Ältere Meldungen "filmförderung" 2018-02

Nächster Einreichtermin Kulturelle Filmförderung

Der nächste Einreichtermin für Kulturelle Filmförderung ist am

   5. September 2018

Es gilt das Datum des Poststempels!

Weitere Informationen und die Antragsunterlagen unter:

Bitte reichen Sie Drehbücher zu den Anträgen immer doppelseitig kopiert ein.

USEDOM – DER FREIE BLICK AUFS MEER am Strand in Heringsdorf

Direkt am Strand, auf der großen LED Wand, wird am 19. Juli 2018 der in Deutschland erfolgreich angelaufene und von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern unterstützte Film von Heinz Brinkmann gezeigt.

Regisseur Heinz Brinkmann, der selbst aus Heringsdorf stammt, versammelt 25 Jahre nach seinem Film USEDOM – EIN DEUTSCHES INSELLEBEN neue Geschichten von Insulanern, die auf unterschiedliche Weise nach Usedom kamen und zu Gastgebern für Millionen von Urlaubern wurden. USEDOM – DER FREIE BLICK AUFS MEER beschreibt die deutsch-polnische Insel als einen Ort, an dem der europäische Gedanke des nationalen Zusammenwachsens so stark gelebt wird wie kaum anderswo. Er zeigt aber auch den immer schärfer ausgetragenen Konflikt zwischen der Bewahrung einer einzigartigen Bäderarchitektur und der Errichtung von neuen, verwechselbaren Luxus-Quartieren.

Ein nostalgisch-heiterer Streifzug über die berühmte Urlaubsinsel mit nachdenklichen Blicken.

Eintrittspreise:

Erwachsene: EUR 8,00 / EUR 7,00 (Schüler & Studenten)

Kinder bis 12 Jahre: EUR 5,50

Mit der Eintrittskarte zuzügl. EUR 10,00 Pfand erhält jeder Gast einen Funkkopfhörer. Dieser garantiert eine hervorragende Tonwiedergabe in stereo mit individuell einstellbarer Lautstärke. Nach der Kinovorstellung erhält jeder Gast mit der Rückgabe des Kopfhörers das Pfandgeld zurück.

Das komplette Programm des Heringsdorfer Kinos am Meer ansehen

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Geförderter Film des Landes im Libanon aufgeführt

Das Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Beirut zeigte
NACH PARCHIM

Der erfolgreichen Aufführung des Dokumentar-Kurzfilms NACH PARCHIM während des Filmfestes Wismar am 1. Juli, folgte am Donnerstag, den 5. Juli 2018 eine Filmvorführung auf internationalem Parkett. Das Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Beirut hatte die Filmemacherinnen Johanna Huth und Julia Gechter eingeladen. Neben der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) hatte auch die Stiftung das Filmprojekt finanziell unterstützt.

Programmleiterin der RLS in Beirut Miriam Younes mit den Filmemacherinnen Johanna Huth und Julia Gechter (linkes Bild, v.l.n.r.)

NACH PARCHIM erzählt von zwei Flüchtlingsschicksalen, die beide in der mecklenburgischen Kleinstadt Parchim endeten. Die 91-jährige Ulla floh zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs als junge Frau aus Ostpreußen ins Mecklenburgische und der 7-jährige Moner aus Syrien kam 2015 in Begleitung seines älteren Bruders, aber ohne seine Eltern in Parchim an. Beide können von traumatischen Erlebnissen aus dem Krieg berichten und sie beide haben letztlich ein neues Zuhause gefunden. Sehr einfühlsam erzählen Johanna Huth und Julia Gechter von Kriegsflüchtlingen zweier Generationen.

Julia Gechter und Johanna Huth (1. und 2. v.l.) im Gespräch mit dem Publikum

Und so gab es auch in Beirut im Anschluss an die Filmvorführung viel Gesprächsbedarf. Das Publikum zeigte sich sehr angetan von dem Kurzfilm und die aktuelle Situation von Flüchtlingen in Deutschland und im Libanon stand im Fokus der anschließenden Diskussion. Wir freuen uns sehr, dass NACH PARCHIM bereits kurz nach seiner Fertigstellung so hohe Wellen schlägt und wünschen dem Team weitere spannende Auftritte bei Filmfestivals weltweit. Die Kulturelle Filmförderung unterstützt nach den Projekten DER FÄHRMANN UND SEINE FRAU und NACH PARCHIM auch JOBCENTER, das dritte Kurzfilm-Projekt der Filmemacherinnen Huth und Gechter, welches erneut thematisch in Parchim angesiedelt ist.

Die Filmvorführung wurde durch einen Reisezuschuss der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa ermöglicht.

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Gäste, Gäste, Gäste beim 12. Filmfest Wismar und beim 10. Kinderfilmfest NAUTILUS

Am Freitag, den 29. Juni starten wir in das Filmfest Wismar. Bereits im 12. Jahr präsentieren wir in der schönen Hansestadt die vom Land geförderten Filme in ihrer ganzen Vielfalt, in unterschiedlichen Genres und immer mit dem Blick auf und aus Mecklenburg-Vorpommern. Und wir begrüßen viele Filmemacherinnen und Filmemacher sowie Protagonistinnen und Protagonisten, die persönlich zur Präsentation der Filme anwesend sein werden und sich auf interessante Filmgespräche mit dem Publikum freuen.  

Bereits zum Kinderfilmfest NAUTILUS ist die Schauspielerin Stefanie Bock, bekannt als Anni aus der Vorschulserie KiKANiNCHEN des KiKa! zu Gast. Gemeinsam mit den Kindermoderatoren wird sie tagsüber durch das NAUTILUS-Filmprogramm führen.

Zur großen Eröffnung am 29. Juni um 19:30 Uhr begrüßen wir zur Mecklenburg-Vorpommern Filmpremiere von DER LETZTE JOLLY BOY den Regisseur Hans-Erich Viet mit seinem Protagonisten, den 97-jährigen Shoa-Überlebenden Leon Schwarzbaum und das Filmteam.

Filmstill aus MiniBar #sitcomopera in 21 Episoden, © junge norddeutsche philharmonie e.V.

Am Samstag, den 30. Juni, stellt uns Regisseur und Maler Berthold Bock sein Malerei- Film Projekt COLONNA vor, im Anschluss begrüßen wir in der Mecklenburg-Vorpommern Filmpremiere der Webserie #SITCOMOPERA-MINIBAR in 21 Episoden die Regisseurin Theresa von Halle, den Komponisten Sven Daigger sowie weitere Mitglieder der jungen norddeutschen philharmonie aus Rostock. Lassen Sie sich überraschen von Malerei auf der Leinwand und einem modernen Opernformat.

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Aktuelle Meldung aus filmfest wismar

Ab morgen: Filmfest Wismar:
Die Filmförderung MV lädt herzlich ein!

Filme aus, über und für Mecklenburg-Vorpommern

Freitag, 29.6. bis Sonntag, 1.7.2018

Geschafft! Nur noch ein Tag bis Beginn: Gesine Ploen und Sabine Matthiesen von der Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern

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FRAU METALL – Portrait der Mecklenburger Metall-Bildhauerin Takwe Kaenders

Geförderter Film des Landes feiert seine Weltpremiere
Regisseurin Lih Janowitz, das Filmteam und Takwe Kaenders mit Wegbegleitern zu Gast

Samstag, 30. Juni 2018 um 20:00 Uhr im Kino im Filmbüro

Im Dokumentarfilm FRAU METALL von Lih Janowitz sprühen nicht nur Funken aus Metall, sondern auch, wenn die bekannte Mecklenburger Künstlerin Takwe Kaenders über die Leinwand wirbelt. Da wird geschmiedet, geschweißt, geflext, wenn sie mit ihrem Material in ihrer Werkstatt im Rothener Hof arbeitet.

Takwe Kaenders mit ihrer Skulptur KOKON (Foto: Christian Lehsten)

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Geförderter Film des Landes erhält besondere Ehrungen beim Filmfest Emden-Norderney 2018

DER LETZTE JOLLY BOY gewinnt den DGB-Preis des Filmfestivals und ist Eröffnungsfilm vom Filmfest Wismar am 29. Juni 2018

Bei der 29. Ausgabe des Filmfestes Emden-Norderney feierte der bewegende Dokumentarfilm DER LETZTE JOLLY BOY von Hans-Erich Viet (u.a. Polizeiruf 110 Schwerin) am 9. Juni 2018 seine Weltpremiere. Die 600 gerührten Zuschauer im ausverkauften Saal bejubelten den mittlerweile 97-jährigen Protagonisten und Holocaust-Überlebenden Leon Schwarzbaum, der gemeinsam mit dem Filmteam zum Filmgespräch zu Gast war.

Leon Schwarzbaum und Hans-Erich Viet (Foto: ©Tobias Bruns/ Filmfest Emden-Norderney)

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Das Filmprogramm zum 12. Filmfest Wismar und Kinderfilmfest NAUTILUS

Vom 29. Juni bis 1. Juli 2018 wird Wismar ein Wochenende lang Filmstadt. Freuen Sie sich auf ein Sommerfilmfestival für Jung und Alt. Wir präsentieren vom Land geförderte Filme in ihrer ganzen Vielfalt, in unterschiedlichen Genres, speziellen Handschriften der Filmemacherinnen und Filmemacher und immer mit dem Blick auf und aus Mecklenburg-Vorpommern – die FilmSCHAU der Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern.

Zur Eröffnung am Freitag, den 29. Juni, präsentieren wir in der Mecklenburg-Vorpommern Filmpremiere den durch die Kulturelle Filmförderung des Landes geförderten Dokumentarfilm DER LETZTE JOLLY BOY von Regisseur Hans-Erich Viet. Das Portrait des 97-jährigen Shoa-Überlebenden Leon Schwarzbaum, ein dokumentarisches Roadmovie durch deutsche und polnische Geschichte und Gegenwart mit einem Mann, der als Jugendlicher mit seiner "Boygroup", den JOLLY BOYS, amerikanischen Swing interpretierte. Leon Schwarzbaum wird gemeinsam mit Regisseur Hans-Erich Viet zur Eröffnung anwesend sein.

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Filmpremiere von COLONNA in Schwerin

Der Kurzfilm COLONNA feiert seine Uraufführung am Abend des Pfingstmontags, dem 21. Mai 2018 im E-Werk des Mecklenburgischen Staatstheaters in Schwerin. Die Produktion der Moonfilm aus Berlin erhielt Ende 2016 Fördermittel der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern und wurde im vergangenen Herbst in Nordwestmecklenburg gedreht.

Karten für die Premiere können auf den Seiten des Mecklenburgischen Staatstheaters reserviert und gekauft werden. Neben dem Regisseur Berthold Bock und seinem Filmteam wird voraussichtlich auch die Hauptdarstellerin Verena Bukal bei der Aufführung anwesend sein.

Zum Inhalt:

Immer an der Schnittstelle von Malerei und Film erzählt Berthold Bock vom zurückgezogen lebenden Kunsthistoriker Colonna. Eines Tages findet dieser am Strand vom Sturm angespülte Landschaftsmalereien und eine rätselhafte Schiffbrüchige, die seiner verstorbenen Ehefrau zum verwechseln ähnlich sieht. Doch in der Kleidung sowie im Gesicht erscheint sie wie aus dem 19. Jahrhundert und die diesseitige Welt beginnt, sich mit der jenseitigen zu vermischen.

Karten für die Premiere von COLONNA erwerben

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Ein Filmfestival der Rekorde – das war der FiSH 2018

Die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern stiftet Hauptpreis und präsentiert geförderte Dokumentarfilme in ausverkauften Sälen

Festivalleiter Arne Papenhagen und Sabine Matthiesen, Leiterin der Kulturellen Filmförderung MV, überreichen den Hauptpreis an Irene Moray (Mitte), Foto: ©FiSH – das Filmfestival im StadtHafen Rostock/ institut für neue medien gGmbH

Ende April versammelte das Filmfestival im StadtHafen Rostock den Filmnachwuchs aus ganz Deutschland wieder in der Hansestadt. Im Nachwuchs-Filmwettbewerb JUNGER FILM wurden 33 ausgewählte Kurzfilme junger Filmemacherinnen und Filmemacher gezeigt, unterteilt in 6 Filmblöcke. Am Sonntag, den 29. April 2018 entschied die 5-köpfige Jury dann im Rahmen ihrer öffentlichen Sitzung über die Gewinnerfilme. "Film des Jahres" wurde BAD LESBIAN der 23-jährigen Irene Moray. Sie erhielt in diesem Jahr einen rekordverdächtig dotierten Preis – 12.000€ stehen ihr nun für neue Filmprojekte zur Verfügung. Mit 5.000€ beteiligt sich auch die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern an diesem Preisgeld.

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Vom Land geförderte Filme beim FiSH 2018 und beim FILMKUNSTFEST MV

FiSH – Filmfestival im StadtHafen Rostock 2018

Donnerstag, 26. April bis Sonntag, 29. April 2018

ÜBER LEBEN IN DEMMIN von Martin Farkas

WILDES HERZ von Charly Hübner und Sebastian Schultz

Diese beiden von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern geförderten Filme werden beim FiSH-Filmfestival Rostock am Donnerstag, den 26. April im LiWu Rostock gezeigt. In Anwesenheit der Regisseure Martin Farkas und Sebastian Schultz!

 

28. FILMKUNSTFEST MV 2018 in Schwerin

Dienstag, 1. Mai bis Sonntag, 6. Mai 2018

NACH PARCHIM von Johanna Huth und Julia Gechter

USEDOM-DER FREIE BLICK AUFS MEER von Heinz Brinkmann

ÜBER LEBEN IN DEMMIN von Martin Farkas

Diese drei von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern geförderten Filme werden in Schwerin in der Reihe GEDREHT IN MV präsentiert.

NACH PARCHIM feiert bereits am Dienstag, den 1. Mai um 17:15 Uhr im Filmpalast Capitol die Welturaufführung und Mecklenburg-Vorpommern Filmpremiere. Und im Anschluss ist der rote Teppich noch weiter ausgerollt, die beiden Regisseurinnen werden bei der Eröffnungsfeier des diesjährigen FILMKUNSTFEST MV mit dem WIR-Vielfaltspreis der überparteilichen Initiative WIR. Erfolg braucht Vielfalt ausgezeichnet. Der Preis ist mit 1.000€ dotiert und würdigt einen Film, der sich thematisch für ein tolerantes und vielfältiges Miteinander in unserer Gesellschaft einsetzt.

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Die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern vergibt 104.250€

Junge Talente und erfahrene Filmemacherinnen und Filmemacher im Fokus

Die Auswahlkommission der Kulturellen Filmförderung hat unter dem Vorsitz von Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung, in ihrer ersten Sitzung des Jahres am 19. April 2018 Empfehlungen für vier Filmproduktionen, vier Stoff- und Projektentwicklungen und drei Anträge auf Präsentationsförderung ausgesprochen.

"In der ersten diesjährigen Sitzung der Auswahlkommission gab es eine Fülle sehr verschiedener Projekte, die umfassend diskutiert wurden. Ein Fokus liegt bei den Förderempfehlungen klar auf der Unterstützung von Talenten aus dem Land, die für die Umsetzung ihrer Filmprojekte gezielt auf die Möglichkeiten unseres Landes setzen – vom Team über Technik bis zum Dreh. Es konnten aber auch eine Reihe weiterer sehr spannender Stoffe überzeugen. Die Entwicklung neuer Dokumentar- und auch Spielfilme werden wir nun begleiten können", freut sich Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung des Landes.

Ausgewählt wurde der Dokumentarfilm GRENZLAND II (AT) von Andreas Voigt. Bereits 1992 hat sich der Autor und Regisseur auf eine Recherchereise entlang der deutsch-polnischen Grenze begeben. Diesen Ansatz nimmt er nun, 25 Jahre später, wieder auf. Die deutsch-polnische Koproduktion wird von der Barbara Etz und der à jour Filmproduktion auf deutscher Seite produziert und konnte auch schon bei der Mitteldeutschen Medienförderung sowie beim Deutsch-Polnischen Filmfonds überzeugen. DARFST BANI ZU MIR SAGEN ist ein sehr persönliches Porträt des Autoren Peter Wawerzinek, in dem er sich mit dem Aufwachsen als Heimkind auseinandersetzt. Zu DDR-Zeiten wurde er von seiner Mutter zurückgelassen und von seinen Geschwistern getrennt. Der Film wird nun in der Postproduktion gefördert. Die Journalistin und Regisseurin Dr. Sylvia Nagel überzeugte die Auswahlkommission mit ihrem Konzept zum Dokumentarfilm DIE JÜNGSTEN OPFER DER MAUER, in dem sie sich den bisher nicht erzählten Schicksalen minderjähriger Todesopfer an der innerdeutschen Grenze annimmt. Das bewegende Thema wird von der ARTIA NOVA FILM und dem Produzenten Hartmut Schulz produziert. Die junge Rostocker Produktionsfirma Von Anfang Anders Filmproduktion verantwortet das Projekt WELT UNTER. Vier Rostocker Regisseure arbeiten dafür gemeinsam an vier filmischen Episoden, die in einem Drama verwoben werden.

Auch die Empfehlungen für Stoff- und Projektentwicklung behandeln Stoffe über und aus Mecklenburg-Vorpommern. Die Autorin Katharina Schlender stammt aus Neubrandenburg und siedelt ihr Kinder- und Jugenddrama ZIS ODER WEIHNACHTEN IST SCHON VORBEI im Neubaugebiet der Stadt an. Eine klug und unterhaltsam aufgeschriebene Coming-of-Age Geschichte. In VIER FRAUEN (AT) möchte Sabine Michel die Biographien von vier aktiven Politikerinnen, vor allem in Hinsicht auf ihre Wurzeln in der ehemaligen DDR, ergründen. Die Autorin und Regisseurin aus Greifswald hatte mit ihrem Kino-Dokumentarfilm ZONENMÄDCHEN bereits für Aufsehen sorgen können und feiert aktuell mit MONTAGS IN DRESDEN Erfolge. Einem ebenfalls dokumentarischen Stoff widmen sich Margot Neubert-Maric und Gisela Tuchtenhagen mit ICH MUSS JEDEN TAG DARAN DENKEN. Sie zeichnen darin die Schicksale von drei ehemaligen politischen Häftlingen der DDR auf. Auch die Strafanstalt Bützow wird eine wichtige Rolle spielen. Mit ALASKA schreibt der Rostocker Max Gleschinski an seinem zweiten Spielfilmstoff nach KAHLSCHLAG. Ein stilles Wasserwander-Roadmovie um eine Mittvierzigerin, das mit jedem Kapitel seine Perspektive wechselt.

Über Förderung in der Präsentation können sich drei der bedeutendsten Filmfestivals des Landes freuen. Sie alle zeigen Filme, die mit Hilfe der Kulturellen Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern entstehen konnten. Gefördert werden das 12. Filmfest Wismar, die Seh-Sterne beim FiSH 2018 in Rostock, "Gedreht in MV" beim 28. Filmkunstfest MV.

Die Förderentscheidungen im Einzelnen:

Produktion:

GRENZLAND II (AT), Andreas Voigt, Förderempfehlung: 22.000€

DARFST BANI ZU MIR SAGEN, Peter Wawerzinek, Förderempfehlung: 15.000€

DIE JÜNGSTEN OPFER DER MAUER, Dr. Sylvia Nagel,
Förderempfehlung: 20.000€

WELT UNTER, Benjamin Hujawa, Förderempfehlung: 12.000€

Stoff- und Projektentwicklung:

ZIS oder WEIHNACHTEN IST SCHON VORBEI, Katharina Schlender, Förderempfehlung: 8.000€

VIER FRAUEN (AT), Sabine Michel, Förderempfehlung: 8.000€

ICH MUSS JEDEN TAG DARAN DENKEN, Margot Neubert-Maric, Gisela Tuchtenhagen, Förderempfehlung: 8.000€

ALASKA, Max Gleschinski, Förderempfehlung: 7.500€

Verleih, Vertrieb, Abspiel:

12. FILMFEST WISMAR 2018, MV Film e.V., Förderempfehlung: 2.000€

SEH-STERNE beim FISH 2018, Institut für neue Medien gGmbH, Förderempfehlung: 750€

28. FILMKUNSTFEST MV 2018, FILMLAND M-V gGmbH,
Förderempfehlung: 1.000€

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Kinostart am 19. April 2018: SPK KOMPLEX

Am 19. April 2018 startet Gerd Kroskes vielschichtiger Dokumentarfilm SPK KOMPLEX bundesweit in den Kinos. Darin untersucht er das 1970 begründete "Sozialistische Patientenkollektiv", das alternative Therapiemethoden forderte und mitunter radikal seine Standpunkte verteidigte.

Rudi Mährländer im Film SPK KOMPLEX, © Edition Salzgeber

Synopsis

1970 begründete der Arzt Wolfgang Huber in Heidelberg gemeinsam mit Patienten das antipsychiatrische "Sozialistische Patientenkollektiv" (SPK). Umstrittene Therapiemethoden, politische Forderungen und der massive Zulauf von Patienten, die der üblichen "Verwahr-Psychiatrie" tief misstrauten, führten zum Konflikt mit der Universität Heidelberg und der Landesregierung, der sich bald zuspitzte und in die Radikalisierung des SPK mündete. Das gruppentherapeutische Experiment endet schließlich mit Verhaftungen, Gefängnis und der Aberkennung von Hubers Approbation.

Die SPK-Gerichtsprozesse wirken heute wie eine Vorwegnahme der Stammheim-Prozesse – mit Mitteln zum Ausschluss der Rechtsanwälte, Totalverweigerung der Angeklagten und empfindlichen Strafen für das Ehepaar Huber. Dabei stand die Härte der Strafverfolgung in kaum einem Verhältnis zu den eigentlichen Taten. Der Ruf, die RAF unterstützt zu haben und letztendlich in deren Terror aufgegangen zu sein, haftet dem SPK seither an. Er überlagert, worum es damals eigentlich ging: um die Rechte von Psychiatriepatienten, Widerstand und um Selbstermächtigung. Um Fragen also, die noch immer Aktualität besitzen.

SPK KOMPLEX feierte seine Welturaufführung im Februar im Rahmen der 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Alle vier Berlinale-Vorführungen waren ausverkauft. Seitdem lief der Film unter anderem bei der diesjährigen Hamburger Dokumentarfilmwoche. Die Filmzeitschrift epd Film empfiehlt den Film und bewertet ihn mit 5 aus möglichen 5 Sternen.

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Geförderte Filme starten bundesweit im Kino

In den kommenden Wochen starten gleich drei in Mecklenburg-Vorpommern geförderte Dokumentarfilme deutschlandweit in den Kinos. Die Kulturelle Filmförderung MV blickt einem spannenden und unterhaltsamen Kino-Frühling entgegen.

WILDES HERZ

Der Abräumer der DOK Leipzig 2017 und von (Musik-) Fans sehnlichst erwartete Film um den Frontmann der Punkband Feine Sahne Fischfilet startet am 12. April 2018 offiziell in den Kinos: WILDES HERZ mit Jan "Monchi" Gorkow. Regie führten Charly Hübner und Sebastian Schultz.

Er steht für eine der erfolgreichsten Punkbands in Deutschland und in den Augen des Staates "Vorpommerns gefährlichste Band": Jan "Monchi" Gorkow. © Neue Visionen Filmverleih

SPK KOMPLEX

In der Woche darauf startet am 19. April Gerd Kroskes vielschichtiger Film SPK KOMPLEX. Darin untersucht er das 1970 begründete "Sozialistische Patientenkollektiv", das alternative Therapiemethoden forderte und mitunter radikal seine Standpunkte verteidigte. Alle Kinotermine ansehen

Vorab wird SPK KOMPLEX im Rahmen der 15. Dokumentarfilmwoche Hamburg gezeigt. Er läuft am Samstag, 14. April 2018 um 18:30 Uhr im Metropolis Kino. Den Programmplan ansehen

Lutz Taufer im Film SPK KOMPLEX, © Edition Salzgeber

USEDOM – DER FREIE BLICK AUFS MEER

USEDOM – DER FREIE BLICK AUFS MEER begleitet seine Zuschauer Ende Mai auf die Ostseeinsel an der polnischen Grenze. Der sehr persönliche Dokumentarfilm von Heinz Brinkmann erzählt Geschichten der verschiedenen Bewohner der Insel und blickt zurück in die Geschichte der prunkvollen Kaiserbäder. Am 31. Mai 2018 ist offizieller Kinostart.

Filmstill aus USEDOM – DER FREIE BLICK AUFS MEER, © Edition Salzgeber

 

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