Ältere Meldungen "filmförderung" 2018-02

Das Filmprogramm zum 12. Filmfest Wismar und Kinderfilmfest NAUTILUS

Vom 29. Juni bis 1. Juli 2018 wird Wismar ein Wochenende lang Filmstadt. Freuen Sie sich auf ein Sommerfilmfestival für Jung und Alt. Wir präsentieren vom Land geförderte Filme in ihrer ganzen Vielfalt, in unterschiedlichen Genres, speziellen Handschriften der Filmemacherinnen und Filmemacher und immer mit dem Blick auf und aus Mecklenburg-Vorpommern – die FilmSCHAU der Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern.

Zur Eröffnung am Freitag, den 29. Juni, präsentieren wir in der Mecklenburg-Vorpommern Filmpremiere den durch die Kulturelle Filmförderung des Landes geförderten Dokumentarfilm DER LETZTE JOLLY BOY von Regisseur Hans-Erich Viet. Das Portrait des 97-jährigen Shoa-Überlebenden Leon Schwarzbaum, ein dokumentarisches Roadmovie durch deutsche und polnische Geschichte und Gegenwart mit einem Mann, der als Jugendlicher mit seiner "Boygroup", den JOLLY BOYS, amerikanischen Swing interpretierte. Leon Schwarzbaum wird gemeinsam mit Regisseur Hans-Erich Viet zur Eröffnung anwesend sein.

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Filmpremiere von COLONNA in Schwerin

Der Kurzfilm COLONNA feiert seine Uraufführung am Abend des Pfingstmontags, dem 21. Mai 2018 im E-Werk des Mecklenburgischen Staatstheaters in Schwerin. Die Produktion der Moonfilm aus Berlin erhielt Ende 2016 Fördermittel der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern und wurde im vergangenen Herbst in Nordwestmecklenburg gedreht.

Karten für die Premiere können auf den Seiten des Mecklenburgischen Staatstheaters reserviert und gekauft werden. Neben dem Regisseur Berthold Bock und seinem Filmteam wird voraussichtlich auch die Hauptdarstellerin Verena Bukal bei der Aufführung anwesend sein.

Zum Inhalt:

Immer an der Schnittstelle von Malerei und Film erzählt Berthold Bock vom zurückgezogen lebenden Kunsthistoriker Colonna. Eines Tages findet dieser am Strand vom Sturm angespülte Landschaftsmalereien und eine rätselhafte Schiffbrüchige, die seiner verstorbenen Ehefrau zum verwechseln ähnlich sieht. Doch in der Kleidung sowie im Gesicht erscheint sie wie aus dem 19. Jahrhundert und die diesseitige Welt beginnt, sich mit der jenseitigen zu vermischen.

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Ein Filmfestival der Rekorde – das war der FiSH 2018

Die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern stiftet Hauptpreis und präsentiert geförderte Dokumentarfilme in ausverkauften Sälen

Festivalleiter Arne Papenhagen und Sabine Matthiesen, Leiterin der Kulturellen Filmförderung MV, überreichen den Hauptpreis an Irene Moray (Mitte), Foto: ©FiSH – das Filmfestival im StadtHafen Rostock/ institut für neue medien gGmbH

Ende April versammelte das Filmfestival im StadtHafen Rostock den Filmnachwuchs aus ganz Deutschland wieder in der Hansestadt. Im Nachwuchs-Filmwettbewerb JUNGER FILM wurden 33 ausgewählte Kurzfilme junger Filmemacherinnen und Filmemacher gezeigt, unterteilt in 6 Filmblöcke. Am Sonntag, den 29. April 2018 entschied die 5-köpfige Jury dann im Rahmen ihrer öffentlichen Sitzung über die Gewinnerfilme. "Film des Jahres" wurde BAD LESBIAN der 23-jährigen Irene Moray. Sie erhielt in diesem Jahr einen rekordverdächtig dotierten Preis – 12.000€ stehen ihr nun für neue Filmprojekte zur Verfügung. Mit 5.000€ beteiligt sich auch die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern an diesem Preisgeld.

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Vom Land geförderte Filme beim FiSH 2018 und beim FILMKUNSTFEST MV

FiSH – Filmfestival im StadtHafen Rostock 2018

Donnerstag, 26. April bis Sonntag, 29. April 2018

ÜBER LEBEN IN DEMMIN von Martin Farkas

WILDES HERZ von Charly Hübner und Sebastian Schultz

Diese beiden von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern geförderten Filme werden beim FiSH-Filmfestival Rostock am Donnerstag, den 26. April im LiWu Rostock gezeigt. In Anwesenheit der Regisseure Martin Farkas und Sebastian Schultz!

 

28. FILMKUNSTFEST MV 2018 in Schwerin

Dienstag, 1. Mai bis Sonntag, 6. Mai 2018

NACH PARCHIM von Johanna Huth und Julia Gechter

USEDOM-DER FREIE BLICK AUFS MEER von Heinz Brinkmann

ÜBER LEBEN IN DEMMIN von Martin Farkas

Diese drei von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern geförderten Filme werden in Schwerin in der Reihe GEDREHT IN MV präsentiert.

NACH PARCHIM feiert bereits am Dienstag, den 1. Mai um 17:15 Uhr im Filmpalast Capitol die Welturaufführung und Mecklenburg-Vorpommern Filmpremiere. Und im Anschluss ist der rote Teppich noch weiter ausgerollt, die beiden Regisseurinnen werden bei der Eröffnungsfeier des diesjährigen FILMKUNSTFEST MV mit dem WIR-Vielfaltspreis der überparteilichen Initiative WIR. Erfolg braucht Vielfalt ausgezeichnet. Der Preis ist mit 1.000€ dotiert und würdigt einen Film, der sich thematisch für ein tolerantes und vielfältiges Miteinander in unserer Gesellschaft einsetzt.

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Die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern vergibt 104.250€

Junge Talente und erfahrene Filmemacherinnen und Filmemacher im Fokus

Die Auswahlkommission der Kulturellen Filmförderung hat unter dem Vorsitz von Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung, in ihrer ersten Sitzung des Jahres am 19. April 2018 Empfehlungen für vier Filmproduktionen, vier Stoff- und Projektentwicklungen und drei Anträge auf Präsentationsförderung ausgesprochen.

"In der ersten diesjährigen Sitzung der Auswahlkommission gab es eine Fülle sehr verschiedener Projekte, die umfassend diskutiert wurden. Ein Fokus liegt bei den Förderempfehlungen klar auf der Unterstützung von Talenten aus dem Land, die für die Umsetzung ihrer Filmprojekte gezielt auf die Möglichkeiten unseres Landes setzen – vom Team über Technik bis zum Dreh. Es konnten aber auch eine Reihe weiterer sehr spannender Stoffe überzeugen. Die Entwicklung neuer Dokumentar- und auch Spielfilme werden wir nun begleiten können", freut sich Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung des Landes.

Ausgewählt wurde der Dokumentarfilm GRENZLAND II (AT) von Andreas Voigt. Bereits 1992 hat sich der Autor und Regisseur auf eine Recherchereise entlang der deutsch-polnischen Grenze begeben. Diesen Ansatz nimmt er nun, 25 Jahre später, wieder auf. Die deutsch-polnische Koproduktion wird von der Barbara Etz und der à jour Filmproduktion auf deutscher Seite produziert und konnte auch schon bei der Mitteldeutschen Medienförderung sowie beim Deutsch-Polnischen Filmfonds überzeugen. DARFST BANI ZU MIR SAGEN ist ein sehr persönliches Porträt des Autoren Peter Wawerzinek, in dem er sich mit dem Aufwachsen als Heimkind auseinandersetzt. Zu DDR-Zeiten wurde er von seiner Mutter zurückgelassen und von seinen Geschwistern getrennt. Der Film wird nun in der Postproduktion gefördert. Die Journalistin und Regisseurin Dr. Sylvia Nagel überzeugte die Auswahlkommission mit ihrem Konzept zum Dokumentarfilm DIE JÜNGSTEN OPFER DER MAUER, in dem sie sich den bisher nicht erzählten Schicksalen minderjähriger Todesopfer an der innerdeutschen Grenze annimmt. Das bewegende Thema wird von der ARTIA NOVA FILM und dem Produzenten Hartmut Schulz produziert. Die junge Rostocker Produktionsfirma Von Anfang Anders Filmproduktion verantwortet das Projekt WELT UNTER. Vier Rostocker Regisseure arbeiten dafür gemeinsam an vier filmischen Episoden, die in einem Drama verwoben werden.

Auch die Empfehlungen für Stoff- und Projektentwicklung behandeln Stoffe über und aus Mecklenburg-Vorpommern. Die Autorin Katharina Schlender stammt aus Neubrandenburg und siedelt ihr Kinder- und Jugenddrama ZIS ODER WEIHNACHTEN IST SCHON VORBEI im Neubaugebiet der Stadt an. Eine klug und unterhaltsam aufgeschriebene Coming-of-Age Geschichte. In VIER FRAUEN (AT) möchte Sabine Michel die Biographien von vier aktiven Politikerinnen, vor allem in Hinsicht auf ihre Wurzeln in der ehemaligen DDR, ergründen. Die Autorin und Regisseurin aus Greifswald hatte mit ihrem Kino-Dokumentarfilm ZONENMÄDCHEN bereits für Aufsehen sorgen können und feiert aktuell mit MONTAGS IN DRESDEN Erfolge. Einem ebenfalls dokumentarischen Stoff widmen sich Margot Neubert-Maric und Gisela Tuchtenhagen mit ICH MUSS JEDEN TAG DARAN DENKEN. Sie zeichnen darin die Schicksale von drei ehemaligen politischen Häftlingen der DDR auf. Auch die Strafanstalt Bützow wird eine wichtige Rolle spielen. Mit ALASKA schreibt der Rostocker Max Gleschinski an seinem zweiten Spielfilmstoff nach KAHLSCHLAG. Ein stilles Wasserwander-Roadmovie um eine Mittvierzigerin, das mit jedem Kapitel seine Perspektive wechselt.

Über Förderung in der Präsentation können sich drei der bedeutendsten Filmfestivals des Landes freuen. Sie alle zeigen Filme, die mit Hilfe der Kulturellen Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern entstehen konnten. Gefördert werden das 12. Filmfest Wismar, die Seh-Sterne beim FiSH 2018 in Rostock, "Gedreht in MV" beim 28. Filmkunstfest MV.

Die Förderentscheidungen im Einzelnen:

Produktion:

GRENZLAND II (AT), Andreas Voigt, Förderempfehlung: 22.000€

DARFST BANI ZU MIR SAGEN, Peter Wawerzinek, Förderempfehlung: 15.000€

DIE JÜNGSTEN OPFER DER MAUER, Dr. Sylvia Nagel,
Förderempfehlung: 20.000€

WELT UNTER, Benjamin Hujawa, Förderempfehlung: 12.000€

Stoff- und Projektentwicklung:

ZIS oder WEIHNACHTEN IST SCHON VORBEI, Katharina Schlender, Förderempfehlung: 8.000€

VIER FRAUEN (AT), Sabine Michel, Förderempfehlung: 8.000€

ICH MUSS JEDEN TAG DARAN DENKEN, Margot Neubert-Maric, Gisela Tuchtenhagen, Förderempfehlung: 8.000€

ALASKA, Max Gleschinski, Förderempfehlung: 7.500€

Verleih, Vertrieb, Abspiel:

12. FILMFEST WISMAR 2018, MV Film e.V., Förderempfehlung: 2.000€

SEH-STERNE beim FISH 2018, Institut für neue Medien gGmbH, Förderempfehlung: 750€

28. FILMKUNSTFEST MV 2018, FILMLAND M-V gGmbH,
Förderempfehlung: 1.000€

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Kinostart am 19. April 2018: SPK KOMPLEX

Am 19. April 2018 startet Gerd Kroskes vielschichtiger Dokumentarfilm SPK KOMPLEX bundesweit in den Kinos. Darin untersucht er das 1970 begründete "Sozialistische Patientenkollektiv", das alternative Therapiemethoden forderte und mitunter radikal seine Standpunkte verteidigte.

Rudi Mährländer im Film SPK KOMPLEX, © Edition Salzgeber

Synopsis

1970 begründete der Arzt Wolfgang Huber in Heidelberg gemeinsam mit Patienten das antipsychiatrische "Sozialistische Patientenkollektiv" (SPK). Umstrittene Therapiemethoden, politische Forderungen und der massive Zulauf von Patienten, die der üblichen "Verwahr-Psychiatrie" tief misstrauten, führten zum Konflikt mit der Universität Heidelberg und der Landesregierung, der sich bald zuspitzte und in die Radikalisierung des SPK mündete. Das gruppentherapeutische Experiment endet schließlich mit Verhaftungen, Gefängnis und der Aberkennung von Hubers Approbation.

Die SPK-Gerichtsprozesse wirken heute wie eine Vorwegnahme der Stammheim-Prozesse – mit Mitteln zum Ausschluss der Rechtsanwälte, Totalverweigerung der Angeklagten und empfindlichen Strafen für das Ehepaar Huber. Dabei stand die Härte der Strafverfolgung in kaum einem Verhältnis zu den eigentlichen Taten. Der Ruf, die RAF unterstützt zu haben und letztendlich in deren Terror aufgegangen zu sein, haftet dem SPK seither an. Er überlagert, worum es damals eigentlich ging: um die Rechte von Psychiatriepatienten, Widerstand und um Selbstermächtigung. Um Fragen also, die noch immer Aktualität besitzen.

SPK KOMPLEX feierte seine Welturaufführung im Februar im Rahmen der 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Alle vier Berlinale-Vorführungen waren ausverkauft. Seitdem lief der Film unter anderem bei der diesjährigen Hamburger Dokumentarfilmwoche. Die Filmzeitschrift epd Film empfiehlt den Film und bewertet ihn mit 5 aus möglichen 5 Sternen.

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Geförderte Filme starten bundesweit im Kino

In den kommenden Wochen starten gleich drei in Mecklenburg-Vorpommern geförderte Dokumentarfilme deutschlandweit in den Kinos. Die Kulturelle Filmförderung MV blickt einem spannenden und unterhaltsamen Kino-Frühling entgegen.

WILDES HERZ

Der Abräumer der DOK Leipzig 2017 und von (Musik-) Fans sehnlichst erwartete Film um den Frontmann der Punkband Feine Sahne Fischfilet startet am 12. April 2018 offiziell in den Kinos: WILDES HERZ mit Jan "Monchi" Gorkow. Regie führten Charly Hübner und Sebastian Schultz.

Er steht für eine der erfolgreichsten Punkbands in Deutschland und in den Augen des Staates "Vorpommerns gefährlichste Band": Jan "Monchi" Gorkow. © Neue Visionen Filmverleih

SPK KOMPLEX

In der Woche darauf startet am 19. April Gerd Kroskes vielschichtiger Film SPK KOMPLEX. Darin untersucht er das 1970 begründete "Sozialistische Patientenkollektiv", das alternative Therapiemethoden forderte und mitunter radikal seine Standpunkte verteidigte. Alle Kinotermine ansehen

Vorab wird SPK KOMPLEX im Rahmen der 15. Dokumentarfilmwoche Hamburg gezeigt. Er läuft am Samstag, 14. April 2018 um 18:30 Uhr im Metropolis Kino. Den Programmplan ansehen

Lutz Taufer im Film SPK KOMPLEX, © Edition Salzgeber

USEDOM – DER FREIE BLICK AUFS MEER

USEDOM – DER FREIE BLICK AUFS MEER begleitet seine Zuschauer Ende Mai auf die Ostseeinsel an der polnischen Grenze. Der sehr persönliche Dokumentarfilm von Heinz Brinkmann erzählt Geschichten der verschiedenen Bewohner der Insel und blickt zurück in die Geschichte der prunkvollen Kaiserbäder. Am 31. Mai 2018 ist offizieller Kinostart.

Filmstill aus USEDOM – DER FREIE BLICK AUFS MEER, © Edition Salzgeber

 

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