Veranstaltungen:


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Kino/ Veranstaltungen

Film des Monats: September

VERGISS MEIN NICHT

Donnerstag, 11. September 2014, 19:30 Uhr

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN

David zieht wieder zu Hause ein und übernimmt für einige Wochen die Pflege seiner demenzerkrankten Mutter Gretel, um seinen Vater Malte zu entlasten, der sich seit seiner Pension vor fünf Jahren um seine Frau kümmert. Während Malte in der Schweiz für ein paar Wochen neue Kraft tankt, versucht sich David als Pfleger seiner Mutter.

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MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER

Mittwoch, 17. September, 19 Uhr

Französischer Filmabend

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Wismar

Originalfassung QU’EST-CE QU’ON A FAIT AU BON DIEU? mit deutschen Untertiteln

Gott, Familie, Vaterland – das sind die Werte im Leben von Claude und Marie, einem gutsituierten Ehepaar aus der französischen Provinz. Daß sie dennoch liberal und weltoffen sind, versteht sich für die Verneuils von selbst. Allerdings endet ihre Toleranz, als drei ihrer vier in Paris lebenden Töchter vor den Traualtar treten: Die eine heiratet einen Muslim, die andere einen Juden und die dritte hat sich in einen Chinesen verliebt...

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FINSTERWORLD

Dienstag, 5. August 2014, 19:30 Uhr

Mittwoch, 6. August 2014, 10:30 Uhr – Kinderwagenkino

Eine Dokumentarfilmerin (Sandra Hüller), unzufrieden mit ihrem Beruf. Ihr Freund (Ronald Zehrfeld), ein Polizist, der sich am liebsten als ein menschengroßes Kuscheltier verkleidet. Ein Fußpfleger, der sich Hals über Kopf in eine seiner Kundinnen verliebt. Und ein gutbürgerliches Ehepaar, das sich auf einer Autofahrt in einem teuren Mietauto über Gott und die Welt unterhält, auf ihrer Reise zufällig auf den Mitschüler ihres verwöhnten Sohnes trifft und gemeinsam auf eine Katastrophe zurast...

Corinna Harfouch

Verwirrend, verwoben, verstörend – so klingen die Beschreibungen der einzelnen Geschichten in Frauke Finsterwalders Film. Und genau dies ist auch beabsichtigt. Viele Einzelfiguren treffen in einer geschickt ausgeklügelten Dramaturgie aufeinander, sind schicksalsmäßig miteinander verbunden und doch allesamt ganz allein in ihrem manchmal hoffnungslosem, manchmal hoffnungsvollem Dasein.

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Sommer-Flyer 2014 des Kino im Filmbüro erschienen

Der neue Flyer des Kino im Filmbüro in Wismar mit unseren Angeboten im Sommer 2014 (August bis September) ist ab sofort verfügbar, auch online:

                       

GUTEN MORGEN, LIEBE KINDER – Die ersten drei Jahre in der Waldorfschule

Montag, 7. Juli 2014, 19:30 Uhr (Einlaß 19:00 Uhr)

Eintritt frei, mit anschließender Gesprächsrunde

In Kooperation mit der Schulinitiative Dorfschule Wismarer Land

Waldorfschulen richten ihre Pädagogik unmittelbar auf die Erfordernisse der kindlichen Entwicklung aus und fördern gleichermaßen die intellektuell-kognitiven, die künstlerisch-kreativen und die handwerklich-praktischen Fähigkeiten.

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Film des Monats Juli

Dienstag, 1. Juli 2014, 19:30 Uhr

Mittwoch, 2. Juli 2014, 10:30 Uhr – Kinderwagenkino

ICH FÜHL MICH DISCO

Samstag, 28. Juni 2014, 19.00 Uhr

Kino im Rahmen der Kulturtage zum CSD Schwerin

      

Bereits zum dritten Mal erfolgt in Kooperation von Filmbüro MV und CSD Schwerin im Rahmen der Kulturtage zum Christopher Street Day (CSD) eine gemeinsame Kinoveranstaltung mit anschließender Diskussion.

CSD_2013

Norbert Reinsch vom CSD Schwerin mit Sabine Matthiesen vom Filmbüro MV beim Filmgespräch anläßlich der Veranstaltung in 2013

Da Axel Ranisch, Regisseur von DICKE MÄDCHEN (Deutscher Filmpreis 2013), zur Zeit in Nordwestmecklenburg und Wismar seinen neuen Spielfilm ALKI, ALKI dreht (gefördert von der Kulturellen Filmförderung MV und unterstützt durch das Filmbüro), lag nichts näher als für die diesjährige CSD-Veranstaltung sein lustiges und berührendes zweites großes queeres Werk ICH FÜHL MICH DISCO über ein Coming out zu wählen – zumal der junge Hauptdarsteller Frithjof Gawenda ein echtes Landeskind ist (aus Greifswald)!

Synopsis:

Turmspringtrainer Hanno Herbst hat kein Verständnis für seinen Sohn – denn Florian ist dick, ein Tagräumer, hört Schlager und kann mit Mädchen nicht viel anfangen. Umgekehrt ist Flori am glücklichsten, wenn Hanno nicht da ist und er mit Mama im Disco-Outfit durch die Wohnung tanzen kann.

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Kulturelle Bildung – Medienbildung in MV

Dienstag, 24. Juni, ab 15 Uhr

Eine Veranstaltung der Landtagsfraktion DIE LINKE

Die Landtagsfraktion DIE LINKE lädt am 24. Juni 2014 ab 15 Uhr zur öffentlichen Fraktionssitzung in das Kino im Filmbüro ein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen.

Ab 18:30 Uhr geht es weiter mit einem unterhaltsamen und interessanten Kurzfilmprogramm aus der Medienwerkstatt Wismar im Filmbüro MV und Ausschnitten geförderter Filme der Kulturellen Filmförderung MV. Im Anschluß besteht die Möglichkeit bei kleinen Speisen und kühlen Getränken zu Gesprächen rund um das Thema Medienbildung in MV. Es erwartet Sie ein informativer Thementag der Fraktion DIE LINKE. Der Eintritt ist frei. Bei gutem Wetter unter freiem Himmel im Garten des Filmbüros.

www.linksfraktionmv.de

MOZART UND DER WAL

Mittwoch, 4. Juni 2014, 17 Uhr (Einlaß 16:30 Uhr) – Eintritt: frei

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst im Rahmen der Wochen der Gemeindepsychatrie

In unserem Landkreis leben Menschen mit psychischen Auffälligkeiten, die auf ganz eigene Art ihren Alltag zwischen den sogenannten "Normalos" meistern. Passend dazu präsentieren wir im Rahmen der Wochen der Gemeindepsychiatrie den amerikanischen Spielfilm MOZART UND DER WAL. Der Film ermutigt zu Begegnung, Verständnis und Toleranz – denn oft sind die Grenzen fließend zwischen mehr oder weniger verrückt sein.

Im Anschluß an die Filmvorführung stehen die Mitarbeiterinnen des Sozialpsychiatrischen Dienstes zum Gespräch zur Verfügung.

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GENUG GESAGT

Dienstag, 3. Juni 2014, 19:30 Uhr

Mittwoch, 4. Juni 2014, 10:30 Uhr – Kinderwagenkino

Film des Monats:

Eva ist geschieden und alleinerziehende Mutter einer Tochter, deren Weggang ans College bevorsteht, was Eva zu schaffen macht. Wenigstens ihre Arbeit als Masseurin lenkt sie ab, bis sie den lustigen und sympathischen Albert kennenlernt, der ebenfalls allein lebt und ihr wie ein Gleichgesinnter erscheint. Komödie, USA 2013, R: Nicole Holofcener, D: James Gandolfini, Catherine Keener

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Frühling-/ Sommer-Flyer 2014 des Kino im Filmbüro erschienen

Der neue Flyer des Kino im Filmbüro in Wismar mit unseren Angeboten im Frühling/ Sommer 2014 (April bis Mai) ist ab sofort verfügbar, auch online:

                          

WISMAR IM SPIEGEL DER ZEIT – 6 Folgen von April-Juni 1960 und 1961

Mittwoch, 7. Mai 2014, 19:00 Uhr

In Kooperation mit dem Stadtarchiv Wismar und dem Archivverein

Wir zeigen insgesamt sechs Folgen von jeweils April-Juni 1960 und 1961 mit einer Einführung zur Entstehung dieser legendären Monatsschauen.

Radrennen in der Bürgermeister-Haupt-Straße (Folge April 1960)

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SEIN LETZTES RENNEN

Dienstag, 6. Mai 2014, 19:30 Uhr

Mittwoch, 7. Mai 2014, 10:30 Uhr – Kinderwagenkino

Mit der gemütlichen Rentner-Idylle des Ehepaars Averhoff im geliebten Eigenheim mit Garten ist es aus heiterem Himmel vorbei. Während Paul im Garten werkelt, erleidet Margot einen Schwächeanfall. Fortan wird sie den Haushalt nicht mehr so führen können wie früher.

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ALPHABET – Das frühe Potential der Kinder

Montag, 7. April um 19:00 Uhr, Eintritt 7€

Eine Dokumentation von Erwin Wagenhofer über unser überholtes Bildungssystem, das mit den gesellschaftlichen Anforderungen nicht mithalten kann.

In Kooperation mit dem Eltern- und Pädagogenforum der

Robert-Lansemann-Schule Wismar

Unser Schulsystem ist als Relikt des industriellen Zeitalters überholt. Darüber ist man sich einig. Doch neue Konzepte zielen fast einstimmig auf eine Leistungsgesellschaft ab, in der der Schüler zu immer größerer Performance getrimmt wird.

Dabei können die Herausforderungen unserer Zeit, die politische und wirtschaftliche Unsicherheiten mit sich bringen, nur durch die Fähigkeit zum innovativen Denken gelöst werden.

Die Dokumentation zeigt, wie eindimensionale Denkmuster entstehen, das kreative und geistige Potential der Schüler bereits im Kindesalter systematisch und kontinuierlich minimiert wird und was die Folgen für unsere Gesellschaft sind. Der Regisseur stieß darauf, daß Kindern in den ersten Jahren ihre Kreativität regelrecht abtrainiert wird.

Es kommen Wissenschaftler und Experten zu Wort, die für ein sehr viel umfassenderes und vor allem freieres Lernen werben, mit zahlreichen passenden Beispielen. Der dritte Teil der gesellschaftskritischen Trilogie von Erwin Wagenhofer nach WE FEED THE  WORLD und LET’S MAKE MONEY.

AT, D 2013, Regie: Erwin Wagenhofer, 109 min, ohne Altersbeschränkung

 

Fotos: Pandorafilm

 

www.alphabet-film.com

 

Einlaß 18:30 Uhr (Veranstaltungsbeginn 19:00 Uhr). Ein reichhaltiges Getränkeangebot, heiß und kalt sowie belegte Brötchen und Knabbereien stehen für Sie bereit.

BLUE JASMINE

Dienstag, 1. April 2014, 19:30

Mittwoch, 2. April 2014, 10:30Kinderwagenkino

Auszeichnungen:

Cate Blanchett – Oscar, Golden Globe, New York Film Critics Circle Award, Critics’ Choice Movie Award und Screen Actors Guild Award "Beste Hauptdarstellerin"

Sally Hawkins – Golden Globe-Nominierung und Oscar-Nominierung "Beste Nebendarstellerin"

Woody Allen – Oscar-Nominierung "Bestes Originaldrehbuch"

 

Nachdem ihr reicher Mann Hal (Alec Baldwin) wegen windiger Finanzgeschäfte verhaftet wurde und im Gefängnis Selbstmord beging, muß die New Yorker Society-Lady Jasmine (Cate Blanchett) Abschied von Manhattans Upper class und ihrem mehr als großzügigen Lebensstandard nehmen.

Sie zieht in das kleine Haus ihrer Adoptivschwester Ginger (Sally Hawkins) im Arbeitermilieu von San Francisco und muß nun versuchen, sich in einem ganz neuen Leben zurechtzufinden. Ein Job als Assistentin bei einem zudringlichen Zahnarzt, eine Online-Ausbildung, das alles liegt ihr nicht.

Jasmine findet, daß sie das Glück verdient hat, und eines Tages scheint es in Gestalt des so smarten wie betuchten Dwight (Peter Sarsgaard) auch wieder in ihr Leben zu treten…

Fulminant besetzte Tragikomödie. Nach den leichten und beschwingten Touren durch europäische Metropolen überrascht Woody Allen mit einem Werk, welches in seiner psychologischen Dichte an MATCH POINT (2005) anzuschließen vermag. Cate Blanchetts eindrucksvolle Verkörperung einer aus ihren Illusionen nicht erwachen wollenden Ehefrau berührt tief, obwohl sie als Figur nicht unbedingt Sympathieträgerin ist. Mit treffender Ironie situiert Allen die Geschichte passenderweise in der zerplatzenden Blase der Finanzkrise.

USA 2013, Regie, Buch: Woody Allen, Darsteller: Cate Blanchett, Alec Baldwin, Sally Hawkins, Peter Sarsgaard, Louis C.K., Bobby Cannavale, Andrew Dice Clay, Michael Stuhlbarg, Tammy Blanchard u.a ., Kamera: Javier Aguirresarobe; Schnitt: Alisa Lepselter, 98 min, FSK 12


www.warnerbros.de/bluejasmine


Einlaß Abendvorstellung 18:30 Uhr (Filmbeginn 19:30 Uhr). Ein reichhaltiges Getränkeangebot, heiß und kalt sowie belegte Brötchen, warme Wiener und Knabbereien stehen für Sie bereit. (Eintritt 6 €)

Einlaß Kinderwagenkino 10:00 Uhr (Filmbeginn 10:30 Uhr). Ein reichhaltiges Getränkeangebot, heiß (auch Stilltee) und kalt sowie Knabbereien stehen für Sie bereit. (Eintritt 6 €)

7. Tag der Archive – Tag der offenen Tür im Landesfilmarchiv

Sonntag, 9. März 2014, ab 10 Uhr

FRAUEN – MÄNNER – MACHT

Unter diesem Motto findet am 8. und 9. März 2014 bereits der siebte TAG DER ARCHIVE in ganz Deutschland statt und viele hundert Archiveinrichtungen in über 160 Städten und Gemeinden laden in Ihre Häuser ein. Auch das Landesfilmarchiv in Wismar feiert diesen Tag und öffnet am 9. März seine Türen und Magazine.

Die Archive wollen auf die Bedeutung ihrer Arbeit und auf die vielseitige latente Bedrohung von Archivgut hinweisen, die vor allem die Gefährdung von gesellschaftlicher Erinnerung und damit Verlust an Identität darstellt.

Der TAG DER ARCHIVE ist eine Initiative des VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e. V., da am 8. März der Internationale Frauentag gefeiert wird, wurde ein Gender-Thema gewählt, das neue inhaltliche Facetten von Archiven als "Schatzkammern der Geschichte" aufzeigen kann. Und so zeigen wir Ihnen auch im Landesfilmarchiv bei unseren Veranstaltungen besondere Frauen aus Mecklenburg-Vorpommern.

Wollten Sie schon immer mal ein Filmarchiv von innen sehen?

Im Landesfilmarchiv im Filmbüro in Wismar wird im Auftrag des Landes das filmische Gedächtnis des Landes Mecklenburg-Vorpommern bewahrt. Am TAG DER ARCHIVE führen wir Sie durch die Archiveinrichtungen des Filmbüros in der Wismarer Bürgermeister-Haupt-Straße 51-53. Wir zeigen Ihnen den historischen Schneidetisch, moderne Filmtechnik, die Aufbewahrung uralter und alter Filmrollen, moderne Datenträger, sonstiges Begleitmaterial, die Findhilfsmittel und präsentieren ein historisches Filmprogramm auf der großen Kinoleinwand.

Das Programm/ Führungen: 10:00, 12:00 und 15.00 Uhr (Dauer: ca. 60 Minuten)

Die Führungen sind kostenlos, Karl-Heinz Steinbruch, der verantwortliche Archivar des Landesfilmarchivs für Mecklenburg-Vorpommern, wird Sie durch die kleine Ausstellung führen, berichtet aus seiner Arbeit an alten und neuen Filmen unseres Landes, liefert interessante Hintergrundinformationen und präsentiert einige Schätze aus dem Archiv.

Katrin Sass, die aus Schwerin stammende renommierte deutsche Schauspielerin, präsentieren wir im Portrait mit Filmplakaten und Werbematerialien zu ihren Filmen.

Im Anschluß zeigen wir den DEFA-Dokumentarfilm SOLVEIG BLÄST TROMPETE (1988, 14min) über Solveig Leo, die bereits in jungen Jahren Direktorin der Agrar-Industrievereinigung Lewitz wurde und später noch viele Jahre als Bürgermeisterin wirkte. Eine Frau in Leitungsfunktion in einem "typischen" Männerberuf. (Solveig Leo ist als Gast angefragt)

Durchsetzungsstark ist auch die dritte starke Frau, Dr. Rosemarie Wilcken, die langjährige Wismarer Bürgermeisterin. Wir zeigen in Kooperation mit Wismar TV aus dessen Archiv zwei Beiträge (8 min) über diese leidenschaftliche Wismarerin, die heute als Vorsitzende der Deutschen Stiftung Denkmalschutz tätig ist.

Neugierig geworden? Wenn ja, freuen wir uns, Sie am 9. März 2014 auf dem idyllischen Gelände des Filmbüro MV begrüßen zu dürfen.

Erobern Sie das Archiv und seien Sie Detektiv der Geschichte! Mit einem Getränk, heiß oder kalt aus unserem reichhaltigen Angebot, kleinen Knabbereien und leckerem Kuchen. Können Sie Ihren Streifzug durch die Filmgeschichte des Landes ausklingen lassen.

Historisches Filmmaterial gesucht

Besitzen Sie vielleicht noch alte Filme, von denen Sie glauben, daß sie von allgemeinem Interesse sind? Wenn ja, dann bieten wir Ihnen die Möglichkeit der Kopierung und/ oder Hinterlegung im Landesfilmarchiv sehr gerne an. Ihre 16- und 35mm-Filme können Sie sich, je nach Andrang, gleich am Schneidetisch ansehen.

Wir würden uns über Ihren Besuch sehr freuen. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gern im Filmbüro MV zur Verfügung, Telefon (03841) 618 100.

Flyer ansehen

www.tagderarchive.de

GUERILLA KÖCHE

Dienstag, 4. März 2014, 19:30 Uhr

Mittwoch, 5. März 2014, 10:30 Uhr – Kinderwagenkino


Die Geschichte von Max und Felix (beide Mitte 20), zwei junge Köche aus der Sternegastronomie, die ein eigenes Spitzenrestaurant wollen. Ihr Weg: acht Monate quer durch Asiens Küchen, immer auf der Suche nach inspirierenden Gerichten und ebensolchen Köchen.

Die beiden Berliner reisen durch acht Länder und 25 Städte, ein aufregender Trip von einfachen Garküchen zu internationaler Spitzengastronomie.

Dazulernen können sie (fast) überall: Sie trinken Blut einer Kobra, probieren frittierte Tarantel, lernen, wie man in Sekunden aromatischen Wasserspinat zubereitet, verkosten auf dem größten Fischmarkt der Welt frischen Wal und erleben Molekularküche in Vollendung.

GUERILLA KÖCHE nimmt  Zuschauer mit auf eine Reise zu den wohl ausgefallensten Gastro-Hochburgen und -Trends dieser Welt, und ist dabei eine sinnliche, abenteuerliche und humorvolle Geschichte vom Erwachsenwerden. Sie erzählt von Freundschaft, von Pioniergeist, von Erfolgen und Rückschlägen, von faszinierenden Begegnungen – und von einem Abschied, der schwerer fällt als gedacht.

Jonas Gernstl, Student für Dokumentarfilmregie an der HFF München, kennt Max seit seiner Kindheit und hatte die Idee über die Reise der beiden Berliner Köche einen Dokumentarfilm zu drehen. Vater Xaver Gernstl, dem Macher von GERNSTLS REISEN und GERNSTL UNTERWEGS übernahm die Produktion.

D 2013, Dokumentation, Regie: Jonas Gernstl, Kamera: Fabio Stoll, Kaspar Kaven, Schnitt: Rolf Wilhelm, Musik: Martin Stock, Pascal Reinhardt, Produzenten: Franz X. Gernstl, Fidelis Mager. Mit Max Jensen und Felix Metzger. Eine Produktion der megaherz gmbh film und fernsehen, in Koproduktion mit Bayerischer Rundfunk & Westdeutscher Rundfunk, gefördert durch Filmförderungsanstalt & Deutscher Filmförderfonds. 92 min, FSK 0

www.guerillakoeche.de

 

Einlaß Abendvorstellung 18:30 Uhr (Filmbeginn 19:30 Uhr). Ein reichhaltiges Getränkeangebot, heiß und kalt sowie belegte Brötchen, warme Wiener und Knabbereien stehen für Sie bereit. (Eintritt 6 €)

Einlaß Kinderwagenkino 10:00 Uhr (Filmbeginn 10:30 Uhr). Ein reichhaltiges Getränkeangebot, heiß (auch Stilltee) und kalt sowie Knabbereien stehen für Sie bereit. (Eintritt 6 €)

Frühlings-Flyer 2014 des Kino im Filmbüro erschienen

Der neue Flyer des Kino im Filmbüro in Wismar mit unseren Angeboten im Frühling 2014 (April bis Mai) ist ab sofort online verfügbar:

                          

dokART on Tour 2013/ 2014

Dienstag, 18. Februar 2014, 19:30 Uhr

Die dokumentART – European Filmfestival for Documentaries – findet jährlich im Herbst in Neubrandenburg und Szczecin statt. Gezeigt werden aktuelle europäische Dokumentarfilme zwischen traditionellen und experimentellen Formaten.

Die 22. dokumentART präsentiert frisch vom Filmfestival und in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Filmkommunikation eine Auswahl europäischer Dokumentarfilme in MV, auch im Kino im Filmbüro. Gezeigt wird eine Mischung von Kurzfilmen aus dem diesjährigen Wettbewerb, teilweise Gewinnerfilme. Gesamtlänge: 108 min.

 

Das Programm

HINOKI FARM

Am Anfang massiert sich Herr Kikuchi das Gesicht. Die präzise ausgeführten Bewegungen bereitenden Mann auf einen geregelten Tagesablauf vor und stimmen den Zuschauer darauf ein, ihn und seine Frau dabei zu beobachten. Ruhig fängt die Kamera die tägliche Arbeit auf dem Feld und im Garten ein. Ausbesserungsarbeiten am Haus stehen an, es wird gekocht und gegessen, Karate gemacht, mit Gästen gegrillt. Abends ein heißes Bad. Ein Leben im Fluß und im Einklang mit der Natur. Im Fokus stehen immer wieder die einfachen Dinge und Gesten. Mit ihren eigenen Händen haben die Kikuchis die Farm auf der japanischen Insel Kyushu – Felder, Garten und Gebäude – nach der Pensionierung aufgebaut. Nur über Kondensstreifen am Himmel bricht die Erinnerung an das vorangegangene Großstadtleben herein.


D 2013, Regie: Akiro Hellgardt, 29 min

Akiro Hellgardt wurde 1973 in Hannover geboren. Von 1997-2003 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe sowie von 2001-2002 an der Valand School of Fine Arts – Göteborg. 2009-2012 Postgraduales Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln. Er lebt und arbeitet in Köln.

 

THE RED CARPET

Die Slums Garib Nagar, das Viertel Bandra, Mumbai, Indien: Haus an Haus, bunter Müll. Die zwölfjährige Rubina mag den Ort: "Das Leben hier ist cool, echt [...]. In jedem Haus gibt es acht bis zehn Kinder". Die Slums sind für die im roten Hemd schön anzusehende Rubina und ihre Gleichaltrigen ein Spielplatz. Sie können im Regen baden. Aber Rubina weiß, daß jedes Haus wegfließen und jeder Erwachsene oder jedes Kind erkranken kann. Sie möchte Schauspielerin werden, ist sich aber über ihre Zukunft nicht sicher. Rubina Ali ist eine echte Einwohnerin der Slums. Sie hat bisher in zwei Filmen gespielt. Der erste war SLUMDOG MILLIONÄR.


E 2012, Regie: Manuel Fernández, Iosu López, CI: Manuel Fernández, ED: Rubén Sánchez, 12 min

Manuel Fernández wurde 1978 in Madrid geboren. Er studierte Kommunikationswissenschaften an der Universidad Complutense de Madrid und Film an der Universität Sydney, Australien. Er produziert kurze Horror- und Science-Fiction-Filme für die bekannte spanische Fernsehsendung “Cuarto Milenio“.

Iosu López, in Pamplona geboren, arbeitete für einige der wichtigsten Nachrichtenmedien Spaniens, bevor er alles aufgab, um sich einen Kindheitstraum zu erfüllen: eine Überlandreise durch den amerikanischen Kontinent von Nord nach Süd. Sein Film THE AMERICAN SEAM erzählt die autobiografische Geschichte seiner einsamen Reise von Alaska nach Argentinien.

 

UNDER THE PILLOW

"In Tivim gibt es eine Straße, in der Straße ist ein Haus, in dem Haus ist eine Treppe..." Eine Mädchenstimme nimmt uns mit in die reiche und bunte Bilderwelt dieses dokumentarischen Trickfilms, der mit HIV-infizierten Kindern in einer Klinik in Tivim (Goa, Indien) entstanden ist. Die Zeichnungen und Stimmen stammen von den Jungen und Mädchen selbst. Sie erzählen von ihrem Leben in der Klinik, von ihrem Alltag und ihren Träumen – in der phantastischen Logik der Kinder.

E 2012, Regie: Isabel Herguera, ED: Gianmarco Serra, 8 min

Isabel Herguera, 1961 geboren in Donostia/ San Sebastián. Produktion von Trickfilmen und Lehrtätigkeit im Wechsel. Sie koordiniert ihre Aktivitäten im Labor für bewegte Bilder des Zentrums für zeitgenössische Kunst und Kultur Arteleku und unterrichtet im National Institute of Design in Ahmedabad (Indien).

 

FACTORY

Das zehnminütige Ergebnis einer Faszination für die Möglichkeit, reine filmische Schönheit mit einem Futter aus Melancholie und Affinität zu Industriegebäuden zu kreieren. Sequenzen aus dem Inneren von Fabriken mit laufenden Maschinen, die wie Relikte aus dem 19. Jahrhundert anmuten, verflochten mit Bildern von Lampen vor grünem Hintergrund, brackigem Wasser, abblätternder Farbe, und zerbrochenen Fensterscheiben, durch die das Sonnenlicht strahlt.

D 2013, Regie: Marlene Hentschel, Birgit Müller, Paul Beetz, Simone Pfeifer, CI: Marlene Hentschel, Simone Pfeifer, ED: Simone Pfeifer, Paul Beetz, 11 min

Birgit Müller ist freie Radioautorin, Sounddesignerin und Lektorin in Berlin. Seit vielen Jahren aktiv mit Dokumentarfilm und Hörstücken für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Seit 2012 Masterstudium 'Online Radio'.

Marlene Hentschel war an der Filmarche Berlin hinter der Kamera für Doku und Fiktion, ist Stadt-Geographin und organisiert seit Jahren das politische Dokumentarfilmfestival "globale" in Berlin.

Paul Beetz lernte Schnitt an der Filmarche Berlin, arbeitet beim Fernsehen und als Cutter, Grafiker und Titeldesigner für Dokumentarfilme in Berlin.

Simone Pfeifer ist Ethnologin und Visuelle Anthropologin. Sie studierte u.a. ethnographischen Dokumentarfilm am Granada Center for Visual Anthropology der Universität Manchester. Derzeit Promotion zu einem medienethnologischen Thema in Köln.

 

25572 BÜTTEL

Büttel, Deutschland. Fragmente einer "leeren" Landschaft mit den charakteristischen Windmühlen, einem gelben Briefkasten, einer Tankstelle. Industriellen, transportablen Wohncontainern der Bauarbeiter. Der einzige Kommentar ist das Gedicht von Almut Sandig, in dem das Wort "Heimat" leer und fremd klingt.

D 2012, Regie, CI: Rainer Komers, ED: Florian Pawliczek, 5 min

Rainer Komers, geboren in Guben. Filmstudium an der Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschüler. Filmprojekte in Alaska, Deutschland, Indien, Japan, Jemen, Lettland und Montana. Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft, Mülheim 2006. NOME ROAD SYSTEM wurde mit dem Deutschen Kurzfilmpreis in Gold 2004 ausgezeichnet, B 224 mit dem Hessischen Filmpreis 2001, ZIGEUNER IN DUISBURG mit dem Preis der Deutschen Filmkritik 1980. Ferner: Texte, Word Art und Filmseminare. Lebt in Mülheim an der Ruhr und Berlin und ist häufiger Gast der dokumentART.

 

QE SKEM A'MALLA HARZA – ICH BIN MANCHMAL EINSAM

Dr. Hans Schonger trat in die Fußstapfen seines Vaters und ist heute eine Koryphäe auf dem wissenschaftlichen Randgebiet der Blattfallforschung. Bei Untersuchungen im Wald trifft er auf eine außergewöhnliche Persönlichkeit, den scheuen "Bigfoot", der auf der Flucht ist. Der sensible Wissenschaftler weckt das Vertrauen des Weitgereisten, obwohl die beiden Suchenden Welten trennen – was im Film über das Splitscreen-Verfahren ausgedrückt wird. Ein Porträt einer einzigartigen Freundschaft, die sich über sprachliche und kulturelle Grenzen hinwegsetzt.

D 2012, Regie: Tobias Rehm, Silke Dietrich, Sebastian Linder, CI: Sebastian Linder, ED: Tobias Rehm, 15 min

Auf der Suche nach der Einsamkeit begaben sich Tobias Rehm, Silke Dietrich und Sebastian Linder in den Wald. Dadurch angeregt, wollten die drei Münchner Design-Studenten von Ruhe, Rastlosigkeit und Zurückgezogenheit erzählen. Sie probierten sich dafür in sämtlichen Bereichen des Films aus, von der Entwicklung einer Geschichte, der Verkörperung der Figuren, bis hin zur Gestaltung der Musik. So erfuhren sie während der Entstehung des Projekts mehr über sich selbst, als ihnen zu Beginn bewußt war.

 

MY HOUSE WITHOUT ME

Wolfsaugen in der Nacht leuchten, umzingeln Dich und scheinen viele zu sein. Krieg hat viele Gesichter, Verschleppung, Vertreibung entgegengesetzte Ursachen. Janina, im Osten Polens geboren, befand sich nach der deutsch-russischen Teilung des Landes in der Sowjetunion und wurde mit zehn Jahren nach Sibiren deportiert, sechs Jahre später nach Stettin, das jetzt Szczecin hieß. Hier lebte Annemarie, bis Janina kam, dann ging sie mit den Deutschen nach Westen. Beide Frauen weinen nicht mehr. Sie haben genug geweint in ihrem Leben.

P 2012, Regie: Magdalena Szymków, CI: Paweł Chorzępa, Kurt Moser, ED: Stefan Paruch, 28 min

Magdalena Szymków, Journalistin und Filmemacherin, ist Absolventin der Wajda-Filmschule. Sie ist Mitbegründerin der Produktionsfirma Vezfilm und hat sowohl für die polnischen Fernsehsender TVP und TVN als auch für ARTE/WDR und RAI gearbeitet. Zehn Jahre lang war sie als Korrespondentin in Italien. Für ihre Reportage über die Lebenssituation von Einwanderern in Italien wurde sie 2007 für den Polish Grand Press Award nominiert. In Italien arbeitete sie eng mit Ryszard Kapuściński zusammen. Sie ist Absolventin der IDFAcademy und der Documentary Campus Masterschool. Zurzeit entwickelt sie ein von MEDIA unterstütztes Projekt “You have to be there”, eine Koproduktion von Vezfilm und Otter Film (Oscar-Nominierung für “Rabbit à la Berlin” 2010).

 

Einlaß Abendvorstellung 18:30 Uhr (Filmbeginn 19:30 Uhr). Ein reichhaltiges Getränkeangebot, heiß und kalt sowie belegte Brötchen, warme Wiener und Knabbereien stehen für Sie bereit. (Eintritt 6 €)

Kurz, bunt und komisch – Highlights des IKFF

Donnerstag, 13. Februar 2014, 19 Uhr, Schwerin, Volkshochschule "Ehm Welk"

Das Kurzfilmprogramm ist eine Auswahl herausragender nationaler und internationaler Kurzfilme – inklusive zweier Oscarpreisträger – der letzten 20 Festivaljahre des renommierten Internationalen Kurzfilmfestivals Hamburg – IKFF. Das Programm lief in gleicher Zusammensetzung im Oktober beim Partnerfestival Filmfest Wismar.

Kurze Animations- und Spielfilme, Regie: diverse, 81 min

 

SHORT FILM

D 2013, Kurzspielfilm, 2:5 min, ohne Dialog

Ein Kurzfilmmanifest, Regie: Olaf Held

 

OMNIBUS

F 1992, Kurzspielfilm, 8:15 min, frz. OF m. dt. UT

Tag für Tag bringt der alte Schienenbus Jean-Louis Martichoux zu seinem Job, doch ab heute nicht mehr – sein ganzes Leben wird im Strudel dramatischer Begebenheiten untergehen..., Regie: Sam Karmann

 

LOVE & THEFT

D 2010, Animationsfilm, 7 min, ohne Dialog

"Und noch immer trage ich Dein Geschenk mit mir, gehegt und gepflegt, es wird immer bei mir sein bis ins Grab und dann für alle Ewigkeit" (Bob Dylan), Regie: Andreas Hykade

 

BEIGE

D 2012, Dokumentarfilm, 14:5 min

Eine humorvolle Auseinandersetzung mit der vermeintlichen Farbe des Alters, Regie: Sylvie Hohlbaum

 

PRYG-SKOG (HOPFROG)

Rußland 2012, Animationsfilm, 5 min, ohne Dialog

Ungewöhnliche Beobachtungen aus dem Leben hüpfender Fabeltiere, Regie: Leonid Shmelkov

 

DER KLEINE NAZI

D 2010, Kurzspielfilm, 13:5 min

Familie Wölkel will bei Oma Weihnachten feiern, doch die Oma hat das Naziweihnachten ihrer Kindheit auferstehen lassen. Und heute kommt ein Gast aus Israel zu Besuch, eines wollen die Wölkels nicht: für Nazis gehalten werden, Regie: Petra Lüschow

 

WIND

D 2012, Animationsfilm, 3:49 min, ohne Dialog

Ein Film über ein windiges Land und seine ebenso windigen Einwohner, Regie: Robert Löbel

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HARVIE KRUMPET

AUS 2003, Animationsfilm, 23 min, englische OF m. dt. UT

Die Biografie eines gewöhnlichen Mannes, der scheinbar vom Pech verfolgt wird, Regie: Adam Elliot

 

ICH WARTE AUF DEN NÄCHSTEN…

F 2002, Kurzspielfilm, 4:5 min, französische OF m. dt. UT

Ein Mann sucht die Liebe in der U-Bahn, Regie: Philippe Orreindy

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Seit dem 19. September 2013 veranstalten wir in Kooperation mit der Volkshochschule "Ehm Welk" in Schwerin alle drei Monate "Kino unterm Dach" in der Aula der VHS in der Puschkinstraße 13 – Beginn ist jeweils 19 Uhr, der Eintritt beträgt 4,00 Euro.

PORTUGAL, MON AMOUR

Dienstag, 4. Februar, 2014, 19:30 Uhr

Mittwoch, 5. Februar 2014, 10:30 Uhr – Kinderwagenkino

Publikumspreis – Bester Europäischer Film 2013

Maria arbeitet seit vielen Jahren als Concierge in einem herrschaftlichen Haus in Paris. Ihr Ehemann José ist langjähriger und tadelloser Vorarbeiter in einer Baufirma.

Portugiesisches Leben in der Diaspora

Die beiden sind vollkommen integriert in ihrem französchischen Umfeld. Wäre da nicht ein kleiner Rest Sehnsucht nach der alten Heimat... Eines Tages flattert ihnen ein Brief ins Haus: Josés Bruder vererbt ihnen sein Anwesen samt Weingut im schönen Douro-Tal, Heimat des Portweins.

Maria, allseits treusorgende Concierge...

... der begehrte Bauleiter José im Zweifel...

... Tochter Paula liebt (heimlich) einen Franzosen...

... Sohn Pedro eine Französin

Jetzt müssen die Ribeiros den Ruf der Heimat "nur" noch ihren Freunden, Arbeitgebern, der Hausgemeinschaft, den Nachbarn, den Kindern – beibringen.

Es gibt immer was zu feiern: portugiseisches "Hausmädchen" und Madame

Doch die erfahren schon weit vorher von den Rückkehrplänen des Paares und versuchen, den beiden diese Idee auszureden und den Abschied so schwer wie möglich zu machen ‒ schließlich wollen sie die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Paares um keinen Preis verlieren…

Erschöpft vom "mauern": Arbeitgeber Caillaux, José, Pedro und Schwager Carlos

PORTUGAL MON AMOUR ist eine spritzige, sympathische und warmherzige Culture-Clash-Komödie über die Arbeit in der Fremde, die unbemerkt zur Heimat geworden ist – und die Sehnsucht nach der Heimat, die unbemerkt zur Fiktion geworden ist.

P, F 2012, R: Ruben Alves, D: Rita Blanco, Joaquim de Almeida, Roland Giraud, Barbara Cabrita, Alex Alves Pereira, Chantal Lauby, Lannick Gautry u.a., Komödie, 91 min, FSK 0

www.portugal-mon-amour.de

 

Einlaß Abendvorstellung 18:30 Uhr (Filmbeginn 19:30 Uhr). Ein reichhaltiges Getränkeangebot, heiß und kalt sowie belegte Brötchen, warme Wiener und Knabbereien stehen für Sie bereit. (Eintritt 6 €)

Einlaß Kinderwagenkino 10:00 Uhr (Filmbeginn 10:30 Uhr). Ein reichhaltiges Getränkeangebot, heiß (auch Stilltee) und kalt sowie Knabbereien stehen für Sie bereit. (Eintritt 6 €)

BERG FIDEL – eine Schule für alle

Donnerstag, 16. Januar 2014, 19:30 Uhr

Ein Filmabend der Landtagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen M-V

In Kooperation mit dem Filmbüro MV

In Anwesenheit der bildungspolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion, Frau Ulrike Berger

Mit Einführung und Diskussion

Wenn Kinder nicht von klein auf lernen, daß die Menschen verschieden sind, wann dann? An der inklusiven Grundschule "Berg Fidel" gehören alle dazu: ob hochbegabt oder lernschwach, geistig oder körperlich beeinträchtigt. Im Film kommen die Kinder zu Wort. Vier kleine Protagonisten erzählen mit Witz und Charme aus ihrem Schulalltag und sagen in ihrer unvergleichlichen Weise mehr als so mancher Erwachsene.

"Berg Fidel“ ist eine Grundschule in Münster, in der Inklusion schon seit vielen Jahren erfolgreich lebt. Das pädagogisches Prinzip: Jedes Kind braucht Förderung. Fast 200 Kinder besuchen die Ganztagsgrundschule. Alle kommen aus dem sozialen Brennpunkt-Stadtteil Berg Fidel, 60 bis 70 Prozent der Schüler sind Ausländer aus rund 30 Nationen. 45 Kinder haben einen sogenannten sonderpädagogischen Förderbedarf – das sind im Schnitt vier bis fünf Kinder pro Klasse.

Für die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf gibt es besondere Personalressourcen, so daß alle Förderstunden mindestens doppelt besetzt sind. Sie lernen in altersgemischten Klassen – jeder nach den eigenen Bedürfnissen und Fähigkeiten. Sie lernen von- und füreinander, machen alle mit, übernehmen Küchendienste, halten Klassenrat, helfen sich gegenseitig und werden sich selbst zum Lehrer.

Die Altersmischung in den Klassen bietet den Vorteil, dass die Kinder mit Förderstatus gleichmäßig verteilt werden können. "Zudem gelingt es leichter als früher in den altershomogenen Klassen, eine Stigmatisierung zu vermeiden", so der Schulleiter Reinhard Stähling. Viele Kinder, für die zu Beginn ein Förderschwerpunkt Lernen angenommen wurde, haben am Ende der Grundschulzeit keinen sonderpädagogischen Förderbedarf mehr.

"Als ich zum ersten Mal den Klassenrat der Grundschule 'Berg Fidel' erlebt habe, war ich sehr beeindruckt, wie selbständig die Kinder dort ihre Probleme lösen. Auch das Lernen in den altersgemischten Klassen schien dort wie von allein zu gehen (...) Nachdem ich drei Jahre lang vier Kinder in ihrem Alltag begleitet habe, war plötzlich Schluß mit dieser Schule, und mit der Utopie, die sie in Deutschland vorlebt." Regisseurin Hella Wenders

D 2011, Regie, Buch: Hella Wenders, Kamera: Merle Joth, Schnitt: Verena Neumann, Ton:  Luca Lucchesi, Oscar Stiebitz, Zora Hagedorn, Katja Sambeth, Produktion: Christoph Heller, Produktionsassistenz: Zora Hagedorn, Herstellungsleitung: Andreas Louis, Dramaturgische Beratung: Andres Veiel, Farbkorrektur: Urban Vucer, Sound Design: Sebastian Tesch, Mischung: Alexandre Leser, Musik: Thom Hanreich, Fotos: Donata Wenders, Verleih  W-film. Eine Produktion der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin in Kooperation mit Hella Wenders. Verleih gefördert von: Film- und Medienstiftung NRW, Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Trailer und weitere Informationen: www.bergfidel.wfilm.de/berg_fidel

Website der Schule: www.ggs-bergfidel.de

 

Einführung und Diskussion

Die bildungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, Frau Ulrike Berger, wird vor dem Film eine ca. 15-minütige Einführung in das Thema "Inklusion – generell und in Mecklenburg-Vorpommern" geben. Diskussionen nach dem Film sind erwünscht.

 

Einlaß 18:30 Uhr. Ein reichhaltiges Getränkeangebot, heiß und kalt, sowie kleine Speisen und Knabbereien stehen bereit. (Der Eintritt ist frei, Spenden – für das Kino im Filmbüro – sind willkommen.)

ICH FÜHL MICH DISCO

Dienstag, 7. Januar 2014, 19:30 Uhr

Mittwoch, 8. Januar 2014, 10:30 Uhr – Kinderwagenkino

Turmspringtrainer Hanno Herbst hat kein Verständnis für seinen Sohn – denn Florian ist dick, ein Tagräumer, hört Schlager und kann mit Mädchen nicht viel anfangen. Umgekehrt ist Flori am glücklichsten, wenn Hanno nicht da ist und er mit Mama im Disco-Outfit durch die Wohnung tanzen kann.

Aber als eines schrecklichen Morgens plötzlich niemand mehr da ist, der die beiden Männer voreinander schützt, müssen Hanno und Florian lernen, allein miteinander auszukommen.

Mit der Hilfe von Schlageridol Christian Steiffen und Sexualtherapeut Rosa von Praunheim entwickelt sich zwischen Sprungbecken und Tanzboden ein neues Vater-Sohn-Verhältnis – mit Disco-Gefühl.

Und Flori lernt Radu kennen, der kommt aus Bulgarien und ist wirklich süß. Und bald ist Flori schrecklich verliebt...

Regisseur Axel Ranisch dreht ohne Drehbuch und improvisiert intensiv. Nach seinem Publikumsliebling DICKE MÄDCHEN folgt jetzt mit ICH FÜHL MICH DISCO wieder aufregend anderes queeres Kino aus Deutschland.

D 2013, R: Axel Ranisch, D: Frithjof Gawenda, Heiko Pinkowski, Christina Grosse, Robert Alexander Baer, Rosa von Praunheim u.a., Kamera: Dennis Pauls, Produzentinnen: Alexandra Kordes, Meike Kordes, 98 min, FSK 12

Eine Koproduktion mit ZDF – Das kleine Fernsehspiel und arte, gefördert
durch das Medienboard Berlin-Brandenburg

Im Verleih der Edition Salzgeber, mit freundlicher Unterstützung durch die FFA

www.disco-film.de

Einlaß Abendvorstellung 18:30 Uhr (Filmbeginn 19:30 Uhr). Ein reichhaltiges Getränkeangebot, heiß und kalt sowie belegte Brötchen, warme Wiener und Knabbereien stehen für Sie bereit. (Eintritt 6 €)

Einlaß Kinderwagenkino 10:00 Uhr (Filmbeginn 10:30 Uhr). Ein reichhaltiges Getränkeangebot, heiß (auch Stilltee) und kalt sowie Knabbereien stehen für Sie bereit. (Eintritt 6 €)

 

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