Geförderte Produktionen

POETEN DES TANZES – DIE SACHAROFFS

D 2014, 89 min, Regie: Stella Tinbergen, Produzent: Alena und Herbert Rimbach, Kamera: Alexander Sass, Marc Nordbruch, Schnitt: Marc Nordbruch, Musik: Maurice Ravel, Enrique Granados, Girolami Frescobaldi, Robert Schumann, Frederic Chopin, Max Reger, Giacomo Puccini und andere, deutsch, italienisch, deutsche Untertitel, Distribution: Movienet Film, München

Filmstart in den deutschen Kinos am 20. August 2015

Synopsis

Clotilde von Derp (1892-1974) und Alexander Sacharoff (1886-1963) waren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts das weltweit berühmteste Tanzpaar. Von München aus starteten sie eine internationale Karriere und lösten in der ganzen Welt wahre Begeisterungsstürme aus. Das Leben und Wirken der beiden spiegelt nicht nur die Tanzgeschichte, sondern die Kunst- und Kulturgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts wider.

Kein geringerer als Rainer Maria Rilke bezeichnete sie als "Poeten des Tanzes". Das Tänzerpaar steht für einen beispiellosen Brückenschlag von der Malerei zum Tanz. Ihr neuartiger Tanzstil bestach insbesondere durch die Orientierung an Tanzposen aus der bildenden Kunst der Antike und Renaissance, die Anlehnung an Rollenspiele und eigens entworfene Kostümierungen. Und so prägten die Sacharoffs die Erneuerung der Kunst in entscheidender Weise mit.

Die Regisseurin Stella Tinbergen (MARIANNE VON WEREFKIN) begibt sich in ihrem Dokumentarfilm POETEN DES TANZES – DIE SACHAROFFS auf die Spuren der beiden Ausnahmekünstler und forscht nach ihren Spuren in der deutschen Tanzgeschichte. Grundlage für ihre umfassende Recherchearbeit waren neben Zeitzeugeninterviews und bekannten Materialien wie Fotos, Kostüme, Notationen und Filmaufnahmen auch bisher unveröffentlichtes Material wie z.B. die Tagebücher der Sacharoffs.

www.movienetfilm.de

 

Deutschlandpremiere am 16.11.2014

Der Film läuft auf dem 31. KASSELER DOKFEST in seiner Deutschlandpremiere. Vorführung ist am Sonntag, den 16. November 2014 um 12:45 Uhr im Filmladen.

Aus dem DOKFEST-Katalog (S. 111)

 

www.kasselerdokfest.de

 

Szenenfotos:

Tanzstudentin vor Fotos von Clotilde und Alexander Sacharoff

Choreographin Claudia Jeschke

Alberto Testa mit Choreographin Claudia Jeschke und Tänzer Rainer Krenstetter

Tänzer Rainer Krenstetter

 

Stella Tinbergen

  • Kunstschule Graz, Abteilung: Audiovisuelle Medien
  • Filmhochschule Wien
  • 1984-1986 1. und 2. Aufnahmeleiterin für Bavaria, ZDF, HR
  • 1986-1991 Cutterin von Dokumentarfilmen für ZDF, HR, SWR
  • ab 1991 Regisseurin
  • Arbeit als freie Fotografin, Sprechausbildung

Filme (Auswahl)

  • 1995 Tod eines Kindes (DF)
  • 1997 Siegfried – mein schizophrener Bruder (DF)
  • 2000 Haus des ewigen Lebens (DF)
  • 2001 Elias, das Zirkuskind (DF)
  • 2002 Lebenslänglich, ein Mörder und seine Tat (DF)
  • 2005 Der Fall Mischa E. (DF)
  • 2005 Siegfried – Geister, die ich rief (DF)
  • 2009 Marianne von Werefkin – Ich lebe nur durch das Auge