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12. Filmfest Wismar 2018

KURZFILMPERLEN

aus Mecklenburg-Vorpommern

Sonntag, 1. Juli 2018, 15 Uhr

 

  • LANKOW – ein geschleiftes Dorf

  • DER FÄHRMANN UND SEINE FRAU

  • NACH PARCHIM

LANKOW – ein geschleiftes Dorf

In Anwesenheit des Filmteams

Clara Eckardt bei den Dreharbeiten, © Filmbüro MV

Durch die Teilung Deutschlands wurden einige Dörfer, die an der innerdeutschen Grenze standen, nach und nach umgesiedelt und zerstört. Das Dorf Lankow (Gemeindegebiet Dechow, Landkreis Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern), ist eines dieser "geschleiften Dörfer". Doch wie ging diese Umsiedlung vonstatten und was ist aus den Menschen und dem Dorf selbst geworden? Ziel des Zeitensprünge-Filmprojekts ist es, durch den Besuch des 1976 geschleiften Dorfes Lankow, jungen Leuten, die nach der Wende geboren wurden, ein wichtiges Stück deutscher Geschichte nahe zu bringen, erlebbar zu machen und davon zu berichten.

D 2017, Jugendfilmprojekt, Dokumentation, 8 min, Regie: Clara Eckardt, Wenzel Venohr, mit Erhard Steding, ein Kooperationsprojekt des Kreisjugendring Nordwestmecklenburg e.V. mit der Medienwerkstatt im Filmbüro MV. Drehorte in MV: Lankow, Schlagsdorf

 

DER FÄHRMANN UND SEINE FRAU

In Anwesenheit von Johanna Huth und Julia Gechter

Gefördert durch die Kulturelle Filmförderung MV

Am Ufer der Elde, im spärlich besiedelten südwestlichen Mecklenburg-Vorpommern, lebt ein Fährmann mit seiner Frau, einem Schwein, vielen Katzen und ein paar Hühnern. Seit 70 Jahren bringt er in seinem kleinen Boot Passanten über den Fluss. Das Portrait vom Zusammenleben eines ungleichen Paares, das wie Pech und Schwefel zusammenhält. Eine Kurzfilmperle, die weltweit auf Festivals gezeigt wurde und diverse Preise gewonnen hat!

D 2015, Regie: Johanna Huth, 30 min, Produktion: Julia Gechter, Johanna Huth, Kamera: Miriam Tröscher, Julia Gechter, gefördert durch die Filmförderung MV, Drehorte in MV: Parchim und Umgebung

 

NACH PARCHIM

In Anwesenheit der Regisseurinnen und des Protagonisten Moner

Wismar Premiere

Gefördert durch die Kulturelle Filmförderung MV

Der 7-jährige Moner und die 91-jährige Ulla haben eine Gemeinsamkeit: beide mussten aus Kriegsgebieten fliehen und kamen nach Parchim. Ein kleiner Junge und eine alte Dame, zwei Flüchtlinge in einer Kleinstadt in Deutschland. Die heute 91-jährige Ulla floh mit 19 aus Ostpreußen. Wie hat die Flucht ihr Leben geprägt? Der 7-jährige Moner ist 2015 aus Syrien in Parchim angekommen und wartet auf seine Eltern. Werden sie jemals in Deutschland ankommen? Beide verbindet das gleiche Schicksal: die Notwendigkeit der Flucht und die Suche nach einer neuen Heimat.

D 2018, Dokumentarfilm, 22 min, Regie: Johanna Huth, Julia Gechter, Produktion: HUTH & GECHTER GbR, gefördert durch BKM, Rosa-Luxemburg-Stiftung und die Filmförderung MV. Drehorte in MV: Schwerin, Parchim

Fotos: © HUTH & GECHTER GbR

 

Johanna Huth

Foto: © www.derfaehrmannfilm.de

Johanna Huth wuchs in Ostberlin und Parchim auf, studierte Europäische Ethnologie, Geschichte und Politikwissenschaft. Erste Kurzfilme während des Studiums, ihr erster Dokumentarfilm DER FÄHRMANN UND SEINE FRAU erlangte weltweite Aufmerksamkeit.

 

Julia Gechter

Foto: © www.derfaehrmannfilm.de

Julia Gechter wurde in Berlin geboren und studierte Film und Social Anthropology in London, sie war Produzentin und Co-Regisseurin bei der Berliner Produktionsfirma Boomtownmedia, danach Gründung der Produktionsfirma Huth & Gechter gemeinsam mit Johanna Huth.

 

HUTH & GECHTER GbR gründet auf der zehnjährigen kontinuierlichen Zusammenarbeit der beiden Filmemacherinnen. Ihre Projekte werden von regionalen, nationalen und europäischen Institutionen gefördert. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr nah am Menschen erzählen und die Geschichten eingebettet sind in den sozio-ökonomischen, kulturellen und lokalen Kontext.

Filme (Auswahl):

2010 Zeitfenster

2015 Der Fährmann und seine Frau

2018 Nach Parchim

 

Mit Dank an die Unterstützer des 12. Filmfest Wismar und von NAUTILUS – Kinderfilmfest Mecklenburg-Vorpommern: