Filmfestivals in MV

dokumentART Neubrandenburg

Die dokumentART ist ein Treffpunkt für den europäischen Dokumentarfilm – es findet jährlich in Neubrandenburg statt und zeigt ein breites Spektrum von klassischem bis experimentellem Dokumentarfilm. Sonderreihen, wie die Kinder- und JugenddokART, Filme aus der Region, aber auch Workshops vervollständigen das Programm. Traditionell ist Osteuropa ein besonderer Schwerpunkt des Rahmenprogramms.

www.dokumentart.org  www.facebook.com/dokumentART.de

 

26. dokumentART – Europäisches Dokumentarfilmfestival

13. bis 17. Oktober 2017, Neubrandenburg

Die dokumentART zeigt aktuelle europäische Dokumentar­filme zwischen traditionellen und experimentellen Forma­ten. Herzstück des Festivals ist der europäische Wettbewerb, in dem Filme mit einer maximalen Länge von 60 Minuten um mehrere Preise konkurrieren. Es werden besonders junge, noch wenig etablierte Filmemacher zum Einreichen ihrer Beiträge ermutigt. Weitere Programme sind der "Ostblock", die Kinder- und Jugend dokART und die Präsentation einer europäischen Filmhochschule. Im Rahmenprogramm sind Themen und Filme aus und für die Region und ihre Bewoh­ner zu entdecken. Workshops und Veranstaltungen für Fachbesucher runden das Angebot ab. Im Anschluss an das Festival findet traditionell die dokART on Tour statt: eine Nachspielrunde in Mecklenburg-Vorpommern und über die polnische Grenze hinaus mit einer Auswahl an Wettbewerbs­filmen der aktuellen dokumentART.

RABBI WOLFF bei der 25. dokumentART 2016

Der von der Filmförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern geförderte Dokumentarfilm über den ehemaligen und langjährigen Landesrabbiner William Wolff läuft bei der 25. dokumentART in Neubrandenburg in der Sektion Mc Pomm Special.

In Kooperation mit Neubrandenburg Nazifrei im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeu Antonio Stiftung mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg Stiftung. Der Eintritt ist frei.

 

Mehr zur geförderten Produktion ansehen

Call for entries 2016

Ab sofort können Filme für die 25. dokumentART eingereicht werden! Vom 15. März bis zum 15. Juni 2016 in den folgenden Kategorien:

  • Europäischer Wettbewerb (Preisgeld insgesamt €10.000,-)      
  • Ostblock (außer Konkurrenz)
  • Europe Expanded  (außer Konkurrenz)

Die ausführlichen Informationen stehen bereit unter

www.dokumentart.org/filmanmeldung-2016

Call for entries – verlängert!

Achtung Filmemacher! Seit dem 15. April 2015  können wieder Filme für den europäischen Wettbewerb der 24. dokumentART eingereicht werden. Gesucht werden europäische Dokumentarfilme, mit einer max. Länge von 60 Minuten, die nach dem 1. Januar 2014 hergestellt wurden.

Die Deadline wurde gerade verlängert, auf den 12 Juni 2015.

Weitere Informationen unter:
www.dokumentart.org und www.facebook.com/dokumentART.de

Call for entries

Achtung Filmemacher! Ab dem 15. April 2015  können wieder Filme für den europäischen Wettbewerb der 24. dokumentART eingereicht werden. Gesucht werden europäische Dokumentarfilme, mit einer max. Länge von 60 Minuten, die nach dem 1. Januar 2014 hergestellt wurden. Deadline ist der 5. Juni 2015.

Weitere Informationen unter:
www.dokumentart.org und www.facebook.com/dokumentART.de

24. dokumentART – Europäisches Dokumentarfilmfestival

8. bis 12. Oktober 2015, Neubrandenburg

Die dokumentART zeigt aktuelle europäische Dokumentarfilme zwischen traditionellen und experimentellen Formaten. Herzstück des Festivals ist der europäische Wettbewerb, in dem Filme mit einer maximalen Länge von 60 Min. um mehrere Preise konkurrieren. Wir ermutigen besonders junge, noch wenig etablierte Filmemacher zum Einreichen ihrer Beiträge. Weitere Programme sind der "Ostblock", "Best of Film Polska", Die Kinder- und Jugend dokART und die Präsentation einer europäischen Filmhochschule. Im Rahmenprogramm sind Themen und Filme aus und für die Region und ihre Bewohner zu entdecken. Workshops und Veranstaltungen für Fachbesucher runden das Angebot ab. Im Anschluss an das Festival findet traditionell die dokART on Tour statt: eine Nachspielrunde in Mecklenburg-Vorpommern und über die polnische Grenze hinaus mit einer Auswahl an Wettbewerbsfilmen der aktuellen dokumentART.

23. dokumentART startet unter neuer Festivalleitung

568 Filme zur dokART eingereicht/ Festivalförderung ausgelaufen – Latücht  Film&Medien e.V. bemüht sich Festival in Polen und Deutschland stattfinden zu lassen

Das 23. Internationale Dokumentarfilmfestival dokumentART wird vom 10. bis 14. Oktober 2014 in Neubrandenburg und Szczecin stattfinden.

Neue Festivalleiterin ist Heleen Gerritsen. Die 1978 in den Niederlanden geborene Filmexpertin arbeitete als Produzentin, Redakteurin und Filmemacherin für das öffentlich-rechtliche Fernsehen und war in Rotterdam, Berlin und St. Petersburg bei Filmfesten tätig. Sie startet in ihre erste Saison als Festivalleiterin in Neubrandenburg mit vielen Ideen. Zum Beispiel ist geplant die Kinder- und JugenddokART um  multimediale Aspekte zu erweitern und mit "Filmspaziergängen" die ganze Stadt Neubrandenburg für die dokART zu interessieren.

Kernstück des Festivals ist der internationale Wettbewerb, zu dem in diesem Jahr 568 Filme aus 46 Ländern eingereicht wurden. Das ist ein Rekord und zeugt vom guten Ruf dieses Festivals in der europäischen Filmszene. Erstmalig konnten auch Filme online eingereicht werden. Die Programmkommission ist gegenwärtig dabei die Filme für den Wettbewerb auszuwählen.

Da die Förderung der Europäischen Union Ende 2013 ausgelaufen war, wird das Festival dieses Jahr  in kleinerem Rahmen stattfinden. Vor allem die Grenzüberschreitung in Richtung Stettin ist davon betroffen. Aber der Latücht -Film & Medien e.V. ist als deutscher Veranstalter auch für die 23. Ausgabe bemüht, die dokumentART auf beiden Seiten der deutsch-polnischen Grenze stattfinden zu lassen  und damit den Filmemachern wieder die Möglichkeit zu geben, ihre Arbeiten in beiden Ländern vorstellen zu können.

In diesem Jahr gibt es außerdem erstmals eine Zusammenarbeit mit der Abteilung Grafikdesign der Wirtschaftsakademie Nord in Greifswald, deren Studenten die Festivalgrafik entwerfen.

Geplant ist auch eine Gesprächsrunde zum Thema "Die Zukunft des Dokumentarfilms im deutschen Fernsehen", die gemeinsam vom NDR, der AG DOK und dem Festival organisiert wird.

Programm 22. dokumentART

Mitte Oktober 2013 laden Neubrandenburg und Szczecin wieder ein, neueste und experimentelle Dokumentarfilme aus Europa zu entdecken. Im Wettbewerb konkurrieren 46 Filme aus 20 Ländern um acht Preise.  In der Reihe Ostblock werden aktuelle Filme aus und über Mittel- und Osteuropa zu sehen sein. Im traditionellen Programm "Filmschule" wird jährlich eine europäische Filmhochschule vorgestellt – in diesem Jahr ist es zum zweiten Mal eine Schule aus dem Ostseeraum – die Baltic Film and Media School Tallinn.

Das Rahmenprogramm, unterstützt vom NDR und der Kulturellen Filmförderung MV, bietet Einblick in Geschichten aus der Region und ein Dok- und Kurzfilmprogramm für Kinder und Jugendliche.

Programmübersicht online auf: http://www.dokumentart.info/programm/

Internationale Jury

  • Afarin Eghbal (U.K.) – Filmemacherin und Preisträgerin der 21. dokumentART
  • Pamela Cohn (U.S., z.Zt. Albanien) – Kunstjournalistin, Kuratorin und Medienproduzentin
  • Birgit Glombitza (D) – künstlerische Leiterin des Internationalen KurzFilmFestivals Hamburg
  • Riho Västrik (Estonia) – Regisseur & Dozent für Dokumentarfilm, Baltic Film School Tallinn
  • Bartosz Zurawiecki (Poland) – Filmkritiker, Journalist und Schriftsteller, Polinisches Magazin "Kino"

Akkreditierung

Profis aus der Film- und Medienbranche und Filmstudenten können sich ab sofort kostenlos für die dokART akkreditieren.Der Festivalpaß berechtigt zur Teilnahme an allen Filmvorführungen und Veranstaltungen.

Zur Anmeldung bitte dem Link folgen und das ausgefüllte Formular bis
zum 10.10.2013 an uns senden: http://www.dokumentart.info/akkreditierung/

Weitere Informationen unter:
www.dokumentart.org und www.facebook.com/dokumentART.de

Sichtung für Wettbewerb der 22. dokumentART beendet – 44 Filme im Wettbewerb

Die fünfköpfige deutsch-polnische Sichtungskommission für das 22. Europäische Dokumentarfilmfestival dokumentART hat ihre Arbeit beendet. Aus 411 eingereichten Filmen wurde 44 für den internationalen Wettbewerb, dem Kernstück des Festivals, ausgewählt. Weitere Filme laufen außer Konkurrenz im Programmblock Osteuropa.

Die eingereichten Arbeiten stammen aus über 50 Ländern, wobei eine starke Tendenz zu internationalen Koproduktionen in diesem Jahrgang auffällig war. So waren viele Dokumentarfilme dabei, die über das Leben in China und in afrikanischen Ländern erzählen und in  Kooperation mit deutschen und französischen Studios entstanden sind. Auch deute sich eine neue Tendenz in diesem Genre an, schätzt Jörg Foth, Mitglied der Sichtungskommission ein, es gibt Science Fiction-Dokumentarfilme. Hier werde mit Hilfe von realen Aufnahmen aus dem Heute, Allegorien und Methaphern in eine entfernte Zukunft geblickt.

Immer wieder stellte sich die Kommission in ihrer dreiwöchigen Sichtungsarbeit die Frage: Wo sind die Grenzen zwischen Dokumentation und Fiction? Gemäß dem Charakter des Festivals, daß die Möglichkeiten dieses Genres versucht soweit wie möglich auszuloten, wurde auch viel Experimentelles und Ungewöhnliches in den Wettbewerb aufgenommen.

22. dokumentART Neubrandenburg

Der Termin steht nun (25.2.2013) fest: Die 22. dokumentART findet vom 18.-22. Oktober 2013 in Neubrandenburg (und Szczecin) statt.

dokART on Tour 2012/ 2013

Dienstag, 19. Februar 2013, 19:30 Uhr, Kino im Filmbüro, Wismar

Die 21. dokumentART aus Neubrandenburg und Szczecin präsentiert frisch vom Filmfestival und in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Filmkommunikation eine Auswahl europäischer Dokumentarfilme in MV, auch im Kino im Filmbüro.

Gezeigt wird eine Mischung von Kurzfilmen aus dem diesjährigen Wettbewerb, teilweise Gewinnerfilme. Durch den Abend führt die Festivalleiterin der dokumentART Frau Caroline Walke.

Das Programm

TEPLO (BLR 2012, R: Victor Asliuk, 21 min)

 

Eine poetische Dokumentargeschichte, fast ohne Farben (die vor der sonst düsteren Umgebung umso mehr wirken), erzählt von einer Filzfabrik für Walenki. Der technische Prozess – vom "Baden" der Wollfasern in Wasser bis zum Zuschneiden der Stiefelteile aus dem fertigen Material – wird in einer trance-ähnlichen Bildersequenz wiedergegeben, begleitet vom Geräusch der Maschinen. Die Nahaufnahmen der Arbeiter sind wie Kontrapunkte. Alles um sie herum dampft vor Hitze. Die Walenki-Fabrik in Smilovichi in Belarus ist seit 1929 in Betrieb.

STROBOGRAMM (AUT 2011, R: Flora Watzal, 3 min)

Das einfache und wiederholte An- und Ausschalten einer Deckenlampe führt in Flora Watzals gerasteter Bildoberfläche wie durch eine stroboskopische Verlangsamung und Zerlegung zu einem Effekt, der unweigerlich Heiterkeit auslöst. Und das Klicken des Kippschalters führt durch Überlagerungen durch ein akustisches Geflecht bis hin zum rhythmischen Rattern.

THE CENTRIFUGE BRAIN PROJECT (D 2011, R: Till Nowak, 7 min)

Wie wirkt Karussellfahren auf die Lernkurve von Vierjährigen aus? Wohl überhaupt nicht, aber Dr. Nick Laslowicz wollte dies, wohl als einziger, wissen und baute tolldreiste Karusselle.  Da wird einem auch als Zuschauer schwindlig.

HURDY GURDY (D 2011, R: Daniel Seideneder, Daniel Pfeiffer, 4 min)

Züge, Autos, Flugzeuge, Schiffe, Menschen. Alles dreht sich endlos um und durcheinander. Doch Shift- und Tilt-Linsen, Schein-Makrooptiken, Pseudo-Miniaturwelten, Schärfe-Ebenen und Zeitraffer machen nichts anderes als ein Märchen aus uns, eine Illusion der Heiterkeit. Unser Lebensraum als Spielwiese, auf der wir uns als Spielfiguren hin und her bewegen und meinen, daß nicht wir das sind, sondern unsere Püppchen.

KREIS WR. NEUSTADT (AUT 2011, R: Johann Lurf, 5 min)

 

Knapp 100 niederösterreichische Verkehrsinseln in fünf Minuten, umrundet von einer Vespa, deren Motor aufheult – ob der architektonischen Tristesse im Umfeld. Dem z.T. futuristisch anmutenden Panorama ist man im Kreisverkehr unausweichlich ausgesetzt. Schon am Anfang des Films hat sich dieser Kreis geschlossen. Ohne Ton, quasi schwebend, begibt sich die Kamera in der Umrundung einer unterirdischen Verkehrsinsel auf ihre Umlaufbahn. 2011 – Odyssee im Kreisraum.

POSTMAN (FRA 2011, R: Wahid Nazir, Omengl.U., 27 min)

Ein Postbote spürt Adressen auf, um Briefe auszutragen. Die Stadt heißt Kabul. Straßen tragen keine Namen. Häuser keine Nummern. Jeder Bewohner kennt nur die eigene. Es dauert Stunden, manchmal einen Tag, bis ein Brief übergeben werden kann. Und oft müssen Briefe als unzustellbar wieder zum Postamt zurückgetragen werden. Einmal ist man so erfreut, Post aus den USA zu erhalten, daß man glaubt, der Bote kann nur der Freund des eigenen Sohnes sein und habe den Brief von dort hierher gebracht. So hat der Briefträger keine andere Wahl, als beim Tee zu erzählen, es gehe dem Sohn der Familie gut, nur etwas dick sei er geworden.

THE ARGENTINIAN LESSON (POL 2011, R: Wojciech Staroń, Omengl.U., 56 min)

 

Die Frau des Filmautors wird polnische Sprachlehrerin in Azara, Argentinien. Die ganze Familie – das Ehepaar und zwei Kinder – zieht nach Südamerika. Azara ist ein bescheidenes Städtchen, in dem es immerzu regnet. Der achtjährige Sohn der Starońs schließt Freundschaft mit Marcia Majcher, Tochter eines Nachfahren polnischer Einwanderer. Marcia ist reif für ihr Alter: Ihr Vater lebt aus finanziellen Gründen auf einer Plantage weit entfernt vom Familiendomizil, ihre Mutter hat psychische Probleme. Das Mädchen probiert verschiedene Berufe aus: Sie versucht, einen Laden zu öffnen, arbeitet in einer Ziegelfabrik. Jasiek begleitet sie und hilft ihr, für ihn ist sie wie eine Reiseleiterin in die seltsame Welt eines fremden Landes und eines anderen Kontinents. Der Vertrag seiner Mutter läuft bald aus.

 

Die dokumentART – European Filmfestival for Documentaries – findet jährlich im Herbst in Neubrandenburg und Szczecin statt. Gezeigt werden aktuelle europäische Dokumentarfilme zwischen traditionellen und experimentellen Formaten.

Weitere Informationen unter www.dokumentart.info.

 

Einlaß 18:30 Uhr (Filmbeginn 19:30 Uhr). Ein reichhaltiges Getränkeangebot, heiß und kalt sowie belegte Brötchen, warme Wiener und Knabbereien stehen für Sie bereit. (Eintritt 6 €)

Preisträger der 21. dokumentART 2012

Die Preisträger der 21. dokumentART 2012 stehen fest! Von links nach rechts: Wahid Nazir, Regisseur von POSTMAN/ Preis der Wojewodschaft Westpommern), Laura Machutta (Produzentin des Film ALEYNA – LITTLE MISS NEUKÖLLN/ Preis Kinder- und JugenddokART), Anna Waradzyin, Produzentin von THE ARGENTINIAN LESSON/ Latücht-Preis des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV und Sergio Oksman Ring, Regisseur von A STORY FOR THE MODLINS/ Preis der Stadt Neubrandenburg und Publikumspreis des Festivals.

Foto: dokumentART

21. dokumentART Neubrandenburg

16. bis 20. November 2012

Vom 16. bis 20. November werden Neubrandenburg und Szczecin wieder zu Hauptstädten des europäischen Dokumentarfilms, denn die 21. dokumentART zieht Filmemacher und Filmfreunde ganz in ihren Bann. Allein im internationalen Wettbewerb werden 54 Arbeiten gezeigt, die aus 450 Einsendungen ausgewählt wurden. Der diesjährige Wettbewerb, so schätzt die langjährige deutsch-polnische Auswahlkommission ein, sei der interessanteste und hochkarätigste seit Jahren.

POSTMAN/ FACTEUR

Ein kleiner Einblick in die Bandbreite: Wo macht sich ein Postbote noch die Mühe und sucht stundenlang Adressaten? In Kabul. Seine unermüdlichen Bemühungen sind in POSTMAN mit einigem Witz festgehalten.

Gab es die Verkündigungsgeschichte wirklich und wie ist sie mit der Natur, Mensch und Tier verzahnt? Darüber machen sich junge Finninnen in THE ANNUNCIATION Gedanken.

THE ANNUNCIATION

THE CENTRIFUGE BRAIN PROJECT

Wie wirkt Karussellfahren auf die Lernkurve von Vierjährigen aus? Wohl überhaupt nicht, aber Dr. Nick Laslowicz wollte dies, wohl als einziger, wissen und baute tolldreiste Karusselle.  Da wird einem auch als Zuschauer schwindlig.  So breit, so interessant und auch so absurd sind die Themen der diesjährigen dokumentART.

Filmemacher aus der ganzen Welt entdecken dem Zuschauer auch Unbekanntes, Witziges und schauen auf scheinbar Bekanntes aus einem anderen Blickwinkel. Die Filme kreisen um Zeitenwenden, sowohl in persönlichen als auch weltgeschichtlichen Dimensionen, um Glauben, nähern sich besonderen Orten und ihren Bedeutungen einst und jetzt und beobachten Zeitgenossen mit ihren sehr individuellen Ansichten und außergewöhnlichen Schicksalen. Die künstlerische Form bei der Umsetzung der Themen reicht dabei von klassischen Dokumentarfilm über experimentellen Formen  bis hin zu Mockumentraries, fiktionalen Dokumentarfilmen.

ADELE

Neben dem Wettbewerb gibt es wie immer ein interessantes Rahmenprogramm, zum Beispiel mit Filmen aus Osteuropa. Die Kinder- und JugenddokART verspricht ebenfalls wieder ein Publikumsmagnet zu werden. Da gibt es unter anderem Einblicke in eine Artistenfamilie in ZUCKERE WELT und HURDY GURDY, der übrigens auch im internationalen Wettbewerb läuft,  zeigt unsere reale Welt, wie sie in Spielzeugperspektive aussieht. Einfach niedlich.

HURDY GURDY

Gar nicht niedlich ist übrigens FELIX, ein überaus nervender kleiner Zeitgenosse. Der NDR steuert ebenfalls ein Spezialprogramm bei, unter anderem mit dem zur Diskussion anregenden Film ALS AUS SPORTLERN SPITZEL WURDEN: Das Stasierbe des SC Neubrandenburg.

UNPLUGGED: LEBEN GUAIA GUAIA

Eröffnet wird die dokART mit einem echten Highlight aus unserem Land: UNPLUGGED: LEBEN GUAIA GUAIA. Die beiden Straßenmusiker, Elias Gottstein und Carl Louis Zielke, die von Regisseur Sobo Swobodnik zwei Jahre lang begleitet wurden, stammen aus Neubrandenburg und der Film wurde überdies von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern finanziell unterstützt. Und beim Filmfestival in München hat er übrigens schon den Publikumspreis geholt.

Programmübersicht

Internationale Jury

– Andris Gauja (Lettland) – Filmemacher und Preisträger der 20. dokumentART

– Anu Kuivalainen (Finland) – Filmemacherin und Dozentin für Dokumentarfilm an der ELO Filmschule Helsinki

– Rainer Komers (Germany) – Filmemacher und Texter

– Hila Peleg (Israel) – Kuratorin und künstlerische Leiterin des "Berlin Documentary Forum" am HKW, Berlin

– Piotr Stasik (Poland) – Filmemacher und Experte für das Polnische Filminstitut

Akkreditierung

Profis aus der Film- und Medienbranche und Filmstudenten können sich ab sofort kostenlos für die dokART akkreditieren. Der Festivalpaß berechtigt zur Teilnahme an allen Filmvorführungen und Veranstaltungen. Zur Anmeldung bitte das ausgefüllte Formular bis zum 1.11.2012 zusenden.

Tel. (0395) 56 66 109
www.dokumentart.org