff- und Projektentwicklungen beschäftigen sich mit DDR-Themen, die bis heute Nachwirkungen haben. Wiebke Possehl erzählt im Dokumentarfilm KINDER-IM warum die Protagonisten zu Spitzeln wurden und sie Freunde und Familie denunziert haben. Von Originalschauplätzen spannt der Film einen Bogen von damals bis in das Leben der heutigen Mittvierziger, und beleuchtet warum sie heute immer noch in Angst leben. In FRANZENSBAD von Rolf-Peter Kahl dreht sich alles um das ‚wild West‘ der Wismutzeit, die Geschichten von drei Protagonisten verweben sich im Erzgebirge in der jungen Republik DDR zu einem politischen Heimat-Abenteuerfilm.

"Die Auswahlkommission hat sich erneut für Empfehlungen entschieden, bei denen die Realisierung im Wesentlichen in Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt wird sowie hier ansässige Filmproduzenten im Fokus stehen. Die Dreharbeiten zu Dieter Schumanns Projekt finden zwar im Bayrischen Wald statt, aber ein großer Teil der Postproduktion wird im Anschluß in Basthorst in der Nähe von Schwerin realisiert. Besonders freut mich, daß auch ein innovatives Projekt eine Empfehlung erhält, denn in der Sitcom-Opera "Minibar" werden neun Musiker und sieben Sänger derakademie der jungen norddeutschen philharmonieein Opernformat 2.0 erproben, in Mecklenburg-Vorpommern digital produzieren und dann werden diese 14 Episoden online ausgestrahlt. Dies sind insgesamt gute Signale für die Filmbranche in Mecklenburg-Vorpommern, und es werden erneut Drehorte in unserem Bundesland eindrucksvoll ins Licht gesetzt", freut sich Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung des Landes.

Herzlichen Glückwunsch von der Filmförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und viel Glück und Erfolg.

Die Förderentscheidungen im Einzelnen:

Produktion:

CAT LAKE CITY, Antje Heyn, Förderempfehlung: 15.000€

ULLI WEGNER – DER FILM, Heinz Brinkmann, Förderempfehlung: 15.000€

#SITCOMOPERA in 14 EPISODEN, junge norddeutsche philharmonie, Förderempfehlung: 7.000€

KAHLSCHLAG, Max Gleschinski, Förderempfehlung: 10.000€

SCHÖNHEIT DER VERGÄNGLICHKEIT, Annekatrin Hendel, Förderempfehlung: 20.000€

LIED DER BÄUME, Dieter Schumann, Förderempfehlung: 20.000€

Stoff- und Projektentwicklung:

KINDER-IM, Wiebke Possehl, Kathrin Matern, Förderempfehlung: 10.000€

FRANZENSBAD, Rolf-Peter Kahl, Förderempfehlung: 8.000€

Verleih, Vertrieb, Abspiel:

Filme der KFF beim 11. FILMFEST WISMAR 2017, MV Film e.V., Förderempfehlung: 1.000€

SEHSTERNE auf dem FiSH 2017, Institut für neue Medien Rostock, Förderempfehlung: 750€

NEBEN DEN GLEISEN, Deutschfilm GmbH, Förderempfehlung: 3.000€

DEPORTATION CLASS, Hauke Wendler, PIER 53 Filmproduktion, Förderempfehlung: 3.000€

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Sitzung vom 31. März 2017

Die Auswahlkommission der Filmförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern tagte am 31. März 2017 in Wismar und gab in ihrer erste Fördersitzung in diesem Jahr Empfehlungen in den Bereichen Produktion, Stoff- und Projektentwicklung und Verleih, Vertrieb, Abspiel ab. Die Zustimmung erfolgt vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel des Landes und der Zustimmung durch den Ministerpräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

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DIALOGE – MV-Premiere

Auszeichnung für FÜNF STERNE auf der Berlinale 2017

Durch die Filmförderung des Landes geförderter Film von Annekatrin Hendel erhält den HEINER-CAROW-PREIS

Der mit 5.000 € dotierte Preis wurde im Rahmen der Berlinale zum fünften Mal vergeben. Die Defa-Stiftung erinnert damit an den 1997 verstorbenen Regisseur Heiner Carow. In der Auswahl waren deutsche Spiel-, Dokumentar- oder Essayfilme aus der Berlinale-Sektion Panorama.

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Filmbeiträge aus Mecklenburg-Vorpommern auf der Berlinale 2017

Und wieder eine Erfolgsmeldung für die Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern. Nachdem der durch die Kulturelle Filmförderung mit einer Produktionsförderung unterstützte Dokumentarfilm FÜNF STERNE von Grimme-Preisträgerin Annekatrin Hendel bereits für den Deutschen Filmpreis 2017 nominiert wurde, feiert er auf der diesjährigen Berlinale im renommierten Panorama Programm seine Weltpremiere. Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung MV: "Wir freuen uns sehr, daß Annekatrin Hendel, nach den großen Erfolgen mit VATERLANDSVERRÄTER und ANDERSON, erneut durch Mecklenburg-Vorpommern gefördert wurde."

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Die Greifswalder Produktionsfirma Hoferichter & Jacobs ist mit KÖNIGE DER WELT von Christian von Brockhausen und Timo Großpietsch über die Band PICTURES in der Reihe Perspektive Deutsches Kino vertreten. Die Band fand um die Jahrtausendwende unter dem Namen "Union Youth" zusammen und generierte sich mit ihrem Mix aus Grunge und Alternative schnell als deutsche "Nirvana".

Die Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern unterstützte Hoferichter & Jacobs mehrfach in den letzten Jahren und gemeinsam wurden bereits viele Erfolge gefeiert.

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ÜBER DAS MEER – Die DDR-Flucht des Erhard Schelter

Donnerstag, 2. Februar, 19 Uhr, Grenzhus in Schlagsdorf

In Anwesenheit von Regisseur Arend Agthe und Erhard Schelter

Zwei MV-geförderte Filme für Grimme-Preis nominiert

Das Grimme-Institut gab am 18.1.2017 die Nominierungen zum 53. Grimme-Preis 2017 bekannt – aus Mecklenburg-Vorpommern sind dabei – gefördert von der Filmförderung des Landes

in der Kategorie INFORMATION & KULTUR

ALS WIR DIE ZUKUNFT WAREN

7 Geschichten aus einem verschwundenen Land

(RBB, MDR)

in der Kategorie FICTION Spezial

ALKI, ALKI

(ZDF)

"Die Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern ist weiter auf Erfolgskurs. Beide Filme wurden mit einer Produktionsförderung unterstützt. Es zeugt von sehr guter Qualität der hierzulande geförderten Filme, wenn gleich zwei Titel es schaffen, aus den 1.000 Einreichungen von Grimme-Gremien ausgewählt zu werden. Bundesweite Aufmerksamkeit im Kino, wie im Fernsehen ist uns gewiß", freut sich Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern.

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