DIE OFFAK-STORY

Gefördert durch die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern


D 2012, Dokumentation, Buch: Heiko Kreft, Kamera: Christian Marohl, Thomas Baeter, Schnitt: Peggy Andes, Musik: John R. Carlson, Produktion: Hypolux Film, Redaktion (NDR): Birgit Müller, Thomas Balzer, 45 min.

Vier Jahre träumte die Regierung des kleinen Landes Mecklenburg-Schwerin davon, eine Art deutsches Hollywood zu werden. Zwischen 1920 und 1923 existierte in der Hauptstadt Schwerin die Obotritfilmfabrik, kurz Offak.

Das Besondere an dem Unternehmen: Es war komplett in Staatsbesitz. Zwei Ziele verband der Freistaat mit seiner Offak. Mit den zu erwartenden Millionengewinnen sollten die Kultureinrichtungen des Landes finanziert werden und gleichzeitig das Niveau der gesamten deutschen Filmindustrie gehoben werden.

Doch statt Kunstfilmen entstanden vor allem Melodramen, Krimis und Actionfilme. Sie trugen Titel wie DAS GEHEIMNIS DER SPIELHÖLLE VON SEBASTOPOL und DIE SCHATZKAMMER IM SEE.

Nach zahlreichen Skandalen ging die Staatsfirma pleite. Die Doku OFFAK-STORY – Der Traum von Hollywood in der mecklenburgischen Provinz erzählt nun erstmals die tragikomische Geschichte der Offak. Sie zeigt auch die aufwendige Restaurierung des einzigen erhaltenen staatlichen Spielfilms DAS SOUPER UM MITTERNACHT im Berliner Bundesfilmarchiv und präsentiert
Ausschnitte aus einem der ältesten norddeutschen Spielfilme.


Regisseur Heiko Kreft

  • geboren 1975 in Schwerin
  • Studium der Geschichte und Philosophie
  • freiberuflicher Jounalist und Autor
  • Gründung der Produktionsfirma "Hypolux Film"
  • Drehbuchautor für animierte Kurzfilme
  • realisiert TV Serien und Wissenssendungen

Filme (Auswahl)

  • Heimatkunde - Alles über Mecklenburg-Vorpommern (100 Folgen)
  • Die größten Erfindungen aller Zeiten (60 Folgen)
  • 2010 Lust auf Leben
  • 2012 Du hast eine Wahl - Batsheva Dagan