Webkachel Filmfestival-Kalender

Unsere Veranstaltungen:

FiSH 2012 I: Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern unterstützt JUNGEN FILM

Höchste bundesweite Förderung eines Jugendfilmfestivals kommt aus Mecklenburg-Vorpommern

Jan Riesenbeck ist der große Gewinner des Festivals, sein Kurzfilm SECHSTER SINN, DRITTES AUGE, ZWEITES GESICHT ist Film des Jahres.

Jan Riesenbeck bei der Preisübergabe durch Förderchefin Sabine Matthiesen

Ein wahrer Preissegen ging auf den quirligen jungen Filmemacher nieder, der sein Glück kaum fassen konnte. Nach fast vierjähriger Arbeit an der experimentellen, philosophischen und rasanten Collage (500 Settings und mehr als 300 Rollen) über die Frage, wie man seine eigene Weltsicht findet, wenn man durch die Augen anderer Menschen sieht, sei er jetzt nicht mehr pleite, wie der 26-jährige Filmstudent am Samstagabend bei der feierlichen Preisverleihung glücklich auf der Bühne sagte. Bereits zum zweiten Mal siegt Jan Riesenbeck in Rostock, 2008 war es der Kurzfilm „Kopfgeburtenkontrolle“, beide sind im Rahmen seines Studiums an der Filmhochschule Kassel entstanden.

Neben den bereits festgelegten Preisen, 1.000 € durch den Rotary Club Heiligendamm und erstmals weiterer Barmittel in Höhe von 1.000 € durch die Landesregierung, wurde auch erstmals ein Produktionsbudget der Kulturellen Filmförderung in Höhe von 5.000 € an den Gewinner vergeben. Jan Riesenbeck kann nun, unabhängig vom Auswahlgremium, ein neues Kurzfilmprojekt in Wismar einreichen und erhält dabei die Unterstützung des Landes durch seine Filmförderung. „Mit individueller Beratung und professioneller Begleitung, in persönlichen Gesprächen“, sagt Sabine Matthiesen, Leiterin der Kulturellen Filmförderung in MV, „ich freue mich über jedes neue Talent, das wir in unserem Land unterstützen können und bin sehr gespannt auf die Zusammenarbeit mit Jan. Er hat mir gestanden, daß er schon viele tolle Ideen im Kopf hat und jetzt ganz anders planen kann“. Ein besonderer Förderschwerpunkt der Kulturellen Filmförderung in MV ist die Nachwuchsförderung, der neue Preis ist eine sehr gute Investition in die junge kreative Filmszene, er fördert die praktische Produktionsarbeit und professionalisiert die Medienarbeit im Land.

Film des Jahres geht auf Tournee in Mecklenburg-Vorpommern – neuer Preis von Rotary Club Heiligendamm und Mecklenburg-Vorpommern Filmverein vergebe

Moderator Axel Ranisch, GF Filmbüro MV und Rotary-Clubmaster Dr. Sven Andresen

Besonders wichtig ist für Nachwuchsprojekte die Unterstützung bei der Präsentation nach der Fertigstellung. Auf kurzem Wege, direkt vor Ort, entschieden sich daher Dr. Sven Andresen, der Clubmaster des Rotary Clubs Heiligendamm und Sabine Matthiesen, als Geschäftsführerin des Mecklenburg-Vorpommern Filmvereins, dafür, diese Präsentation mit jeweils 250 € zu unterstützen. Dieser mit 500 € dotierte neue Preis wird dem Landesverband Filmkommunikation MV e.V. zur Verfügung gestellt, der den Siegerfilm gemeinsam mit dem Regisseur auf Filmfestivals und in den mehr als 40 kulturellen Kinos im Land präsentieren wird.

Axel Ranisch und die glücklichen Gewinner des Publikumspreises

Der Publikumspreis ging an FIVE MINUTE LOVE STORY, der auch bei der fünfköpfigen Jury als  Film des Jahres heißer Kandidat war. 1.207,27 € erhielt Filmemacher Robert Jenne, 777 € von der Rostocker Brauerei und den Rest von den Gästen, die traditionell im M.A.U. Club zusammengelegt hatten. Den Adobe Förderpreis erhielt die Dokumentation „So wie ich bin“, der Promotionspreis „Findling“ ging an den Kurzfilm „Ausgleich“.

FiSH 2012 II: Geförderte Filme des Landes beim FiSH präsentiert

ÜBER DAS MEER – DIE DDR-FLUCHT DES ERHARD SCHELTER begeisterte die Gäste im beinahe ausverkauften Theater im Stadthafen.

Förderchefin Sabine Matthiesen, Regisseur Arend Agthe, Produzent Werner, C. Barg und Protagonist Uwe Dunkelmann

Regisseur Arend Agthe, Produzent Werner C. Barg und einer der Protagonisten des Films, der Boltenhagener Fischer Uwe Dunkelmann, präsentierten den Film gemeinsam mit Sabine Matthiesen in der Heimatstadt von Erhard Schelter. Die großartigen Bilder und die lebendigen Berichte von Erhard Schelter, sowie die spektakulären Szenen der Flucht, die nachgedreht wurden für das 80-minütige Doku-Drama, rührten die Zuschauer zu Tränen.

Spielszene aus ÜBER DAS MEER: Erhard Schelter und Volker Hameister

Im Publikum saß auch ein Zeitzeuge, dem ebenfalls erfolgreich die Flucht über die Ostsee in einem Faltboot gelungen war. Geschichte hautnah konnte so erlebt werden, das fast einstündige Filmgespräch wurde im Anschluß noch im Foyer des Theaters fortgesetzt. Auch Erhard Schelter, der an der Vorführung leider nicht teilnehmen konnte, ließ per Telefon Grüße ausrichten und versprach, bei der nächsten Vorführung, die im Rahmen einer Kinotour durch MV auch in Rostock stattfinden wird, ganz sicher dabei zu sein. Der Film wurde durch die Kulturelle Filmförderung des Landes mit 10.000 € und viel ehrenamtlichem Engagement seitens der Filmemacher im Land unterstützt und löst bei den Vorführungen im Publikum regelmäßig wahre Begeisterungsstürme aus.

UNTER MÄNNERN – SCHWUL IN DER DDR stand am Freitag auf dem Programm. In der sehr gut gefüllten Bühne 602 präsentierten Regisseur Ringo Rösener und Sabine Matthiesen den Dokumentarfilm, der seine Weltpremiere im Februar bereits bei der Berlinale feierte.

Die Regisseure Ringo Rösener und Markus Stein (Berlinale)

Die Zuschauer erhielten intensive und persönliche Einblicke in das Leben von Schwulen vor dem Mauerfall und waren von den Protagonisten und der Qualität des Films restlos begeistert. Ein großes Lob ging an den jungen Anklamer Regisseur, dessen Regiedebut, das er an der Seite von Co-Regisseur Markus Stein realisierte, seit 26. April bereits in ausgewählten deutschen Kinos zu sehen ist. Hervorgehoben wurde auch die großartige Leistung des Produzenten Olaf Jacobs, von der Produktionsfirma Hoferichter & Jacobs aus Greifswald, der dem jungen Talent großes Vertrauen schenkte und ihm mit dem bewährten Team zur Seite stand. Der Film wurde durch die Kulturelle Filmförderung in der Stoffentwicklung und der Produktion mit insgesamt 15.000 € gefördert, ein schönes Beispiel dafür, welche Erfolge  auch mit wenigen Mitteln möglich sind.

UNTER MÄNNERN - SCHWUL IN DER DDR

Die nächste Vorführung von UNTER MÄNNERN – SCHWUL IN DER DDR findet in MV im Rahmen der Christopher Street Day Kulturwoche am 30. Juni um 19:00 Uhr im Kino im Filmbüro in Wismar statt. Der Termin in Wismar ist auch Start von Lesbisch-Schwulen Filmtagen, die ab 2013 regelmäßig durch das Filmbüro MV angeboten werden.

FiSH 2012 III: Kulturelle Filmförderung beim Workshop „Crowdfunding – alternative Filmfinanzierung“ vertreten

Eingeladen zu diesem Workshop waren Filmemacher, Produzenten, Autoren, Projektarbeiter im künstlerischen und pädagogischen Bereich sowie Interessierte, die zu alternativer Filmfinanzierung Inspiration und Austausch suchten. Der Workshop vermittelte anhand von Beispielen und Impulsen der Referenten einen sehr guten Einblick in Finanzierungsformen neben der Akquise von TV- und Werbegeldern oder der Abhängigkeit von Förderungen. Deutlich wurde dabei, daß Crowdfunding eine Alternative zur klassischen Filmförderung ist, allerdings gilt dies für genau definierte Projekte und detailliert ausgearbeitete Marketingmaßnahmen. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, wieviel Zeit und Energie die sogenannte „Schwarmfinanzierung“ beansprucht und sie oft auch nur ein Baustein in der Gesamtfinanzierung ist. Hervorgehoben wurde der hohe emotionale Faktor, der die Unterstützer dazu bewegt, finanzielle Mittel in ein Werk zu geben.

Die Kulturelle Filmförderung MV war durch Sabine Matthiesen vertreten, die Auskünfte über die Unterstützungsmöglichkeiten und auch Weiterbildungsangebote der hiesigen Filmförderung gab.  Weitere Referenten waren Anne Grabs, die über die Crowdfunding-Plattform „startnext.de berichtete, sowie Vera Marie Rodewald, die insbesondere Medienpädagogische Projekte vorstellte. Die Filmemacher Shujun Wong und Valentin Gagerin berichteten von ihrem erfolgreichen und aktuellen Zeichenfilmprojekt „Reverie“, das gerade erfolgreich die angestrebte Fördersumme von 2.000 € durch die Community erreichte. Frank Lemloh, der Beauftrage der Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes in Mecklenburg-Vorpommern stellte sein Arbeitsfeld vor und gab Impulse zu den Themen „Bootstrapping“ und „Crowdlending“, besonders geeignet für Existenzgründer und kleinste Unternehmen.

18. Jugendmedienfest Neubrandenburg: „Das dritte Auge“ geht nach Wismar!

Am 27. April fand in Neubrandenburg im Rahmen des 18. Jugendmedienfestes der 15. landesweite Jugendvideowettbewerb statt. In diesem Wettbewerb laufen die besten Filme junger Nachwuchsfilmer aus Mecklenburg-Vorpommern. Von den 30 ausgewählten Videos waren beachtliche 7 Filme aus Wismar dabei. Sie wurden alle in der Medienwerkstatt Wismar produziert oder waren Ko-Produktionen.

Die glücklichen Preisträger aus Wismar

Der Preis „Das dritte Auge“ ging an „Sun of a Gun – Kleiner Mann“ von Andreas Hyronimus und Stephan Buske. Unter den 30 Beiträgen überzeugte das Musikvideo die Jury insbesondere durch die gute Kameraführung und den ungewöhnlichen Schnitt. Stephan Buske wird in der Medienwerkstatt Wismar zum Mediengestalter Bild und Ton ausgebildet und befindet sich im dritten Lehrjahr.

Die Laudatio der Jury: „Das Musikvideo überzeugt durch großartig komponierte Bilder, die an besonders gut ausgewählten Drehorten entstanden sind. Der Film ist rhythmisch und rasant montiert und erzählt dabei eine sehr dichte Story, die durch einen unerwarteten Schluss überrascht. Die gute Kameraarbeit und ein überzeugender Schnitt tragen wesentlich zum beeindruckenden Ergebnis bei.“

Filmgespräch mit Wismarer Filmteam

Weitere Filme der Medienwerkstatt waren Produktionen der Kinderfilmgruppe „Filmspatzen“, der Volkshochschule Wismar und des Jugend- und Studentenfernsehens „Planke“. Die Jury war sich einig, daß alle Beiträge von „Planke“ „von sehr guter Qualität und hervorragend recherchiert“ seien, allerdings nicht zu dem bisherigen Charakter des Filmfestes passen. Über eine neue Kategorie mit journalistischem Schwerpunkt im nächsten Jahr wird schon nachgedacht.

Toll war die gute Stimmung unter den Teilnehmern und der intensive Austausch zwischen den aktiven jungen Filmemachern aus ganz MV, die sich in der schönen Latücht Kinokirche trafen. Das Jugendmedienfest in Neubrandenburg ist ein wichtiger Treffpunkt für die Jungfilmer, hier konnten sie die anderen aus dem Land treffen, mit ihnen über ihre Projekte reden, auch über die, die man vielleicht gemeinsam realisieren könnte. Alle haben sich gefreut dabei gewesen zu sein und werden sich auch beim 19. Jugendmedienfest wieder beteiligen.

Girls' Day 2012 im Filmbüro MV

Am Donnerstag dem 27. April lud die Medienwerkstatt zum Girls’ Day 2012. Schon zum dritten Mal in Folge konnten sich Mädchen und junge Frauen im Filmbüro MV über die Berufe in der Medienwelt informieren und auch praktisch mit Medien arbeiten.

Im Live-Studio standen sie wie in einer echten Fernsehsendung vor oder hinter der Kamera, an der Trickfilmbox machten sie ihren eigenen Animationsfilm, im Sprecherraum synchronisierten sie kleine Filme. Die Studentinnen und jungen Filmemacherinnen Anne Thomschke und Andrea Köster gaben Einblicke in den Studiengang „Kommunikationsdesign und Medien“ der Hochschule Wismar. Sie erklärten die vielen notwendigen beruflich-thematischen Verknüpfungen in der heutigen komplexen Medienwelt.

Mit viel Spaß und Interesse probierten sich die Schülerinnen außerdem im Fotostudio als Fotografinnen aus, führten Interviews und übernahmen die Jobs von Kamerafrau und Tonassistentin.

Das Team der Medienwerkstatt freut sich schon auf den Girls’ Day 2013. Ein großes Lob und Dankeschön an die teilnehmenden jungen Frauen und Mädchen für das rege Interesse und die sehr aktive Teilnahme am Girls´Day 2012 im Filmbüro  MV!

Workshop "Kamera & Film"

Am Wochenende vom 14. bis 15. April 2012 fand in der Medienwerkstatt Wismar ein Workshop zum Thema "Kamera & Film" statt. Das Seminar baute auf den Workshop „Licht & Ton“  auf, der Ende März stattfand. Die Referenten Stephan Buske, Auszubildender im Filmbüro MV und Mark Auerbach, Filmemacher aus Rostock, vermittelten den Teilnehmern viele theoretische Grundlagen, die diese dann in praktischen Übungen umsetzen konnten.

Der nächste Workshop mit dem Schwerpunkt Schnitt wird vom 2. bis 3. Juni 2012 stattfinden. Zum Workshop-Angebot mit der Beschreibung der Seminare.

Medienkompetenz-Preis M-V 2012: Filmbüro MV und Wismarer Werkstätten nominiert unter den Top 8!

„Filmwerkstatt befähigt“

Zum 20. Jubiläum der Behinderteneinrichtung „Wismarer Werkstätten“ drehten die Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit dem Filmbüro MV und Wismar TV einen Film. Sie wollten der Öffentlichkeit zeigen wie sie leben und arbeiten – alles unter dem Motto „über uns – nicht ohne uns“.

Am Studioset im Filmbüro

Gleichzeitig sollte die Erfahrung des Filmemachens zur Persönlichkeitsentwicklung und zum kreativen Denken und Handeln beitragen. Zudem erlernten die Teilnehmer den Umgang mit technischen und gestalterischen Mitteln. Die Teilnehmer kannten sich im Vorfeld nur flüchtig, da sie aus verschiedenen Arbeits- und Wohnstätten kamen. Zuerst probierten sie sich jeweils in den Bereichen Kamera, Bildregie, Moderation, Talkgast oder Assistenz aus und sprachen in zweiter Instanz über ihre jeweiligen Themenwünsche wie z.B. menschliche Beziehungen; darunter Freundschaft und Partnerschaft, Anerkennung in der Gesellschaft, Arbeit, Ziele, Nöte und Ängste. Danach schritten sie zur Tat und jeder fand seinen Platz, ob vor oder hinter der Kamera.

Der fertige Film wurde auf der Jubiläumsfeier vor ca. 800 Zuschauern gezeigt und weckte bei den Mitwirkenden Stolz auf ihr Werk. Anschließend wurde er noch drei weitere Male im Kino des Filmbüros MV gezeigt und auf deren Internetseite veröffentlicht. Ein nächster Film ist für 2013 geplant.

Das Projektteam von Wismarer Werkstätten und Filmbüro MV

(Aus: Meldung Medienanstalt MV/ Offener Kanal/ Medientrecker vom 11.4.2012. Bilder: Filmbüro MV)

Workshop "Licht & Ton"

Am Wochenende den 24. und 25. März 2012 fand in der Medienwerkstatt Wismar im Filmbüro MV ein Workshop mit den Schwerpunkten Licht und Ton statt. Dozenten waren Eddy Zimmermann und Stephan Buske.

An den beiden Tagen wurden Grundlagen in den genannten Bereichen vermittelt. Es mußten Situationen wie Kerzenlicht, Gegenlicht, Interviews und Schattenspiele ausgeleuchtet werden. Ein buntes Feld aus Leuten verschiedenster Altersgruppen war vertreten. Besonders positiv ist die Kreativität der Teilnehmer beim Lösen der schwierigen Aufgaben aufgefallen. Der praktische Bereich wurde mit Hilfe von unterschiedlichsten Herangehensweisen bewerkstelligt.

Am Sonntag stand das Thema Ton auf dem Plan. Mikrofonbauformen, Pegelrichtlinien und der Umgang mit Audio-Equipment standen auf der Tagesordnung. In einer anschließenden praktischen Übung konnte das gewonnene Wissen angewandt werden.

Die Teilnehmer haben in den zwei Tagen viele künstlerische Anregungen und technische Herangehensweisen gelernt. Der Workshop hat bei ihnen einen guten Grundstein für das Verständnis im Umgang mit Licht gelegt.

Ein Folgeseminar mit den Themen "Film & Kamera" findet am 14. und 15. April 2012 statt. Zum Workshop-Angebot mit der Beschreibung der Seminare.

UNTERWEGS NACH UTOPIA –                                          Ein neues Projekt von Carmen Blazejewski

Dreharbeiten in Südamerika abgeschlossen

Das Projekt: Der Mecklenburger Flugpionier, Schriftsteller, Kapitänleutnant, Filmemacher und Journalist Gunther Plüschow (1886-1931) erkundete von 1927-1931 mit einem kleinen Segelschiff und als Flugpionier die märchenhafte und ungezähmte Landschaft Patagoniens und Feuerlands und eröffnete die erste Postfluglinie zwischen Chile und Argentinien.

Am Plüschow-Denkmal nahe der Absturzstelle des Flugzeuges von Gunther Plüschow (sitzend: Carmen Blazejewski)

Der Umgang mit seiner schillernden Persönlichkeit bewegt sich heute zwischen Idealisierung in Südamerika und Vergessen in seiner Heimat Deutschland. Die Mecklenburger Regisseurin Carmen Blazejewski (KLEINES STÜCK VOM SCHICKSAL) wollte wissen, was er uns heute bedeuten kann – diesseits und jenseits des Atlantiks und ob er vielleicht sogar  Leitfigur in einer globalisierten Welt sein könnte. – Vom 3.-15. März wurde an Originalschauplätzen in Südamerika gedreht, Stationen waren Ushuaia und El Calafate in Argentinien und Punta Arenas, Puerto Natales in Chile. Das kleine Drehteam bestand aus der Regisseurin, dem Wismarer Kameramann Hans Thull sowie dem Rostocker Plüschow-Experten Gerhard H. Ehlers (www.gunther-plueschow.de), der über weite Strecken auch für den Ton verantwortlich zeichnete. Ein kleiner Zwischenbericht der Regisseurin zu den Dreharbeiten:

„Überwältigend waren die Gastfreundschaft und das Engagement der Gunther-Plüschow-Fans in Argentinien und Chile für unser Filmprojekt. Eine Art kooperatives Netz spannen sie über die beiden Länder – im Geist von Gunther Plüschow, der die erste Postfluglinie zwischen Argentinien und Chile eröffnete und stets beiden Ländern dienen wollte. Roberto Litvachkes hat in enger, durch lange freundschaftliche Verbundenheit bewährte Zusammenarbeit mit Gerhard Ehlers unsere Tour straff organisiert, so daß wir die eigentlich knappe Drehzeit voll ausnutzen konnten. Und weil unser kleines Team von frühmorgens bis spät abends meist ohne Unterbrechung arbeitete, konnten sogar noch die Überraschungen am Wege mitgenommen werden.

Im Naturpark Torre del Paines I (an der Kamera: Hans Thull)

Unterkünfte und Fahrten wurden oft gesponsort, so z.B. vom  Tourismusbüro und dem Hotel Patagonia Queen in El Calafate oder ein Hubschrauberflug über Ushuaia aus Plüschow-Perspektive durch den dortigen Aeroclub. Museen öffneten für uns ihre Türen, jeder war auskunftsbereit und opferte Zeit – nicht nur für Interviews, sondern sogar, um uns die Tonangel zu halten, zu dolmetschen oder uns zu führen – wie Claudio Gaebler, Jurist und Vorsitzender des Club Berlin in Buenos Aires oder der deutsche Honorarkonsul von Ushuaia, Lito Fank. Manchmal hat es dann doch auch traurig berührt, wie enthusiastisch sich dem Gedenken und Erbe Gunther Plüschows in Südamerika gewidmet wird – durchaus mit Blick nach Deutschland – und wie gleichgültig hier reagiert wird. Das wollen wir natürlich ändern mit unserem Film!“

Im Naturpark Torre del Paines II (an der Kamera: Hans Thull)

Copyright Fotos: Gerhard H. Ehlers 2012

Fernsehpreis für regionale und lokale private TV-Veranstalter verliehen MV gut vertreten!

Fernsehschaffende aus ganz Deutschland beim 9. Deutschen Regionalfernsehpreis 2012 „REGIOSTAR“ in Magdeburg geehrt


Mit dem Regionalfernsehpreis REGIOSTAR 2012 sind am 24. März 2012 Fernsehschaffende des lokalen und regionalen privaten Fernsehens aus ganz Deutschland geehrt worden. Der Preis, der bereits zum 9. Mal verliehen wurde, ist der einzige nationale Fernsehpreis für lokale private Fernsehmacher in Deutschland. Bei der festlichen Preisverleihung in Magdeburg wurden vor 200 geladenen Gästen aus Rundfunk, Politik, Kultur und Wirtschaft der begehrte REGIOSTAR in insgesamt sieben Kategorien vergeben. Durch die Gala führten die Moderatorin Christina Schurbaum (wismar tv) und Anja Herrmann (Dresden Fernsehen).

Zu den Besten der Branche gehörten in diesem Jahr unter anderem wismar tv & Meer an Land aus Mecklenburg-Vorpommern. Der regionale Sender für Wismar und Nordwestmecklenburg war vertreten mit dem Besten Moderator Christoph Wohlleben und der Nominierung (zweiter Preis) für das Beste Gesellenstück von Benjamin Barz für den Beitrag „Fiete von Thien – Das Herz schlägt für den Sport“ mit dem dieser seine Ausbildung bei wismar tv beendet hatte. Ebenso wurde aus MV Greifswald TV für ein Bestes Gesellenstück nominiert. Das Filmbüro MV gratuliert seinem Kooperationspartner wismar tv zu diesem großen und verdienten Erfolg!

               

                Benjamin Barz und Christoph Wohlleben, wismar tv

In seiner Eröffnungsansprache sprach der Staatsminister und Chef der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt, Rainer Robra, allen nominierten Fernsehmachern seinen größten Respekt aus. „Die Wettbewerbsbeiträge spiegeln eindrucksvoll die hohe Qualität des lokalen Fernsehens in Deutschland wider.“ Staatsminister Robra würdigte die lokalen Veranstalter, „die mit ihrer aktiven und kreativen Berichterstattung über lokale Ereignisse informieren und so die Landesidentität in den verschiedenen Regionen Deutschlands fördern“.

Die Moderatorinnen Anja Herrmann, Dresden und Christina Schurbaum, Wismar

Bei der diesjährigen Auflage des Wettbewerbs hatten sich 31 TV-Veranstalter mit insgesamt 182 eingereichten Beiträgen um den REGIOSTAR beworben. Ausgewählt worden die prämierten Beiträge von einer unabhängigen Jury aus renommierten Fernsehjournalisten und einer Publikumsjury.

Der nationale Preis für regionale und lokale private Fernsehveranstalter wird durch die Landesmedienanstalten gefördert, darunter die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern (MMV).

Frühlingsflyer des Kino im Filmbüro erschienen!

Der neue Flyer des Kino im Filmbüro in Wismar mit den Angeboten im Frühling 2012 ist erschienen und liegt an vielen Orten in Wismar,  Nordwestmecklenburg und Schwerin aus. Natürlich ist er auch im Kino und im Filmbüro MV erhältlich sowie online:

                           

Weitere Informationen zu unseren Veranstaltungen finden Sie auf dieser Website unter veranstaltungen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Filmpremiere in Landesvertretung von MV in Berlin

Berlin, 21.3.2012. Im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal fand auf Einladung der Landesvertretung von Mecklenburg-Vorpommern und der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern in der Landesvertretung in Berlin die Weltpremiere des geförderten Films KLEINES STÜCK VOM SCHICKSAL der Mecklenburger Regisseurin Carmen Blazejewski statt.


Staatssekreträrin Angelika Peters und die Leiterin der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern, Sabine Matthiesen begrüßten die Gäste aus Filmbranche, Kultur, Politik und anderen Bereichen. Sabine Matthiesen hob die gute Zusammenarbeit mit dem Team der Landesvertretung hervor und bedankte sich herzlich. Sie stellte die Kulturelle Filmförderung des Landes und das sie organisierende Filmbüro MV vor, mit seinen drei Hauptsäulen Kulturelle Filmförderung (KFF), Landesfilmarchiv und Medienwerkstatt Wismar sowie seiner Netzwerkarbeit in Sachen Film im Land. Die KFF hat seit ihrer Einrichtung in 1991 9 Mio. Euro an 700 Filmprojekte vergeben und somit in dem Flächenland Mecklenburg-Vorpommern substantiell zur Etablierung und zum Erhalt einer kreativen und lebendigen Filmszene beigetragen, durch die viele Filme zum Land, seinen Menschen und seiner Geschichte erst realisiert werden konnten. Sie trugen ganz wesentlich dazu bei, die Aufmerksamkeit auf den Nordosten der Republik zu lenken. Dafür gebühre der Kulturpolitik des Landes besonderer Dank. Mit modernen Instrumenten wie crossmedialen Drehbuchwerkstätten, die seit vier Jahren in Zusammenarbeit mit Professoren der Hochschule Potsdam-Babelsberg entwickelt und durchgeführt werden, konnten Landeskinder weiter ausgebildet werden und zahlreiche Stoffe zur Endreife gebracht werden. Jedoch ist die KFF auch beauftragt, die kulturelle Kinoszene zu fördern, damit in vielen Orten Mecklenburgs und Vorpommerns kleine engagierte Kinos großes Kino auf die Leinwand bringen können. In der Organisation und der Verwaltung des Landesfilmarchivs spiegelt sich ein weiterer Teil der wichtigen Netzwerkrolle im Land wider: Im Landesfilmarchiv wird das „filmische Gedächtnis“ des Landes nicht nur bewahrt, sondern es steht Filmemachern und Fernsehsendern mit seinen erfaßten und gegebenenfalls gelagerten historischen Aufnahmen zur Verfügung.

 

Nach diesen erläuternden Einblicken in Teile des filmischen Schaffens in MV hieß es dann „Film ab“ für die Heimat-Dokumentation KLEINES STÜCK VOM SCHICKSAL anhand von Alt Meteln, unweit von Schwerin gelegen:

Klavierbauer Matthias Kunze und Bürgermeister Dieter Franz

Auf sein Vorzeigedorf ist der engagierte (damalige) Bürgermeister Dieter Franz nicht umsonst stolz. Das dortige Pianohaus ist ein Aushängeschild – wo sonst auf der Welt gibt es auf der „grünen Wiese“ eine Steinway-Vertretung und den international angesehenen Klavierbaumeister Matthias Kunze!

Dagegen ist das Grundstück des ehemaligen Ostberliner Theatermachers Lutz Turcynski ein ständiges Ärgernis und niemand glaubt daran, daß hier ein Bauernhof für straffällig gewordene Kinder entstehen könnte.  ̶  Eine Geschichte von Erfolg und Scheitern, die in ihrer Konsequenz an das biblische Gleichnis von Kain und Abel erinnert.

 

Das Filmgespräch mit der Regisseurin (dritte von links), ihrem Team und den vielen Fragen und Beiträgen aus dem Publikum zeigte wie sehr der Film berührte. Nach dem Gespräch luden Landesvertretung und Filmbüro MV zu einem kleinen Brezelimbiß ins Foyer der Landesvertretung wo die Gäste untereinander und mit dem Filmteam angeregt ins Gespräch kamen.

Auch viele weitere Kontakte zwischen der Mecklenburger und der Berliner Film- und Filmförderszene kamen zustande und sorgten für einen lebhaften Austausch. Die nächsten Filmideen sind bereits in der Entwicklung und lassen wieder gute Filme erwarten.

Seine offizielle Mecklenburg-Vorpommern-Filmpremiere wird KLEINES STÜCK VOM SCHICKSAL am 19. Mai im Kino im Filmbüro in Wismar feiern.

Erfolgreicher Start von CUFO – Check Up & Find Out

Ein Projekt des Filmbüro MV in Kooperation mit dem Bildungs- und Förderverein VFBJ Tressow e.V. in der Berufsfrühorientierung


Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Dreh in Wismars Altstadt

Das Projekt CUFO zielt auf die Verbesserung des Zugangs der Erstausbildung ab, bietet jungen Menschen geeignete individuelle berufliche Orientierung und Beratung an und orientiert sich an der unterschiedlichen betrieblichen Praxis. Es ermöglicht das Erlernen von Fähigkeiten, die erforderlich sind, um dem durch zunehmende Dynamik und Mobilität geprägten Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu entsprechen. CUFO soll die Grundlagen für qualifizierte Berufswahlentscheidungen legen, wobei bei Jungen und Mädchen besonders eine Orientierung außerhalb der traditionellen Männer- und Frauenberufe gefördert wird.

Im Seminarraum im Filmbüro MV in Wismar

Das Projekt ergänzt den schulischen Bildungsauftrag, die Angebote der Berufsberatung der Agentur für Arbeit sowie die Fördermöglichkeiten anderer Institutionen. Neben der Medienbranche werden auch Berufe aus Handwerk und Gastronomie während der Projektstartphase im Filmbüro MV vorgestellt. Im Projekt werden rund 120 Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Nordwestmecklenburg ihre einzelnen Berufswünsche und -möglichkeiten jeweils über mehrere Wochen erproben.

An die Kameras fertig, l-os! Neuer Semesterflyer der Medienwerkstatt Wismar erschienen!

Der Flyer mit den Kurs- und Workshop-Angeboten der Medienwerkstatt Wismar für das Frühlingssemester und das Herbstsemester 2012 ist erschienen und liegt an vielen Orten in Wismar und Nordwestmecklenburg aus. Natürlich ist er auch in der Medienwerkstatt erhältlich sowie online:

                                     

Weitere Informationen zur Medienwerkstatt Wismar finden Sie hier.

Die Medienwerkstatt Wismar wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, WIssenschaft und Kultur in MV, die Medienanstalt MV, den Landkreis Nordwestmecklenburg und die Hansestadt Wismar.

Medienwerkstatt Wismar bei der 22. Hanseschau 2012

Auch dieses Jahr nutzt die Medienwerktstatt Wismar des Filmbüro MV die Gelegenheit bei der beliebten Hanseschau in Wismar, der größten Verbrauchermesse Mecklenburg-Vorpommerns, präsent zu sein und ihre Angebote zur Medienkompetenzförderung jungen Besuchern bekanntzumachen. Hierzu bot sich der Stand des Stadtjugendrings und Kreisjugendrings an, in denen das Filmbüro MV jeweils Mitglied ist. Die Hanseschau findet statt vom 8.-11. März 2012 und wird medienwirksam von der Ostsee-Zeitung und vom Nordmagazin des NDR MV präsentiert.

Medienwerkstatt-Auszubildender Stephan Buske im Gespräch mit Interessenten

Immer was los am Stand von Stadt- und Kreisjugendring

NDR MV-Bericht "Film ab für 'Geldverbrennung'?" vom 7.3.2012 – Betroffener antwortet

Aus gegebenem Anlaß veröffentlichen wir nachfolgend ein Schreiben von Dieter Schumann an die Direktorin des NDR-Landesfunkhauses Mecklenburg-Vorpommern, Frau Elke Haferburg:

Sehr geehrte Frau Haferburg,

im gestrigen Nordmagazin-Beitrag "Geldverbrennung"?, in dem es um die Mittelverwendung der Kulturellen Filmförderung geht, wurde ein 17 Jahre alter Ausschnitt eines Interviews mit mir verwendet. Dieser wurde in einen direkten Kontext zu Aussagen über Schiebereien und Selbstbedienungsgebaren bei der Filmförderung gebracht.

Wenn durch die Autorin Karin Janke Kritik geübt und  Mißstände aufgezeigt werden sollen, ist das ihr gutes Recht. >>> mehr

Landesfilmarchiv hilft bei Aufnahmen zu ZEITREISE-Folge für den NDR

Das Landesfilmarchiv im Filmbüro MV half am Dienstag, den 6. März bei den Aufnahmen zu einer neuen Folge aus der Reihe „Zeitreise“ die von der Greifswalder Produktionsfirma Hoferichter & Jacobs derzeit im Auftrag des NDR hergestellt wird.

Der Film beschäftigt sich mit der Rolle der bekennenden Kirche während des Dritten Reichs in Mecklenburg. Das Filmbüro MV, das im Auftrag des Landes auf seinem Gelände in Wismar das Landesfilmarchiv organisiert, stellte den Aufnahmen, die u. a. im Landeskirchlichen Archiv im Dom Schwerin vorgenommen wurden, einen 16 mm-Projektor bereit.

Aus Wismar zum Dreh nach Schwerin: Projektor auf historischen Archivwagen

>>> mehr

Großer Andrang beim 6. Tag der Archive und                2. Tag der offenen Tür im Landesfilmarchiv in Wismar

Feuer, Wasser, Krieg und andere Katastrophen

Am Samstag, den 3. März 2012 wurde der 6. Tag der Archive bundesweit unter dem Motto Feuer, Wasser, Krieg und andere Katastrophen gefeiert, auch die Archive in Mecklenburg-Vorpommern präsentierten sich der Öffentlichkeit.

Wann kann man als Nichtfilmemacher schonmal ein Filmarchiv von innen sehen? Im Landesfilmarchiv im Filmbüro MV in Wismar wird im Auftrag des Landes das filmische Gedächtnis Mecklenburg-Vorpommerns bewahrt und es öffnet immer wieder seine Türen und Kammern und lädt ein, die verwahrten filmischen Schätze zu erkunden und Geschichte hautnah zu erleben. Und wie bereits in 2010, war das Interesse aus der Bevölkerung sehr groß.

Landesfilmarchivar Karl-Heinz Steinbruch erläutert die verschiedenen Filmformate

Anläßlich der Tags der offenen Tür wurde auch die schon seit vielen Jahren bestehende Kooperation zwischen dem Stadtarchiv Wismar und dem Landesfilmarchiv auch formal in einer Vereinbarung festgehalten und feierlich unterzeichnet.

           

Sabine Matthiesen, Geschäftsführerin Filmbüro MV und Senator Michael Berkahn bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung; links: Landesfilmarchivar Karl-Heinz Steinbruch

Um 17:00 Uhr wurde zum historischen Filmvergnügen eingeladen und der Polizeiruf 110 „Eifersucht“ der 1988 u.a. in Wismar und auf der Insel Poel gedreht wurde, vorgeführt – vor fast ausverkauftem Saal. Die Zuschauer erlebten dabei nicht nur die sehr seltene und beeindruckende Vorführung eines solchen Fernsehfilms auf der großen Leinwand, sonder wurde auch noch überrascht durch die Anwesenheit eines der Hauptdarsteller: Lutz Riemann ("Oberleutnant Zimmermann") und zwei Mitglieder des damaligen Aufnahmeteams waren anwesend und erzählten von den damaligen Drehorten am Spiegelberg und auf Poel sowie den Umständen beim Dreh.

Polizeiruf 110 "Eifersucht": Uwe Kockisch und Lutz Riemann

Dirk Heinemann, Aufnahmeassistent, Thomas Pistorius, Aufnahmeleiter, Lutz Riemann, Sabine Matthiesen, Leiterin Filmbüro MV

Angeregtes Filmgespräch: Lutz Riemann und Sabine Matthiesen

Programm 6. Tag der Archive und 2. Tag der offenen Tür

www.tagderarchive.de

Flyer ansehen

Filmideenwettbewerb "Klappe gegen rechts" in der Medienwerkstatt Wismar

Medienwerkstatt Wismar unterstützte vier Gewinnerprojekte

Die RAA Mecklenburg-Vorpommern hatte in 2011 zum Film-Ideen-Wettbewerb für Vielfalt, Demokratie und Zivilcourage in Mecklenburg-Vorpommern aufgerufen.

Jugendliche bis 27 Jahre konnten ihre provokativen, witzigen oder einfühlsamen Film-Ideen zum Thema Rechtsextremismus einreichen. Zehn Ideen wurden nun von einer Jury ausgewählt. Ihr Gewinn: Die Umsetzung der Filmidee mit der Unterstützung von Profis.

Die Medienwerkstatt Wismar im Filmbüro MV hat im Vorfeld zehn Projekte unterstützt, dazu kam Unterstützung von Drehbuchautorin Carmen Blazejewski. Acht Projekte schafften es in die Vorauswahlrunde des Wettbewerbs und vier gehören nun zu den Gewinnern in der Hauptrunde:

Das Team "KJJ Productions" mit dem Film „Eine neue Welt“,

das Team "Rechtsweg ausgeschlossen" mit dem Film „Schwarz-Weiß-Denken“,

das Team "MaJuVa" aus Grevesmühlen mit dem Film „Rückrad“ sowie

das "Filmteam Kühlungsborn"

freuen sich auf den Dreh und die weitere Umsetzung ihrer Ideen.

Herzlichen Glückwunsch, auch an die anderen sechs Gewinner für ihre tollen Filmideen!

Im März werden die jungen Leute anfangen zu drehen, im Sommer werden die Filme fertiggestellt und im August findet ein große Abschlussveranstaltung statt, bei der die Filme präsentiert werden. Dies ist gleichzeitig der Start für einen neuen Wettbewerb.

www.klappe-gegen-rechts.de

KULTURimKALENDER Mecklenburg-Vorpommern 2012/ 2013 erschienen

Wir freuen uns, daß unser Partner, der callidus.-Verlag wissenschaftlicher Bücher aus Wismar ein so schönes Projekt umgesetzt hat, das die Lebendigkeit der Kulturszene in Mecklenburg-Vorpommern weiter verdeutlicht – und für Kulturinteressenten und -schaffende sehr praktisch ist: der KULTURimKALENDER – ein Taschenkalender voller KULTUR.

                                          

Das kulturelle Leben in Mecklenburg-Vorpommern Tag für Tag im Wochen-Terminplaner. Von Mai bis April sind die großen kulturellen Highlights ebenso wie die kleinen vielleicht unentdeckten Veranstaltungen erfasst und werden den Besuchern des Landes und auch seinen eigenen Bewohnern nahegebracht. Pro Woche eine Doppelseite mit Hinweisen zu kulturellen Veranstaltungen in Mecklenburg-Vorpommern und Platz für weitere Termine und Notizen. Zusätzlich enthalten sind: Karte mit Veranstaltungsorten, Jahresübersichten 2012 und 2013, Schulferien, Adressen von Veranstaltungsorten, Museen, Theatern.

Selbstverständlich sind Termine wie Open air-Kino Wismar sowie Filmfest Wismar und Kinderfilmfest Wismar darin enthalten.

Erhältlich ist der Kalender bei callidus. direkt, aber auch im Kino im Filmbüro an der Kasse zum Preis von 9,90 Euro.

Weitere erfolgreiche Drehbuchwerkstatt in Wismar

Großbrand in der Drehbuchwerkstatt

Lokalpresse/ Wismar, 23.-26.2.2012: Die örtliche Feuerwehr vermutet, daß überspringende Kreativfunken das Begeisterungsfeuer unter den Teilnehmern der Werkstatt entfacht haben könnten. Bei der Besprechung mehrerer Filmstoffe soll es angeblich zu angeregt-hitzigen Debatten gekommen sein. Dabei sollen die Anwesenden erste Anzeichen wie rauchende Köpfe fahrlässig übersehen haben. Nachdem die Autoren unterdessen abgereist sind, befürchtet die Feuerwehr eine weitere Ausbreitung des Feuers, da in den Augen einzelner Teilnehmer ein begeistertes Glimmen zu sehen war. Die beiden Leiter der Werkstatt Jens B. und Alfred B. sind dringend tatverdächtig, das Feuer auf vergnügliche und kompetente Weise wiederholt angefacht zu haben. (RF)

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"Brennende" Autoren umrahmt von zwei vergnüglichen Kreativbrandstiftern

Und tatsächlich: Vom 23. bis 26. Februar 2012 fand in den Räumen des Filmbüro MV in Wismar wieder die inzwischen schon traditionelle (und traditionell ausgebuchte) Drehbuchwerkstatt der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommerns statt.

Elf Autorinnen und Autoren besprachen mehrere Tage lang im gastfreundlichen Ambiente des Filmbüros ihre Spielfilm- und Dokumentarstoffe, analysierten gemeinsam Filme und Drehbücher. Unter der Leitung der Professoren der Hochschule für Film- und Fernsehen (HFF) "Konrad Wolf" Alfred Behrens und Jens Becker wurden Stoffe vom Exposé bis hin zum fertigen Drehbuch optimiert. Der Fokus lag diesmal auf der Entwicklung von Charakteren und auf Fragen der Strukturierung von Stoffen.

So sah sie vier Tage lang aus, die konzentrierte Arbeit an den Filmstoffen

Prof. Jens Becker, Prof. Alfred Behrens, Sabine Matthiesen, Leiterin KFF

Unter die Lupe genommen wurden auch zwei Drehbücher, die durch die Kulturelle Filmförderung des Landes unterstützt worden sind. Vor der endgültigen Abgabe wurden sie erneut analysiert und die Autorinnen gehen jetzt ans „finishing“. Daphne Tsaliki ("Kontrollierte Atmosphäre") und Daniela Telitzky ("Katzenfuttermelodie") sind Nachwuchstalente, die nun im weiteren Prozeß der Umsetzung durch das Filmbüro intensiv beraten werden. Dabei werden die Möglichkeiten der Produktion dieser Geschichten, die in Mecklenburg-Vorpommern spielen sollen, ausgelotet.

Am Schluß konnte die Leiterin der Kulturellen Filmförderung des Landes, Sabine Matthiesen, die Teilnehmer einstimmen auf weitergehende Pläne der Kulturellen Filmförderung, das erfolgreiche Konzept der Drehbuchwerkstatt nun auch in einer Regiewerkstatt fortzusetzen.

Die erwähnte und erste Regiewerkstatt findet vom 16. bis 19. August 2012 statt und die nächste Drehbuchwerkstatt "Treatment/ Drehbuch" vom 30. August bis 2. September 2012. Alle Seminare finden in medientechnisch vollausgestatteten Räumlichkeiten und mit komfortabler Vollverpflegung und Unterkunft im Filmhostel des Filmbüro MV in Wismar statt.

Gelände Filmbüro MV

NOSFERATU am historischen Drehort Wismar

Was uns heute selbstverständlich ist, daß Vampire kein Licht vertragen, geht zurück auf den Film NOSFERATU – EINE SYMPHONIE DES GRAUENS, der im Jahr 1921 auch in Wismar gedreht wurde. NOSFERATU ist die erste "Dracula"-Verfilmung überhaupt.

Uraufgeführt im März 1922 in Berlin feiert das bis heute in der Filmwissenschaft weithin anerkannte Werk vom Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau sein 90. Jubiläum. NOSFERATU gilt als Meilenstein der Filmgeschichte, weil es der erste expressionistische Film mit Außenaufnahmen ist und sich nicht nur – wie bis dahin üblich – auf Studioaufnahmen beschränkte. Die Dreharbeiten für NOSFERATU sorgten damals schon für Aufsehen und großes Interesse bei Zaungästen, wie das "Mecklenburger Tageblatt" aus Wismar vom 2. August 1921 berichtet.

Im Jubiläumsjahr 2012 findet NOSFERATU auch in Wismar seine Würdigung. Drehorte wie das Wismarer Wassertor, die St.-Georgen-Kirche oder die Heilig-Geist-Kirche, die Murnau als Filmkulissen nutzte, werden mit stilechten Gedenktafeln für das Wismarer Publikum kenntlich gemacht.

Und das in Wismar beheimatete Filmbüro MV veranstaltet eine Open-air-Filmvorführung im Hof des historischen Wismarer Zeughaus am Samstag, den 7. Juli 2012.

Bild NOSFERATU: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung/ www.murnau-stiftung.de

NACH DER MUSIK auf DVD erschienen

Der von der Kulturellen Filmförderung des Landes geförderte großartige Dokumentarfilm NACH DER MUSIK von Regisseur Igor Heitzmann ist nun nach erfolgreicher Festivalkarriere und gelungenem Kinostart seit 10.2.2012 endlich auch als DVD im Handel.

                              

Nach der Wende beendet der österreichische Dirigent Otmar Suitner seine langjährige Karriere an der Staatsoper Berlin. Das Parkinson-Syndrom läßt seine Hände zittern. Er, der einst in Bayreuth Weltruhm erlangte, hat den Taktstock nicht mehr im Griff. Die Musik verschwindet aus seinem Alltag. Doch der Fall der Mauer bringt etwas Neues: ein verändertes Familienleben. Jahrzehntelang hatte Suitner zwei Privatleben, eins mit der Ehefrau Marita in Ostberlin, das andere mit der Geliebten Renate und dem gemeinsamen Sohn im Westteil der Stadt.

In NACH DER MUSIK erzählt Igor Heitzmann die Geschichte einer Annäherung: an seinen Vater, den fernen Dirigenten, an das verschwundene Land DDR, die ungewöhnlichen Lebenswege der Eltern – und an die Musik. Er zeigt die großen Momente aus Suitners Musikerleben, gefeierte Konzerte und Tourneen, aber auch einfache Orchesterproben oder die Arbeit mit den Studenten der Dirigierklasse an der Musikuniversität in Wien. Mit den Musikaufnahmen verbinden sich Igor Heitzmanns eigene, bruchstückhafte Erinnerungen an die seltenen Begegnungen mit dem Vater. In Bildern und Gesprächen rekonstruiert er die Familiengeschichte zwischen Ost und West.

Der Vater drückt in der Musik seine Gefühle aus, der Sohn mit der Kamera. NACH DER MUSIK ist das Porträt eines Mannes, der zwischen den Welten balancierte: zwischen Kommunismus und Westen, Privatleben und Karriere, Ehefrau und Geliebter – und der vor allem anderen immer für die Musik gelebt hat. Ein Film über einen großen Dirigenten, erzählt von seinem Sohn, der nach der Musik sucht, um den Vater zu finden. (Weitere Informationen zum Film auch unter www.nachdermusik.de.)

Neben dem Film (mit diversen Untertiteln) ist auf der DVD auch folgendes, sehr umfangreiches Bonusmaterial verewigt:

– Konzert und Probe: Otmar Suitner und Staatskapelle Berlin

– live 1978: Franz Schubert - Sinfonie Nr. 8 C-Dur

– Probe im Apollosaal: Johann Strauß – Fledermaus-Ouvertüre

(insgesamt ca. 90 min).

Die DVD ist im Handel für 24,99 EUR erhältlich.

Weitere Informationen zu Film und DVD erhalten Sie auch bei:

filmkombinat GmbH & Co. KG / Jens Körner / Franz-Mehring-Platz 1 / 10243 Berlin, Telefon: (030) 279 088 38/ Telefax: (030) 279 088 39 jens.koerner[at]filmkombinat.de, www.filmkombinat.de.

 62. Berlinale 2012: Geförderter Film "Unter Männern Schwul in der DDR" im Panorama

Ein begeistertes Publikum erlebte heute am 13. Februar die Weltpremiere von „Unter Männern – Schwul in der DDR“ im Kino International. Der Film von Ringo Rösener und Markus Stein wurde durch die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern gefördert und im renommierten Panorama-Programm der Berlinale präsentiert. Zu Gast waren neben den Regisseuren, dem Produzenten Olaf Jacobs aus Greifswald, dem Berliner Verleiher und Co-Produzenten Björn Koll, das gesamte Filmteam und fast alle Protagonisten.

Ringo Rösner und Markus Stein

Regisseure Ringo Rösener und Markus Stein

Filmteam

Das Filmteam

Protagonisten

Die Protagonisten John Zinner, Jürgen Lemke und Jürgen Wittdorf

Förderer

Ringo Rösener, Sabine Matthiesen, Filmförderung MV, Olaf Jacobs, Manfred Schmidt, MDM Mitteldeutsche Medienförderung, Markus Stein

„Das ist ein großer Erfolg für die Arbeit der Kulturellen Filmförderung des Landes. Zum ersten Mal ist ein Film darüber entstanden, wie man als Schwuler in der DDR gelebt und geliebt hat. Sechs Männer erzählen aus ihrem Leben, von Individualität in einem uniformen System. Den beiden Regisseuren ist ein sehr persönlicher Film gelungen, der einen erstaunlichen Blick auf die Lebenswelten wirft“, freut sich Sabine Matthiesen, Leiterin der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern. 

Die Auswahlkommission der Kulturellen Filmförderung war von der Qualität des Stoffes begeistert und sprach dem Film eine Stoffentwicklung in Höhe von 5.000,00 € aus. Auch das im Anschluß eingereichte Drehbuch überzeugte und für die Produktion wurden weitere Mittel in Höhe von 10.000,00 € zur Verfügung gestellt. Mit dem Projekt fördert das Land nicht nur das Regiedebüt von Landeskind Ringo Rösener, sondern auch die Greifswalder Filmproduktionsfirma Hoferichter & Jacobs. Ein schönes Beispiel dafür, wie mit wenigen Mitteln nicht nur große Erfolge erzielt werden können, sondern auch gezielt die filmische Infrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern gefördert wird.

Katalogeintrag der 62. Berlinale

Prädikat "Sehr empfehlenswert!" auf KULTURA-extra.

VATERLANDSVERRÄTER von Annekatrin Hendel im Rennen um den Deutschen Filmpreis – die Lola

43 Filme von „Halt auf freier Strecke" über „Tom Sawyer“ bis „Vaterlandsverräter" stehen auf der Vorauswahlliste für die Verleihung des Deutschen Filmpreises im April. „Vaterlandsverräter“ wurde durch die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern gefördert und wurde bereits zur Berlinale 2011 gefeiert.  >>> mehr

Nächste Drehbuchwerkstatt der Kulturellen Filmförderung 2012 ausgebucht

Die nächste Drehbuchwerkstattder Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern findenvom 23.-26. Februar 2012 unter der Anleitung von Jens Becker und Alfred Behrens, Professoren der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ (HFF) Potsdam-Babelsberg, statt. Bewerbungen sind ab sofort möglich

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Filmpremiere in den Ostsee-Welten in Warnemünde

Der für den Oscar nominierte Tanzfilm „Pina 3D“ von Wim Wenders wird erstmalig in Rostock aufgeführt. Ab 29.12.2011 ist er für fünf Wochen täglich um 16:00 Uhr und um 20:00 Uhr in den Ostsee-Welten direkt am Leuchtturm in Warnemünde zu erleben. Diesen großartigen Film in 3D sollten Sie nicht verpassen  >>> mehr

„Klappe gegen rechts“ - Film-Ideen-Wettbewerb in MV

Die Medienwerkstatt Wismar im Filmbüro MV unterstützt das Projekt der Deutschen Kinder-und Jugendstiftung und der RAA M-V, in Kooperation mit dem Land Mecklenburg-Vorpommern. Das Projekt soll dabei helfen, den Rechtsextremismus in Mecklenburg-Vorpommern zu bekämpfen, indem junge Menschen eigene Filmideen entwickeln und diese gefördert werden.  >>> mehr

Kultusminister Mathias Brodkorb übergibt Förderbescheid der Kulturellen Filmförderung im Filmbüro MV in Wismar

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200 Gäste bei 3. Kinderfilmnacht im Filmbüro

Besonderes Leinwanderlebnis auf Kissen und Decken im Filmbüro. In den Pausen drehten die Kinder Cartoons oder versuchten sich als Synchronsprecher

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Schulversuch zur Medienbildung in M-V erhält nationalen Preis  >>> mehr

Berlinale-Chef Dieter Kosslick erhält den Herbert Strate-Preis 2011

Berlinale-Chef Dieter Kosslick erhält am 16. November in Köln für sein Engagement und seine Verdienste um den deutschen Film und das Kino den Herbert-Strate-Preis. Der Preis ist eine mit 20.000 € dotierte Ehrung und wird von der Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen und dem Kinoverband HDF Kino e.V. vergeben. Ende Oktober war Dieter Kosslick auch in Wismar zu Gast

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Drehbuch aus Mecklenburg-Vorpommern für den Deutschen Drehbuchpreis 2012 nominiert

SANELLA von Heike Libnow hat Chance auf höchste Auszeichnung des Bundes&n