Geförderte Produktionen

AM ENDE DER MILCHSTRASSE

Regie: Leopold Grün, Dirk Uhlig, D 2012

Dokumentarfilm, 93 min

Produktionsförderung

Förderempfehlung: 2. Sitzung 2009/ 20.000 €

Kamera: Börres Weifenbach, Kameraassistenz: Helge Haag, Schnitt: Leopold Grün, Dirk Uhlig, Musik: Oliver Fröhlich, Jan Weber, Ton: Klaus Barm, Sebastian Tögel, Produzenten: Benny Drechsel, Karsten Stöter, eine Produktion der Rohfilm GmbH, Verleih: Neue Visionen Filmverleih GmbH

Uraufführung: 1. Mai 2013, filmkunstfest Schwerin
Kinostart: 24.Oktober 2013

Zu: SynopsisRegisseure

Drehort: Wischershausen

www.rohfilm.de

www.neuevisionen.de

www.mm-filmpresse.de

 

Bild-Kunst Schnitt Preis "Dokumentarfilm" für Leopold Grün und Dirk Uhlig

Nach vier Festivaltagen film+ 14 in Köln standen die Sieger des diesjährigen Festivals fest. und die Schnitt-Preise konnten im Rahmen der feierlichen Preisverleihung im Filmforum im Museum Ludwig vergeben werden.

Der mit 7.500 Euro von der Stiftung Kulturwerk der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst dotierte Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm ging an Leopold Grün und Dirk Uhlig für den Schnitt von AM ENDE DER MILCHSTRASSE (Regie: Leopold Grün und Dirk Uhlig).

Der Jury Dokumentarfilm gehörten Rüdiger Laske (Kameramann), Oliver Neumann (Produzent und Editor) und Roland Zag (Dokumentarfilmer und Dramaturg) an, die ihre Wahl wie folgt begründeten: "Der entschiedene und mutige Aufbau der Narration entwirft ein dichtes Gewebe von Eindrücken aus einer extremen Lebenswelt. Das Portrait einer Solidargemeinschaft schafft nach Meinung der Jury ein souveränes Bild, das den Protagonisten ihren Raum und ihre Würde lässt. Der Schnitt des Filmes findet zu einer eigenständige Balance zwischen Erzählung und Auslassung und begegnet dem Publikum auf Augenhöhe. In Montage und Dramaturgie findet 'Am Ende der Milchstraße' eine ungewöhnlich offene Form, die einem subtilen Geflecht von menschlichen Befindlichkeiten gerecht wird."

Jury-Begründungen ansehen

Weitere Nominierung für vom Land geförderten Film

AM ENDE DER MILCHSTRASSE von Leopold Grün und Dirk Uhlig für den Bild-Kunst Schnitt Preis Dokumentarfilm 2014 im Rennen

Nach dem Gewinn des Bayrischen Filmpreises und der Nominierung für den Deutschen Filmpreis, hat der vom Land geförderte Film AM ENDE DER MILCHSTRASSE gute Chancen auf den Gewinn des Bild-Kunst Schnitt Preises Dokumentarfilm 2014. Mit dem mit 7.500 € dotierten Preis wird die künstlerisch beste Editoren-Leistung an einem deutschen Dokumentarfilm des letzten Jahres ausgezeichnet.

Die Regisseure Dirk Uhlig und Leopold Grün

"Was für ein wirklich großer Erfolg, bei der Realisierung wurde die Produktionsgesellschaft rohfilm von der Kulturellen Filmförderung des Landes MV mit 20.000 € unterstützt, dies zeigt einmal mehr, daß auch eine kleine Förderung eine immense Wirkung deutschlandweit erzielen kann", freut sich Sabine Matthiesen, Leiterin der Kulturellen Filmförderung MV.

Am Sonntag, den 26. Oktober 2014 findet um 14:30 Uhr im Kölner Off-Broadway-Kino die Vorführung mit anschließender Jurydiskussion statt. Die Preisträger werden im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 27. Oktober verkündet.

Szenenfoto

Im Rahmen des gemeinsamen Schulfilmangebots von Filmplus und doxs! findet am 27. Oktober eine Schulvorführung im Kölner Filmforum/ Museum Ludwig statt. Im anschließenden Gespräch werden beide Editoren von der Entstehung ihres Films im Schneideraum erzählen und medienpädagogische Aspekte mit den Jugendlichen im Kino reflektieren.

Die Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern freut sich mit den Regisseuren Leopold Grün und Dirk Uhlig über die Nominierung und drückt die Daumen!

AM ENDE DER MILCHSTRASSE von Leopold Grün und Dirk Uhlig im Rennen um die goldene Lola

Vom Land geförderter Film hat Chancen auf den Deutschen Filmpreis

Nach der erfolgreichen Weltpremiere bei der DOK Leipzig in 2013, dem erfolgreichen Kinostart am 24. Oktober 2013 in den deutschen Kinos, dem Bayerischen Filmpreis als bester Dokumentarfilm, konnte der Film jetzt über das Ziehen der so genannten Wild Card an dem weiteren Nominierungsverfahren für den Deutschen Filmpreis teilnehmen. Zuvor war er bei der regulären Vorauswahl nicht, oder nur für eine Einzelleistung genannt worden.

Szenenfoto

"Was für ein wirklich großer Erfolg, bei der Realisierung wurde die Produktionsgesellschaft rohfilm von der Kulturellen Filmförderung des Landes MV mit 20.000 € unterstützt, dies zeigt einmal mehr, daß auch eine kleine Förderung eine immense Wirkung deutschlandweit erzielen kann", freut sich Sabine Matthiesen, Leiterin der Kulturellen Filmförderung MV.

Die letztlich nominierten Filme für den Deutschen Filmpreis werden am 28. März 2014 bekanntgegeben. Die feierliche Preisverleihung findet dann am 9. Mai in Berlin statt.

Die Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern gratuliert den Regisseuren Leopold Grün und Dirk Uhlig sowie dem gesamten Filmteam zur Aufnahme in das Nominierungsverfahren.

Bayerischer Filmpreis für vom Land geförderten Film

AM ENDE DER MILCHSTRASSE von Leopold Grün und Dirk Uhlig gewinnt den mit 10.000,00 EUR dotierten Dokumentarfilmpreis in München

Nach der erfolgreichen Weltpremiere bei der letztjährigen DOK Leipzig und dem erfolgreichen Kinostart am 24. Oktober 2013 in den deutschen Kinos, erhält der berührende Film, der hoch im Nordosten in die Weiten Vorpommerns in MV führt, den im tiefen Süden der Republik vergebenen Bayerischen Filmpreis. Überreicht wurde der Preis den beiden glücklichen Gewinnern vom Neustrelitzer Charly Hübner.

Die Gewinner des Dokumentarfilmpreises, die Regisseure Dirk Uhlig und Leopold Grün (hier anläßlich der Filmpräsentation beim FiSH 2013, mit Sabine Matthiesen, Leiterin der Kulturellen Filmförderung MV)

"Bei der Realisierung wurde die Produktionsgesellschaft rohfilm von der Kulturellen Filmförderung des Landes MV mit 20.000,00 EUR unterstützt, dies zeigt einmal mehr, daß auch eine kleine Förderung eine große Wirkung erzielen kann", freut sich Sabine Matthiesen, Leiterin der Kulturellen Filmförderung MV.

Die Begründung der Jury

"Bereits 2008 begannen die Filmemacher Leopold Grün und Dirk Uhlig die Arbeiten zu dem Projekt. In persönlichen Gesprächen näherten sich die beiden Stadtmenschen – Grün und Uhlig leben schon lange in Berlin – den Bewohnern des Dorfes Wischershausen in Mecklenburg-Vorpommern an und bauten durch beständigen Kontakt Vertrauen auf. AM ENDE DER MILCHSTRASSE rückt Menschen, die sonst fern aller Aufmerksamkeit leben, in den Mittelpunkt des Interesses und schenkt dem Zuschauer einen unverstellten und ungeschönten Blick auf Dorfbewohner, die mit ihrem Bleiben dem Verfall einer ganzen Gegend Widerstand leisten. In langen Einstellungen dürfen wir teilhaben an einer Gemeinschaft, in der keine Kneipe, keine Kirche und kein Dorfladen den Mittelpunkt bilden, dafür aber alle nur denkbaren Formen von Tauschwirtschaft, Nachbarschaftshilfe und Füreinander-da-sein wunderbare Blüten treiben."

Der Bayerische Filmpreis

Um die Bedeutung des Kinofilms als Kulturgut herauszustellen, verleiht die Bayerische Staatsregierung seit 1979 auf Vorschlag einer unabhängigen Jury den Bayerischen Filmpreis für hervorragende Leistungen im deutschen Filmschaffen. Er ist mit Preisgeldern von insgesamt 310.000,00 EUR dotiert. Den größten Anteil hat dabei der Produzentenpreis mit 200.000,00 EUR. Damit gehört der Bayerische Filmpreis zu den höchstdotierten und begehrtesten Auszeichnungen seiner Art in Deutschland. Preissymbol ist die Porzellanfigur Pierrot aus der comedia dell'arte von Franz-Anton Bustelli.

www.stmwi.bayern.de/service/wettbewerbe/bayerischer-filmpreis

www.bayern.de/Pressemitteilungen-.1255.10487761/index.htm

 

AM ENDE DER MILCHSTRASSE

Dokumentarfilm von Dirk Uhlig und Leopold Grün,

Regie und Schnitt: Dirk Uhlig und Leopold Grün, Produzent: Benny Drechsel, Kamera: Börres Weiffenbach, Produktion: rohfilm GmbH

Wischershausen ist ein kleines Straßendorf in der Weite Ost-Deutschlands, geprägt vom politischen Wandel der letzten Jahrzehnte und herausgefallen aus der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit. AM ENDE DER MILCHSTRASSE ist eine Reise in die Peripherie inmitten unserer Gesellschaft, wo die Menschen deutlich machen, was ihnen nicht paßt und mit Eigensinn und Humor aus der Not eine Tugend machen. Wie leben hier der Bauer Maxe, der Cordula liebt, die fünffache Mutter Gabi, die nirgendwo anders leben will oder der Techniker Harry, der davon träumt, mit seinem Wohnmobil eine weiße Nacht am Nordkap zu erleben?

Filmverleih: Neue Visionen, www.neuevisionen.de

Die Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern gratuliert den Regisseuren Leopold Grün  und Dirk Uhlig sowie dem gesamten Filmteam zum Filmpreis.

Vorführungen beim 23. filmkunstfest M-V 2013

Mittwoch, 1. Mai 2013, 20:15 Uhr, Capitol 2 und

Donnerstag, 2. Mai 2013, 16:00 Uhr, Capitol 2

Meldungen zum filmkunstfest M-V ansehen

FiSH 2013: MV-Premiere!

Ein Festival mit Premieren: Leiterin Kulturelle Filmförderung MV Sabine Matthiesen, Regisseure Dirk Uhlig und Leopold Grün

 

Synopsis

Wischershausen ist ein kleines Straßendorf in der Weite Ost-Deutschlands, geprägt vom politischen Wandel der letzten Jahrzehnte und herausgefallen aus der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit.

Wie leben hier der Bauer Maxe, der Cordula liebt, die fünffache Mutter Gabi, die nirgendwo anders leben will oder der Techniker Harry, der davon träumt, mit seinem Wohnmobil eine weiße Nacht am Nordkap zu erleben?

AM ENDE DER MILCHSTRASSE ist eine Reise in die Peripherie inmitten unserer Gesellschaft, wo die Menschen deutlich machen, was ihnen nicht paßt und mit Eigensinn und Humor aus der Not eine Tugend machen.

Ein Film über allägliche Arbeit und Liebe, den garten als Kneipe, die Asche im Schnee und das Schlachten der Schweine...

 

Regisseure

Dirk Uhlig und Leopold Grün

Leopold Grün

  • geboren 1968 in Dresden
  • Studium der Sozial- und Medienpädagogik in München
  • 1996 Studium der Politik- und Sozialwissenschaften
  • dokumentarische Arbeiten und Videoinstallation
  • seit 2005 Zusammenarbeit mit Dirk Uhlig

Filme (Auswahl)

  • 1999 Ob sie mir das Glauben oder Nicht
  • 2001 Final Destination
  • 2007 Der rote Elvis

Dirk Uhlig

  • 1967 geboren in Meerane
  • 1987-1993 Studium der Medizin in Berlin
  • seit 1993 freier bildender Künstler mit Schwerpunkt Malerei
  • 2004-2005 Fortbildung zum Mediengestalter Bild und Ton
  • seit 2005 Zusammenarbeit mit Leopold Grün

Film

  • 2007 Der rote Elvis