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Aktuelles

Lokale Fernsehsender aus MV ausgezeichnet

11 Jahre REGIOSTAR – Ehrung für regionale und lokale private TV-Veranstalter und Fernsehmacher aus ganz Deutschland

In Magdeburg ist der Deutsche Regionalfernsehpreis 2014 verliehen worden. Ausgezeichnet wurden auch lokale TV-Sender aus Mecklenburg-Vorpommern.

2014

Die Gewinner und Juroren des 11. REGIOSTAR in Magdeburg

So erreichte WISMAR TV in den Kategorien "Bestes Gesellenstück" und "Zuschauerpreis" jeweils den 2. Platz. Rügen TV erreichte in der Kategorie "Bester Beitrag bis 6 Minuten" den 2. Platz. Der Innovationspreis ging an Salve.tv (Thüringen), das zusammen mit sechs weiteren lokalen Fernsehstationen aus ganz Deutschland ein gemeinsames Tourismusmagazin ausstrahlt – zu diesen Sendern gehört auch der Sender MV1 (Rostock). Insgesamt bewarben sich 23 Sender mit 115 Beiträgen um den Deutschen Regionalfernsehpreis 2014. Der Preis wird durch die Landesmedienanstalten gefördert, auch von der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern.

Foto: Medienanstalt Sachsen-Anhalt

Aktuelle Meldung aus film in mv

phanKIDS-Film – Erfolgreiche Premiere im Filmbüro

Am Dienstag, den 1. April 2014, fand eine Premiere im Kinosaal im Filmbüro MV statt. Die phanKIDS kamen mit Eltern und weiteren Gästen in die Bürgermeister-Haupt-Straße, um die erfolgreiche Durchführung ihres Filmprojektes zu feiern. Sechs Monate hatten sich die Kinder regelmäßig im phanTECHNIKUM und Filmbüro getroffen, um zum Museumsbotschafter ausgebildet zu werden und zu lernen, wie man einen Film produziert. Nachdem Projektleiterin Frau Dr. Möller in einer Diashow das Projekt und seine Highlights aus dem letzten halben Jahr vorgestellt hatte, konnten die Kinder ihr knapp 15-minütiges Erstlingswerk bestaunen. Anschließend gab es die Möglichkeit, sich am Buffet zu stärken und über das Gesehene auszutauschen.

Das Projekt des phanTECHNIKUM "STADT – LAND – MUSEUM" ist Teil einer bundesweiten Initiative des Deutschen Museumsbundes. "Von uns – für uns! Die Museen unserer Stadt entdeckt"  ist wiederum Teil der Initiative "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Gut gelauntes Publikum im Kinosaal

Frau Dr. Möller fasst das letzte halbe Jahr zusammen

Alle dreizehn phanKIDS nach der Premiere

Jeder bekommt den fertigen Film und die Fotos aus den letzten Monaten

Nach der großen Premierenaufregung wurde sich kräftig gestärkt

 

>>> Hier geht's zum fertigen Film

>>> Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Projekt

 

Aktuelle Meldung aus medienwerkstatt

"Wie kommt der Trick in die Kiste?"                     KinderUni-Vorlesung an der Hochschule Wismar

Am Freitag, den 28. März 2014, war der Vorlesungssaal 101 der Wismarer Hochschule zum erneuten Mal von wissbegierigen Kinderstudenten gefüllt.

Die KinderUni der Hochschule Wismar startete in eine nächste Semestervorlesungsrunde. Das Thema: Wie kommt der Trick in die Kiste? In Begleitung der beiden Schüler Fiete und Carl hielt Androš Schakau, medienpädagogischer Leiter des Filmbüro MV, zwei Vorlesungen, die sich mit den Hintergründen des Trickfilms beschäftigten.

Neben der geschichtlichen Entwicklung wurde es auch kreativ. Anschaulich wurden Trick- und Animationstechniken vorgestellt und an Beispielen aus der Kino- und TV-Welt verdeutlicht.

Aber auch Trickfilmprojekte, die im Rahmen medienpädagogischer Arbeit im Filmbüro entstanden sind, standen im Fokus.

An der mitgebrachten Trickfilmbox erklärten Carl und Fiete, welche beide schon reichlich Erfahrungen beim Produzieren eigener Trickfilme gesammelt haben, die Funktionsweise der Box.

Am Ende konnten die Kinder die Gelegenheit nutzen, Fragen zu stellen und anschließend noch einmal nach vorne kommen, um sich selbst an der Trickfilmbox auszuprobieren.

Aktuelle Meldung aus medienwerkstatt

ALPHABET – Das frühe Potential der Kinder

Montag, 7. April um 19:00 Uhr, Eintritt 7€

Eine Dokumentation von Erwin Wagenhofer über unser überholtes Bildungssystem, das mit den gesellschaftlichen Anforderungen nicht mithalten kann.

In Kooperation mit dem Eltern- und Pädagogenforum der

Robert-Lansemann-Schule Wismar

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Girls‘ Day 2014 zum fünften Mal im Filmbüro

Am Donnerstag, den 27.03.2014, war es wieder so weit: 14 junge Mädchen kamen aus allen Ecken Norddeutschlands angereist, um am Zukunftstag für Mädchen im Filmbüro in die Medienwelt einzutauchen. Während einer Begrüßungsrunde im Kinosaal stellten die Mitarbeiter der Medienwerkstatt ihre verschiedenen Berufe und die Ausbildungsmöglichkeiten im Filmbüro MV vor.

Danach ging es mit allen Mädchen in die Medienwerkstatt. Dort bekamen sie die Möglichkeit, sich selber an der Trickfilmbox auszuprobieren, ob nun mit Legofiguren, mit Knete oder im Collagentrick mit alten Zeitungen.

Zudem bekamen sie Einblicke in die Welt der Fotografie und durften sich gleich bei schönem Wetter auf dem Filmbürogelände im praktischen Umgang mit Spiegelreflexkameras üben.

Als besonderes Highlight war wieder Anke Wallis zu Besuch, Studentin des Kommunikationsdesigns an der Hochschule Wismar, um über die verschiedenen Berufsperspektiven ihres Studiengangs aufzuklären. Zum Abschluss trafen sich alle noch einmal im Kinosaal, um auf der großen Leinwand die entstandenen kleinen Trickfilme zu begutachten.

Der Girls‘ Day bietet jungen Mädchen eine Chance zur beruflichen Orientierung. Sie lernen etwas über die Möglichkeiten der geschlechtsunabhängigen Berufswahl, bei der jedoch in vielen männerlastigen Bereichen, wie auch in der Medienbranche, viele Frauen zu kurz kommen. Auch heute wurden einigen Mädchen aus MV hier im Filmbüro neue Wege eröffnet, indem sie durch praxisorientiertes Lernen mehr über ihre Stärken und Interessen erfahren konnten.

Aktuelle Meldung aus medienwerkstatt

BLUE JASMINE

Dienstag, 1. April 2014, 19:30

Mittwoch, 2. April 2014, 10:30Kinderwagenkino

Nachdem ihr reicher Mann Hal (Alec Baldwin) wegen windiger Finanzgeschäfte verhaftet wurde und im Gefängnis Selbstmord beging, muß die New Yorker Society-Lady Jasmine (Cate Blanchett) Abschied von Manhattans Upper class und ihrem mehr als großzügigen Lebensstandard nehmen.

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Förderempfehlungen der Auswahlkommission vom 10. März 2014

Produktionsförderung

 "FILM AB! – Die abenteuerlichen Erben des Landfilms"

Regie: Carmen Blazejewski | Fördersumme: 25.000 €

Produktion: Wilder-Norden-Film

Abenteuerliche Helden erwecken bis zum heutigen Tag den immer wieder totgesagten Landfilm in Mecklenburg-Vorpommern zu neuem Leben und behaupten damit beispielgebend Filmkultur kontra Kulturprovinz noch im Alltag des kleinsten Dorfes. Roadmovie zu den Kulturellen Kinos in MV und ihren erstaunlichen sozialen Biotopen - im Gepäck von der Kulturellen Filmförderung MV unterstützte Filme. In Zusammenarbeit mit dem Landesverband Filmkommunikation und "Urgestein", Filmvorführer Uwe Höppner.

 

"Utbüxen kann keeneen", Dokumentarfilm

Regie: Gisela Tuchtenhagen und Margot Neubert-Maric |

Fördersumme: 15.000 €

Produktion: Utbüxen Filmproduktion

In unserem plattdeutschen Dokumentarfilm geht es um Sitten und Gebräuche im Umgang mit dem Tod und den Toten, altes Handwerk, den Wandel in der Trauerkultur, die norddeutsche Landschaft, und vor allem um Menschen, ihr Leben und ihre Sprache.

 

“Klütz ´87”, AnimaDok-Film

Regie: Falk Schuster | Fördersumme: 5.000 €

Produkion: Balance Film

Sommer 1987 in der ehemaligen DDR. Familie Hoppe verbringt ihren Urlaub in Klütz. Der Film begleitet die Familie zwischen Urlaubsalltag und kuriosen Begebenheiten nahe der damaligen innerdeutschen Grenze.

 

“Alki, Alki”, Spielfilm

Regie: Axel Ranisch | Fördersumme: 30.000 €

Produktion: Sehr gute Filme GmbH

Tobias und Flasche sind Freunde fürs Leben. Sie feiern und saufen wie Teenies. Dabei ist Tobias Mitte 40, hat Familie und eine Firma. Durch Saufen und Feiern verliert er Stück für Stück alles. Doch als er die Freundschaft beenden will, wird er Flasche nicht mehr los. Denn der ist seine eigene Sucht.

 

Stoff- und Projektentwicklung

"DISKO", Dokumentarfilm

Annekatrin Hendel | Fördersumme 7.000

DISKO ist der dritte Film der Trilogie aus VATERLANDSVERRÄTER (Grimme-Preis 2013) und ANDERSON, die ebenfalls von der Kulturellen Filmförderung MV gefördert wurden.

Inhalt: Berlin erlebt in den frühen Morgenstunden des 5. April 1986 den größten Terroranschlag der Nachkriegsgeschichte. Eine Bombe detoniert in der vornehmlich von amerikanischen Soldaten besuchten Westberliner Diskothek "La Belle". Der Film DISKO erzählt die Lebens- und Liebesgeschichte einer Attentäterin und wagt einen kühnen Blick auf bisher nicht zu Ende erzählte Ereignisse, in der sich deutsch-deutsche Nachkriegsgeschichte spiegeln.

 

"Bridge mit Molotow", Dokumentarfilm

Autor: Jens Becker | Fördersumme: 7.000 €

Inhalt: Die Lebensgeschichte von Siegfried Wanka ist eine Jahrhundertbiografie: Flakhelfer, SED-Funktionär, Stasi-Agent, Dolmetscher, Waffenhändler. Ein Überlebenskünstler. Wer ist dieser Mann wirklich?

 

"Exil oder Wer hat Angst vor'm Papagei", Spielfilm

Annett Meinke | Fördersumme 5.000

Dave will Lena, aber Lena will Dave nicht. Der junge Gambianer erobert das Herz der Deutschen mit seinen Geschichten von seinem Land am Atlantik, von seiner Liebe zu seiner schönen, sanftmütigen Mutter. Auf einer Reise nach Westafrika lernt Lena eine Welt kennen, die ihr in großen Teilen fremd bleibt. Auch die Beziehung zu Dave in Deutschland gestaltet sich schwieriger als angenommen. Dennoch will Lena die Sache mit Dave durchziehen, genau wie Dave die Sache mit Deutschland und Lena. Ein Versprechen, das Dave seiner Mutter gab, spielt dabei eine Rolle.

 

Verleih-, Vertrieb- und Abspielprojekt

UNTERWEGS NACH UTOPIA, Dokumentarfilm

Carmen Blazejewski | Fördersumme: 3.000 €

Gunther Plüschow wuchs in Schwerin und Umgebung auf und verstand Mecklenburg immer als seine Heimat. Von 1927-1931 eroberte er mit einem kleinen Segelschiff und als Flugpionier die bis dahin von keinem Menschen betretene märchenhafte und ungezähmte Landschaft Patagoniens und Feuerlands und eröffnete die erste Postfluglinie zwischen Chile und Argentinien. Wir sind auf seinen Spuren durch Südamerika gereist, wo er bis heute als Held verehrt wird und eine Brücke nach Deutschland baut, die wir hier leider so gut wie nie betreten. Das möchte unser Film ändern! Mit Ausschnitten aus seinem Dokumentarfilm "Silberkondor über Feuerland" und Zitaten aus seinem gleichnamigen Buch wird sich Gunther Plüschow auch selbst vorstellen – denn er war nicht nur Entdecker, Forscher, Abenteurer, Schiffskapitän und Flugpionier, sondern auch ein Künstler und großer Träumer.

 

Aktuelle Meldung aus filmförderung

Landesregierung fördert weiter Filmschaffen und Medienkompetenzentwicklung in MV

Minister Brodkorb: Einrichtungen in Wismar und Neubrandenburg leisten wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Medienkompetenz

Das Land unterstützt auch im Jahr 2014 die Projekte des Filmbüros Mecklenburg-Vorpommern in Wismar. Das Filmbüro hat in diesem Jahr für die Kulturelle Filmförderung, für die Filmarchivierung und die Aktivitäten der Medienwerkstatt insgesamt 372.518 Euro aus Mitteln der Kulturförderung erhalten.

"Das Filmbüro leistet eine wichtige Aufgabe bei der Förderung von kreativen Filmschaffenden und Nachwuchstalenten im Land", lobte Kulturminister Mathias Brodkorb. "Kinder und Jugendliche können mit dem Medium ‚Film‛ experimentieren und entwickeln ihre Medienkompetenz weiter. Darüber hinaus erschließt, sammelt und archiviert das Filmbüro Filme und sorgt auf diese Weise dafür, dass sie nachfolgenden Generationen erhalten bleiben", so Brodkorb.

Führung im Landesfilmarchiv in Wismar

Das Land unterstützt außerdem das Kino "Latücht" und die dazugehörige Medienwerkstatt in Neubrandenburg. Der Verein "Latücht Film & Medien" hat im Jahr 2014 für seine Aktivitäten insgesamt 50.000 Euro aus Mitteln der Kulturförderung erhalten. Mit diesen Mitteln werden die Projekte "Lern- und Praxisort Medienwerkstatt" und das Kino gefördert.

"Der Verein ‚Latücht‛ richtet sich mit seinen medienpädagogischen Angeboten an alle Altersgruppen und will ihnen gleiche Chancen beim Zugang zu den neuen Medien ermöglichen", betonte Minister Brodkorb. "Kinder und Jugendliche können das Kino gegen das Klassenzimmer tauschen und lernen mit Medien umzugehen. Erwachsene können sich Filme anschauen, die in Multiplex-Kinos nicht gezeigt werden, Senioren entwickeln ihre Medienkompetenz weiter."

Aus: Pressemeldung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur; Nr. 033-14 v. 10.3.2014

Aktuelle Meldung aus film in mv

Architekturvorlesung im Kinosaal

Die Einführungsveranstaltung für die BA-Architekturstudenten im 4. Semester fand dieses Jahr außerhalb der Hochschule Wismar statt. Am Montag, den 10. März 2014, fanden sich Prof. Andrea Gaube und die Studierenden aus der Fakultät Gestaltung im Kino des Filmbüro MV ein. Nach einem kurzen Vortrag durch Landesfilmarchivar Karl-Heinz Steinbruch wurde der 15-minütige Film "Rostock – zwischen gestern und heute" aus dem Jahr 1978 gezeigt. Dieser historische Film ist ein Beispiel für das Nachnutzen von Filmarchivgut zur Aufarbeitung baugeschichtlicher Stadtentwicklung.

Im Anschluß leitete Frau Willert, Vertreterin der unteren Denkmalschutzbehörde Wismar, mit Androš Schakau, medienpädagogischer Leiter der Medienwerkstatt, das Jugendmedienprojekt Spuren der Steine ein, das 2012/ 2013 in der Medienwerkstatt Wismar im Filmbüro entstand. Nach der Filmpräsentation der 5-teiligen Dokumentationsreihe wurde diese besondere Art der Vorlesung mit einer angeregten Diskussionsrunde beendet.

Aktuelle Meldung aus landesfilmarchiv

Aktuelle Meldung aus medienwerkstatt

SAVE THE DATE – zwei Veranstaltungen zu "Kinokultur in MV" beim 24. filmkunstfest M-V

Mittwoch, 7. Mai 2014, Speicher, Röntgenstraße 20, 19055 Schwerin

Zwei Veranstaltungen zu den Themen "Barrierefreiheit" und "Kulturelle Kinoförderung in MV" am – Ein Branchentag für Kinobetreiber in Mecklenburg-Vorpommern und Interessierte.

Anmeldung erbeten bis 30. April unter: info[at]filmland-mv.de.

 

Podium "Barrierefreies Kino"

Beginn: 11:00 Uhr

In Kooperation von FilmLand MV gGmbH und Haus der Begegnung, Schwerin

Seit Inkrafttreten des neuen Filmförderungsgesetzes am 1. Januar 2014 werden Investitionen, die im Zusammenhang mit der Barrierefreiheit stehen, zur Hälfte von der Filmförderungsanstalt FFA bezuschußt.

Eva Matlok von der FFA wird über die Fördermöglichkeiten für Kinobetreiber informieren.

Matthias Damm, Kinobetreiber aus Nürnberg, berichtet über die praktischen Erfahrungen mit technischen Lösungen und über die Akzeptanz und Nutzung im Kinoalltag.

Seneit Debese wird ihre einfach zu benutzende App "Greta & Starks" für Seh- und Hörbehinderte vorstellen.

Und ein Vertreter des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenver­ban­des e.V., spricht über die Erwartungen und Bedürfnisse von sehbehinderten Menschen an ihren Kinobesuch.

Moderation: Jürgen Seidel, LPK (angefragt)

 

Pause

 

Podium "Kulturelle Kinoförderung in MV"

Beginn: 14:00 Uhr

In Kooperation von FilmLand MV gGmbH und Filmbüro MV

Kinos und Filmclubs sind auf dem Land oft die letzten verbliebenen Kulturorte. Hier wird – oft ehrenamtlich – bürgerschaftliches und kulturelles Engagement gelebt. In Mecklenburg-Vorpom­mern gibt es nach aktuellen Zahlen der FFA darüber hinaus noch 34 gewerbliche Kinostandorte (2011 waren es noch 38) mit 54 Spielstätten (2011: 56) und 116 Leinwänden (2011: 121).

Wie kann der Rückgang aufgehalten und die bestehende Vielfalt erhalten werden? Wie steht es um die Förderung kultureller Kinoarbeit in Mecklenburg-Vorpommern? Was müßte aus kultur­politischer Sicht im Vergleich mit anderen Bundesländern verbessert werden? Wie bewältigen die Kinos im Land den technologischen Wandel? Darüber soll auf dem Podium und mit den anwesenden Kinomachern diskutiert werden.

Podiumsteilnehmer:

Christian Bräuer oder Felix Bruder, AG Kino (Verband der Programmkinos in Deutschland), Berlin

Sabine Matthiesen, Filmbüro MV, Landesverband Filmkommunikation, Wismar

Bettina Westermann, Luna Filmtheater, Ludwigslust

Moderation: Conny Klauß, Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V., Berlin

 

Im Anschluß: Get together!

Aktuelle Meldung aus film in mv

7. Tag der Archive – Tag der offenen Tür im Landesfilmarchiv

Sonntag, 9. März 2014, ab 10 Uhr

FRAUEN – MÄNNER – MACHT

Unter diesem Motto findet am 8. und 9. März 2014 bereits der siebte TAG DER ARCHIVE in ganz Deutschland statt und viele hundert Archiveinrichtungen in über 160 Städten und Gemeinden laden in Ihre Häuser ein. Auch das Landesfilmarchiv in Wismar feiert diesen Tag und öffnet am 9. März seine Türen und Magazine.

Die Archive wollen auf die Bedeutung ihrer Arbeit und auf die vielseitige latente Bedrohung von Archivgut hinweisen, die vor allem die Gefährdung von gesellschaftlicher Erinnerung und damit Verlust an Identität darstellt.

Archivar Karl-Heinz Steinbruch beim Archivtag 2012

Der TAG DER ARCHIVE ist eine Initiative des VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e. V., da am 8. März der Internationale Frauentag gefeiert wird, wurde ein Gender-Thema gewählt, das neue inhaltliche Facetten von Archiven als "Schatzkammern der Geschichte" aufzeigen kann. Und so zeigen wir Ihnen auch im Landesfilmarchiv bei unseren Veranstaltungen besondere Frauen aus Mecklenburg-Vorpommern.

Wollten Sie schon immer mal ein Filmarchiv von innen sehen?

Im Landesfilmarchiv im Filmbüro in Wismar wird im Auftrag des Landes das filmische Gedächtnis des Landes Mecklenburg-Vorpommern bewahrt. Am TAG DER ARCHIVE führen wir Sie durch die Archiveinrichtungen des Filmbüros in der Wismarer Bürgermeister-Haupt-Straße 51-53. Wir zeigen Ihnen den historischen Schneidetisch, moderne Filmtechnik, die Aufbewahrung uralter und alter Filmrollen, moderne Datenträger, sonstiges Begleitmaterial, die Findhilfsmittel und präsentieren ein historisches Filmprogramm auf der großen Kinoleinwand.

Im Magazin

Das Programm

Die Führungen sind kostenlos, finden um 10, 12 u. 15 Uhr statt und dauern ca. 60 Minauten. Karl-Heinz Steinbruch, der verantwortliche Archivar des Landesfilmarchivs für Mecklenburg-Vorpommern, wird Sie durch die kleine Ausstellung führen, berichtet aus seiner Arbeit an alten und neuen Filmen unseres Landes, liefert interessante Hintergrundinformationen und präsentiert einige Schätze aus dem Archiv.

Katrin Sass, die aus Schwerin stammende renommierte deutsche Schauspielerin, präsentieren wir im Portrait mit Filmplakaten und Werbematerialien zu ihren Filmen.

BÜRGSCHAFT FÜR EIN JAHR (1981) – OCIC-Award 1982

Im Anschluß zeigen wir den DEFA-Dokumentarfilm SOLVEIG BLÄST TROMPETE (1988, 14min) über Solveig Leo, die bereits in jungen Jahren Direktorin der Agrar-Industrievereinigung Lewitz wurde und später noch viele Jahre als Bürgermeisterin wirkte. Eine Frau in Leitungsfunktion in einem "typischen" Männerberuf. (Solveig Leo ist als Gast angefragt)

Durchsetzungsstark ist auch die dritte starke Frau, Dr. Rosemarie Wilcken, die langjährige Wismarer Bürgermeisterin. Wir zeigen in Kooperation mit Wismar TV aus dessen Archiv zwei Beiträge (8 min) über diese leidenschaftliche Wismarerin, die heute als Vorsitzende der Deutschen Stiftung Denkmalschutz tätig ist.

Neugierig geworden? Wenn ja, freuen wir uns, Sie am 9. März 2014 auf dem idyllischen Gelände des Filmbüro MV begrüßen zu dürfen.

Erobern Sie das Archiv und seien Sie Detektiv der Geschichte! Mit einem Getränk, heiß oder kalt aus unserem reichhaltigen Angebot, kleinen Knabbereien und leckerem Kuchen können Sie Ihren Streifzug durch die Filmgeschichte des Landes ausklingen lassen.

Historisches Filmmaterial gesucht

Besitzen Sie vielleicht noch alte Filme, von denen Sie glauben, daß sie von allgemeinem Interesse sind? Wenn ja, dann bieten wir Ihnen die Möglichkeit der Kopierung und/ oder Hinterlegung im Landesfilmarchiv sehr gerne an. Ihre 16- und 35mm-Filme können Sie sich, je nach Andrang, gleich am Schneidetisch ansehen.

Wir würden uns über Ihren Besuch sehr freuen. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gern im Filmbüro MV zur Verfügung, Telefon (03841) 618 100.

Flyer ansehen

www.tagderarchive.de

Aktuelle Meldung aus film in mv

STADT – LAND – MUSEUM

phanTECHNIKUM und Filmbüro MV bilden kleine Museumsbotschafter aus

Kinder, die Spaß an Technik, Interesse für Filmproduktionen oder einfach Lust auf Museum haben, sind seit dem 15. Oktober 2013 jeden Dienstag  um 15 Uhr herzlich im phanTECHNIKUM willkommen. Im Wismarer Technikzentrum werden kleine Museumsführer ausgebildet. Die "phanKIDS" werden zukünftig z.B. als "Schweißtrainer", als "Filmvorführer und Filmproduzent" oder als "Laborhelfer" den Museumsmitarbeitern tatkräftig dabei helfen, anderen Kindern die Ausstellung schmackhaft zu machen.

Durch die Unterstützung des Filmbüro MV werden die Kinder außerdem mit der Arbeit einer Filmproduktion vertraut gemacht. Der entstandene Film soll Ende März vorgestellt werden.

Das Projekt des phanTECHNIKUM "STADT – LAND – MUSEUM" ist Teil einer bundesweiten Initiative des Deutschen Museumsbundes. "Von uns – für uns! Die Museen unserer Stadt entdeckt"  ist wiederum Teil der Initiative "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

 

Weitere Informationen unter www.phantechnikum.de

Impressionen der bisherigen Treffen ansehen

Aktuelle Meldung aus medienwerkstatt

GUERILLA KÖCHE

Dienstag, 4. März 2014, 19:30 Uhr

Mittwoch, 5. März 2014, 10:30 Uhr – Kinderwagenkino


Die Geschichte von Max und Felix (beide Mitte 20), zwei junge Köche aus der Sternegastronomie, die ein eigenes Spitzenrestaurant wollen. Ihr Weg: acht Monate quer durch Asiens Küchen, immer auf der Suche nach inspirierenden Gerichten und ebensolchen Köchen.

Die beiden Berliner reisen durch acht Länder und 25 Städte, ein aufregender Trip von einfachen Garküchen zu internationaler Spitzengastronomie.

Dazulernen können sie (fast) überall: Sie trinken Blut einer Kobra, probieren frittierte Tarantel, lernen, wie man in Sekunden aromatischen Wasserspinat zubereitet, verkosten auf dem größten Fischmarkt der Welt frischen Wal und erleben Molekularküche in Vollendung.

GUERILLA KÖCHE nimmt  Zuschauer mit auf eine Reise zu den wohl ausgefallensten Gastro-Hochburgen und -Trends dieser Welt, und ist dabei eine sinnliche, abenteuerliche und humorvolle Geschichte vom Erwachsenwerden. Sie erzählt von Freundschaft, von Pioniergeist, von Erfolgen und Rückschlägen, von faszinierenden Begegnungen – und von einem Abschied, der schwerer fällt als gedacht.

Jonas Gernstl, Student für Dokumentarfilmregie an der HFF München, kennt Max seit seiner Kindheit und hatte die Idee über die Reise der beiden Berliner Köche einen Dokumentarfilm zu drehen. Vater Xaver Gernstl, dem Macher von GERNSTLS REISEN und GERNSTL UNTERWEGS übernahm die Produktion.

D 2013, Dokumentation, Regie: Jonas Gernstl, Kamera: Fabio Stoll, Kaspar Kaven, Schnitt: Rolf Wilhelm, Musik: Martin Stock, Pascal Reinhardt, Produzenten: Franz X. Gernstl, Fidelis Mager. Mit Max Jensen und Felix Metzger. Eine Produktion der megaherz gmbh film und fernsehen, in Koproduktion mit Bayerischer Rundfunk & Westdeutscher Rundfunk, gefördert durch Filmförderungsanstalt & Deutscher Filmförderfonds. 92 min, FSK 0

www.guerillakoeche.de

 

Einlaß Abendvorstellung 18:30 Uhr (Filmbeginn 19:30 Uhr). Ein reichhaltiges Getränkeangebot, heiß und kalt sowie belegte Brötchen, warme Wiener und Knabbereien stehen für Sie bereit. (Eintritt 6 €)

Einlaß Kinderwagenkino 10:00 Uhr (Filmbeginn 10:30 Uhr). Ein reichhaltiges Getränkeangebot, heiß (auch Stilltee) und kalt sowie Knabbereien stehen für Sie bereit. (Eintritt 6 €)

Aktuelle Meldung aus kino/ veranstaltungen

Frühlings-Flyer 2014 des Kino im Filmbüro erschienen

Der neue Flyer des Kino im Filmbüro in Wismar mit unseren Angeboten im Frühling 2014 (April bis Mai) ist ab sofort online verfügbar:

                          

Landesfilmarchiv erweitert Filmstock mit 554 Filmrollen aus  Rostock

Am Montag, den 10. Februar 2014 übernahm das Landesfilmarchiv den in 26 Umzugskartons verpackten gesamten Filmbestand des Schiffbau- und Schifffahrtsmuseums Rostock als Depositum.

Traditionsschiff "Typ Frieden" des Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock

Damit übernimmt das Landesfilmarchiv die Verantwortung für den Erhalt und die Sicherung der 554 Filmrollen mit vorwiegend maritimen Charakter. Dabei sind Filme im 16- und 35-mm-Format, aber auch seltenes Material im 8- oder Super-8-mm-Format. Von 3-4 Minuten bis zu Langfilmen ist alles dabei. Welche filmischen Schätze sich hinter Titeln wie "Schiffahrt und Häfen der DDR", "Seefahrt für Landratten", "Lehrschiff MS Theodor Körner im Kuba-Mexiko-Dienst", oder von der Geschichte der Seefahrt, der Fischerei und dem Schiffbau verbergen, werden die jetzt anstehenden monatelangen Sichtungen und Bewertungen der Filme zeigen.

Der Filmschatz: 554 Rollen abholbereit verpackt

Kapitäne aus Mecklenburg-Vorpommern werden mit der Kamera teilweise bis zum Container-Terminal im New Yorker Hafen begleitet. Eine bedeutende Erweiterung im Bestand an maritimen Filmen aus unserem Bundesland ist sicher und kann Nutzern zur Verfügung gestellt werden. Die Digitalisierung des Materials wird ebenfalls mit hauseigener Technik im Landesfilmarchiv erfolgen. Die Eigentumsrechte verbleiben beim Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock.

Begleitet wurde die Übernahme der Rollen durch den NDR, und war dort am 21. Februar 2014 in der Sendung Land & Leute zu sehen.

Das Team des Landesfilmarchivs bedankt sich bei der Crew des Schiffbau- und Schifffahrtsmuseums für das entgegengebrachte Vertrauen und die geleistete tatkräftige Unterstützung.

Bilder: Ole Borgwardt/ Filmbüro MV

Aktuelle Meldung aus landesfilmarchiv

Erster Einreichtermin bei der Kulturellen Filmförderung 2014

Filmschaffende konnten bis zum 5. Februar 2014 ihre neuen Projekte in den Bereichen Produktion, Stoff- und Projektentwicklung sowie Verleih, Vertrieb und Abspiel mit einem konkreten Bezug zu Mecklenburg-Vorpommern für eine Förderung einreichen. Für alle drei Bereiche gingen bei der Kulturellen Filmförderung 40 Anträge ein,  im Vergleich zum letzten Einreichtermin im September liegen fünf Anträge mehr vor.

Im Bereich Produktion wurden 19 Anträge mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 2.67 Mio. € eingereicht bei einer Antragssumme auf Förderung in Höhe von 415.000 €. U. a. ein Dokumentarfilmprojekt von Landeskind Jörg Herrmann über die besondere Geschichte der Bausoldaten zum 50. Jahrestag der "Bausoldatenregelung", oder über die "Abenteuerlichen Erben des Landfilms in MV" von Carmen Blazejewski, oder ein außergewöhnliches Animationsprojekt von Balance Film und Falk Schuster über den Sommer 1987 und Kuriositäten beim Urlaub an der See im Klützer Winkel bis zum abendfüllenden neuen Spielfilm von Shooting-Star Axel Ranisch (DICKE MÄDCHEN, ICH FÜHL MICH DISCO).

Für den Förderbereich Stoff- und Projektentwicklung haben 14 Autorinnen und Autoren insgesamt Fördermittel in Höhe von 141.000 € beantragt. Unter anderem reichte die Autorin Annekatrin Hendel mit ihrem Projekt "Disko" den dritten Teil ihrer Trilogie nach VATERLANDSVERRÄTER und ANDERSON ein.  Der renommierte Autor, Filmemacher und HFF-Dozent Prof. Jens Becker will die Lebensgeschichte von Siegfried Wanka beleuchten, er war Flakhelfer, SED-Funktionär, Stasi-Agent, Dolmetscher, Waffenhändler – ein wahrer Überlebenskünstler in 90 Jahren Lebensgeschichte. Landeskind Holger Löwe erarbeitet einen Episodenfilm "Arien", solistischen Gesangsstücken, erst die Musik befähigt miteinander zu reden. Auch Landeskind Arne Papenhagen entwickelt einen spannenden Stoff, von Rostock nach Nepal geht die Reise, am Fuße des Himalayas spielt die Band "Fuselwoche" seit 10 Jahren Punkmusik und unterstützt dabei die ansässige Punkszene – nicht ohne große Probleme.

Im Förderbereich Verleih, Vertrieb und Abspiel liegen sieben Anträge mit Gesamtkosten in Höhe von 306.000 € und einem Fördervolumen von 40.000 € vor.

Am 10. März 2014 tagt die fünfköpfige Auswahlkommission und entscheidet über die eingereichten Anträge.

Aktuelle Meldung aus filmförderung

FiSH-Vorauswahljury tagte in Wismar

Vernetztes Filmschaffen in Mecklenburg-Vorpommern: Vom 3. bis 8. Februar 2014 tagte die Vorauswahljury des bundesweiten Wettbewerbs JUNGER FILM des FiSH – Festival im Stadthafen Rostock in Haus 2 des Filmbüro MV in Wismar. Sechs Tage lang hatten sich die Jury-Mitglieder Matthias Spehr, Jörg Krempien, Raimund Schneider, Andrea Köster, Anikó Mangold, Janine Müller und Jönna Zander in Klausur begeben. Herauskam aus den 458 Einreichungen (!) ein abwechslungsreiches Programm  von 30 Filmen – Kurzspielfilmen, Dokumentationen, Musikvideos und Animationsfilmen –, welches vom 15. bis 18. Mai 2014 im Rostocker M.A.U.- Club zu sehen sein wird.

Raimund Schneider, Matthias Spehr, Andrea Köster, Jönna Zander, Janine Müller, Jörg  Krempien (v.l.n.r.) . Nicht im Bild: Anikó Mangold.

Die technische Ausstattung für die zwei Sichtungsbereiche stellte und betreute die Medienwerkstatt Wismar, übernachtet wurde im Filmhostel auf dem Gelände des Filmbüros, dessen Mitarbeiter morgens, mittags und abends die Jury-Mitglieder gastronomisch versorgten, so daß diese trotz der wahrhaft gigantischen Sichtungsarbeit die Kräfte nicht verließen.

Mehr zum FiSH

Aktuelle Meldung aus film in mv

dokART on Tour 2013/ 2014

Dienstag, 18. Februar 2014, 19:30 Uhr

Die dokumentART – European Filmfestival for Documentaries – findet jährlich im Herbst in Neubrandenburg und Szczecin statt. Gezeigt werden aktuelle europäische Dokumentarfilme zwischen traditionellen und experimentellen Formaten.

Die 22. dokumentART präsentiert frisch vom Filmfestival und in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Filmkommunikation eine Auswahl europäischer Dokumentarfilme in MV, auch im Kino im Filmbüro. Gezeigt wird eine Mischung von Kurzfilmen aus dem diesjährigen Wettbewerb, teilweise Gewinnerfilme. Gesamtlänge: 108 min.

 

Das Programm

HINOKI FARM

Am Anfang massiert sich Herr Kikuchi das Gesicht. Die präzise ausgeführten Bewegungen bereitenden Mann auf einen geregelten Tagesablauf vor und stimmen den Zuschauer darauf ein, ihn und seine Frau dabei zu beobachten. Ruhig fängt die Kamera die tägliche Arbeit auf dem Feld und im Garten ein. Ausbesserungsarbeiten am Haus stehen an, es wird gekocht und gegessen, Karate gemacht, mit Gästen gegrillt. Abends ein heißes Bad. Ein Leben im Fluß und im Einklang mit der Natur. Im Fokus stehen immer wieder die einfachen Dinge und Gesten. Mit ihren eigenen Händen haben die Kikuchis die Farm auf der japanischen Insel Kyushu – Felder, Garten und Gebäude – nach der Pensionierung aufgebaut. Nur über Kondensstreifen am Himmel bricht die Erinnerung an das vorangegangene Großstadtleben herein.


D 2013, Regie: Akiro Hellgardt, 29 min

Akiro Hellgardt wurde 1973 in Hannover geboren. Von 1997-2003 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe sowie von 2001-2002 an der Valand School of Fine Arts – Göteborg. 2009-2012 Postgraduales Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln. Er lebt und arbeitet in Köln.

 

THE RED CARPET

Die Slums Garib Nagar, das Viertel Bandra, Mumbai, Indien: Haus an Haus, bunter Müll. Die zwölfjährige Rubina mag den Ort: "Das Leben hier ist cool, echt [...]. In jedem Haus gibt es acht bis zehn Kinder". Die Slums sind für die im roten Hemd schön anzusehende Rubina und ihre Gleichaltrigen ein Spielplatz. Sie können im Regen baden. Aber Rubina weiß, daß jedes Haus wegfließen und jeder Erwachsene oder jedes Kind erkranken kann. Sie möchte Schauspielerin werden, ist sich aber über ihre Zukunft nicht sicher. Rubina Ali ist eine echte Einwohnerin der Slums. Sie hat bisher in zwei Filmen gespielt. Der erste war SLUMDOG MILLIONÄR.


E 2012, Regie: Manuel Fernández, Iosu López, CI: Manuel Fernández, ED: Rubén Sánchez, 12 min

Manuel Fernández wurde 1978 in Madrid geboren. Er studierte Kommunikationswissenschaften an der Universidad Complutense de Madrid und Film an der Universität Sydney, Australien. Er produziert kurze Horror- und Science-Fiction-Filme für die bekannte spanische Fernsehsendung “Cuarto Milenio“.

Iosu López, in Pamplona geboren, arbeitete für einige der wichtigsten Nachrichtenmedien Spaniens, bevor er alles aufgab, um sich einen Kindheitstraum zu erfüllen: eine Überlandreise durch den amerikanischen Kontinent von Nord nach Süd. Sein Film THE AMERICAN SEAM erzählt die autobiografische Geschichte seiner einsamen Reise von Alaska nach Argentinien.

 

UNDER THE PILLOW

"In Tivim gibt es eine Straße, in der Straße ist ein Haus, in dem Haus ist eine Treppe..." Eine Mädchenstimme nimmt uns mit in die reiche und bunte Bilderwelt dieses dokumentarischen Trickfilms, der mit HIV-infizierten Kindern in einer Klinik in Tivim (Goa, Indien) entstanden ist. Die Zeichnungen und Stimmen stammen von den Jungen und Mädchen selbst. Sie erzählen von ihrem Leben in der Klinik, von ihrem Alltag und ihren Träumen – in der phantastischen Logik der Kinder.

E 2012, Regie: Isabel Herguera, ED: Gianmarco Serra, 8 min

Isabel Herguera, 1961 geboren in Donostia/ San Sebastián. Produktion von Trickfilmen und Lehrtätigkeit im Wechsel. Sie koordiniert ihre Aktivitäten im Labor für bewegte Bilder des Zentrums für zeitgenössische Kunst und Kultur Arteleku und unterrichtet im National Institute of Design in Ahmedabad (Indien).

 

FACTORY

Das zehnminütige Ergebnis einer Faszination für die Möglichkeit, reine filmische Schönheit mit einem Futter aus Melancholie und Affinität zu Industriegebäuden zu kreieren. Sequenzen aus dem Inneren von Fabriken mit laufenden Maschinen, die wie Relikte aus dem 19. Jahrhundert anmuten, verflochten mit Bildern von Lampen vor grünem Hintergrund, brackigem Wasser, abblätternder Farbe, und zerbrochenen Fensterscheiben, durch die das Sonnenlicht strahlt.

D 2013, Regie: Marlene Hentschel, Birgit Müller, Paul Beetz, Simone Pfeifer, CI: Marlene Hentschel, Simone Pfeifer, ED: Simone Pfeifer, Paul Beetz, 11 min

Birgit Müller ist freie Radioautorin, Sounddesignerin und Lektorin in Berlin. Seit vielen Jahren aktiv mit Dokumentarfilm und Hörstücken für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Seit 2012 Masterstudium 'Online Radio'.

Marlene Hentschel war an der Filmarche Berlin hinter der Kamera für Doku und Fiktion, ist Stadt-Geographin und organisiert seit Jahren das politische Dokumentarfilmfestival "globale" in Berlin.

Paul Beetz lernte Schnitt an der Filmarche Berlin, arbeitet beim Fernsehen und als Cutter, Grafiker und Titeldesigner für Dokumentarfilme in Berlin.

Simone Pfeifer ist Ethnologin und Visuelle Anthropologin. Sie studierte u.a. ethnographischen Dokumentarfilm am Granada Center for Visual Anthropology der Universität Manchester. Derzeit Promotion zu einem medienethnologischen Thema in Köln.

 

25572 BÜTTEL

Büttel, Deutschland. Fragmente einer "leeren" Landschaft mit den charakteristischen Windmühlen, einem gelben Briefkasten, einer Tankstelle. Industriellen, transportablen Wohncontainern der Bauarbeiter. Der einzige Kommentar ist das Gedicht von Almut Sandig, in dem das Wort "Heimat" leer und fremd klingt.

D 2012, Regie, CI: Rainer Komers, ED: Florian Pawliczek, 5 min

Rainer Komers, geboren in Guben. Filmstudium an der Kunstakademie Düsseldorf, Meisterschüler. Filmprojekte in Alaska, Deutschland, Indien, Japan, Jemen, Lettland und Montana. Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft, Mülheim 2006. NOME ROAD SYSTEM wurde mit dem Deutschen Kurzfilmpreis in Gold 2004 ausgezeichnet, B 224 mit dem Hessischen Filmpreis 2001, ZIGEUNER IN DUISBURG mit dem Preis der Deutschen Filmkritik 1980. Ferner: Texte, Word Art und Filmseminare. Lebt in Mülheim an der Ruhr und Berlin und ist häufiger Gast der dokumentART.

 

QE SKEM A'MALLA HARZA – ICH BIN MANCHMAL EINSAM

Dr. Hans Schonger trat in die Fußstapfen seines Vaters und ist heute eine Koryphäe auf dem wissenschaftlichen Randgebiet der Blattfallforschung. Bei Untersuchungen im Wald trifft er auf eine außergewöhnliche Persönlichkeit, den scheuen "Bigfoot", der auf der Flucht ist. Der sensible Wissenschaftler weckt das Vertrauen des Weitgereisten, obwohl die beiden Suchenden Welten trennen – was im Film über das Splitscreen-Verfahren ausgedrückt wird. Ein Porträt einer einzigartigen Freundschaft, die sich über sprachliche und kulturelle Grenzen hinwegsetzt.

D 2012, Regie: Tobias Rehm, Silke Dietrich, Sebastian Linder, CI: Sebastian Linder, ED: Tobias Rehm, 15 min

Auf der Suche nach der Einsamkeit begaben sich Tobias Rehm, Silke Dietrich und Sebastian Linder in den Wald. Dadurch angeregt, wollten die drei Münchner Design-Studenten von Ruhe, Rastlosigkeit und Zurückgezogenheit erzählen. Sie probierten sich dafür in sämtlichen Bereichen des Films aus, von der Entwicklung einer Geschichte, der Verkörperung der Figuren, bis hin zur Gestaltung der Musik. So erfuhren sie während der Entstehung des Projekts mehr über sich selbst, als ihnen zu Beginn bewußt war.

 

MY HOUSE WITHOUT ME

Wolfsaugen in der Nacht leuchten, umzingeln Dich und scheinen viele zu sein. Krieg hat viele Gesichter, Verschleppung, Vertreibung entgegengesetzte Ursachen. Janina, im Osten Polens geboren, befand sich nach der deutsch-russischen Teilung des Landes in der Sowjetunion und wurde mit zehn Jahren nach Sibiren deportiert, sechs Jahre später nach Stettin, das jetzt Szczecin hieß. Hier lebte Annemarie, bis Janina kam, dann ging sie mit den Deutschen nach Westen. Beide Frauen weinen nicht mehr. Sie haben genug geweint in ihrem Leben.

P 2012, Regie: Magdalena Szymków, CI: Paweł Chorzępa, Kurt Moser, ED: Stefan Paruch, 28 min

Magdalena Szymków, Journalistin und Filmemacherin, ist Absolventin der Wajda-Filmschule. Sie ist Mitbegründerin der Produktionsfirma Vezfilm und hat sowohl für die polnischen Fernsehsender TVP und TVN als auch für ARTE/WDR und RAI gearbeitet. Zehn Jahre lang war sie als Korrespondentin in Italien. Für ihre Reportage über die Lebenssituation von Einwanderern in Italien wurde sie 2007 für den Polish Grand Press Award nominiert. In Italien arbeitete sie eng mit Ryszard Kapuściński zusammen. Sie ist Absolventin der IDFAcademy und der Documentary Campus Masterschool. Zurzeit entwickelt sie ein von MEDIA unterstütztes Projekt “You have to be there”, eine Koproduktion von Vezfilm und Otter Film (Oscar-Nominierung für “Rabbit à la Berlin” 2010).

 

Einlaß Abendvorstellung 18:30 Uhr (Filmbeginn 19:30 Uhr). Ein reichhaltiges Getränkeangebot, heiß und kalt sowie belegte Brötchen, warme Wiener und Knabbereien stehen für Sie bereit. (Eintritt 6 €)

 

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