Geförderte Produktionen

CHIKA, DIE HÜNDIN IM GHETTO

Regie: Sandra Schießl

Puppentrickfilm, 15 min, D 2016

Produktionsförderung

Förderempfehlung: 2. Sitzung 2013/ 20.000

Drehbuch: Carmen Blazejewski, nach dem gleichnamigen Buch von Batsheva Dagan, Produzent: Björn Magsig, Produktion: TRIKK17 Animationsraum, weitere Förderer: BKM, ZDF, F. C. Flick Stiftung

 

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CHIKA beim 39. Clermont-Ferrand Kurzfilmfestival

Von der Kulturellen Filmförderung des Landes geförderter Puppentrickfilm läuft beim wichtigsten Kurzfilmfestival der Welt

Ein weiterer großer Erfolg für die Filmförderung des Landes. Der triumphale Zug durch die Internationale Festivallandschaft  des Puppentrickfilms von Sandra Schießl, nach dem Buch von Batsheva Dagan und produziert von TRIKK17, setzt sich fort – die nächste Station ist das renommierte Clermont-Ferrand International Short Film Festival in Frankreich.

Clermont-Ferrand ist das wichtigste Kurzfilmfestival der Welt. An den Besucherzahlen gemessen, das zweitgrößte Filmfestival in Frankreich, direkt nach den Filmfestspielen von Cannes. CHIKA, DIE HÜNDIN IM GHETTO läuft in der YOUTH AUDIENCE COMPETITION. Das Festival in Frankreich findet vom 3. bis 11. Februar 2017 statt.

Die Filmförderung des Landes gratuliert herzlich und wir alle drücken heute schon ganz fest die Daumen für den Wettbewerb!

http://clermont-filmfest.com

CHIKA weltweit auf Festivaltour – mit gleich drei Auszeichnungen in den USA!

Ausdauer und Förderung haben sich gelohnt! Nicht nur, daß CHIKA, DIE HÜNDIN IM GHETTO weltweit zu Filmfestivals eingeladen wird – so nach Chicago, Dallas (USA) und Jaipur in Indien – die Jurys und das Publikum feiern den Film! Nachdem er schon beim Dallas VideoFest 29 den "Jury Prize for Animation Short" erhielt, folgten gleich zwei bei einem der größten Kinderfimfestivals weltweit, dem renommierten CHICAGO INTERNATIONAL CHILDREN'S FILM FESTIVAL! Regisseurin Sandra Schießl erhielt für den Film in der Sektion "Animated Television Program" den ersten Preis der Erwachsenen-Jury und den zweiten Preis der Kinder-Jury. Drei Preise und das ohne englische Synchronfassung – das ist wirklich toll!

Die Macher von TRIKK17 sind stolz und überglücklich und wir gratulieren Ihnen und Sandra Schießl ganz herzlich von Wismar aus!

CHIKA bei den 58. Nordischen Filmtagen 2016

Sonntag, 6. November 2016, 10:15 Uhr, CineStar, Saal 1, Lübeck

CHIKA, DIE HÜNDIN IM GHETTO läuft in der Sektion KINDER- UND JUGENDFILME bei der diesjährigen und 58. Auflage der renommierten Nordischen Filmtage Lübeck – eine weitere große Auszeichnung für diesen in Mecklenburg-Vorpommern geförderten Film!

CHIKA im Literaturzentrum Neubrandenburg

Filmvorführung mit Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider (SPD) im Literaturzentrum Neubrandenburg

Am Donnerstag, den 30. Juni 2016, zeigte das Literaturzentrum Neubrandenburg den Animationsfilm CHIKA, DIE HÜNDIN IM GHETTO. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch der Shoa-Überlebenden Batsheva Dagan und erzählt vom Leben im Warschauer Ghetto aus der Perspektive eines kleinen jüdischen Jungen. Die Filmvorführung wurde begleitet von der Landtagsabgeordneten Sylvia Bretschneider, die seit Jahren mit Batsheva Dagan freundschaftlich verbunden ist. "Die Geschichte von Mikash und seiner Hündin Chika erzählt auf berührende Weise und anzuklagen von der Verfolgung der europäischen Juden. Der Film verdeutlicht, daß es Kinder wie unsere waren, die unter dem Nazi-Terror litten. Durch den guten Ausgang der Geschichte und die liebevolle Animation ist der Film sehr geeignet, schon Grundschüler mit diesem Teil unserer Geschichte vertraut zu machen. Gleichzeitig lädt der Film dazu ein, sich auf andere Kinder – unabhängig von ihrer Religion oder Nationalität – einzulassen. Ich freue mich sehr, daß wir den Film in Neubrandenburg zeigen können", so Sylvia Bretschneider. Eine 3. Klasse der Grundschule Mitte sah den Film und sprach mit Bretschneider darüber.

Volles Haus bei der Uraufführung von CHIKA!

Im Kino im Filmbüro in Wismar fand am 13. April 2016 die Uraufführung des von der Filmförderung des Landes geförderten Puppentrickfilms CHIKA, DIE HÜNDIN IM GHETTO statt - im bis auf den letzten Stuhl (und darüber hinaus) besetzten Saal! Begrüßt wurden die Gäste, das auch aus vielen Kindern und sehr jungen Filmemachern bestand, von Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider und von Sabine Matthiesen, Leitern der Filmförderung und Geschäftsführerin des Filmbüro MV, danach hieß es "Film ab!" – und CHIKA flimmerte erstmals über die große Leinwand!

Das glückliche Filmteam

Der Film über den im Ghetto lebenden jüdischen Jungen Mikash und seine treue Hündin Chika berührte das Publikum tief. Und so folgten sehr lebhaft und ausdauernd Filmgespräch, Podiums- und Publikumsdiskussion (mit Autorin Batsheva Dagan aus Israel, Regisseurin Sandra Schießl und Produzent Björn Magsig).

Sabine Matthiesen (KFF MV), Produzent Björn Magsig, Batsheva Dagan,  und Regisseurin Sandra Schießl im Filmgespräch

Voller Saal bei der Premiere

Die Originalpuppen, ausgestellt im Foyer des Kino im Filmbüro

Und danach wurde gefeiert – nicht nur mit der kunstvollen Überraschungstorte vom Wismarer Konditormeister Senf! Doch Bilder sagen mehr als tausend Worte, deshalb hier und auf unserem Flickr-Kanal unter www.flickr.com Eindrücke eines besonderen Tages.

Batsheva Dagan verteilt die Überraschungstorte

Wir erhielten am nächsten Tag viele begeisterte Rückmeldungen unserer Gäste, hier die von Produzent Björn Magsig:

"Ja, wir sind wieder gut erhalten in Hamburg angekommen. Auch wir sind noch voller emotionaler Eindrücke von gestern. Für mich war es die schönste Premiere, die ich bisher erlebt habe. Ehrlich, es war toll! Ich war sehr gerührt und bewegt von Batsheva, von Eurem Filmbüro-Team, von der ganzen Veranstaltung. Es war genau der richtige Rahmen und ihr habt uns so toll empfangen und Euch großartig um alles gekümmert. Es fühlte sich geradezu familiär an. DANKE!!!!! Ihr seid toll!!! UND: DANKE noch mal für die Wahnsinns-Torte. Die war wirklich der Hammer und eine großartige Überraschung!!!

Daß der Film so gut beim Publikum ankommt und wir vor allem Batsheva damit glücklich machen konnten, hat mich überwältigt. Es hat sich allein dafür alles gelohnt! Ich habe eine große Dankbarkeit empfunden, mit dem Film einen kleinen Beitrag leisten zu können, dieses wichtige Thema nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Solche Momente machen glücklich und sind unersetzlich!"

Der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern hat einen Film über die Veranstaltung erstellt: ansehen

Wir sind gerührt und danken für soviel Lob – und freuen uns im 25sten Jahr der Kulturellen Filmförderung MV (!) auf die nächsten MV-Premieren:  von RABBI WOLFF am 3. Mai 2016 und von PARCHIM INTERNATIONAL am 5. Mai 2016 jeweils beim Filmkunstfest M-V. Danach folgen als Eröffnungsfilme von Filmfest Wismar CHIKA und RABBI WOLFF am 1. Juli 2016. Kommen Sie zahlreich, es lohnt sich!

Uraufführung von CHIKA in Wismar

Mittwoch, 13. April 2016, 15:00 Uhr, Kino im Filmbüro, Wismar

Die feierliche Uraufführung von CHIKA, DIE HÜNDIN IM GHETTO findet am Sitz der Kulturellen Filmförderung MV in Wismar im Kino im Filmbüro statt. In Anwesenheit der Autorin Batsheva Dagan aus Israel, der Präsidentin des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern, Sylvia Bretschneider, dem Filmteam und vielen anderen Gästen. Anschließend an die Filmvorführung Filmgespräch und Diskussion mit dem Publikum. Der Eintritt ist frei, EInlaß ab 14:30 Uhr.

NDR-Bericht zu den Dreharbeiten zu CHIKA

Die Geschichte um den Jungen Mikasch ist mit großer Leidenschaft zum Leben erweckt. Pro Tag entstehen bei der aufwendigen Produktion ca. 5 Sekunden Film, das gesamte Team von TRIKK17 ist hochmotiviert und mit viel Spaß bei der Umsetzung!

In der Hamburger Vorabendsendung DAS! vom 11. November 2014 zeigte der NDR einen schönen Beitrag von Nico Schrader vom ersten Drehtag zu CHIKA, DIE HÜNDIN IM GHETTO im Studio von TRIKK17 in Hamburg-Eimsbüttel (Link s.u.).

"Ein schöner Beitrag, nach den vielen Jahren des Engagements für das Projekt fügt sich alles zusammen. Ich möchte mich nochmals herzlich bei allen für die Unterstützung, für die Zeit und die Energie für CHIKA bedanken. Das Set und der Puppenbau sind großartig gelungen und überzeugten auch die Autorin des gleichnamigen Buches, Batsheva Dagan, bei Ihrem Besuch im Studio. Das Team von TRIKK17, allen voran die Regisseurin Sandra Schießl, sind wahre Zauberkünstler", sagt Sabine Matthiesen, Leiterin der Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern. Die Auswahlkommission der Kulturellen Filmförderung fand es absolut überzeugend, dieses Thema bereits im Kindergarten und in der Grundschule zu behandeln und sprach eine Förderung in Höhe von 20.000 Euro aus.

Produzent Björn Magsig, Autorin Batsheva Dagan, Förderchefin Sabine Matthiesen und Regisseurin Sandra Schießl im Trikk17-Studio (v.l.n.r.)

Chika und Mikash

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Batsheva Dagan (geboren 1925, jüdischer Herkunft und Shoa-Überlebende), das das Thema Holocaust behutsam kleinen Kindern vermittelt. Frau Dagan lebt in Israel, ist aber aufgrund ihrer Geschichte oft in Schwerin zu Gast. Sie ist Kinderpsychologin, bis heute arbeitet sie ehrenamtlich als Dozentin in Yad Vashem und gilt als Pionierin in der Vermittlung des Holocaust an Kinder. Ihre Werke gehören zum Bestand aller israelischen Kindergärten, ihre Bücher haben selbstverständlich ein Happy End, denn sie selbst sieht es als ihre Pflicht an, den Kindern die Hoffnung nicht zu rauben.

Herzlichen Glückwunsch an TRIKK17 und viel Freude beim anschauen!

Zu sehen ist der Beitrag (ab Minute 15:50) unter

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/Norddeutschland-und-die-Welt,sendung303000.html

Dreharbeiten zu CHIKA, DIE HÜNDIN IM GHETTO sind gestartet

Besuch am Set von TRIKK17

Endlich, nach über fünfjährigen, schwierigen Finanzierungsbemühungen hat nun im Mai 2014 die Produktion des Projekts CHIKA, DIE HÜNDIN IM GHETTO begonnen. Es wird ein 15-minütiger Stop-Motion Kurzfilm entstehen, der mit den Mitteln der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern und u.a. zusammen mit dem ZDF realisiert wird. Die Geschichte von Mikash und seiner Hündin Chika beruht auf dem gleichnamigen Kinderbuch der Autorin, Kinderpsychologin und Shoa-Überlebenden Batsheva Dagan.

Chika und Mikash

Der jüdische Junge Mikash lebt mit seiner Familie und seiner Hündin Chika im Ghetto. Eines Tages wird er gezwungen, sich von Chika zu trennen und sich im Keller vor den Nazis zu verstecken. Schließlich wird die Familie befreit und auch Chika kehrt zurück. Puppen- und Setbau sind in vollem Gange. Die Fertigstellung ist für Ende des Jahres geplant.

Die Kulturelle Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern unterstützt das Projekt mit 20.000 € in der Produktion, für das ebenfalls bereits durch das Land geförderte Drehbuch konnte die renommierte Mecklenburger Drehbuchautorin Carmen Blazejewski aus Neu Nantrow gewonnen werden. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Batsheva Dagan (geboren 1925, jüdischer Herkunft und Shoa-Überlebende), das das Thema Shoa behutsam kleinen Kindern vermittelt.

Produzent Björn Magsig, Batsheva Dagan, Sabine Matthiesen (KFF MV) und Regisseurin Sandra Schießl im Trikk17-Studio (v.l.n.r.)

Batsheva Dagan lebt in Israel, ist aber aufgrund ihrer Geschichte oft in Schwerin zu Gast. Sie ist Kinderpsychologin, bis heute arbeitet sie ehrenamtlich als Dozentin in Yad Vashem und gilt als Pionierin in der Vermittlung der Shoa an Kinder. Ihre Werke gehören zum Bestand aller israelischen Kindergärten, ihre Bücher haben immer ein Happy End, denn sie selbst sieht es als ihre Pflicht an, den Kindern die Hoffnung nicht zu rauben.

Die Auswahlkommission der Kulturellen Filmförderung MV fand es absolut überzeugend, dieses Thema bereits im Kindergarten und in der Grundschule zu behandeln. "Ich freue mich sehr über diese mutige Entscheidung der Auswahlkommission, es zeigt einmal mehr, in welche außergewöhnlichen Vorhaben die Mittel der Kulturellen Filmförderung fließen und bedanke mich nochmals für die gute Arbeit der Auswahlkommission. Wir dürfen sehr gespannt auf den Film und die Resonanz darauf sein, die ersten Eindrücke von Set und Puppenbau sind großartig. Die Kreativität, der Ideenreichtum, die kindgerechte Darstellung, die Detailgenauigkeit, die liebevolle Umsetzung der Vorlage durch das Filmteam. Auch Batsheva Dagan war restlos überzeugt", sagt Sabine Matthiesen, Leiterin der Kulturellen Filmförderung MV.

Batsheva Dagan mit Mikash

"Ich war sehr aufgeregt, wußte nicht, was mich erwartet, was aus meiner Chika und meinem Mikash geworden ist. Nach dem ersten Blick auf das liebevolle Set war ich sehr berührt und mein Herz erfüllt von den liebevollen Puppen und Bauten sowie dem Team von TRIKK 17, ich freue mich sehr auf den Film", so Batsheva Dagan in Hamburg.

CHIKA, DIE HÜNDIN IM GHETTO

Stop-Motion Kurzfilm, Animation, 15 min, Drehbuch: Carmen Blazejewski, nach dem gleichnamigen Buch von Batsheva Dagan, Regie: Sandra Schießl, Produzent: Björn Magsig, Produktion: TRIKKI 17 GmbH & Co. KG, Hamburg

Synopsis

Der 5-jährige jüdische Junge Mikash lebt mit seiner Familie und seiner Hündin Chika im Ghetto einer polnischen Stadt. Seine kleine Hündin hilft Mikash, sich trotz der Bedrohungen des 2. Weltkrieges und der Judenverfolgung als Kind zu entfalten. Eines Tages wird er gezwungen, sich von Chika zu trennen, doch er weigert sich, diesen Befehl auszuführen. Seine Eltern unterstützen ihn dabei eine Lösung zu finden, die Hündin zu retten. Chika wird außerhalb des Ghettos versteckt. Doch dann soll die ganze Familie deportiert werden, Vater, Mutter und Kind gehorchen nicht und verstecken sich im Keller. Mikash begreift wie wichtig es war, Chika fortzubringen. In dem Versteck wäre Chika zugrunde gegangen und hätte sie durch ihr Bellen verraten. Die Sehnsucht nach Chika und der Glaube daran, sie eines Tages wieder zu sehen, lassen Mikash die schwere Zeit im Versteck ohne großen Schaden überstehen. Schließlich wird die Familie befreit und auch Chika kehrt zurück. Es ist Frieden.

"Ich lebe. Das ist mein Sieg!"

Batsheva Dagan wird 1925 als Izabela Rubinstein im polnischen Lodz geboren. Sie ist das zweijüngste von neun Kindern. Als die Nazis Polen besetzen, fliehen ihre älteren Brüder und eine Schwester in die Sowjetunion. Sie selbst geht mit ihren Eltern und zwei Schwestern nach Radom, wo aber die Juden 1941 ebenfalls in ein Ghetto gezwungen werden. Im August 1942 wird das Radomer Ghetto aufgelöst. Batshevas Eltern und ihre ältere Schwester werden nach Treblinka verschleppt und dort ermordet, ihre jüngste Schwester wird bei der Flucht aus dem Ghetto erschossen. Batsheva flieht mit falschen Papieren nach Deutschland und arbeitet in Schwerin unter dem Namen einer zur Zwangsarbeit verpflichteten Polin als Dienstmädchen im Haus des nationalsozialistischen Landgerichtsdirektors Studemann. Nach sieben Monaten wird sie denunziert und verhaftet.

Auf dem Weg nach Auschwitz-Birkenau wird sie in sechs deutschen Gefängnissen inhaftiert, darunter in Güstrow und Neubrandenburg. Von Mai 1943 bis Januar 1945 durchlebt sie die Hölle von Auschwitz. Als die Rote Armee sich Auschwitz nähert, treiben die Nazis die Insassen des Vernichtungslagers gen Westen. Batsheva kommt nach Ravensbrück, von dort nach Malchow und wird schließlich auf dem Todesmarsch, wieder im heutigen Mecklenburg-Vorpommern, befreit. Die damals Neunzehnjährige geht zunächst nach Belgien und siedelt vier Monate später nach Palästina über, wo sie den hebräischen Namen Batsheva Dagan annimmt. Sie ist die einzige ihrer Familie aus dem besetzten Polen, die überlebt.

Selbst unter unmenschlichen Bedingungen erlebt sie trotzdem immer wieder Gesten der Solidarität. So gewinnt sie für sich persönlich eine prägende Einsicht: "Du hast eine Wahl – ob Du Gutes oder Böses mitmachst", die zu ihrem Überlebens- und Lebensmotto wird. Batsheva Dagan macht es sich zur Aufgabe, in ihrer neuen Heimat Israel, aber auch in den USA, in England, in Frankreich und Polen, und schließlich auch in Deutschland, insbesondere junge Menschen für das Thema Shoa zu sensibilisieren. Batsheva Dagan lebt heute in Holon bei Tel Aviv. Die Psychologin und Dozentin hat sich dem Kampf gegen das Vergessen verschrieben, sie hat zum Thema Shoa mehrere Bücher mit eigenen Gedichten und Texten veröffentlicht, darunter auch Kinderbücher. Batsheva Dagan spricht sieben Sprachen, u.a. hervorragend Deutsch. Sie ist Mutter zweier Söhne und Großmutter von zwölf Enkeln.

Seit 2002 wirkt Batsheva Dagan als Zeitzeugin an Jugendprojekten und Veranstaltungen des Landtages Mecklenburg-Vorpommern mit. Sie beeindruckt die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Menschlichkeit, ihrer lebenszugewandten Art, Herzenswärme und Fröhlichkeit und motiviert sie, über eigene Werte und Verhaltensweisen nachzudenken. 2007 wurde sie für ihr Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt.

Die Produktionsfirma

TRIKK17 ist eine der führenden Filmproduktionen für Animationsfilme in Deutschland und steht für alle Bereiche der professionellen Trickfilmproduktion. Von der ersten Ideenfindung im Exposé und der Konzeption über Charakterdesign, Storyboardentwicklung, Animation und Regie bis zur Postproduktion. 2001 als Stop-Motion-Studio gegründet, hat sich TRIKK17 mittlerweile zu einem preisgekrönten Allround-Trickstudio entwickelt und produziert erfolgreich Stop-Motion, Zeichentrick, Cutout-Animation, Mischtechniken mit CGI-Elementen, Live Action Muppets. Dabei ist der Name Programm: TRIKK17 bietet wie der legendäre Trick 17 überraschende Lösungen für noch so ungewöhnliche Wünsche. Hier werden alle erdenklichen Szenarien, Charaktere und Welten leidenschaftlich bis ins letzte Detail zum Leben erweckt. Durch die Mischung aus solidem Handwerk und modernster Studiotechnik entstehen mit einem professionellen Team von Spezialisten charmante und unverwechselbare Produktionen für Werbeagenturen, TV-Sender, Verlage, Musiklabels, und Industriekunden. Neben Auftragsproduktionen entwickelt TRIKK17 auch eigene Formate für TV, Kino und Internet. Zudem agiert das Studio für nationale und internationale Partner als Koproduzent

www.trikk17.com

Fotos: (1) TRIKK17, (2, 3) Filmbüro MV/ Marco Mühlen