Aktuelles

Lokalgeschichte auf 8 mm

Es hat sich wieder einmal bestätigt, welchen Quellenwert historische Filme für die Heimatgeschichtsschreibung haben können:

Schon vor geraumer Zeit übergab Olaf Both, Leiter des Volkskundemuseums Schönberg, einen 8-mm-Film zur Digitalisierung dem Landesfilmarchiv. Der Film zeigt den Staffellauf, den die olympische Flamme im Jahre 1936 von Berlin nach Kiel durch den Kreis Schönberg bis in die damals noch Freie und Hansestadt Lübeck absolvierte, wobei die Aufnahmen des eigentlichen Staffellaufes durch einheimische Sportler angesichts der Aufnahmen aus dem Städtchen Schönberg und Lübeck fast zur Nebensache geraten.

Inzwischen wurden weitere 36 Filme zur Sichtung dem Archiv übergeben. Darunter war ein 16-mm Streifen, der ein heute ausgestorbenes Handwerk vorstellt, nämlich ein Film über die Arbeit in der Kiepenmacherei Paul Böttcher in Lüdersdorf aus der Zeit kurz nach 1935. Wer weiß schon heute noch, wie vor 80 Jahren aus Kiefernblöcken Spankörbe hergestellt wurden? Hier zeigt sich ein Stück Heimatgeschichte!

Die anderen Filme wurden sämtlich im 8-mm-Format vom Schmalfilmzirkel beim Klub der Werktätigen Schönberg oder vom Schmalfilmstudio der Jugend Schönberg gedreht. Sie stammen wohl aus dem Nachlaß eines Filmemachers und sind auf heute nicht mehr nachvollziehbaren Wegen in das Volkskundemuseum Schönberg gekommen. Sie wurden in den Jahren 1965-1969 gedreht, sind je 2-30 Minuten lang und thematisieren vor allem lokale Ereignisse: Demonstrationen, Eröffnung und Modenschauen im Oskar-Nolze-Schwimmbad, Ernteeinsätze der Lehrer in Groß Bunsdorf, Sportfeste an Kindertagen, Veranstaltungen im Veteranenclub, Besuch der Ausstellung "Marschall Vorwärts 1806-1813" des Heimatmuseums Schönberg, Vorstellung der Möbelwerke PGH und der MTS Schönberg bis hin zu Bildern von der 750-Jahrfeier der Stadt im Jahre 1969.

Die Filme wurden im Landesfilmarchiv inzwischen inhaltlich erschlossen, neu verpackt und werden in absehbarer Zeit digitalisiert. Sie können dann für die Öffentlichkeitsarbeit des Museums genutzt werden und stellen mit Sicherheit eine Bereicherung für die im Aufbau befindliche neue Ausstellung des Museums dar.

Volkstümliche Tänze in MV

Sicherung und Recherche zu historischem audiovisuellen Material

Eine Kooperation von Landesfilmarchiv MV und Heimatverband MV

Aktuell arbeitet das Landesfilmarchiv im Filmbüro MV in Kooperation mit dem Heimatverband MV an dem Projekt "Sicherung und Recherche zu historischem audiovisuellen Material von volkstümlichen Tänzen in MV". Die ersten Ergebnisse der Recherche- und Archivarbeiten ergaben, daß es nur vereinzelt Filmeaufnahmen zum Thema Volkstänzen in MV gibt, u. a. Privataufnahmen und Berichte von Dorfveranstaltungen.

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Filmbüro MV ab 5. Januar wieder geöffnet

Ab Donnerstag, den 5. Januar 2017 ist das Filmbüro wieder geöffnet, die Medienwerkstatt Wismar im Filmbüro MV öffnet ihre Türen und Kurse wieder am Montag, den 9. Januar 2017, das Landesfilmarchiv ist wieder ab Freitag, den 6. Januar 2017 zu erreichen.

Tschüss und auf Wiedersehen im Neuen Jahr!

Ein erfolgreiches und arbeitsreiches Jahr geht zu Ende und wir hier in Wismar verabschieden uns in die Weihnachtsferien. Wir  möchten uns herzlich für die vertrauensvolle und schöne Zusammenarbeit, das gute Miteinander und die Treue bedanken. Das gesamte Team im Filmbüro und der Vorstand des Mecklenburg-Vorpommern Film e. V. wünschen Ihnen ein fröhliches Weihnachtsfest, Zeit zur Entspannung und Besinnung. Wir freuen uns auf ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr mit Ihnen und auf viele spannende Projekte im neuen Jahr!

Ab Donnerstag, 5. Januar 2017 ist das Filmbüro wieder geöffnet, die Medienwerkstatt Wismar im Filmbüro MV öffnet ihre Türen und Kurse wieder am Montag, den 9. Januar 2017, das Landesfilmarchiv ist wieder ab Freitag, den 6. Januar 2017 zu erreichen.

Weitere Übernahme aus dem Amateurfilmstudio der Volksmarine Rostock

Die wohl letzte Übernahme im 20. Jahr des Bestehens des Landesfilmarchivs: Am 16. Dezember 2016 holte unser Archivar noch 48 (!) Filmdosen aus Rostock, die uns vom früheren Leiter des Amateurfilmstudios der Volksmarine angeboten worden waren. Dreizehn dieser Rollen beinhalten fertiggestellte und meist vertonte Schwarz-Weiß- oder auch Farbfilme zu unterschiedlichen die Volksmarine berührenden Themen. Bei den anderen Rollen handelt es sich um Vorarbeiten, Arbeitskopien, Zusammenschnitte und Beiträge zu filmischen Veröffentlichungen anderer Studios.

Nun sicher gelagert in Wismar: 48 Filmdosen mit noch zu erschließendem Inhalt

Der Neuzugang wird zu Beginn des kommenden Jahres gesichtet, erschlossen und in den bereits bei uns bestehenden Bestand  "Amateurfilmstudio der Volksmarine Rostock" mit den Signaturen ab Nr. 2366 eingearbeitet.

UNESCO-Welttag des audiovisuellen Erbes 2016

Ausstellung des Landesfilmarchivs in der Stadtbibliothek Wismar

Weltweit wird der 27. Oktober als Tag des audiovisuellen Erbes gefeiert. Er erinnert an die "Empfehlung zum Schutz und zur Erhaltung bewegter Bilder", die die UNESCO am 27. Oktober 1980 verabschiedet hat. Mit diesem Tag soll das audiovisuelle Kulturerbe stärker in das öffentliche Bewußtsein gebracht und auf die Notwendigkeit seines Schutzes hingewiesen werden.

Bereits seit 20 Jahren besteht das Landesfilmarchiv Mecklenburg-Vorpommern. Es wird seitdem im Auftrag des Landes durch das Filmbüro MV organisiert und verwaltet. Das Archiv sammelt, sichert und archiviert das filmische Erbe des Landes. Auch das Landesfilmarchiv feiert den UNESCO-Welttag und präsentiert in der Stadtbibliothek Wismar im historischen Zeughaus eine Ausstellung zu unterschied-lichen Trägermaterialien von bewegten Bildern. Das reicht von klassischem Film über verschiedene Video-Bänder bis hin zur DVD. Zu sehen sind auch exotische Materialien, die nur eine kurze Zeit im Einsatz waren und von besser nutzbaren Trägern abgelöst wurden. Wir veranschaulichen den Besuchern aber auch anhand von Schäden wodurch unser wertvolles Kulturerbe bedroht ist.

Öffnungszeiten der Ausstellung des Landesfilmarchivs in der
Stadtbibliothek im Zeughaus, Ulmenstraße 15:
Mo, Di, Do, Fr von 10 bis 18 Uhr
Mi 13 bis 18 Uhr
Sa 10 bis 13 Uhr

Karl-Heinz Steinbruch, der verantwortliche Archivar des Landesfilmarchivs für Mecklenburg-Vorpommern, hat die Ausstellung konzipiert, die bereits am Montag, den 24. Oktober 2016, startet.

Im Landesfilmarchiv im Filmbüro MV lagern über 3.400 Filmrollen, Videokassetten und DVDs und dazu noch einmal etwa 6.300 Plakate, Programmhefte und Filmzeitschriften von den Anfängen des Celluloids bis heute.

Ausstellung von Filmmaterial und Plakaten im Landesfilmarchiv

Besitzen Sie vielleicht noch alte Filme, von denen Sie glauben, dass diese von allgemeinem Interesse sind? Wir freuen uns, Ihnen bei der Beurteilung und Sicherung Ihrer filmischen Schätze zu helfen und diese eventuell in das Rechercheregister oder in den Bestand des Landesfilmarchivs Mecklenburg-Vorpommern aufzunehmen.

Weltweit übernehmen Filmarchive die Aufgabe des Sammelns, der Sicherung und der Präsentation von filmischen Werken. In Deutschland koordinieren die wichtigsten Filminstitutionen ihre Arbeit im Kinematheksverbund, in dem auch das Landesfilmarchiv Mecklenburg-Vorpommern Mitglied ist. Viele Fotos, Tonaufnahmen oder Filme konnten zur Zeit des Entstehens nicht archiviert werden. Oft war man sich auch der Bedeutung des Materials für spätere Generationen nicht bewusst.
Audiovisuelle Dokumente sind heute ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes der Menschheit und einmalige Zeugnisse der Sozialgeschichte.

Wertvolle Filmneuzugänge aus Stralsund

Am 31. August 2016 konnte Landesfilmarchivar Karl-Heinz Steinbruch 51 Filmrollen aus dem Stadtarchiv der Hansestadt Stralsund nach Wismar ins Filmarchiv des Landes holen.

Hintergrund des Transports war die Bitte des Direktors des Stralsunder Archivs, Dr. Dirk Schleinert, nach einer inhaltlichen Erschließung der dortigen Filme, da dem Stadtarchiv aufgrund fehlender Technik eine Sichtung mit eigenen Kräften nicht möglich ist.

Bei den 51 Kopien handelt es sich um zum Teil vertonte Filme der Formate 35-, 16- und 8-Millimeter. Als Trägermaterial konnten auf den ersten Blick Zelluloseacetat, Polyester und – zum Leidwesen des Archivars – auch die extrem feuergefährliche Nitrozellulose festgestellt werden. Letztere Filme wurden umgehend separiert und an einem anderen Ort eingelagert.

Inhaltlich handelt es sich bei der Mehrzahl der Filme um Kopien des 1984 aus Anlaß der 750-Jahrfeier der Hansestadt im Auftrag des Rates der Stadt hergestellten Films "Stralsund – Stadt am Meer" mit Kommentaren in sieben verschiedenen Sprachen!

Das Stadtarchiv in Stralsund

Andere Kopien tragen die Titel "Erneuerung von Innenstädten an der Ostseeküste der DDR", "Industriebau im Norden der DDR", "Mädchen vom Bau", "Bohrinsel im Bodden", "Delegation aus Riga im Bau- und Montagekombinat Stralsund".

Stadtgeschichtlich besonders wertvoll dürften jedoch vor allem die Nitratfilme sein:  Sie beinhalten Titel wie "Stralsund – die Inselstadt" (1927), "Stralsunds 300-Jahrfeier der Abwehr Wallensteins am 24. Juli 1928" (1928), "Reichspräsident v. Hindenburg wird auf der Fahrt zu den Flottenmanövern in Stralsund empfangen" (etwa 1929) und "Zur Sommerzeit verlassen die Segelyachten ihre Winterquartiere".

Neugierig macht aber auch der Film "Tor zum Norden" über die Ostseewoche und die 725-Jahrfeier Stralsunds im Jahre 1959.

Erst in den kommenden Wochen wird der Archivar bei der Sichtung jedes einzelnen Films Informationen über Erhaltungszustand, technische Parameter und Inhalt erlangen. Bisher hat es bei diesen Arbeiten noch immer Überraschungen gegeben, denn nicht immer war in den Filmdosen das, was der aufgeschriebene Titel vermuten ließ.

Hartlich willkamen!

Herzlich Willkommen sagte auch der Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. bei den diesjährigen MV-Tagen in Güstrow (9.-11. Juli 2016) und präsentierte sich mit seinem Portfolio auf dem Marktplatz. Auch das Landesfilmarchiv Mecklenburg-Vorpommern ist Mitglied im Heimatverband und unterstützte die Ausstellung mit interessanten Exponaten aus dem Archiv.

Heimatverband-Geschäftsführerin Franziska Podszuck vor den Exponaten aus dem Landesfilmarchiv

Neben einem schon historischen 16 mm-Projektor und Filmen in diversen Formaten (35 mm, 16 mm und Super-8 mm Endloskassette) gaben diverse Begleithefte zu den 1955/ 1956 entstandenen niederdeutschen Volkstanz-Unterrichtsfilmen "Einstudieren eines Volkstanzes", "Das Karussell", "Eldenaer Kegel" und "Sniderdanz" und zum Unterrichtsfilm "Ostseeküste" einen Einblick in die Heimat-Schätze, die im Archiv in Wismar verwahrt werden.

Gezeigt wurden auch Werbematerialien aus in Mecklenburg-Vorpommern gedrehten Spielfilmen, u.a. zu den Kinderfilmen LÜTT MATTEN UND DIE WEISSE MUSCHEL (1963) und DIE REISE NACH SUNDEVIT (1965/ 1966). Ein Szenenfoto aus der Plakatsammlung des Archivs bewarb den Film WIE EIN FISCH IM WASSER (1987) von Gitta Nickel als Beispiel von Filmarchivgut zum Thema Natur und Umwelt. Ein echter Hingucker war das A1 Plakat des Films DIE HEIDEN VON KUMMEROW (1967).

Das Landesfilmarchiv im Filmbüro MV in Wismar verwahrt im Auftrag des Landes Mecklenburg-Vorpommern dessen filmisches Gedächtnis. Das Archiv erschließt, sammelt und archiviert Filme, Medienerzeugnisse, Filmbegleitmaterialien wie Programmhefte, Fotos und Plakate aus und über Mecklenburg-Vorpommern. Es gewährleistet damit die Erhaltung und Nutzung der für Mecklenburg-Vorpommern überlieferten Filme. Veranstaltungen mit Partnern inner- und außerhalb des Landes Mecklenburg-Vorpommern machen das Archivgut einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Zugleich ist das Landesfilmarchiv Anlaufstelle und Ausgangspunkt für Recherchen von Wissenschaftlern, Produktionsfirmen und Sendeanstalten, die das vorhandene filmische Material nutzen. Für die Sichtungen unverzichtbar ist der inzwischen historische Schneidetisch, einer der ganz wenigen noch existierenden Exemplare in der Bundesrepublik.

www.heimatverband-mv.de

Foto: Sabine Matthiesen

Ausstellungseröffnung zum Fotojugendprojekt "Am Dahlberg, altes Stadtkrankenhaus – Früher und Heute"

Mittwoch, 22. Juni 2016, 16 Uhr, Sana Hanse Klinikum Wismar

Anfang November 2015 nahmen junge Leute bei einem geschichtlichen Fotoprojekt des Kreisjugendrings Nordwestmecklenburg und der Medienwerkstatt Wismar teil. Durch die Kooperation mit dem Sana Hanse Klinikum Wismar konnten sie das Gelände des ehemaligen Klinikums "Am Dahlberg" besuchen, um dort ungewöhnliche Fotomotive zu finden.

Wir möchten daher herzlich dazu einladen, bei einem kleinen Empfang zur Eröffnung die fotografische Zeitreise zusammen mit den jugendlichen Fotografen zu entdecken, zu bestaunen und sich gemeinsam auszutauschen.

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Blätterkatalog zu 10. Filmfest Wismar und Kinderfilmfest MV – Nautilus verfügbar!

Blättern Sie los!

Ab sofort steht der Katalog zum 10. Filmfest Wismar vom 1. bis 3. Juli 2016 zum durchblättern online bereit! Film, Kunst, Fest, Eröffnung, Termine – alles drin, auf 10 Seiten. Einfach anklicken und losblättern! Ebenfalls liegt der Flyer an vielen Stellen in gedruckter Form aus: in Wismar, Nordwestmecklenburg, Rostock, Schwerin und vielen weiteren Orten – und natürlich im Filmbüro selbst! Kommen Sie gerne vorbei!

                            

Katalog zum 10. Filmfest Wismar als Online-Druckversion verfügbar!

Ab sofort steht der Katalog zum 10. Filmfest Wismar vom 1. bis 3. Juli 2016 zum ausdrucken online bereit! Film, Kunst, Fest, Eröffnung, Termine – alles drin, auf 10 Seiten. Einfach anklicken und los geht's! Ebenfalls liegt der Flyer an vielen Stellen in gedruckter Form aus: in Wismar, Nordwestmecklenburg, Rostock, Schwerin und vielen weiteren Orten – und natürlich im Filmbüro selbst! Kommen Sie gerne vorbei!

                            

Angehende Architekten im Filmbüro MV

Die Eröffnungsvorlesung des Studienganges Architektur der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar im 4. Semester fand, wie schon in den beiden letzten Jahren, im Kinosaal des Filmbüros statt. Die zukünftigen Architekten hörten und sahen am 8. März 2016 die Vorträge und Vorführungen der Mitarbeiter des Filmbüro MV.

Andrea Gaube, Professorin für Stadt- und Gebäudesanierung/ Architektur

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Tag der Archive 2016 – Mobilität im Wandel

Das Landesfilmarchiv Mecklenburg-Vorpommern öffnete erneut seine Türen zum bundesweiten Tag der Archive und begeisterte die Gäste mit seinem Programm. Bei drei Führungen konnten sie sich ein Bild von der Spezifik des filmischen Archivgutes und des Umgangs mit diesem sensiblen Material machen. Dabei konnten die Gäste zunächst einen Blick in die Magazine mit den vielen bereits erschlossenen Filmtiteln, aber auch mit den noch nicht gesichteten Schachteln und Dosen werfen, die in den kommenden Monaten von den Mitarbeitern zu sichten und zu erschließen sind. Bei dem Rundgang schloß sich der Raum an, der mit tausenden Filmplakaten in Kartenschränken untergebracht, besteht.

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8. Tag der Archive – Tag der offenen Tür im Landesfilmarchiv MV

Samstag, 5. März 2016, ab 10 Uhr, Wismar

Mobilität im Wandel

Am Tag der Archive, der bundesweit am 5. März 2016 stattfindet, weisen die Archivarinnen und Archivare Deutschlands auf die Bedeutung ihrer Arbeit als Gedächtnis der Gesellschaft hin, wobei es keine Rolle spielt, ob sie Archivgut in Form von Urkunden auf Pergament, Schriftstücken auf Papier oder bewegten Bildern auf Acetat oder Polyester betreuen. Das Landesfilmarchiv Mecklenburg-Vorpommern zeigt seine speziellen Arbeitsabläufe anhand von bewegten Bildern, Plakaten und anderen Werbematerialien zu Filmen, die das Thema Mobilität im Wandel beleuchten. Der Begriff Mobilität als Ausdruck einer Fortbewegung von A nach B spielt in zahllosen Filmen eine Rolle. Eine Auswahl an Filmen aus und über das Land Mecklenburg-Vorpommern zeigen die Fortbewegung zu Fuß auf Schusters Rappen, per Schwimmbewegung im Wasser, auf dem Rücken von Pferden oder mittels technischer Hilfsmittel wie Automobil, Eisenbahn, Schiff, Zeppelin oder Flugzeug.

Ausstellung

Auch gänzlich vordergründig "untechnische" Gebiete werfen Fragen der sozialen und mentalen Mobilität auf, die sich im filmischen Archivgut zeigen. Themen der gesellschaftlichen Umbrüche und deren Auswirkungen auf den Einzelnen und ganze Bevölkerungsgruppen, bei Völkerwanderungen, Flüchtlings-, Ein- und Auswanderungsbewegungen.

Magazin

Karl-Heinz Steinbruch, der verantwortliche Archivar des Landesfilmarchivs für Mecklenburg-Vorpommern, wird Sie durch die Einrichtungen des Archivs in der Wismarer Bürgermeister-Haupt-Straße 51-53 führen. Zeigt Ihnen Stapel noch unbearbeiteter Filme, den für deren Sichtung unverzichtbaren und inzwischen historischen Schneidetisch, aber auch moderne Wiedergabetechnik. Berichtet aus seiner Arbeit an historischen Filmen unseres Landes, liefert interessante Hintergrundinformationen und präsentiert einige Schätze aus dem Archiv.

Das Programm am 5. März 2016

10 Uhr, 12 Uhr und 15 Uhr: Führungen durch das Filmarchiv

(Dauer: ca. 45 Minuten) im Anschluß Filmvorführung / kostenlos


18 Uhr: MECKLENBURG-VORPOMMERN FILMPREMIERE

Die Medienwerkstatt Wismar präsentiert das Jugendfilmprojekt

Wasserversorgung in Wismar – früher und heute

In Anwesenheit des Filmteams / Eintritt frei


19:30 Uhr: MECKLENBURG-VORPOMMERN FILMPREMIERE

Die Kulturelle Filmförderung des Landes präsentiert den geförderten Film

Als wir die Zukunft waren – Sieben Geschichten aus einem verschwundenen Land

In Anwesenheit von Teammitgliedern und Protagonisten / Eintritt: 6 €


Historisches Filmmaterial gesucht!

Besitzen Sie vielleicht noch alte Filme, von denen Sie glauben, daß diese von allgemeinem Interesse sind? Wenn ja, dann bieten wir ihnen die Möglichkeit der Kopierung und/oder Hinterlegung im Landesfilmarchiv sehr gerne an. Ihre 16- und 35mm-Filme können Sie sich, je nach Andrang, gleich am Schneidetisch ansehen.

Flyer zum 8. Tag der Archive ansehen

8. Tag der Archive 2016

Samstag, 5. März 2016

Auch in diesem Jahr nimmt das Landesfilmarchiv wieder am bundesweiten Tag der Archive teil. Näheres erfahren Sie hier in Kürze.

                  

www.tagderarchive.de

Tschüss und auf Wiedersehen im Neuen Jahr!

Ein erfolgreiches und arbeitsreiches Jahr geht zu Ende und wir hier in Wismar verabschieden uns in die Weihnachtsferien. Wir  möchten uns herzlich für die vertrauensvolle und schöne Zusammenarbeit, das gute Miteinander und die Treue bedanken. Das gesamte Team im Filmbüro und der Vorstand des Mecklenburg-Vorpommern Film e. V. wünschen Ihnen ein fröhliches Weihnachtsfest, Zeit zur Entspannung und Besinnung. Wir freuen uns auf ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr mit Ihnen und auf viele spannende Projekte im neuen Jahr!

Ab Donnerstag, 7. Januar 2016 ist das Filmbüro wieder geöffnet, die Medienwerkstatt Wismar im Filmbüro MV öffnet ihre Türen und Kurse wieder am Montag, den 10. Januar 2016, das Landesfilmarchiv ist wieder ab Freitag, den 15. Januar 2016 zu erreichen.

Archivfilmnacht zur Kulturnacht Schwerin – alle Vorführungen ausverkauft!

Landesfilmarchivar Karl-Heinz Steinbruch mit Uwe Schierig, Jugendweihe-Protagonist aus dem 1976er Schwerin-Film

Am 24. Oktober war es pünktlich 18 Uhr wieder soweit: Dr. Bernd Kasten, Direktor des Stadtarchivs Schwerin, begrüßte die Gäste in der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula der Volkshochschule in Schwerin zur "Archivfilmnacht". Diese beliebte Veranstaltung wird von beiden Partnern, dem Stadtarchiv Schwerin und dem Landesfilmarchiv Mecklenburg-Vorpommern mit Sitz in Wismar im Rahmen der Kulturnacht Schwerin gemeinsam organisiert.

Den Anfang machten die ältesten Streifen des Abends, Filme von der großherzoglichen Familie aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg und einen touristischen Werbefilm von 1937 aus dem Bundesarchiv – Filmarchiv, die von Dr. Kasten präsentiert und kommentiert wurden. Jörg Moll, ebenfalls vom Stadtarchiv Schwerin, zeigte einige Privataufnahmen, die nach einem Aufruf des Stadtarchivs abgegeben worden waren.

Kampfgruppenübung 1959, Schwerin

Ab 20 Uhr stand das Landesfilmarchiv  im Mittelpunkt des Geschehens. Eine Kampfgruppenübung im Jahr 1959 mitten in Schwerin fand ebenso Interesse wie eine Reportage des Fernsehens der CSSR von 1976 über Schwerin. Bei diesem Film konnten einige Protagonisten begrüßt werden – Jugendweihlinge von damals – die sogleich halfen, einige Szenen zu kommentieren.

Schloss Schwerin in der Reportage des Fernsehens der CSSR, 1976

Zum Schluß wurde der von der Deutschen Welle produzierte und noch nie in Schwerin gezeigte Film über die kleinste Landeshauptstadt Deutschlands im Jahre drei nach der Vereinigung vom Publikum mit großer Spannung erwartet. Der Film zeigt einerseits, wie die Filmemacher damals Schwerin sahen, aber auch welche Probleme vor zweiundzwanzig Jahren das Leben der Stadt bestimmten.

Zwischen den Filmen wurden immer wieder Pausen eingelegt, damit das Publikum wechseln konnte. Vom ersten bis zum letzten Film waren stets alle Plätze besetzt. Der Abend endete dann auch erst um 22:30 Uhr, ein voller Erfolg, der erneut das ungebrochene Interesse an historischem Filmmaterial zeigt. Das Interesse und die Neugier auf die nächste Kulturnacht in der Landeshauptstadt wurden geweckt, daran wird sich das Landesfilmarchiv Mecklenburg-Vorpommern aus Wismar auf alle Fälle wieder beteiligen.   

Mehr zu Kulturnacht Schwerin

Archivfilmnacht zur Kulturnacht Schwerin 2015

Samstag, 24. Oktober 2015, Schwerin

Am Samstag, den 24. Oktober 2015 lädt die Landeshauptstadt Schwerin zum wiederholten Male zu einer Kulturnacht ein, bei der das interessierte Publikum die Vielfalt der Schweriner Kulturszene erleben können. Tanz, Musik, Schauspiel, Literatur und Film erwarten Sie an insgesamt 27 Orten, darunter in der Aula der Volkshochschule in der Puschkinstraße. Hier präsentieren Stadtarchiv Schwerin und Landesfilmarchiv Mecklenburg-Vorpommern in einer Archivfilmnacht zum Teil noch nie öffentlich vorgeführte Filme zur Geschichte der Stadt aus den Jahren 1913-1993.

Aus einer Reportage des Fernsehens der CSSR über Schwerin (1976): Hermann-Matern-Straße (heute Mecklenburgstraße)

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Auch 2015 wieder dabei: Landesfilmarchiv bei den "Tagen der Industriekultur am Wasser"

Samstag, 3. Oktober 2015, 11 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr, Technisches Landesmuseum/ phanTECHNIKUM, Wismar

Mit einem gemeinsamen Programm beteiligen sich das Landesfilmarchiv Mecklenburg-Vorpommern und das Technische Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern/ phanTECHNIKUM in diesem Jahr an den "Tagen der Industriekultur am Wasser" am 3. Oktober 2015.

Die Metropolregion Hamburg stellt mit diesem schönen Projekt das kulturelle Erbe der Region heraus. Die Industriekulturtage locken viele Besucher in die Region, denn gerade der ländliche Raum hat viele bedeutende, interessante und spannende Objekte zu bieten, in diesem Jahr sind es 124 Industrieanlagen und Museen, von Cuxhaven bis Wismar, zwischen Neumünster und Scheeßel, auch Schwerin und Wittenberge sind in diesem Jahr dabei.

Filmprogramm zur Wismarer Industriegeschichte

Die Auswahl zeigt insbesondere Sequenzen zum Eisenbahnbau sowie zum Eisenbahnfährbau in Wismar zu den entsprechenden Industriebetrieben, zur ehemaligen Waggonfabrik und zur Mathias-Thesen-Werft in Wismar.

Die Waggonfabrik Wismar, auch bekannt als Triebwagen- und Waggonfabrik Wismar, war ein von 1894 bis 1947 bestehender Hersteller von Schienenfahrzeugen in Wismar. Der Betrieb war vor allem für seine Spezial-Waggons unterschiedlicher Art, Straßenbahnwagen und leichten Triebwagen bekannt. Am populärsten dürfte der Schienenbus vom Typ Hannover sein – auch »Schweineschnäuzchen« genannt, von dem 57 Stück hergestellt und die sogar bis Venezuela exportiert wurden. Im zweiten Weltkrieg wurden die Werksanlagen der Waggonfabrik bei Bombenangriffen schwer beschädigt.

Die Gründung der Werft Wismar erfolgte 1946, als Schiffsreparaturwerk der Roten Armee. Nach mehreren Erweiterungen wurde die Werft an die deutsche Landesverwaltung übergeben und 1951 in VEB Mathias-Thesen-Werft Wismar umbenannt. Der Betrieb machte sich einen Namen durch die Produktion von Spezialschiffen, darunter die Fertigung von Fährschiffen für den Transport von Eisenbahn- und Straßenfahrzeugen. Die 1986 auf der Wismarer Werft gebaute Fähre »Mukran« für den Verkehr DDR-Sowjetunion, war bei ihrer Indienststellung die größte Zweideck-Eisenbahnfähre der Welt.

Die Filme

Ein 175-PS-Triebwagen der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft

Ein Film der Reichsbahn-Filmstelle vom Bau eines Schnelltriebwagens in der Waggonfabrik Wismar.

1933, schwarzweiß, stumm, 17:30 min

Seestadt Wismar nach dem Angriff feindlicher Flieger am 25. August 1944

Der Film des Stadtarchivs Wismar zeigt die Beschädigungen und Zerstörungen der "Triebwagen- und Waggonfabrik AG" und der "Norddeutschen Dornier-Werke G.m.b.H." in Wismar.

1944, schwarzweiß, stumm, 4:25 min

Mukran (Archivtitel)

Der Film der Hochschule Wismar zeigt den Stapellauf der Eisenbahnfähre Mukran am 27. August 1985 auf der "Mathias-Thesen-Werft" Wismar.

1985, Farbe, stumm, 3:10 min

Fährschiffverkehr Deutschland-Schweden

Ein Unterrichtsfilm der Boehner-Film Dresden mit herrlichen Aufnahmen einer um 1937 stattgefundenen Zugfahrt über den gerade fertiggestellten Rügendamm, über Sassnitz und von da mit der Eisenbahnfähre bis Trelleborg in Schweden.

ca. 1937, schwarzweiß, stumm, 9:30 min

Alle Filme stammen aus dem Bestand bzw. dem Findbuch des Landesfilmarchivs.

Vorführungen

Jeweils um 11 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr im Veranstaltungsraum im Obergeschoß des Museums.

Sondereintrittspreise für den Besuch des phanTECHNIKUM inkl. der Filmvorführungen, Erwachsene: 4€ (statt 7€), Kinder (6-17 Jahre) und ermäßigt: 2,50€ (statt 5€).

www.phantechnikum.de

KinoAufSegeln: Filme aus dem Landesfilmarchiv in Greifswald

Im Rahmen des Sommerfestes der Museumswerft zum Tag des offenen Denkmals am 13. September 2015 in Greifswald wurden Filme aus dem Landesfilmarchiv Mecklenburg-Vorpommern gezeigt. Die Zuschauer konnten sich die Filme in einer Schleife in der Werkstatt der Greifswalder Museumswerft, der sogenannten Zeesenhalle, anschauen und waren vom Filmprogramm sehr angetan.

In der Zeesenhalle

Filmprogramm aus dem Landesfilmarchiv:

  • Fischmarkt in Bergen um 1930, 11 min (F 159)
  • Klippfischgewinnung auf Island um 1930, 9:50 min (F 168)
  • Heringsfischerei um 1930, 10 min (F 184)
  • Kreidegewinnung auf der Insel Rügen, 11 min (F 176)

Lehrfilme aus den 1930er Jahren mit maritimem bzw. regionalem Inhalt (alle schwarzweiß und stumm)

  • Bau eines Loggers, 11:14 min (F 484)

Lehrfilm, 1950/ 51 auf der Volkswerft Stralsund gedreht, zeigt den Bau des Loggers ROS 131 "III. Weltfestspiele", schwarzweiß und stumm

www.museumswerft-greifswald.de

Angehende Architekten im Filmbüro MV

Die Eröffnungsvorlesung des Studienganges Architektur der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar im 4. Semester fand, wie schon im Vorjahr, im Kinosaal des Filmbüros statt. Die zukünftigen Architekten hörten und sahen am 10. März 2015 die Vorträge und Vorführungen der Mitarbeiter des Filmbüro MV.

Vorlesung im Objekt der Vorlesung: Im Saal von Haus 3

Die Geschichte und den Umbau der Gebäude des Filmbüro MV erläuterte Thomas Gehnich, technischer Leiter der Medienwerkstatt Wismar, anhand des Veranstaltungsgebäudes. Als Internatsküche mit kleinem Speisesaal Anfang der sechziger Jahre gebaut, wurde der Flachbau in den Jahren 2001/ 2002 entkernt und zum heutigen Veranstaltungshaus mit multifunktionalem Veranstaltungssaal, Kino und Bistro umgebaut.

Umbau zum Veranstaltungshaus des Filmbüro MV: Aufbau der Trägerkonstruktion

Blick auf das heutige "Haus 3" in der Mitte des Filmbüro-Geländes

Landesfilmarchivar Karl-Heinz Steinbruch erklärte die Aufgaben des Landesfilmarchivs mit Blick auf die Recherchemöglichkeiten zu historischer Bausubstanz anhand des 1978 gedrehten 16mm-Films ROSTOCK – ZWISCHEN GESTERN UND MORGEN. Dieser historische Film ist ein Beispiel für das Nachnutzen von Filmarchivgut zur Aufarbeitung baugeschichtlicher Stadtentwicklung.

Die Rostocker Christus-Kirche vor ihrer Sprengung im Jahr 1971 (Still aus dem o.g. Film)

Der medienpädagogische Leiter der Medienwerkstatt Wismar Androš Schakau zeigte am Beispiel eines Teils von SPUREN DER STEINE – einer in der Medienwerkstatt entstandenen Dokumentationsreihe zur Denkmalpflege – wie historisches Filmmaterial in die Bewertung vorhandener Bausubstanz einbezogen werden kann.

Beim Dreh in der Alten Kurpianka in der Wismarer Altstadt (2012; seit 2014 Welt-Erbe-Haus)

Nach der Filmpräsentation klang diese besondere Art der Vorlesung mit einer angeregten Diskussionsrunde und der Besichtigung des Landesfilmarchivs aus.

Das Originalplakat zu DIE MÖRDER SIND UNTER UNS in ungewöhnlichem Format

Sammlungsstück 2/ 2015

Ein wertvolles Zeitdokument aus der Sammlung ist ein Originalplakat zu dem Film DIE MÖRDER SIND UNTER UNS. Es liegt im ungewöhnlich großen Format von A 0 (84 x 118 cm) vor und wurde von der SOVEXPORT herausgegeben. Das Plakat wurde vor Jahren schwer beschädigt in der Überlieferung der Bezirksfilmdirektion Schwerin entdeckt und in der Restaurierungswerkstatt des Landeshauptarchivs aufwendig restauriert. Es stellt wohl eines der wertvollsten Stücke aus unserer Sammlung dar, gilt es doch dem ersten Film der DEFA und dem ersten deutschen Spielfilm der Nachkriegszeit überhaupt.

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Neue Reihe: "Aus der Sammlung..."

In loser Folge stellen wir hier besondere Stücke aus dem Landesfilmarchiv vor, hier das erste:

Das Filmprogrammheft zu PETER VOß, DER MILLIONENDIEB – ein begehrtes Sammlerobjekt

SOVEXPORTFILM und UFA?

In der unmittelbaren Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg besaß die sowjetische SOVEXPORTFILM das Vertriebs- und Verleih-Monopol von Filmen in der Sowjetischen Besatzungszone und die Auftragshoheit für die DEFA-Kinofilmproduktion. In dieser Zeit und Hoheit entstand auch der erste deutsche Nachkriegsfilm DIE MÖRDER SIND UNTER UNS. Als Verleiher war die SOVEXPORTFILM auch für die Presse- und Werbearbeit verantwortlich und gab Filmprogrammhefte heraus. Eines der zahlreichen im Landesfilmarchiv überlieferten Programmhefte gilt dem Film PETER VOß, DER MILLIONENDIEB, einem Kuriosum, weil dieser Film von der Produktionsfirma Tobis – 1942 in den Ufa-Konzern eingegliedert – in den Jahren 1943/ 1944 hergestellt, jedoch bis Kriegsende nicht mehr fertiggestellt wurde.

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Frohe Ostern – wünscht das Filmbüro!