Geförderte Projekte

JENSEITS DES SICHTBAREN – Hilma af Klint

Buch und Regie: Halina Dyrschka

Dokumentarfilm, D 2019, 93 min

Produktionsförderung

Förderempfehlung: 2. Sitzung 2015/ 28.000 €

Treatment- und Drehbuchförderung

Förderempfehlung: 2. Sitzung 2014/ 10.000 €

Kamera: Alicja Pahl, Luana Knipfer, Kameraassistent Schweden: Elvin Norlén, Schnitt: Antje Lass, Mario Orias, Halina Dyrschka, Musik: Damian Scholl, Produktion: Ambrosia Film, Eva Illmer und Halina Dyrschka

 

Synopsis

Wie kann es sein, dass eine Frau Anfang des 20. Jahrhunderts die abstrakte Malerei begründet und niemand nimmt Notiz? "Jenseits des Sichtbaren – Hilma af Klint" ist die Geschichte der verschwiegenen und verkannten Pionierin der Abstraktion. Mit ihrem überwältigenden Werk, erschüttert sie die Kunstwelt die ihr weiterhin ihren gebührenden Platz in der Kunst verwehren will.

www.ambrosiafilm.de

Den Trailer zum Film ansehen

 

HILMA AF KLINT reist um die Welt – in MV geförderter Dokumentarfilm feiert Festivalerfolge

Hilma af Klint war eine außergewöhnliche Frau, eine Malerin, eine Künstlerin, die ihrer Zeit voraus war. Trotz dieses Talents erlangte die Schwedin zu Lebzeiten kaum Bekanntheit, geschweige denn Berühmtheit. Posthum huldigt Halina Dyrschkas Kinodokumentarfilm JENSEITS DES SICHTBAREN – HILMA AF KLINT der Pionierin der Abstraktion.

Die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern unterstützte das engagierte Film-Projekt sowohl in der Stoffentwicklung als auch in der Produktion. Beim diesjährigen Film Festival Göteborg, dem größten Filmfest der nordeuropäischen Länder, feierte JENSEITS DES SICHTBAREN nun die Weltpremiere und die Vorstellungen vom 27. bis 30. Januar 2019 waren bereits vor Festivalbeginn ausverkauft. Ein großartiger Erfolg, der deutlich macht, wie groß das Interesse am künstlerischen Schaffen af Klints ist, welche von 1862 bis 1944 lebte.

Filmstill aus JENSEITS DES SICHTBAREN – HILMA AF KLINT, ©Ambrosia Film

Bereits seit Mitte Oktober 2018 und noch bis zum 23. April 2019 läuft zudem eine große Einzelausstellung im renommierten New Yorker Guggenheim Museum, in welcher die Werke Hilma af Klints zum ersten Mal in den USA in dieser Form präsentiert werden. Das Museum und das Filmteam stehen bereits in Kontakt. Anfang März reiste der Film zunächst erneut nach Schweden – beim FEMINISTISKA FILM FESTIVAL in Stockholm wurde JENSEITS DES SICHTBAREN – HILMA AF KLINT am 2. März um 14 Uhr gezeigt und im Anschluss fand eine Diskussion mit der Regisseurin Halina Dyrschka und der Kuratorin des Modernen Museums Stockholm (Moderna Museet) Iris Müller-Westermann statt.

Filmstill aus JENSEITS DES SICHTBAREN – HILMA AF KLINT, ©Ambrosia Film

Die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern war die maßgebliche Förderin dieses spannenden Films und hat mit insgesamt 38.000€ den größten Förderanteil übernommen. Umso glücklicher sind wir über die Aufmerksamkeit für diesen besonderen Film über die große Künstlerin aus dem Norden Europas und sind in großer Vorfreude auf die Deutschland- und Mecklenburg-Vorpommern-Premieren, welche derzeit noch in Planung sind.

Zum Inhalt des Dokumentarfilms:

Die Kunstwelt macht eine sensationelle Entdeckung – nur 100 Jahre zu spät. 1906 malte Hilma af Klint ihr erstes abstraktes Bild, lange vor Kandinsky, Mondrian oder Malewitsch. Sie schuf über 1.500 abstrakte Bilder "für die Zukunft", die der Nachwelt bis heute verborgen blieben. Wie kann es sein, dass eine Frau Anfang des 20. Jahrhunderts die abstrakte Malerei begründet und niemand nimmt Notiz? 

Die filmische Annäherung an eine Pionierin, deren sinnliches Oeuvre künstlerisch fasziniert, zeigt zudem eine lebenslange Sinnsuche, die das Leben jenseits des Sichtbaren erfassen will. Die außergewöhnliche Gedankenwelt der Hilma af Klint reicht über Biologie, Astronomie, Theosophie bis hin zur Relativitätstheorie und spannt so einen faszinierender Kosmos aus einzigartigen Bildern und Aufzeichnungen.

Heute begeistert die Künstlerin Millionen mit ihrem schrankenlosen Denken, das in einem überwältigenden Werk gipfelt und damit die Geschichte verändert.

Die ersten Setfotos zu "Jenseits des Sichtbaren"

Direkt von den Dreharbeiten im Sommer 2016 in Schweden: die ersten Setfotos zum neuen Dokumentarfilm von Halina Dyrschka über Hilma af Klint

Der Dokumentarfilm wurde bereits in der Stoffentwicklung mit 10.000€ gefördert und erhält für die Produktion eine Unterstützung in Höhe von 28.000€ durch die Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern.

Eva Illmer, Alicja Pahl (Kamera) und Elvin Norlén (Kameraassistent)

Elvin Norlén (Kameraassistent), Halina Dyrschka, Alicja Pahl (Kamera)

Elvin Norlén (Kameraassistent), Alicja Pahl (Kamera), Halina Dyrschka

Zum Inhalt: Wer ist Hilma af Klint? Eine Frau Anfang des 20. Jahrhunderts, die die abstrakte Malerei begründet, aber niemand nimmt Notiz! Verkannt und verschwiegen, erschüttert Hilma af Klint die Kunstwelt mit ihrem überwältigenden Werk. "Jenseits des Sichtbaren" ist die Geschichte der verschwiegenen Pionierin der Abstraktion, der man weiterhin ihren gebührenden Platz in der Kunst verwehren will.